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![]() Doppelsieg für David Griessner Rennen am Nachmittag wird mit roter Flagge abgebrochen ![]() Als Tabellenführer reiste Ralf Glatzel (Glatzel Racing) zu den Rennen fünf und sechs vom 07. bis 09. Juni im Rahmen des ADAC Masters Weekend in den Osten. Gefahren wurde auf dem 3,645 Kilometer langen Traditionskurs, dem Sachsenring, gelegen in der Nähe von Hohenstein-Ernstthal. Auch hier in der Meisterschaft geht es eng zu. Ralf Glatzel hat acht Punkte Vorsprung vor dem Österreicher David Griessner (ETH Tuning). Dieser hatte mit dem Vorjahresmeister-Auto in Spa kein Glück. Yury Krauchuk, der Temkollege von Ralf Glatzel liegt mit 20 Punkten auf Rang drei der Meisterschaft. Er beeindruckte bereits in Spa mit seiner Leisung und wird hier genau an dieser gemessen. Der Führende in der Meisterschaft konnte etwas entspannter zum Sachsenring reisen als Jens Weimann. Ihre gute Streckenkenntnis wollen die beiden Lokalmatadoren Steffen Großmann (Rennsportteam Großmann) und Ronny Reinsberger (NK Racing Team) nutzen, um am kommenden Sonntag mit den anderen Piloten um Punkte zu kämpfen. David Griessner (ETH-Tuning): "Am Sachsenring will ich auf jeden Fall ein paar Punkte auf Ralf aufholen und mein Talent auf dem schwierigen Kurs unter Beweis stellen." Yury Kruchuk (Ralf Glatzel): "Es war mein erster Podestplatz und der erste Sieg in der DTC des DMSB ADAC PROCAR. Das fühlt sich natürlich richtig gut an und ich könnte mich daran gewöhnen." Die Fahrerinnen und Fahrer machten sich am Freitagmittag bereit ihr erstes freies Training über 25 Minuten bei trockenem und sonnigem Wetter unter die Räder zu nehmen. In der Anfangsphase hatte sich David Griessner (ETH Tuning) gegenüber seinen Teamkollegen Guido Thierfelder und Andreas Rinke in Szene gesetzt. Es dauerte nicht lange und Kai Jordan (H&R Spezialfedern) war der schnellste im Feld mit einer Zeit von 1:43,653 Minuten. Die Zeiten wurden aber mit jeder Runde schneller und so hatte der Österreicher David Griessner nach fünf gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:40,948 Minuten das Zepter übernommen. Hinter ihm lagen nun Kai Jordan und Guido Thierfelder. Ronny Reinsberger (NK Racing Team) musste sich zunächst mit Platz sieben zufrieden geben. Julia Trampert (Liqui Moly Team Engstler) die einzige Dame im Feld befand sich auf Rang fünf. Am Ende der Session hatte der Österreicher seine eigene Bestzeit nochmals unterboten. Nach acht Runden war er mit 1:40,490 Minuten der schnellste Pilot im Feld, gefolgt von Kai Jordan und Ralf Glatzel (Glatzel Racing). Julia Trampert hatte Rang vier eingenommen. Auf den Plätzen fünf, sechs und sieben wurden Andreas Rinke, Guido Thierfelder und Ronny Reinsberger abgewunken. Am Samstagmorgen fand das zweite freie Training bei sonnigem und warmen Wetter statt. Die Zeiten wurden gegenüber dem ersten freien Training schneller. Auch hier kam es des öfteren zu Positionswechseln. Am Ende dieser Session hatte sich dann Ralf Glatzel nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:39,172 Minuten an die Spitze gefahren, gefolgt von David Griessner und Andreas Rinke. Guido Thierfelder befand sich auf Rang fünf. Julia Trampert, die einzige Dame im Feld hatte sich auf Platz sieben platziert. Direkt dahinter befand sich Ronny Reinsberger. Kai Jordan musste sich diesmal mit Rang vier zufrieden geben. Für die Fahrerinnen und Fahrer wurde es am Samstagnachmittag ernst, denn nun musste das Qualifying, in dem die Startaufstellung ausgefahren wird unter die Räder genommen werden. Das Wetter hatte sich gegenüber morgens geändert. Es war dunkler und