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![]() Alessi/Keilwitz Meister 2013 Dritter Saisonsieg für Frank Kechele/Dominik Schwager. ![]() Vom 27. bis 29. September kam es im Badischen und zwar auf dem Hockenheimring zum Showdown in der ADAC GT Masters. Bei den beiden finalen Rennen steht der "Liga der Supersportwagen" der spannendste Titelkampf in der Geschichte der Serie bevor. Elf Fahrer, angeführt von den Tabellenführern Diego Alessi und Daniel Keilwitz (Callaway Competition) mit 161 Punkten auf Corvette, starten mit Titelchancen in die beiden Finalläufe. Direkt in Schlagdistanz liegen Maximilian Götz/Maximilian Buhk (Polarweiss Racing) mit 147 und Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport) ebenfalls mit 147 Punkten. Maximilian Buhk hat vor dem Finale des ADAC GT Masters bereits einen Titel in der Tasche. Auf dem Nürburgring gewann der jüngste Pilot des ADAC GT Masters am Wochenende die Blancpain-Langstreckenserie. In Hockenheim hat er die Chance auf einen zweiten Titel in sieben Tagen. Maximilian Götz hingegen hat die Chance, als erster Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Diego Alessi und Daniel Keilwitz sind vor dem Finale in der gleichen Ausgangsposition wie vor zwölf Monaten. Bereits im vergangenen Jahr führten die Corvette-Piloten die Tabelle vor dem Finale an, mussten sich aber mit dem Vize-Titel zufriedengeben. Neben dem Corvette-Duo an der Tabellenspitze kämpfen auch Fahrer auf Porsche, Mercedes-Benz, BMW und Audi um den Titel. Noch spannender als der Kampf um den Fahrer- und Teamtitel ist in Hockenheim die Gentlemen-Wertung. Die Tabellenführerin Christina Nielsen (Farnbacher Racing) kommt im Porsche 911 mit einem Minimalvorsprung von nur einem Punkt auf Titelrivale und Markenkollege René Bourdeaux (Tonino powered by Herberth Motorsport) zum Finale. Mathematische Chancen auf den Titel in der Gentlemen-Klasse hat auch noch der Tabellendritte Remo Lips (Callaway Competition), der in einer Corvette mit Unterstützung von ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lennart Marioneck (Callaway Competition) startet. Zum Finalwochenende kann das ADAC GT Masters prominente Gäste aus England begrüßen. JRM Racing, mit Nissan Sieger der FIA GT1-Weltmeisterschaft 2011 und Entwicklungspartner von Nissan Motorsport (NISMO) für den GT-R, bringt zwei der japanischen Supersportwagen nach Hockenheim. Gesteuert werden die beiden GT-R vom ehemaligen DTM-Laufsieger, dem Briten Peter Dumbreck und seinem Landsmann Matt Bell sowie einem weiteren Briten Steven Kane/ Humaid Al Masaood. Zum Saisonende machen auch Gerd Beisel (RWT Racing) und Sven Barth in einer Corvette nochmals Jagd auf einen Podiumsplatz in der Gentlemen-Wertung. An diesem Wochenende ist auch wieder das SaReNi Utnited Team mit den Fahrern Albert von Thurn und Taxis/Oliver Gavin mit von der Partie. Daniel Keilwitz (Callaway Competition): "Ich hoffe natürlich sehr, dass es beim Finale für uns besser läuft als im vergangenen Jahr", sagt Keilwitz. "Unsere Ausgangslage ist gut, dazu ist Hockenheim die Heimstrecke von unserem Team Callaway Competition. Dort kennen wir uns sehr gut aus. Die Konkurrenz ist aber sehr hart. Es wäre ein Traum, wenn wir bereits am Samstag eine Entscheidung über den Titel hätten, aber realistisch gesehen wird es alles auf das Rennen am Sonntag hinauslaufen." Maximilian Götz (Polarweiss Racing): "Ich weiß, wie es sich anfühlt, die Meisterschaft zu gewinnen und würde dieses Gefühl gerne in diesem Jahr nochmals erleben. Unser Mercedes-Benz ist in Hockenheim sehr schnell, das haben wir im vergangenen Jahr bewiesen. Aber an der Tabellenspitze ist die Situation sehr spannend und im Finale kann noch wirklich alles passieren." Beim ersten freien Training, welches am Freitagmorgen von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr auf dem Programm stand, begaben sich insgesamt 27 Fahrzeuge hinaus auf der 