Monza / I
22.03. - 24.03.2013

Silverstone / GB
12.04. - 13.04.2013

Hockenheim
03.05. - 05.05.2013

Brands Hatch / GB
17.05. - 19.05.2013

Red Bull Ring / A
31.05. - 02.06.2013

Norisring
12.07. - 14.07.2013

Nürburgring
16.08. - 18.08.2013

Zandvoort / NL
27.09. - 29.09.2013

Vallelunga / I
11.10. - 13.10.2013

Hockenheim
17.10. - 20.10.2013


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Lex Lynn gewann sein Heimrennen
Sechster Saisonsieg für Raffaele Marciello

Vom 17. bis 19. Mai nahmen die Protagonisten im Rahmen der DTM ihre Läufe zehn bis zwölf auf der 1,929 Kilometer langen Strecke von Brands hatch vor den Toren der birtischen Hauptstadt London in Großbritanien unter die Räder. Damit waren sie in dieser Saison zum zweiten Mal auf der britsichen Insel zu Gast. Der Italiener Raffaele Marciello (Prema Powerteam) möchte seine Führung im Gesamtklassement auf der kürzesten Strecke im Kalender der FIA Formel-3-Europameisterschaft ausbauen. Der von der Ferrari Driver Academy geförderte Marciello reist mit guten Erinnerungen an die ehemalige Formel-1-Strecke vor den Toren Londons, schließlich entschied er im Vorjahr zwei der drei Durchgänge für sich. Nicht nur der Prema-Pilot konnte bereits Erfolge in Brands Hatch verbuchen, auch William Buller (ThreeBond with T-Sport) eroberte im vergangenen Jahr einen Podestplatz. Der mit einem ThreeBond-Nissan-Motor ausgestattete Brite ist eine von insgesamt acht Nachwuchshoffnungen, die mit britischer Lizenz starten und in Brands Hatch ein Heimspiel haben.

Bester dieser Gruppe ist aktuell Alex Lynn (Prema Powerteam), der in der Fahrerwertung hinter Marciello und Felix Rosenqvist (kfzteile24 Mücke Motorsport) den dritten Rang belegt. Der 19-Jährige möchte am kommenden Wochenende seinen ersten Saisonsieg -auf heimischem Boden erringen. Doch Lynn muss sich unter anderem mit starken Landsleuten auseinandersetzen. Harry Tincknell (Carlin) gewann in Silverstone ein Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft und spekuliert auf eine Wiederholung. Tom Blomqvist (Eurointernational), der dreimal als Dritter auf dem Podium stand, möchte endlich auf die oberste Stufe des Siegerpodests klettern. Auch Josh Hill (Fortec Motorsports) und Jordan King (Carlin), die beiden schnellsten Rookies aus Großbritannien, sind bereit für große Erfolge. Hill, Sohn des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Damon Hill, glänzte mit einer steilen Lernkurve und Rang zwei in Hockenheim, während King das Podium trotz starker Leistungen einige Male nur knapp verpasste.

Alex Lynn (Prema Powerteam): "Ich wohne nur eine halbe Stunde von Brands Hatch entfernt und freue mich schon sehr auf das kommende Rennwochenende. Da die Strecke nicht viele Möglichkeiten zum Überholen bietet, ist es sehr wichtig, ein starkes Qualifying zu fahren. Wenn man dann noch einen guten Start erwischt, muss man eigentlich nur noch schauen, dass man ohne große Fehler seine Runden dreht. Mein Ziel ist es, mindestens ein Rennen zu gewinnen, denn in dieser Saison ist mir das bis jetzt noch nicht gelungen. Meinen ersten Saisonsieg vor den Augen meiner Familie und vieler Freunde einzufahren, wäre etwas ganz Besonderes für mich."

Am Freitagvormittag stand dann das freie Training für die Piloten auf dem Zeitplan. In dieser Session die über zwei Sitzungen ging wechselten immer wieder die Positionen. Am Ende hatte sich Lucas Auer (Prema Powerteam) mit einer Zeit von 41:276 Sekunden und 34 gefahrenen Runden gegenüber seiner Konkurrenz durchgesetzt. Hinter ihm lag sein Teamkollege Raffaele Marciello und Felix Rosenqvist (kfzteile24 Mücke Motorsport). Alex Lynn musste sich zunächst mit Rang sieben zufrieden geben.

