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![]() Dreifach Sieg für Mercedes nach Disqualifizierung von Ekström Harter Zweikampf verhinderte Podestplatzierung ![]() Nach einer vierwöchigen Pause nimmt die DTM-Saison 2013 mit dem Rennen auf dem Norisring wieder Fahrt auf beim einzigen Stadtrennen im DTM-Kalender. Ein BMW Fahrer fiebert dem Auftritt in der „Franken-Metropole“ besonders entgegen: Marco Wittmann. Der DTM-Neuling ist im nur 40 Kilometer entfernten Markt Erlbach aufgewachsen und lebt seit diesem Jahr in Fürth. Auch für Spengler ist der Stadtkurs mit seinen unterschiedlichen Straßenbelägen, die nur wenig Grip bieten, ein gutes Pflaster. 2006 feierte er dort seinen ersten DTM-Sieg. Insgesamt drei Mal konnte sich der Kanadier bisher in die Siegerliste eintragen. BMW hat am Norisring bereits fünf Mal im Rahmen der DTM triumphiert. Eine voll besetzte Steintribüne, tausende Audi-Fahnen und eine einmalige Atmosphäre zwischen Dutzendteich und Fahrerlager: Die Vorfreude des gesamten Audi-Teams auf das Heimspiel der DTM ist groß. Mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung wollen Piloten und Teams den ersten Audi-Sieg seit 2002 auf dem Norisring nach Ingolstadt holen. Nur 75 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Audi-Stammsitz in Ingolstadt und der Rennstrecke im Herzen Nürnbergs. Entsprechend groß ist die Fangemeinde aus Mitarbeitern und Anhängern, die das Audi-Aufgebot Jahr für Jahr unterstützt. Auch 2013 setzen die Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg alles daran, den „Audianern“ am Sonntag einen guten Grund zum Feiern zu geben. Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer): "Lange Geraden, zwei Spitzkehren, dazu eine S-Kurve – auf den ersten Blick ist der Norisring recht einfach gestrickt. Aber der erste Eindruck täuscht. Wie auf jedem Stadtkurs ist der Fahrbahnbelag in einigen Abschnitten äußerst wellig. Außerdem haben es die Grundig- und die Dutzendteich-Kehre in sich. Für die Fahrer ist entscheidend, die Bremspunkte optimal zu erwischen und das Auto anschließend präzise zu positionieren. Sie müssen früh auf dem Gas sein, um genügend Schwung für die folgenden Geraden mitzunehmen. Bruno Spengler geht nach seinen guten Ergebnissen auf dieser Strecke in der Vergangenheit mit viel Selbstvertrauen ins Wochenende. Dirk Werner hat auf dem Norisring 2012 seinen ersten DTM-Meisterschafts-Punkt geholt. Auch er ist hoch motiviert." Martin Tomczyk (#15, BMW Team RMG): "Das Norisring-Wochenende ist immer wieder ein Highlight. Zum einen, weil wir auf dem einzigen Stadtkurs im Kalender fahren. Zum anderen haben die DTM-Rennen dort eine lange Tradition. Auf den ersten Blick mag der Kurs vielleicht einfach aussehen, doch das ist er ganz und gar nicht. Er hat zwar nur vier Kurven. Aber nur, wenn man sie optimal erwischt, ist man schnell. Insgesamt ist die Strecke recht holprig. In jedem Fall freue ich mich auf die vielen BMW Fans, die das Rennen wieder zu einem echten Erlebnis für uns Fahrer machen werden." Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): "Mit Mike (Rockenfeller) kommen wir als Tabellenführer an den Norisring. Das große Ziel von Audi ist es seit Jahren, hier endlich einmal wieder zu gewinnen – und das ist auch unser großes Ziel am Wochenende. Wir wissen, dass wir vom Speed her das Zeug dazu haben." Jamie Green (#12, Audi Sport Team Abt Sportsline): "Die Charakteristik des Norisrings ist nicht vergleichbar mit irgendeiner anderen Rennstrecke. Deshalb ist es schwierig, eine Vorhersage über die Kräfteverhältnisse zu machen. Natürlich habe ich eine besondere Beziehung zu diesem Rennen. Aber auch wenn ich dort schon viermal gewonnen habe, ist das keine Garantie für irgendetwas – schon gar nicht in der DTM. Ich werde vor und an dem Wochenende genauso hart wie immer arbeiten, mich vorbereiten und das Auto abstimmen." Der Norisring ist ein Stadtkurs, über den normalerweise der Straßenverkehr rollt. Deshalb ist der Fahrbahn Belag sehr schmutzig. Der Dreck wird im Laufe des