4,574 Kilometer langen Strecke. Diese Session fand bei trockenem und sonnigem Wetter statt. Die Positionen wechselten des öfteren. Am Ende hatten sich Maximilian Götz/Maximilian Buhk (Polarweiss Racing) mit 22 gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:40,083 Minuten gegenüber ihrer Konkurrenz durchgesetzt. Hinter ihnen lagen Rene Rast/Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing) und Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport). Die Tabellenführer mussten sich zunächst mit Rang sechs zufrieden geben. Als beste Dame nahm Claudia Hürtgen mit ihrem Teamkollegen Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) Platz sieben ein. Die Tabellenführerin der Gentlemen-Wertung Christina Nielsen (Farnbacher Racing), sie fährt an diesem Wochenende zusammen mit Kuba Giermaziak stellte ihren Porsche auf Rang elf. Albert von Thurn und Raxis (SaReNi United) der bei den beiden letzten Rennen zusammen mit dem Briten Oliver Gavin an den Start geht, hatte sich auf Rang 24 platziert. Die britischen Piloten vom JRM Racing Jody Fannin/Steven Kane und Matt Bell/Peter Dumbreck lagen zunächst auf den Plätzen 25 und 26. Vor der Mittagspause ging es dann für die Protagonisten zum zweiten freien Training hinaus. Gegenüber morgens wurden die Zeiten nicht schneller. Nach dieser einen Stunde hatten sich Rahel Frey/Christopher Haase (Prosperia C. Abt Racing) mit 16 Runden und einer Zeit von 1:40,415 Minuten in Szene gesetzt, gefolgt von Robert Renauer/Martin Ragginger und Claudia Hürtgen/Dominik Baumann. Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Rene Rast/Christopher Mies mussten sich diesmal mit den Rängen vier und 21 zufrieden geben. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition) konnten sich nicht verbessern und nahmen Rang elf ein. Hingegen konnten Christina Nielsen/Kuba Giermaziak einiges zulegen und platzierten sich auf Rang sieben. Um drei Ränge verbessert hatten sich auch Matt Bell/Peter Dumbreck. Albert von Thurn und Taxis/Oliver Gavin und Jody Fannin/Steven Kane behaupteten ihre Platzierungen aus dem ersten freien Training. Zum letzten Mal in dieser Saison wurde es für die Pilotinnen und Piloten am Freitagnachmittag ernst, denn nun standen die beiden Qualifikationssitzzungen, in denen die Startaufstellung für Samstag und Sonntag ausgefahren wird auf dem Programm. Sie finden in zwei Sitzungen von jeweils dreißig Minuten mit einer Pause von zehn Minuten statt. In der ersten Session wechselten die Positionen bis zum Schluß. Am Ende hatten sich Frank Kechele/Dominik Schwager mit drei Runden und einer Zeit von 1:39,744 Minuten behauptet und werden am Samstag von Startplatz eins starten. Hinter ihnen lagen Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Rene Rast/Christopher Mies. Die Tabellenführer werden das Rennen aus der fünften Startreihe aus aufnehmen. Der Drittplatzierte in der Meisterschaft Robert Renauer startet mit seinem Teamkollegen Martin Ragginger von Position fünf. Drei Startplätze hinter ihnen befanden sich Claudia Hürtgen/Dominik Baumann. Albert von Thurn und Taxis/Oliver Gavin stellten ihren Camaro auf Platz 21ig. Die Pilopten Matt Bell/Peter Dumbreck und Jody Fannin/Steven Kate konnten sich auf die Startplätze 16 und 26 platzieren. Nach der Pause ging es dann wieder von vorne los. Zunächst warteten erst einmal einige Fahrerpaarungen ab, bevor man hinaus auf die Strecke ging. Bei noch sieben Minuten zu fahrender Zeit hatten sich Joeren Bleekemolen/Toni Seiler mit einer Zeit von 1:39.806 Minuten an die Spitze gefahren, gefolgt von Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Daniel Keilwitz/Diego Alessi. Robert Renauer/Martin Ragginger befanden sich auf Platz acht. Wenig später hatten sich Dominik Baumann/Claudia Hürtgen auf Rang fünf geschoben. Oliver Gavin/Albert von Thurn und Taxis hatten sich zwischenzeitlich auf Platz zwölf nach vorne gearbeitet. Als die