Die entscheidenden Zeittrainingssitzungen, in denen die Startaufstellung für die Rennen eins und zwei ausgefahren werden, standen am Freitagnachmittag auf dem Programm. Durch das große Starterfeld und der geringen Streckenlänge wurden die Sitzungen in zwei Gruppen aufgeteilt. Einmal Gruppe A mit den ungeraden Startnummern und einmal Gruppe B mit den geraden Startnummern. Der schnellste Fahrer beider Gruppen durfte sich über die Pole-Position freuen. Hinter ihm reihen sich die Fahrer seiner Gruppe entsprechend des jeweiligen Qualifying-Klassements auf. Die Piloten der anderen Gruppe starten auf der anderen Seite der Startaufstellung hinter ihrem schnellsten Fahrer. In der Gruppe A konnte sich für das erste Rennen Raffaele Marciello (Prema Powerteam) mit 19 gefahrenen Runden und einer Zeit von 41:310 Sekunden gegenüber seiner Konkurrenz durchsetzen, gefolgt von Sven Müller (ma-con) und Harry Tincknell (Carlin).

Der ma-con- und der Carlin-Pilot trieben sich immer mehr zu besseren Rundenzeiten an. Zu diesem Zeitpunkt waren sie deutlich schneller als die anderen Fahrer. Wenig später begann Raffaele Marciello seine Angriffe auf die Spitze und eroberte diese sechs Minuten vor Schluss. Michela Cerruti (Romeo Ferraris), einer der beiden Damen im Feld belegte Rang vierzehn. Alex Lynn wird das erste Rennen von der Pole-Position aus aufnehmen, da seine Rundenzeit schneller war als jene von Raffaele Marciello. Die zweitschnellste Runde war dann ausschlaggebend für die Startaufstellung zum zweiten Rennen an diesem Wochenende. Wiederum war Raffaele Marciello mit 41:367 Sekunden der schnellste Pilot in dieser Gruppe. Hinter ihm werden wie schon beim ersten Lauf Sven Müller und Harry Tincknell ins Rennen gehen. Auch Michela Cerruti hatte ihre siebte Startreihe behauptet.

In der Gruppe B wechselten wie auch in der Gruppe A die Positionen des öfteren. Am Schluß hatte sich dann der Prema Powerteam-Pilot Alex Lynn nach 20 Runden mit einer Zeit von 41:098 Sekunden die Pole für den ersten Lauf am Samstag gesichert, gefolgt von seinem Teamkollegen Lucas Auer und Felix Rosenqvist (kfzteile24 Mücke Motorsport). Der Pole-Setter schob sich acht Minuten vor Schluß nach einem harten Duell mit Tom Blomqvist (Eurointernational) auf diese Posiiton. Die zweite Dame im Feld Tatiana Calderon vom Double Racing Team stellte ihren Monoposti auf Startplatz 15. Für den zweiten Lauf an diesem Wochenende hatte wiederum Alex Lynn die zweitschnellste Zeit gefahren. Es kam nach 20 Runden keiner an die Zeit von 41:098 Sekunden heran. Startplatz zwei und drei nahmen Lucas Auer und Felix Rosenqvist ein. Aus der achten startreihe wird Tatiana Calderon das Rennen aufnehmen.

Nach einer kurzen Pause ging es dann nochmals in zwei Gruppen los und zwar wurde die Startaufstellung für das dritte Rennen in Brands Hatch ausgefahren. Die Zeiten wurden sogar etwas schneller. Auch in diesem Qualifying konnte niemand Raffaele Marciello das Wasser reichen. Nach nur dreizehn Runden holte er sich mit einer Zeit von 40:846 Sekunden seine dritte Pole an diesem Tag, gefolgt von Harry Tincknell und dem Schweden Mans Grenhagen (van Amersfoort Racing). Michela Cerruti hatte sich wieder auf Startplatz vierzehn platziert. In der Gruppe B hatte auch Alex Lynn wieder das Sagen nach 19 Runden mit einer Zeit von 40:845 Sekunden. Er konnte Runde um Runde seine Zeit immer mehr verbessern. Genauso konnten sich auch wieder Lucas Auer und Felix Rosenqvist die Startplätze zwei und drei sichern. Tatiana Calderon kam in dieser Sitzung nicht über die achte Startreihe hinaus. Dieses Qualifying wurde bei fast noch zwei Minuten zu fahrender Zeit mit der roten Flagge abgebrochen und nicht mehr aufgenommen, da der US-Amerikaner Michael Lewis von der Strecke abgekommen war und routinemäßig zum Scheck ins Medical Center verbracht wurde.