Rennwochenendes zwar abgetragen, aber nur auf der Ideallinie. Wird diese von den Piloten verlassen, kann es auf den schmutzigen Bereichen daneben schnell zu Drehern oder Verbremsern kommen. Der Asphalt ist glatt und geschlossen, "unser Rennreifen hatte in der Vergangenheit auf dem Norisring kaum Abrieb und so gut wie keinen Verschleiß. Deswegen konnten konstant schnelle Rundenzeiten gefahren werden", weiß Hankooks DTM-Renningenieur Michael Eckert. Der Hankook Pneu wird bei längerer Laufzeit sogar schneller, was vor allem im Qualifying eine wichtige Rolle spielen könnte. Michael Eckert: "Die Laufflächentemperatur des Ventus Race ist in Nürberg immer etwas niedriger als auf anderen Strecken. In der Qualifikation war deshalb oft nicht die erste Runde am schnellsten, sondern die fünfte oder sechste. Der Rennreifen baute überhaupt nicht ab, es gab keinen signifikanten Drop-Off." Da der Asphalt durch den Straßenverkehr stark beansprucht wird, ist er mehrfach repariert und aufgefüllt worden. Auf dem unebenen Untergrund neigen die Boliden zum „Bouncing“, was vor allem beim Anbremsen vor den Spitzkehren, wo die Geschwindigkeit von rund 265 auf 60 km/h verzögert wird, tückisch werden kann. Die Fahrzeugbalance ist deshalb auf dem Norisring ein wichtiges Kriterium, aber auch die Hankook Rennreifen können das Springen der Autos abfedern. "Ich gehe davon aus, dass alle Teams mit reduzierten Luftdrücken fahren, um die Bodenaufstandsflächen der Reifen zu vergrößern und dadurch das Fahrzeug besser auf der Strecke zu halten. Außerdem wird die Traktion erhöht, so dass die Piloten schnell aus den langsamen Passagen heraus beschleunigen können", erklärt der DTM-Ingenieur von Hankook. Bei Regen wird es am Norisring ungemütlich, denn auf dem unebenen Fahrbahn Belag bilden sich schnell riesige Pfützen. Hier ist von den Piloten besonders in den engen Abschnitten viel Fingerspitzengefühl gefordert. Das freie Training der DTM stand am Samstagmorgen bei herrlichstem Sommerwetter von 9.05 Uhr bis 10.35 Uhr auf dem Programm. Die Positionen wechselten immer wieder. Bei noch 15 Minuten zu fahrender Zeit war das Fahrzeug von Marco Werner auf der Start- und Zielgeraden ausgegangen und musste vom Bergungsfahrzeug wieder zurück in die Box gebracht werden. In dieser einstündigen Session hatte der eine oder andere Pilot schon Bekanntschaft mit der Mauer ausgangs Schöller S gemacht. Am schluß hatte sich Bruno Spengler nach 56 Runden mit einer Zeit von 48,427 Sekunden als schnellster Mann erwiesen, gefolgt von Adrien Tambay und Edoardo Mortara. Mike Rockenfeller befand sich auf Platz sieben. Als bester Mercedes-Pilot hatte sich Robert Wickens auf Rang dreizehn platziert. In dieser Sitzung dominierte Audi, denn sie hatten gleich sieben Fahrzeuge in der Top 10. Das Qualifying, welches in vier Sitzungen abgehalten wird, fand am Samstagmittag statt. In der ersten Sitzung begeben sich alle hinaus auf die Strecke und haben 16 Minuten Zeit sich unter die besten 16 zu fahren. In der Anfangsphase hatte sich Joey Hand mit einer Zeit von 48,806 Sekunden in Szene gesetzt, gefolgt von Mike Rockenfeller und Andy Priaulx. Es dauerte aber nicht lange und an die Spitze hatte sich Robert Wickens geschoben, gefolgt von Bruno Spengler und Christian Vietoris. Bei noch acht Minuten zu fahrender Zeit waren Filipe Albuquerque, Augusto Farfus, Roberto Merhi, Edoardo Mortara, Timo Glock und Gary Paffett aus dem Raster rausgefallen. Am Ende konnte niemand an die Zeit von Robert Wickens mit 48,225 Sekunden herankommen. Edoardo Mortara und Bruno Spengler lagen auf den Rängen zwei und drei. In der zweiten Session waren nun nicht mehr mit dabei: Martin Tomczyk, Joey Hand, Mike Rockenfeller, Marco Werner, Roberto Merhi und Miguel Molina. Sie werden von den Rängen 17 bis 22 starten. Nach einer Pause von sieben Minuten ging es dann in Q2. In elf Minuten mussten die 16 Fahrer versuchen sich unter die besten zehn zu fahren. Zunächst hatte sich Bruno Spengler mit einer Zeit von 48,238 Sekunden in Szene gesetzt, gefolgt von Christian Vietoris und Edoardo Mortara. Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit lag Mattias Ekström auf Platz zehn und hatte sich auf seiner schnellen Runde gedreht. Filipe Albuquerque der in den letzten vier Minuten Rang zehn einnahm, hatte sich leicht an die Mauer angelehnt. Zu dieser Zeit war Mattias Ekström nicht unter den besten zehn. Beim nächsten Umlauf hatte er sich auf Rang zwei geschoben. Andy Priaulx hatte in der letzten Minute noch einiges zu legen können und war mit einer Zeit von 48,221 Sekunden auf Platz eins gefahren. Hinter ihm lagen Bruno Spengler und Pascal Wehrlein. Nach dieser Sitzung werden Adrien Tambay, Marco Wittmann, Timo Scheider, Jamie Green, Augusto Farfus und Timo Glock am Sonntag von den Startplätzen elf bis 16 ins Rennen gehen. Zehn Fahrer machten sich dann nach acht Minuten bereit die dritte Session unter die Räder zu nehmen. In elf Minuten kamen hier nur die schnellsten vier von ihnen weiter. Hier war zunächst Christian Vietoris mit 48,566 Sekunden der Schnellste. Hinter ihm lagen Mattias Ekström und Bruno Spengler. Robert Wickens hatte sich in den letzten fünfeinhalb Minuten an die Spitze gefahren. Christian Vietoris war zu dieser Zeit aus dem Raster rausgefallen. Eine Minute später sah der Monitor schon wieder ganz anders aus und zwar lag Gary Paffett auf eins, gefolgt von Pascal Wehrlein, Robert Wickens und Edoardo Mortara. Die Platzierungen wechselten dann aber im Sekundenrhytmus. Am Schluß hatte sich wieder Bruno Spengler mit einer Zeit von 48,162 Sekunden auf Rang eins geschoben, gefolgt von Robert Wickens, Edoardo Mortara und Gary Paffett. Aus den Startreihen drei, vier und fünf werden Pascal Wehrlein, Andy Priaulx, Pascal Juncadella, Filipe Albuquerque, Mattias Ekström und Christian Vietoris starten. Für die letzten vier Piloten ging es nun um die Pole-Position. In umgekehrter Reihenfolge des Einlaufs von Q3 werden sie nun auf die Reise geschickt und haben nur eine gezeitete Runde zur Verfügung. Gary Paffett hatte nun für die anderen eine Zeit von 48,460 Sekunden gefahren. Der nächste der auf die Strecke hinausgeschickt wurde war Edoardo Mortara. Im ersten und zweiten Sektror ließ er aber Zeit liegen und wurde mit einer Zeit von 48,490 Sekunden abgewunken. Robert Wickens versuchte sich nun in die erste Reihe zu fahren. Der erste Sektor ging zu seinen Gunsten aus. Im zweiten hatte er etwas Zeit liegen gelassen und hatte es auf den letzten Metern geschafft noch eniges zuzulegen und war mit 48,384 Sekunden auf Rang eins gefahren. Als Letzter ging der amtierende Meister auf die Strecke. Gegenüber Robert Wickens war er im ersten und zweiten Abschnitt langsamer. Am Ende blieb für Bruno Spengler die Uhr bei 48,443 Sekunden stehen, das bedeutete Startplatz zwei. Hinter ihm werden Gary Paffett und Edoardo Mortara ins Rennen gehen. Robert Wickens holte sich seine erste Pole-Position. Robert Wickens (STIHL Mercedes AMG C-Coupé): "Der Norisring ist eine ganz besondere Strecke für mich. Hier habe ich im vergangenen Jahr meine ersten Punkte in der DTM eingefahren und jetzt starte ich hier zum ersten Mal von der Pole Position. Das ist ein großartiges Gefühl. Ich wusste, dass meine Runde gut war, aber ich wusste nicht, ob meine Rundenzeit für die Pole ausreichen würde. Als ich aus dem Auto ausgestiegen war, hörte ich nichts im Funk, lief durch die Box und Gary kam zu mir her und sagte: Klasse, P1! Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Jetzt konzentriere ich mich darauf, einen guten Start hinzulegen und hoffentlich geht es morgen dann genauso weiter. Wenn man von der Pole Position startet, möchte man natürlich auch auf dem Podium stehen." Bruno Spengler (Team Schnitzer, Platz zwei): "Glückwunsch an Robert Wickens zur ersten Poleposition. Ich weiß, wie er sich fühlt. Zwei Kanadier in der ersten Reihe, das kommt auch nicht alle Tage vor. Der zweite Platz ist für uns ein gutes Ergebnis. Ein Riesen-Kompliment an mein Team, das es geschafft hat, mein Auto seit dem letzten Rennen deutlich zu verbessern. Diese