auch kühler geworden. Man ging zunächst einmal auf Slicks hinaus. Der Österreicher David Griessner hatte dann eine Zeit von 1:39,514 Minuten gefahren. Plötzlich fing es an zu regnen und Zeitverbesserungen konnten nicht mehr erreicht werden. Da es immer stärker anfing kamen sie auch in die Box und wechselten auf Regenreifen. Am Ende hatte sich David Griessner mit der Zeit von 1:39,514 Minuten die Pole-Position gesichert, gefolgt von Ralf Glatzel und Yury Krauchuck. Kai Jordan und Guido Thierfelder nehmen das Rennen von den Rängen vier und funf aus auf. Julia Trampert und Ronny Reinsberger stehen in der vierten Startreihe. Als die Protagonisten ihren ersten Lauf an diesem Sonntag unter die Räder nehmen wollten, hatte es vorher schon wieder heftig geregnet, so das die Strecke nass war. Nach der Einführungsrunde, die hinter dem Safety Car stattfand funktionierte der fliegende Start ohne Probleme und der Pole-Setter konnte sich direkt mit einigen Wagenlängen vom übrigen Feld absetzen. Nach der ersten Runde führte weiterhin der Österreicher vor Ralf Glatzel und Yury Krauchuk. Der Führende hatte sich bereits mit 1,3 Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Ralf Glatzel führte einen Tross von drei Fahrzeugen an. Es war ein teaminternes Duell zwischen ihm, Yury Krauchuk und Kai Jordan. Guido Thierfelder auf Platz fünf fahrend hatte nach vorne und hinten genug Luft. Im Verlauf der sechsten Runde setzt der Russe Ralf Glatzel immer mehr unter Druck. Es ging hier um den zweiten Platz. Wenig späte hatte Ralf Glatzel zuviel riskiert, mit der Folge, das er etwas von der Strecke kam. Dies konnte sofort Yury Krauchuk nutzen und ging vorbei. Julia Trampert, die einzige Dame im Feld hatte Boden verloren. Sie befand sich auf Rang neun. David Griessner hatte sich unterdessen mit über zwei Sekunden vom Feld abgesetzt. Olaf Müller stand in der elften Runde plötzlich mit zwei Rädern im Kies. Nachdem man ihn dann nach einiger Zeit mit dem Bagger wieder befreit hatte, konnte er seine Fahrt wieder aufnehmen. In der Schlußphase war ein harter Kampf zwischen Andreas Rinke, Thomas Krebs und Julia Trampert entsanden. Hierbei hatte die Dame zuviel riskiert und war ins Kiesbett abgeflogen. Sie kam zwar von alleine hier heraus, hatte aber Plätze dadurch verloren. Der Druck von Thomas Krebs auf Andreas Rinke wurde immer stärker. Der ETH-Pilot blieb aber auf seiner Linie und schlug Thomas Krebs immer wieder die Tür vor der Nase zu. Nach 15 Runden wurde David Griessner als Sieger abgewunken, gefolgt von Yury Krauchuk und Ralf Glatzel. Kai Jordan und Guido Thierfelder sahen die Ziellinie auf den Plätzen vier und fünf. Andreas Rinke konnte seinen siebten Platz behaupten. Julia Trampert wurde als Neunte gewertet. In der Meisterschaft führt Ralf Glatzel mit 38 Punkten vor David Griessner mit 34 und Yury Krauchuk mit 28 Punkten. Auf Rang eins in der Teamwertung befindet sich Glatzel Racing 1 mit 44 Zähler, gefolgt von ETH Tuning mit 34 und Glatzel Racing 2 mit 23 Zähler. Die Rookiewertung führt David Griessner mit 34,50 Punkten an vor Yury Krauchuk mit 29,40 und Julia Trampert mit 20,50 Punkten. David Griessner (ETH Tuning): "Das Set-Up hat optimal gepasst. Das Team hat mir ein absolut perfektes Auto hingestellt. Außerdem mag ich die schnellen Mutkurven hier – es hat einfach alles gepasst heute früh." Ralf Glatzel (Glatzel Racing): "Yury war einfach schneller, so dass ich ihn ziehen lassen musste. An David kamen wir in diesem Rennen nicht heran, aber im zweiten Rennen werden die Karten neu gemischt und dann werden Yury, Kai und ich versuchen, ihm den Sieg streitig zu machen." Beim Rennen am Sonntagnachmittag hatte der Wettergott ein Einsehen, denn es war wieder trocken geworden und man startete bei Sonnenschein. Die Pole-Position hatte David Griessner, der Sieger des Laufes vom Vormittag inne. Hinter ihm werden Yury Krauchuk und Ralf Glatzel ins Rennen gehen. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start, der diesmal stehend stattfand auch ohne Probleme. Nach dem Ausschalten der Startampel kam der Pole-Setter gut weg und führte das Feld an. Yury Krauchuk hatte unterdessen bereits Probleme bekommen und stellte sein Fahrzeug mit technischen Problemen ab. Ronny Reinsberger hatte zu dieser Zeit sein Fahrzeug im Kiesbett versenkt, nachdem er sich zuvor gedreht hatte. An der Spitze hatte David Griessner bereits wieder einen Vorsprung von über zwei Sekunden herausgefahren. Auf Platz zwei und drei lagen Ralf Glatzel und Andres Rinke. Guido Thierfelder war auf Platz vier unterwegs. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus, um die Havaristen in aller Ruhe bergen zu können. Der Re-Start ging dann zu Gunsten des Österreichers aus. Er wurde nun aber arg von Ralf Glatzel unter Druck gesetzt. Hinter diesen beiden befand sich noch Guido Nauman aus der Division eins. Er konnte dann wenig später an beiden vorbeiziehen. Kai Jordan hatte sich Guido Thierfelder zurecht gelegt und hatte nachdem er vorbeigegangen war Rang vier eingenommen. Jetzt bekam Guido Thierfelder es mit Jula Trampert zu tun. Der ETH-Pilot hatte sich nach einiger Zeit wieder an Kai Jordan herangearbeitet. Andreas Rinke auf Platz drei fahrend hatte nach vorne und hinten genug Luft. Rundenlang dauerte der Kampf zwischen Kai Jordan und Guido Thierfelder an. Von alledem bekamDavid Griessner an der Spitze nichts mit, denn sein Vorsprung war wieder auf über zwei Sekunden angewachsen. im Verauf der neunten runde hatte Guido Thierfelder Julia Trampert nicht mehr ahlten können und musste sie ziehen lassen. Er versuchte zwar noch einen Gegenkonter, der aber erfoglos blieb. Julia Trampert hatte dann zuviel riskiert, drehte sich und blieb dann auf der Strecke liegen. Guido thierfelder hatte im nachhinin keine Chance ihr auszuweichen und traf sie dann hinten im Heck. Guido thierfelder blieb wenige Meter weiter mit einem stark havarierten Fahrzeug liegen. sofort wurde das Safety Car herausgeschickt. Es standen jetzt noch acht Minuten auf der Uhr. Nach dreizehn gefahrenen Runden wurde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen und unter Safety Car beendet. David Griessner holte sich damit einen Doppelsieg, gefolgt von Ralf Glatzel und Andreas Rinke. Kai Jordann wurde auf Rang vier gewertet. In der Fahrerwertung führt Ralf Glatzel mit 46 Punkten vor David Griessner mit 44 und Yury Krauchuk mit 28 Punkten. In der Teamwertung hat Glatzel Racing 1 mit 52 Zähler die Nase vorne vor ETH Tuning 1 mit 44 und Glatzel Racing 2 mit 28 Zähler. Mit 43,50 Punkten führt David Griessner die Rookiewertung an. Hinter ihm liegen Yury Krauchuk mit 29,40 und Julia Trampert mit 20,50 Punkten. David Griessner (ETH Tuning): "„Ralf hat ordentlich Druck gemacht und ich weiß nicht, ob ich ihm noch hätte Paroli bieten können, denn ich bin langsamer geworden. Von daher kam mir die Safety Car-Phase entgegen." Andreas Rinke (ETH Tuning): "Nach den Rennen in Oscherschleben wieder auf dem Treppchen zu stehen, fühlt sich super an. Spa war für mich ein Wochenende zum Vergessen. Jetzt bin ich wieder voller Tatendrang für die nächsten Rennen. Besonders freue ich mich auf mein Heimrennen am Nürburgring." ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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