Session beendet war hatte niemand die Zeit von Jeoren Bleekemolen/Toni Seiler mit 1:39,806 Minuten knacken können. Sie werden damit am Sonntag von der Pole aus ins Rennen gehen, gefolgt von Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Dominik Schwager/Frank Kechele. Die Tabellenführer werden von Startplatz vier starten. Dominik Baumann/Claudia Hürtgen mussten sich mit der siebten Startposition zufrieden geben. Oliver Gavin/Albert von Thurn und Taxis hatten sich um etliche Positionen verbessert und starten am Sonntag aus der siebten Startreihe. Hingegen mussten sich Peter Dumbreck/Matt Bell nun mit der dreizehnten Startreihe zufrieden geben. Eine Position vor ihnen gehen Steven Kane/Jody Fannin ins Rennen. Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT), Pole Position Rennen 1: "Es tut sehr gut zum Saisonende zum zweiten Mal in Folge auf der Pole Position zu stehen. Nun hoffe ich nur, dass wir die gute Leistung aus dem Qualifying auch im Rennen umsetzen können. Die Startplätze eins und drei sind eine gute Ausgangsposition, ein Podiumsplatz ist der Mindestanspruch. Hockenheim ist das Heimrennen für unser Team. Wir haben viele Gäste und denen wollen wir eine gute Show bieten." Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Pole Position Rennen zwei: "Ich habe hier nicht mit der Pole Position gerechnet, denn unser Auto war heute Morgen nicht besonders gut. Das Team hat aber einen guten Job gemacht, hart gearbeitet und zum Qualifying ein gutes Auto hingestellt. Dennoch war es ein harter Kampf auf die Pole zu fahren." Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Startplatz vier, Rennen eins: "Im Qualifying ist es optimal für uns gelaufen, Startplatz vier ist eine gute Position für das Finale. Wir haben nach unserem Sieg auf dem Slovakia Ring 30 kg Erfolgsballast im Auto. Berücksichtigt man das, können wir zufrieden sein. Was unser Auto hier ohne Erfolgsballast kann, hat Jeroen heute bewiesen." Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Startplatz zehn, Rennen eins: "Auf meiner schnellsten Runde hat mich leider ein BMW blockiert und dadurch meine Runde zerstört, ansonsten wäre ich weiter vorn gestanden. Der Schlüssel zum Erfolg wird hier sein, zwei konstant gute Rennen zu fahren und auch in der zweiten Rennhälfte noch Reserven zu haben. Wer hier das beste Set-Up hat, liegt am Ende ganz vorn." Als die Protagonisten am Samstagvormittag in ihre Startaufstellung fuhren, blieb der Startplatz von Albert von Thurn und Taxis/Oliver Gavin frei. Sie hatten gestern einen Motorschaden erlitten und man versuchte den Schaden bis morgen zu beheben. Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne Probleme und die Pole-Setter konnten ihre Position behaupten und führten das Feld in die erste Kurve. Das Rennen musste bereits nach einigen Sekunden mit der roten Flagge unterbrochen weden, weil Gerd Beisel/Sven Barth beim Start leicht berührt wurden, danach das Fahrzeug verrissen und stumpf in die Boxenmauer eingeschlagen waren. Sie drehten sich danach und blieben dann mit einem stark havarierten und brennenden Fahrzeug in der ersten Kuve liegen. Nachdem man Gerd Beisel befreit hatte, wurde er ins Medical Center verbracht. Das Safety Car sammelte nun das Feld ein. In dieser Phase hatten Rahel Frey/Christopher Haase im Bereich der Parabolika ihr Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle, stiegen auf und überschlugen sich. Nun musste auch Rahel Frey aus ihrem stark havarierten Fahrzeug befreit werden. Auch sie kam aus Sicherheitsgründen ins Medical Center. Die Aufräumarbeiten dauerten erst einmal an. Zwischenzeitlich hatte das Safety Car die übrigen Piloten wieder zurück auf die Start und Zielgeraden gebracht. Der Re-Start erfolgte dann eigentlich bei noch dreißig Minuten zu fahrender Zeit. Die Rennleitung setzte aber die Renndauer auf vierzig Minuten fest. Dieser Start erfolgte hinter dem Safety Car und