Alex Lynn (Prema Powerteam): "Das Auto war einfach phantastisch. Mein Team hat wirklich alles gegeben und nach dem guten Freien Training sind wir voller Selbstvertrauen in das Qualifying gegangen. Dass ich gleich dreimal die Pole-Position geholt habe, ist unglaublich toll. Eine bessere Ausbeute hätte mir bei meinem Heimrennen nicht gelingen können. Wir sind zuversichtlich, dass wir in den drei Rennen ein paar wertvolle Punkte mitnehmen können."

Der Start zum ersten Lauf an diesem Wochenende in Brands Hatch verlief ohne Probleme und der Pole-Setter konnte das Duell gegen seinen Teamkollegen Raffaele Marciello gewinnen. Der Italiener behielt aber den Anschluß an dem Führenden und versuchte erst in der 43. Runde eine Attacke. Doch der Pole-Setter schlug ihm die Tür vor der Nase zu und überquerte als Erster den Zielstrich, gefolgt von Raffaele Marciello und Lucas Auer. Sven Müller lag bis zur 36. Runde hinter diesem Gespann und rollte dann mit technsichen Problemen aus. Einen harten Zweikampf trugen Lucas Auer und Felix Rosenqvist aus. Dieser ging dann zu Gunsten von Lucas Auer aus.

Der Schwede wurde als Vierter abgewunken. Hary Tincknell führte ein Quintett von britischen Nachwuchsrennfahrern an. Tom Blomqvist (Eurointernational), die beiden Rookies Jordan King (Carlin) und Josh Hill (Fortec Motorsports) sowie William Buller (ThreeBond with T-Sport) reihten sich auf den Positionen sechs bis neun ein. Die Top Ten schloss Red-Bull-Junior und Gaststarter Daniil Kvyat (Carlin) ab. Bei seinem Heinrennen von aAlex Lynn in Brands Hatch wurde seine Geduld endlich mit einem Sieg belohnt. Der Brite ist damit bereits der fünfte Nachwuchspilot, der in diesem Jahr ein Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft für sich entscheiden konnte.

In der Meisterschaft hat Raffaele Marciello mit 189,5 Punkten die Nase vorne, gefolgt von Felix Rosenqvist mit 112 und Alex Lynn mit 101,5 Punkten. In der Teamwertung liegt Prema Powerteam mit 303 Zähler auf Rang eins vor kfzteile24 Mücke Motorsport mit 179 und Carlin mit 147 Zähler.

Alex Lynn (Prema Powerteam): "In der Anfangsphase wollte ich einen Vorsprung auf meinen Verfolger Raffaele aufbauen, aber das ist mir leider nicht gelungen. Trotzdem hat es für meinen ersten Saisonsieg gereicht. Ich freue mich riesig und will es in den zwei folgenden Rennen an diesem Wochenende in Brands Hatch am liebsten wiederholen."

Raffaele Marciello (Prema Powerteam): "Für mich war es ein langweiliges Rennen. Ich war zwar immer nah an Alex dran, aber leider ist das Überholen hier nahezu unmöglich. Also bin ich hinter ihm geblieben und war als Zweiter im Ziel. Ich habe wieder eine Menge Punkte gesammelt, was gut für meine Führung in der Meisterschaft ist."

Lucas Auer (Prema Powerteam):"Mein Start war nicht so gut und dann hatte ich auch noch eine leichte Berührung mit Sven Müller. Als Felix Rosenqvist einen Fehler machte, konnte ich P4 übernehmen. Ich habe dann versucht, Sven Müller anzugreifen, konnte ihn aber nicht überholen. Erst als er ausrollte, habe ich seinen dritten Platz bekommen. Für die nächsten beiden Rennen muss ich mich mehr darauf konzentrieren, einen guten Start hinzubekommen."