harte Arbeit war die Grundlage für das gute Qualifying hier am Norisring. Das hier ist mein Lieblingsrennen, die Atmosphäre ist einfach sensationell. Und für morgen rechne ich mir einiges aus." Gary Paffett (EURONICS Mercedes AMG C-Coupé, Platz drei): "Das war eine großartige Leistung von Robert. Er ist ab der ersten Trainingsminute sehr schnell gefahren und mit der geringen Trainingszeit, die wir in diesem Jahr haben, ist es schwierig, große Veränderungen am Fahrzeug vorzunehmen. Ich kam im Laufe des Tages immer besser in Schwung, aber Robert war im Qualifying einen Tick schneller als ich. Fünf Mercedes-Benz Fahrer in den Top-10 ist ein fantastisches Mannschaftsergebnis für uns. Das gesamte Team leistet derzeit erstklassige Arbeit. Die Zeitabstände sind auf dem Norisring immer sehr eng und man muss seine Runde perfekt hinbekommen, um vorne zu stehen. So gesehen ist Platz drei ein gutes Ergebnis für mich. Mit Blick auf die Strategie, die Reifen und DRS ist im Rennen noch alles möglich. Wir haben ein starkes Auto und hoffentlich können wir morgen erneut um den Sieg mitkämpfen." Edoardo Mortara (Audi Sport Team Rosberg, Platz vier): "Es war ein gutes Qualifying für mich. Es wäre heute schwierig gewesen, mehr zu schaffen. In Q3 und Q4 hatte ich das Gefühl, ich hätte alles aus dem Auto herausgeholt. Wir sind noch nicht ganz vorn, also haben wir noch etwas Arbeit vor uns. Aber der Rückstand ist nicht groß, und das ist gut. Hinter uns liegen einige schwierige Wochenenden, an denen wir zwar konkurrenzfähig waren, aber nicht alles zusammenbekommen haben. Jetzt läuft es besser, das ist auch ein schönes Ergebnis für das Team Rosberg." Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Das war heute ein perfekter Tag für uns. Robert steht zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere auf der Pole Position und wir haben fünf unserer sechs Fahrer in den Top-10 - das ist ein super Mannschaftsergebnis. Unsere Strategie, jungen Fahrern eine Chance zu geben, zahlt sich im Verlauf der Saison immer mehr aus. Bei Robert scheint der Knoten nun geplatzt zu sein. Wir wussten schon immer, dass er den Speed hat, aber jetzt setzt er diesen auch in Top-Platzierungen um. Obwohl es hier am Norisring immer sehr eng zugeht, bin ich mit dem Qualifying-Samstag heute sehr zufrieden. Dennoch müssen wir im Rennen auf der Hut sein. Unser Auto war heute schnell, aber morgen kommt es auch auf die Pace auf Long Runs sowie die richtige Strategie und die Nutzung des DRS an - wir dürfen niemanden abschreiben, schon gar nicht so starke Gegner wie Audi und BMW." Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): "Das war einmal mehr ein packendes und unglaublich enges Qualifying, so wie wir es vom Norisring kennen. Teilweise lagen acht Fahrzeuge innerhalb einer Zehntelsekunde. Bruno Spengler und Andy Priaulx haben sehr gute Leistungen gezeigt. Mit Startplatz sechs konnte Andy sein bestes DTM-Qualifyingergebnis einstellen und insgesamt die zweitschnellste Runde des Wochenendes fahren. Bruno hat für morgen eine sehr gute Ausgangsbasis. Rundum zufrieden sind wir allerdings angesichts des Gesamtergebnisses nicht: Zu viele unserer Fahrzeuge sind früh ausgeschieden. Die Gründe dafür müssen wir noch analysieren. Dennoch freuen wir uns auf ein spannendes Rennen morgen. Die Atmosphäre am Norisring ist einzigartig, und wir wollen für die vielen BMW Fans und Mitarbeiter, die vor Ort sind, ein gutes Ergebnis einfahren. Glückwunsch an Robert Wickens und Mercedes-Benz zur Poleposition." Dieter Gass (Leiter DTM): "Wir stehen als Mannschaft besser da als im vergangenen Jahr, als wir nur zwei Autos in den Top Ten hatten – und das zweite nur auf Startplatz zehn. Trotzdem hatten wir uns nach dem guten Ergebnis im Freien Training heute Vormittag etwas mehr erwartet, vor allem an der Spitze. Auf der anderen Seite sind wir der einzige Hersteller, der es geschafft hat, bei allen fünf Rennen der ersten Saisonhälfte stets ein Auto in den Top vier zu haben. Mit DRS und einem guten