ging zu Gunsten der Pole-Setter aus. Sofort kam es zu einem harten Kampf zwischen Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Rene Rast/Christopher Mies. Doch die Polarweiss-Piloten konnten sich behaupten und ihren zweiten Rang verteidigen. In der Spitzkehre kamen sie alle gut hindurch. Frank Kechele/Dominik Schwager hatten nach zwei Runden bereits einen Vorsprung von 1,304 Sekunden, gefolgt von Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Rene Rast/Christopher Mies. Diego Alessi/Daniel Keilwitz befanden sich auf Rang zehn. Sie hatten aber eine Armada von neun Fahrzeugen hinter sich. Unterdessen waren Robert Renauer/Martin Ragginger an David Jahn/Jürg Aeberhard vorbeigegangen und versuchten nun den Anschluß an die Drittplatzierten zu bekommen. An der Spitze machten sich die Pole-Setter auf und davon. Die Polarweiss-Piloten auf Platz zwei hatten sich etwas Luft gegenüber Rene Rast/Christopher Mies verschafft. Auf Rang 15 lag die Tabellenführerin aus der Gentlemen-Wertung Christina Nielsen mit ihrem Teamkollegen Kuba Giermaziak. Ausgangs der Spitzkehre standen Rene Bourdeaux/Alfred Renauer mit technischen Problemen neben der Strecke. Von alledem bekamen Frank Kechele/Dominik Schwager an der Spitze nichts mit, denn sie hatten ihren Vorsprung auf 4,183 Sekunden ausgebaut. Im Verlauf der siebten Runde hatten Rene Rast/Christopher Mies plötzlich Probleme bekommen, denn sie wurden immer langsamer und verloren etliche Plätze. Plötzlich konnten sie aber die Fahrt wieder aufnehmen. Sie waren bis auf Rang 17 zurückgefallen. Beim nächsten Umlauf bekamen sie an gleicher Stelle schon wieder Probleme. Sie wurden schon wieder langsamer. Eine ganz kuriose Sache. Unterdessen erhielten Luca Ludwig/Thomas Jäger von der Rennleitung eine Verwarnung wegen pushing another car. Bei noch 25 Minuten zu fahrender Zeit öffnete das Boxenzeitfenster und Rene Rast/Christopher Mies kamen zu ihrer Crew herein. Man rollte auch direkt in die Box und gab dort das Rennen früher auf als geplant. Diego Alessi/Daniel Keilwitz und Claudia Hürtgen/Dominik Baumann waren die ersten die zu ihrem Pflichtboxenstopp herein kamen. Aus dem hinteren Feld kamen dann mehrere Fahrzeuge herein. Die Tabellenführer hatten sich nach ihrem Stopp auf Platz vierzehn wieder eingereiht. Nachdem Christer Jöns/Markus Winkelhock zu ihrem Stopp hereingekommen waren und den Fahrerwechsel vornehmen wollten qualmte es plötzlich im Bereich des Motors und damit war auch das dritte Fahrzeug von Prosperia C. Abt Racing mit einem Motorschaden nicht mehr mit von der Partie. Ein rabenschwarzes Wochenende für das Team. Nach elf Runden kamen Maximilian Götz/Maximilian Buhk aus der Spitzengruppe herein. Zu dieser Zeit hatten die Pole-Setter bereits ihren Stopp vorgenommen. Zwei Fahrzeuge mit den Piloten David Jahn/Jürg Aeberhard und Andreas Wirth/Christian Hohenadel mussten ihren Pflichtboxenstopp noch hinter sich bringen. Die Rennleitung sprach für Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher eine Strafzeit von einer Sekunden aus, weil sie die Boxengasse zu früh verlassen hatten. Sie lagen zu diesem Zeitpunkt auf Platz sechs. Zwischenzeitlich hatten Frank Schmickler/Philipp Geipel zuviel riskiert, mit der Folge das sie sich auf Platz 17 liegend gedreht hatten. Danach war man nur noch auf Rang zwanzig unterwegs. Bei noch zwölf Minuten zu fahrender Zeit waren sich Peter Dumbreck/Matt Bell und Jeroen Bleekemolen/Toni Sieler nicht ganz einig, mit der Folge das sie sich berührten und der Nissan GT sich gedreht hatte. Die Tabellenführer lagen bei noch elf Minuten zu fahrender Zeit auf Rang sechs und versuchten nun den Anschluß zu Dominik Baumann/Claudia Hürtgen zu bekommen. Letztere hatten sich Jürg Aeberhard/David Jahn zurecht gelegt und zogen vorbei. Der Gegenkonter der Porsche-Piloten ließ aber nicht lange auf sich warten. Doch der BMW setzte sich immer wieder durch und behauptete