Auch der zweite Start an diesem Tag verlief ohne Probleme. Dort konnte sich aber Raffaele Marciello gegenüber Alex Lynn durchsetzen und führte das Feld an. Der Führende baute seinen Vorsprung nun Runde um Runde immer mehr aus. Der betrug bald fünf Sekunden. Da dann aber die Überrundungen anstanden konnte Alex Lynn wieder näher an den Italiener herankommen. Lucas Auer hatte diesmal einen besseren Start erwischt und münzte seine dritte Startposition in den dritten Platz im Rennen um. Sven Müller konnte den Kontakt zu Lucas Auer rundenlang halten, ihn aber im Enddefekt nicht ernsthaft gefährden. Mit dem fünften Platz rettete Felix Rosenqvist seinen zweiten Tabellenplatz in der Gesamtwertung knapp vor Alex Lynn. Die Top Ten komplettierten dann Tom Blomqvist, Harry Tincknell, Josh Hill, William Buller und Jann Mardenborough, in der sich insgesamt sechs britische Nachwuchshoffnungen klassiert hatten.

Weiterhin führt Raffaele Marciello in der Meisterschaft mit 214,5 Zähler vor Felix Rosenqvist mit 122 und Alex Lynn mit 119,5 Punkten. Prema Powerteam hat in der Teamwertung 346 Punkte, gefolgt von kfzteile24 Mücke Motorsport mit 191 und Carlin mit 157 Punkte.

Raffaele Marciello (Prema Powerteam): "Mit meinem guten Start konnte ich mich sofort in Führung setzen. Die größte Herausforderung meines Rennens war Roy Nissany, der mir beim Überrunden sechs Runden lang im Weg stand. Weil ich einen großen Vorsprung auf Alex hatte, habe ich aber geduldig auf meine Chance gewartet."

Alex Lynn (Prema Powerteam): "Ich muss zugeben, dass der Start von Raffaele besser war als meiner. Ich bin etwas enttäuscht, dass ich dieses Rennen nicht gewonnen habe, nachdem ich wieder von der Pole-Position gestartet bin. Aber morgen habe ich ja noch eine Chance. Die gesamte Leistung des Prema-Teams war auch in diesem Rennen perfekt, was unter anderem an einer tollen Zusammenarbeit unter uns Fahrern liegt. Wir helfen uns und pushen uns gegenseitig zu diesen guten Leistungen."

Lucas Auer (Prema Powerteam): "Mein Start war ganz gut und ich reihte mich sofort hinter Alex ein. Anfangs konnte ich den Speed von ihm noch mitgehen, aber dann musste ich abreißen lassen. Ich hatte dann zwar Druck von hinten, konnte Rang drei aber sicher ins Ziel bringen."

Am Sonntagvormittag ging es dann zum dritten Lauf wieder von vorne los. Auch nach dieser Einführungsrunde funktionierte der Start ohne große Probleme. Nur im hinteren Feld hatte einer Probleme sofort loszufahren, er musste im nachhinein dem Feld hinterher eilen. Die Führung hatte Raffaele Marciello übernommen, gefolgt von Alex Lynn und Lucas Auer. Wie an der Perlenschnur ging es zunächst los. 51 Runden mussten absolviert werden. Nachdem sich Jan Mardenborough gedreht hatte, kam er mit einer gebrochenen Radaufhängung hinten rechts in die Box. Zwischenzeitlich waren einige von ihnen schon etwas leicht auf Abwegen unterwegs. Überall im Feld entstanden harte aber faire Zweikämpfe. Wenig später hatte Mans Grenhagen einen Quersteher zu verzeichnen.