Optionsreifen-Management ist hier einiges möglich. Es wird definitiv ein hartes Rennen, und ich gehe davon aus, dass es sehr lange hart umkämpft sein wird." Die Rennleitung hatte vor dem Rennen eine neue Startaufstellung herausgegeben. Mike Rockenfeller und Miguel Molina wurden in der Startaufstellung für das Rennen auf dem Norisring jeweils um zehn Plätze zurückversetzt . Mike Rockenfeller nimmt das Rennen vom 21. Startplatz aus in Angriff; Miguel Molina startet von Platz 22. Ursprünglich hatte Mike Rockenfeller im Qualifying Platz 19 belegt. Miguel Molina hatte auch nach der Zeitenjagd nur Platz 22 inne. Bei beiden Fahrzeugen wurden nach dem Qualifying am Samstag die Parc-Fermé-Bestimmungen verletzt. Die Mechaniker mussten Arbeiten vornehmen, die nicht in der Liste der erlaubten Tätigkeiten nach Artikel 44.3 des Sportlichen Reglements stehen. Ihren fünften Lauf in dieser Saison nahmen die Piloten bei sehr warmen Wetter am Sonntagmittag in Angriff. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten und führte das Feld durch die Grundigkehre. Timo Scheider hatte Probleme, denn er blieb stehen und machte sich dann in ganz langsamer Fahrt bereit und stellte sein Fahrzeug dann Ende der Boxengasse ab. Aus Sicherheitsgründen schickte man das Safety Car heraus. Nach der ersten Runde führte weiterhin Robert Wickens vor Bruno Spengler und Edoardo Mortara. Gary Paffett hatte Plätze eingebüst und war auf Rang fünf zurückgefallen. Mattias Ekström hatte einen guten Start und war von Rang neun bis auf Platz sieben vorgefahren. Nach drei Runden erfolgte dann der Re-Start, der zu Gunsten von Robert Wickens ausging. Jamie Green hatte sich auf Rang elf gefahren. Er war von Rang vierzehn aus ins Rennen gegangen. Zu dieser Zeit hatte Gary Paffett seine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts angetreten. Bereits nach fünf Runden kamen Miguel Molina, Christian Vietoris und Marco Werner herein zum Wechseln der Reifen. Miguel Molina erhielt ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe. Pascal Wehrlein und Edoardo Mortara aus der Spitzengruppe hatten bereits auch schon gewechselt. Rang drei und vier nahmen nun Andy Priaulx und Mattias Ekström ein. Die Reihenfolge geriet durch die ersten Boxenstopps erst einmal durcheinander. Die ersten beiden Robert Wickens und Bruno Spengler hatten sich mit über drei Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Der Führende musste aber absolute Kampfline fahren, denn der amtierende Meister übte mächtigen Druck aus. Zur gleichen Zeit gab es eine ganz leichte Touchierung zwischen Jamie Green und Augusto Farfus. Roberto Merhi auf Rang sieben führte eine Armada von vier Fahrzeugen an. Zwischen Jamie Green und Martin Tomczyk wurde auch etwas der Lack ausgetauscht. Wenig später wurde Letzterer nach außen gedrückt und schlug dann seitlich in die Mauer ein. Damit war das Rennen für den BMW-Piloten früher beendet als geplant. Wiederum musste das Safety Car herauskommen, damit die herumliegenden Teile aufgesammelt werden konnten. Dies nutzten die Fahrer natürlich aus und es gab mächtig Gedränge in der Boxengasse. Robert Wickens hatte es geschafft noch vor Bruno Spengler aus der Boxengasse herauszukommen. Zur gleichen Zeit hatte Martin Tomczyk das Fahrzeug in einer Tasche neben der Strecke abgestellt. Nach vierzehn Runden war Miguel Molina zu seinem zweiten Pflichtboxenstopp hereingekommen. Nach ihm kamen die nächsten vier zum zweiten Mal herein. Es waren Gary Paffett. Mike Rockenfeller Adrien Tambay und Jamie Green. Beim nächsten Umlauf kamen auch Christian Vietoris und Daniel Juncadella zu ihrem zweiten Pflichtboxenstopp herein. An der Spitze fuhr unterdessen Edoardo Mortara, Robert Wickens und Bruno Spengler. Alle Piloten bis zu Rang elf mussten noch einmal zum Stopp herein kommen. Zu dieser Zeit war Christian Vietoris zum dritten Mal zu seiner Crew gekommen und wechselte auf die weichen Options-Tyres. Nach 19 Runden erfolgte dann der Re-Start, der zu Gunsten des Führenden ausging. Ein hartes Duell lieferten sich Bruno