nun den vierten Platz. Mit einem Vorsprung von 6,517 Sekunden hatten sich die Pole-Setter auf und davon gemacht. Maximilian Buhk/Maximilian Götz dahinter hatten genug Luft nach hinten. In der Schlußphase hatten die Tabellenführer wieder Boden gut machen können und waren auf Rang fünf vorgefahren, nachdem man zuvor Jürg Aeberhard/David Jahn niedergerungen hatte. Zu dieser Zeit konnten Lennart Marionneck/Remo Lips ihr Fahrzeug nicht mehr auf der Strecke halten und drehten sich. Sie wurden bis auf Rang 16 zurückgereicht. Mit einem Vorsprung von 7,345 Sekunden wurden Dominik Schwager/Frank Kechele nach 23 Runden als Sieger abgewunken vor Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Martin Ragginger/Robert Renauer. Die Tabellenführer sahen die Ziellinie auf Platz fünf. Auf Platz dreizehn wurde Christina Nielsen als beste Gentlemen-Fahrerin mit ihrem Teamkollegen Kuba Giermaziak gewertet. Die Meisterschaft führen Diego Alessi/Daniel Keilwitz mit 171 Punkten an vor Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit 165 und Robert Renauer mit 162 Punkten. In der Teamwertung hat Callaway Competition mit 200 Zähler die Nase vorne. Auf Rang zwei liegen punktgleich PIXUM Team Schubert, gefolgt von Prosperia C. Abt Racing mit 199 Zähler. Auf Rang eins in der Gentlemen-Wertung liegt weiterhin Christina Nielsen mit 262 Punkten vor Rene Bourdeaux mit 236 und Remo Lips mit 216 Punkten. Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT), Sieger: "Wir haben hier mit der Rennleitung nochmals den Start beim letzten Rennen auf dem Slovakia Ring aufgearbeitet und sind zu einer sehr guten Lösung zum Startprozedere gekommen, die sich im Rennen heute auch bewährt hat. Der Start ist super gelaufen. Es gab zwar den Unfall der Corvette, doch der hatte nichts mit dem Startprozedere zu tun. Nach der Unterbrechung hatte ich einen guten Restart und habe dann gepusht. Wir hatten einen sehr guten Reifensatz und damit konnte ich einen guten Vorsprung aufbauen, damit wir nach hinten heraus ein stressfreies Rennen hatten. Wir haben dann unseren Boxenstopp etwas vorgezogen, um einigen Überrundeten aus dem Weg zu gehen. Das hat sehr gut funktioniert." Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT), Sieger: "Mit dem guten Vorsprung, den Frank für uns in der Startphase herausgefahren hat, war es für mich in der zweiten Rennhälfte relativ einfach. Es war aber nicht einfach, den Vorsprung zu verwalten, denn man läuft immer wieder auf Überrundete Fahrzeuge auf. Es kann immer in den letzten Runden noch etwas passieren. Der Sieg freut mich riesig für das gesamte Team. Das Wichtigste heute war aber, dass die Unfälle am Start verhältnismäßig glimpflich ausgegangen sind." Maximilian Götz ( Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), Platz zwei: "Der Ford war heute einfach zu schnell für uns, in den ersten Runden ist er mir weggefahren. Ich wollte es am Start erst außen rum versuchen, aber auch Frank (Kechele) war ziemlich ausgeschlafen. Es wird im Rennen morgen sicherlich sehr schwer. Aber wir haben heute Punkte aufgeholt und ich mache mir schon Hoffnung auf den Titel." Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Platz drei: "Im Rennen waren die Positionen eigentlich relativ schnell bezogen. Ich konnte mit dem Ford und dem Mercedes an der Spitze nicht mithalten und von hinten hatte ich keine Konkurrenz. Unter normalen Umständen ist der Titelkampf aus eigener Kraft für mich gelaufen, aber im Endspurt kann morgen alles passieren." Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT), Platz fünf: "Unser Rennen heute war sehr konservativ. Am Start habe ich zwei Plätze gewonnen, dann wurde das Rennen abgebrochen. Beim Restart hinter dem Safety-Car kann man naturgemäß keine Plätze gutmachen. Ich bin schnell, aber vorsichtig gefahren. Am Ende hat sich das mit Platz fünf ausgezahlt. Morgen wird die Titelentscheidung ungemein eng ausgehen." Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3); Platz fünf: "Ich musste heute kräftig pushen und habe alles gegeben. Von Startplatz zehn sind wir Fünfte geworden. Auf der Strecke haben wir aber nur zwei Gegner überholen können und auch vom Pech der Konkurrenz profitiert." Christina Nielsen (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Siegerin Gentlemen-Wertung: "Wir haben heute den Titel gewonnen, daher war es natürlich ein gutes Rennen. Ich war vor dem Rennen heute unheimlich nervös und bin froh, dass es heute schon geklappt hat. Jetzt können wir es morgen im letzten Rennen ganz entspannt angehen lassen." Beim sonntägigen warm-up hatten Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit vier Runden und einer Zeit von 1:40,169 Minuten die Nase vorne, gefolgt von Robert Renauer/Martin Ragginger und Claudia Hürgten/Dominik Baumann. Die Tabellenführer befanden sich auf Platz acht. Als schnellster Gentlemen-Fahrer lag Rene Bourdeaux mit seinem Teamkollegen Alfred Renauer auf Platz sieben. Ihren letzten Lauf in dieser Saison nahmen die Pilotinnen und Piloten am Sonntagmittag bei trockenem aber kühlem Wetter unter die Räder. Rahel Frey wird mit ihrem Teamkollegen nicht mit von der Partie sein. Sie hatte keine Freigabe vom Rennarzt bekommen. Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne weiteres und die Pole-Setter konnten ihre Position verteidigen und gingen als Erste in die erste Kurve hinein. Überall im Feld wurden bereits harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. In der Spitzkehre konnten sich die ersten drei etwas absetzen. Daniel Keilwitz/Diego Alessi wurden dort von Simon Knap/Jeroen den Boer angeschubst und drehten sich. Sie mussten danach dem Feld hinterher eilen. Die Rennleitung untersuchte nun den Vorfall zwischen Daniel Keilwitz/Diego Alessi und Simon Knap/Jeroen den Boer. Nach der ersten Runde führten weiterhin die Pole-Setter mit einen knappen Vorsprung von 0,708 Sekunden, gefolgt von Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Dominik Schwager/Frank Kechele. Markus Winkelhock/Christer Jöns und Kuba Giermaziak/Christina Nielsen hatten einen Platz gut gemacht. Sie lagen auf den Plätzen sieben und zehn. Nach drei gefahrenen Runden hatten sich die Tabellenführer bereits wieder bis auf Platz 18 vorgefahren. Unterdessen erhielten Simon Knap/Jeroen den Boer von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe wegen des Vorfalls in der Spitzkehre. Oliver Gavin/Albert von Thurn und Taxis waren nun mit von der Partie. Sie hatten aber einiges an Boden verloren. Sie lagen nur noch auf Platz 18. Lennart Marioneck/Remo Lips hatten in der Spitzkehre eine Kettenreaktion ausgeöst, in denen Nico Verdonck/Enzo Ede und Steven Kane/Jody Fannin umgedreht wurden. Wegen dieser Aktion erhielten Lennart Marioneck/Remo Lips auch eine Durchfahrtsstrafe. Diese trat er dann auch unverzüglich an. Als beste Dame war unterdessen Claudia Hürtgen mit ihrem Teamkollegen Dominik Baumann auf Rang vier unterwegs. An der Spitze hatten sich die Pole-Setter bereits mit 1,554 Sekunden abgesetzt. Hinter ihnen war ein harter Kampf zwischen den Polarweiss-Piloten und dem Ford GT-Fahrern entstanden. Nach sieben Runden hatten sich die Tabellenführer weiter nach vorne geschoben und lagen nun auf Platz dreizehn. Im Verluf der achten Runde hatten die Teamkollegen von Diego Alessi/Daniel Keilwitz Platz gemacht. Wenig später lagen sie bereits auf Rang zehn und waren damit wieder in die Punkte gefahren. In der zehnten Runde lehnten sich Philipp Geipel/Frank Schmickler an Thomas Jäger/Luca Ludwig an, mit der Folge das diese sich drehen. Sie mussten sich dann auf Platz 23 wieder einreihen. Wegen dieser Aktion erhielten Philipp Geipel/Frank Schmickler eine Durchfahrtsstrafe. In der Spitzkehre ging es zwischen Maximilian Buhk/Maximilian Götz und den Ford GT-Piloten mächtig zur Sache. In der Mercedes-Arena machten