Bei einem Duell gab es zwischen Mitchell Gilbert und einem anderen Kontrahenten eine leichte Berührung, mit der Folge das bei ihm Teile vom Frontflügel fliegen gingen. Nach sechs gefahrenen Runden kam dieser dann in die Box um sich einen neuen Frontflügel zu holen. Zwischenzeitlich hatte Mans Greanhagen sich verbremst und schoß danach ab ins Kiesbett und schlug noch in die Reifenstapel ein. Nach 15 Runden musste das Safety Car herauskommen, weil Alex Lynn ausgangs Paddock Hill Bend auf Rang zwei liegend auf die Curbs kam, sich drehte und auf der Strecke liegen blieb. Der herannahende Eddie Cheever (Prema Powerteam) konnte nur mit Mühe einen Auffahrunfall verhindern, touchierte Alex Lynn leicht. Für beide war damit das Rennen früher beendet als geplant.

Elf Piloten mussten nach dem Re-Start eine Durchfahrtsstrafe antreten wegen Mißachtung gelber Flaggen. Jordan King, Johs Hill, William Buller und Danil Kvyat waren mit von der Partie. Sie lagen zu dieser Zeit in der Top Ten. Unterdessen führte weiterhin Raffaele Marciello das Rennen an, gefolgt von Lucas Auer und Harry Tincknell. Felix Rosenqvist und Sven Müller auf den Rängen vier und fünf behielten ihre Positionen. Danach folgten nun Tom Blomqvist, Lucas Wolf und Nicholas Latifi. Sie sahen das Zieil auf den Plätzen sechs, sieben und acht. Es war für Lucas Wolf die erste Top-Ten-Platzierung in dieser Saison. Über seine ersten Punkte freute sich der Israeli Roy Nissany, der als Neunter den Zielstrich überquerte. Als Erster kam Raffaele Marciello ins Ziel, gefolgt von Lucas Auer und Harry Tincknell.

Im nachhinein gab die Rennleitung ein neues Ergenis heraus und zwar hatte man Raffaele Marciello aus der Wertung genommen.Raffaele Marciello (Prema Powerteam) wurde aufgrund eines technischen Verstoßes nachträglich von dem Rennen am Sonntag ausgeschlossen. Teamkollege Lucas Auer (Prema Powerteam) erbt somit dessen ersten Platz auf dem Podium. Alle anderen Piloten der stärksten Nachwuchsserie der Welt rücken ebenfalls einen Platz auf. Platz zwei geht an den Briten Harry Tinknell (Carlin), auf Position drei steht nun der Schwede Felix Rosenqvist (kfzteile24 Mücke Motorsport). Der Deutsche André Rudersdorf (ma-con) holt mit nunmehr Rang 10 seinen ersten Saisonpunkt in der FIA Formel-3-Europameisterschaft.

Raffaele Marciello führt weiterhin in der Meisterschaft mit 214,5 Punkten vor Felix Rosenqvist mit 137 und Lucas Auer mit 130 Punkten. Auf Rang eins in der Teamwertungt liegt Prema Powerteam mit 346 Zähler, gefolgt von kfzteile24 Mücke Motorsport mit 209 und Carlin mit 186 Zähler.

Raffaele Marciello (Prema Powerteam): "Das Rennen verlief wie Rennen zwei gestern Nachmittag: Der Start gelang mir gut und ich konnte Alex überholen. Dieser Start war auch der Schlüssel zu meinem Sieg. Der Rest war dann nicht mehr so schwierig, sogar die Überrundungen liefen heute besser als gestern."

Lucas Auer (Prema Powerteam): "Als sich Alex vor mir drehte, hatte ich keine Probleme, ihm auszuweichen. Nach dem Restart konnte ich Raffaele zunächst folgen und ich habe sehr gepusht, um den Anschluss an ihn zu halten. Gegen Ende bauten meine Reifen aber ab, weshalb ich ihn ziehen lassen musste. Insgesamt war es ein gutes Wochenende für mich mit drei Podestplätzen. In der Gesamtwertung ist es sehr eng, nur Raffaele ist an der Tabellenspitze etwas enteilt."

Harry Tincknell (Carlin): "Meine Pace war heute besser als gestern, nachdem wir gestern noch ein kleines Problem an meiner Aufhängung gefunden hatten. Ich freue mich über den Podestplatz und mein Team Carlin hat einen guten Job gemacht. Nun müssen wir weiter arbeiten, damit wir die anderen auch bald wieder schlagen können."


CS

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