Spengler und das heutige Geburtstagskind Mattias Ekström. Der Schwede tauschte kurz den Lack aus und ging vorbei auf Rang drei. Zwischenzeitlich war Jamie Green an Gary Paffett vorbeigegangen. Doch so leicht wollte sich der Brite nicht geschlagen geben. Jamie Green hatte sich in der Grundigkehre etwas verbremst. Er kam zu weit raus und sofort ging Gary Paffett, Adrien Tambay und auch noch Miguel Molina vorbei. Damit lag Jamie Green nur noch auf Rang 17. Mattias Ekström hatte den Pole-Setter nach 23 Runden niedergerungen und machte sich nun auf den Weg zum führenden Edoardo Mortara. Überall im Feld wurden harte aber faire Kämpfe ausgetragen. Zunächst einmal biss sich Roberto Merhi die Zähne an Andy Priaulx aus. Dieser schlug ihm immer wieder die Türe vor der Nase zu. Doch in der 33. Runde konnte der Mercedes-Pilot an dem BMW vorbeiziehen und versuchte sich nun auch direkt abzusetzen. Von alledem bekamen die ersten beiden nichts mit, denn sie waren mit über vier Sekunden dem Feld auf und davon geeeilt. Beim nächsten Umlauf suchte Roberto Merhi zum zweiten Mal die Box auf. An der Spitze konnte sich Edoardo Mortara nicht absetzen, denn Mattias Ekström saß ihm im Nacken. Mike Rockenfeller, der an Andy Priaulx vorbeigegangen war führte nun eine Truppe von fünf Fahrzeugen an. Wenig später musste sich Andy Priaulx den Attacken von Gary Paffett beugen. Nach einem kleinen Schubser von Daniel Juncadella konnte Timo Glock seinen Platz verteidigen und blieb auf Rang elf. Danach legte sich der Mercedes-Pilot mit Miguel Molina an. Mike Rockenfeller der von hinten gestartet war hatte sich bis auf Platz sieben nach vorne gearbeitet. Die sechs vor ihm Fahrenden mussten alle noch einmal in die Box kommen. Gary Paffett war in der 47. Runde innen in der Grundigkehre an Mike Rockenfeller vorbeigegangen. Zur selben Zeit hatten Edoardo Mortara und Mattias Ekström Augusto Farfus und Marco Wittmann überrundet. Letzterer konnte sich dann an Augusto Farfus vorbei hangeln und setze sich bereits von diesem ab. Der amtierende Meister kam nach 52 Runden zu seinem letzten Pflichtboxentopp herein. Zu dieser Zeit lag er auf Rang vier. Er kam danach hinter Adrien Tambay auf Platz 15 heraus. Wenig später kam auch der Pole-Setter herein. Er konnte sich vor Roberto Merhi wieder einreihen. An der Spitze hatten sich die beiden Führenden einen Vorsprung von über 17 Sekunden erarbeitet. Zu dieser Zeit mussten Edoardo Mortara, Mattias Ekström, Joey Hand und Dirk Werner die ersten vier noch einmal in die Box kommen. Auch Filipe Albuquerque und Timo Glock hatten auch noch einen Stopp vor sich. Sie lagen auf den Rängen acht und neun. Einen Führungswechsel hatte es in der 64. Runde gegeben. Mattias Ekström konnte sich danach auch sofort von Edoardo Mortara absetzen. Zwei Runden später war Jamie Green mit einem technischen Problem in langsamer Fahrt unterwegs. Pascal Wehrlein musste das Rennen nach 67 Runden in der Box früher beenden als geplant. Einen harten Kampf lieferten sich Mike Rockenfeller und Christian Vietoris. Der Audi-Pilot musste absolute Kampflinie fahren. Im nachhinein konnte er dann den Mercedes-Piloten nicht halten und musste seinen vierten Platz abgeben. Jetzt bekam er es mit Daniel Juncadella zu tun. Auch dieser konnte wenig später an ihm vorbeigehen. Nun saß ihm der nächste Mercedes-Pilot im Nacken. Es war Robert Wickens. Mattias Ekström und Edoardo Mortara waren sechs Runden vor Schluß noch nicht zu ihrem zweiten Stopp drin gewesen. Nach 77 Runden kam dann Edoardo Mortara herein. Nachdem er heraus kam war er neben Gary Paffett. Dieser schoß dann auf die Grundigkehre zu und ging an Edoardo Mortara vorbei. Der Brite lag nun auf Rang zwei. Mattias Ekström zitierte man dann nach 79 Runden herein. Er schaffte es vor Gary Paffett und Edoardo Mortara wieder hinauszukomme. Damit führte er wieder das Feld an. Edoardo Mortara war mit stehenden Rädern auf die Grundigkehre zugefahren, touchierte dann Gary Paffett. Dieser konnte das Fahrzeug noch abfangen und nahm den weiteren Weg nach