die Mercedes-Piloten dann einen Fehler und der Ford GT konnte vorbei ziehen. Wenig später gerieten die Polarweiss-Piloten etwas in Schwierigkeiten das Fahrzeug auf der Strecke zu halten. Dies konnten Dominik Schwager/Frank Kechele nutzen und sich weiter absetzen. Unterdessen kamen Dominik Baumann/Claudia Hürtgen immer nächer an die Zweitplatzierten in der Meisterschaft heran. Von alledem bekamen Jeroen Bleekemolen/Toni Seiler an der Spitze nichts mit, denn sie hatten ihren Vorsprung auf 2,878 Sekunden ausgebaut. Eingans der 15. Runde musste Maximilian Buhk den Mercedes qualmend neben der Strecke abstellen. Damit war die Meisterschaft gegessen. Martin Ragginger/Robert Renauer, die in der Meisterschaft auf Rang drei liegen fuhren auf Platz fünf. Die Tabellenführer hatten sich auf Platz sieben gefahren. Nach 16 Runden öffnete das Boxenzeitfenster und als erste kamen Dominik Schwager/Frank Kechele, Martin Ragginger/Robert Renauer, Aditya Patel/Daniel Dobitsch und Peter Dumbreck/Matt Bell zum Pflichtboxenstopp herein. Aus der Spitzengruppe kamen nach 18 Runden Dominik Baumann/Claudia Hürtgen herein. Die Pole-Setter blieben weiterhin draußen und hatten einen Vorsprung von über vierzehn Sekunden. Bei der nächsten Umrundung kamen die Tabellenführer herein. Zu dieser Zeit lagen sie bereits auf Rang drei. Mario Farnbacher/Philipp Fromenwiler auf Platz dreizehn fahrend waren mit einem brennenden Fahrzeug im hinteren linken Heckbereich unterwegs. Nach 20 Runden waren die Piloten von Farnbacher Racing dann in die Box gekomen. Nachdem man das Feuer gelöscht hatte wurden sie wieder auf die Reise geschickt. Als alle in der Box gewesen waren und die Reihenfolge wieder hergestellt war, hatte es in der Ameisenkurve einen Führungswechsel gegeben und zwar waren Frank Kechele/Dominik Schwager an Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen vorbeigegangen. Die Tabellenführer lagen auf Platz sieben und hatten nach vorne und hinten genug Luft. Bei noch 19 Minuten zu fahrender Zeit konnten Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen Rene Rast/Christopher Mies nicht mehr halten und mussten diese ziehen lassen. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Christer Jöns/Markus Winkelhock konnten die Pole-Setter niederringen. Wenig später bekamen plötzlich Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen Probleme. Erst zog das Fahrzeug nach rechts und dann schoß es nach links und traf dann den schwarzen PIXUM-BMW mit den Piloten Claudia Hürtgen/Dominik Baumann. Beide kamen dann in die Box gefahren und gaben dort das Rennen früher auf als geplant. Frank Kechele/Dominik Schwager führten das Feld mit einem Vorsprung von 4,233 Sekunden an, gefolgt von Rene Rast/Christopher Mies und Christer Jöns/Markus Winkelhock. Robert Renauer/Martin Ragginger und Diego Alessi/Daniel Keilwitz folgten auf den Plätzen vier und fünf. In der Schlußphase versuchten Sebastian Asch/Florian Stoll noch die Tabellenführer zu attackieren. Nach 32 Runden ließen die Tabellenführer die Audi-Piloten vorbei und begnügten sich mit dem sechsten Rang. Christina Nielsen/Kuba Giermaziak hatten noch einen harten Kampf mit David Jahn/Jürg Aeberhard auszutragen. Hier ging es um die achte Position. Bei noch zwei Minuten zu fahrender Zeit mussten sie sich ihren Teamkollegen geschlagen geben. Nach 35 Runden holten sich Frank Kechele/Domink Schwager ihren dritten Saisonsieg, gefolgt von Rene Rast/Christopher Mies und Christer Jöns/Markus Winkelhock. Diego Alessi/Daniel Keilwitz holten sich den Meistertitel mit Platz sechs. Vizemeister wurde Robert Renauer. Er kam mit seinem Teamkollegen Martin Ragginger als Vierter ins Ziel. Auf den neunten Platz sah die schnellste Gentlemen-Fahrerin Christina Nielsen mit ihrem Teamkollegen Kuba Giermaziak die Ziellinie und holte sich damit den Gentlementitel. In der Meisterschaft holten Diego Alessi/Daniel Keilwitz 179 Punkte vor Robert Renauer mit 174 und Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit 165 Punkten. In der Teamwertung hat Prosperia C.