außen. Mit beschädiger Frontpartie war nun der Audi-Pilot vor dem Briten unterwegs. Doch so leicht wollte dieser sich nicht geschlagen geben. Der Gegenkonter kam dann ausgangs der Dutzendteichkehre. Dieser ging aber für beide fatal aus, denn Gary Paffett zog zu weit nach außen dort wo Edoardo Mortara war und es kam wie es kommen musste. Beide blieben nach einer Berührung havariert auf der Strecke liegen. Nach 83 Runden machte sich Mattias Ekström selber das schönste Geburtstagsgeschenk, denn er wurde als Sieger mit einem Vorsprung von 2,6 Sekunden vor Robert Wickens und Christian Vietoris abgewunken. Mike Rockenfeller und Bruno Spengler sahen die Zielflagge auf den Rängen fünf und sechs. Mike Rockenfeller führt weiterhin die Tabelle mit 69 Punkten an vor Bruno Spengler mit 67 und Christian Vietoris mit 55 Punkten. In der Teamwertung hat Stihl/AMG Mercedes mit 100 Zähler die Nase vorne, gefolgt von BMW Team Schnitzer mit 89 und Audi Sport Team Phoenix mit 69 Zähler. Auf Rang eins in der Konstruktionswertung liegt BMW mit 192 Punkten vor Mercedes-Benz mit 177 und Audi mit 136 Punkten. Mattias Ekström (Audi Team Abt Sportsline), Platz 1: "Am Renntag Geburtstag zu haben, ist nicht immer schlecht. Ich habe das Rennen genossen, es war wirklich spannend. In der Mitte beim Fight mit Edo (Mortara) ging es um Perfektion. Er fuhr richtig gut, aber ich konnte sehen, dass er Probleme mit den Bremsen bekam. Da meine Bremsen gut waren, habe ich Vollgas gegeben, denn die anderen hinter uns holten auf. Auf dem Norisring zu siegen, ist das Beste, was man in seiner Karriere erreichen kann." Robert Wickens ( STIHL Mercedes AMG C-Coupé, ), Platz 2: "Mein erster DTM-Sieg - auch wenn ich eine Weile nach Rennende darauf warten musste, bin ich natürlich absolut happy damit. Immerhin war es ein hart umkämpftes Rennen. Es gab zwei Safety Car-Phasen und wir haben meine Strategie nach dem zweiten Safety Car geändert. Da hat mein Team clever mitgedacht. Ich bin von der Pole gestartet, war zwischenzeitlich auf Platz 14 und am Ende habe ich gewonnen - es war ein hartes Rennen, aber ich habe einige Autos überholt und hatte viel Spaß dabei. Glückwunsch an unser Team: Vier Fahrer in den Punkten ist ein gutes Mannschaftsergebnis. Es ist nur schade, was am Ende mit Gary passiert ist. Ich bin mit meinem Ergebnis aber zufrieden." Christian Vietoris ( DTM Mercedes AMG C-Coupé), Platz 3: "Nach einem schwierigen Samstag war das ein gutes Rennen für mich. Leider konnte ich im Qualifying das Potential meines Autos nicht voll ausschöpfen, aber im Rennen hat sich unsere Strategie am Ende ausgezahlt. Mein Dank gilt dem Team, die Jungs haben super Arbeit geleistet und mich noch einmal auf Option-Reifen rausgeschickt. Damit hatte ich eine sehr gute Pace und konnte mich bis aufs Podium nach vorne kämpfen, als viele andere Fahrer gegen Rennende Probleme mit den Bremsen und Reifen bekamen. Die hohen Temperaturen waren für mich während des Rennens kein Problem. Zwar funktionierte meine Trinkflasche nicht, aber ich hatte auf den 83 Runden keinerlei physische Probleme." Bruno Spengler (BMW Team Schnitzer), Platz 6: "Platz sechs ist für mich eine Enttäuschung. Wenn man als Zweiter startet, dann will man natürlich um den Sieg kämpfen. Das Qualifying war sehr gut, und eigentlich hatten wir auch im Rennen eine gute Pace. Auch die Boxenstopps waren gut. Mit der Strategie hatten wir heute einfach Pech. Die beiden Safety-Car-Phasen haben uns nicht gerade in die Karten gespielt. In der Fahrerwertung bin ich trotzdem noch vorne dabei. Das ist wichtig. Aber auf meiner Lieblingsstrecke hatte ich mir schon mehr erhofft." Dieter Gass (Leiter DTM): "Das ist sicherlich ein fantastisches Ergebnis für uns – fast in jeder Hinsicht. In erster Linie herzlichen Glückwunsch an ‚Eki’ (Mattias Ekström) und dem Team Abt, sie haben alles richtig gemacht und hatten eine super Strategie. Sicherlich hatten sie auch etwas Glück mit dem Safety-Car. Mike Rockenfeller ist vom 21. Startplatz auf den fünften Platz mit einer extrem riskanten Strategie vorgefahren, die er aber durch eine intelligente Fahrweise umsetzen konnte. Schade natürlich für Edo (Mortara). Er hatte das Podium vor Augen, es war nur die Frage, ob er Zweiter oder Dritter wird. Die Aktionen, die dort passiert sind, waren mit Sicherheit grenzwertig, aber das muss man sich noch anschauen." Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Nach der Entscheidung der Stewards, beglückwünsche ich Robert zu seinem ersten Sieg in seiner DTM-Karriere. Drei Mercedes-Junioren auf den ersten drei Plätzen: Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Robert, Christian und Daniel haben eine unglaublich starke Leistung gezeigt und das passend zum 25-jährigen DTM-Jubiläum unserer Marke, das wir an diesem Wochenende in Nürnberg mit vielen Mercedes-Benz DTM-Legenden gefeiert haben. Unsere Entscheidung zugunsten junger Talente war eigentlich eine langfristige Wahl, die jetzt aber schon in dieser Saison Früchte trägt. Roberto rundet dieses Ergebnis mit Platz sechs ab und auch Pascal hätte ohne seine Schwierigkeiten vorne mit dabei sein können - aber auch so ist es ein gutes Teamergebnis für Mercedes-Benz. Für uns war es bitter, dass Gary kurz vor Schluss aus dem Rennen gerissen wurde. Das Wichtigste ist, dass die Zuschauer hier am Norisring und zuhause vor den TV-Bildschirmen ein wahnsinnig spannendes und unterhaltsames Tourenwagenrennen gesehen haben. Das ist beste Werbung für die DTM." Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): "Wir haben vier Autos in die Top-Ten gebracht, können aber mit diesem für uns harten Rennen nicht zufrieden sein. Die zwei Safety-Car-Phasen hatten maßgeblichen Einfluss und haben bestimmte strategische Optionen überhaupt erst möglich gemacht. Unser Ansatz war, bei der Rennstrategie nicht zu viel zu riskieren. Diese Herangehensweise hat sich jedoch unter den heutigen Bedingungen nicht ausgezahlt. Bruno hat als Sechster immerhin noch wertvolle Punkte mitgenommen, drei weitere BMW M3 DTM sind in die Top-Ten gefahren. Auch in der Gesamtwertung sieht es nach wie vor nicht schlecht aus. Glückwunsch an Audi und Mattias Ekström zum verdienten Sieg." Am Sonntagabend gab die Rennleitung ein neues Rennergebnis heraus und zwar war Mattias Ekström aufgrund unerlaubter Gewichtszufuhr im nachhinein disqualifiziert worden. Der Vater hatte gegen die Regeln des Parc-ferme verstoßen und zwar hatte er vor Freude eine Flasche Wasser in die Hose seines Sohnes gesteckt und diese dort ausgeleert. Sieger des Rennens war damit Robert Wickens. Rang zwei und drei gingen an Christian Vietoris und Daniel Juncadella. Alle nachfolgenden Fahrer konnten damit einen Platz nach vorne rücken. Ekströms Team Audi Sport Abt Sportsline hat gegen diese Entscheidung Berufung angekündigt und nun zwei Tage Zeit, diese Berufung schriftlich zu begründen. Das neue Ergebnis ist bis zur Berufungsentscheidung vorläufig. Ekström muss zudem 1.000 Euro Strafe zahlen, weil er sein Lenkrad nach dem Aussteigen im Parc fermé nicht ordnungsgemäß befestigt hatte. Desweiteren verhängte die Rennleitung noch eine Bestrafung gegen Edoardo Mortara und Gary Paffet , die allerdings für zwei Rennen auf Bewährung ausgesetzt wurde. Diese lautet wie folgt: Einen Abzug von fünf Startplätzen gegen die beiden Piloten, die in Nürnberg zweimal miteinander kollidiert und danach beide ausgeschieden waren. Die Strafe tritt aber nur in Kraft, wenn sich einer der Fahrer innerhalb der Bewährungsfrist einen weiteren Regelverstoß begeht. Die Meisterschaftstabelle sieht nun so aus: Mike Rockenfeller führt mit 71 Punkte vor Bruno Spengler mit 69 und Christian Vietoris mit 58 Punkten. Stihl/AMG Mercedes hat in der Teamwertung weiterhin mit 110 Zähler die Nase vorne vor BMW Team Schnitzer mit 92 und Audi Sport Team Phoenix mit 71 Zähler. Auf Rang eins in der Herstellerwertung liegt BMW mit 192 Punkten, gefolgt von Mercedes-Benz mit 177 und Audi mit 136 Punkten. ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!!
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