ÄAbt Racing den Titel mit 217 Zähler geholt, gefolgt von Callaway Competition mit 210 und PIXUM Schubert Team mit 200 Zähler. Mit 287 Punkte gewann Christina Nielsen die Gentlemenwertung vor Rene Bourdeaux mit 254 und Remo Lips mit 231 Punkten. Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT), Sieger: "Ein perfekter Abschluss einer durchwachsenen Saison. Wir hatten in dieser Saison Highlights, aber auch einige Tiefen. Der Sieg heute war deutlich härter erkämpft als gestern. Dominik hatte in der Startphase einen guten Vorsprung herausgefahren. Wir waren nicht die Schnellsten heute, aber die Konstantesten." Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT), Sieger: "Ich habe schon in den ersten Runden gemerkt, dass wir nicht so angreifen konnten wie gestern. Dann konnte ich aber doch noch mehr Druck machen. Der Mercedes-Fahrer vor mir hat ein paar Fehler gemacht, dann habe ich schon bald gemerkt, dass er ein Problem bekommt. Mir tut es leid für Buhk und Götz, aber jeder kommt einmal in solche Situationen, ich kenne das leider selbst nur zu gut. Der Doppelsieg beim Finale ist einfach grandios. Es war ein versöhnlicher Saisonabschluss nach einer etwas verkorksten Saison." René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra) Rang zwei: "Ich hatte eine recht ruhige zweite Rennhälfte. Das einzig spannende Manöver war der Kampf um Platz zwei mit Toni Seiler. Wir sind sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Der Ford war unschlagbar, daher haben wir mit Platz zwei das Maximale herausgeholt." Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Platz drei: "Am Start konnte ich einige Plätze gutmachen und anschließend meine Position gut halten. Beim Boxenstopp haben wir eine Position verloren, aber Christer (Jöns) hatte in der Schlussphase noch einen guten Speed und konnte auf Rang drei vorfahren. Platz drei und die Teammeisterschaft ist nach dem gestrigen Tag noch ein versöhnlicher Abschluss gewesen." Christer Jöns (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Rang drei: "Wir hatten hier in Hockenheim ein extremes Finale. Heute war unser Pech aufgebraucht und wir hatten etwas Glück. Mit beiden Autos, die von unseren Teams heute am Start waren, auf dem Podium zu landen, war ein toller Saisonabschluss." Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), Ausfall: "Ich hatte einen Alarm im Auto, der Motor lief heiß. Ich habe dann ein Notprogramm gestartet, doch es wurde nicht besser und schließlich war es das dann." Christina Nielsen (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Siegerin Gentlemen-Wertung: "Unser Speed war heute im Rennen sehr gut und das Auto war zum Ende konstant. Das Rennen heute konnte ich mit dem Titel in der Tasche richtig genießen. Wir haben heute auch zum zweiten Mal Punkte in der Gesamtwertung geholt, das war nochmals ein schöner Bonus und ein perfekter Abschluss einer tollen Saison." Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Meister ADAC GT Masters 2013: "Nach dem Dreher in der ersten Kurve hatte ich für einen Moment schon aufgegeben. Ich wollte aber nicht glauben, dass wir den Titel auf so eine Weise verlieren und habe angegriffen. Mein Speed war gut und die anderen Fahrer waren auch alle sehr fair und haben mich bei der Aufholjagd nicht blockiert. Es wurde auch Zeit, dass wir den Titel holen. Ich hätte einfach nicht sein dürfen, dass wir den Titel schon wieder im letzten Rennen verlieren." Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Meister ADAC GT Masters 2013: "Ich bin absolut sprachlos und kann noch überhaupt nicht fassen, was heute passiert ist. In meiner Rennfahrerkarriere habe ich schon sehr viel erlebt. Daher habe ich auch nach dem Dreher von Daniel in der ersten Runde resigniert und dachte, dass es auch in diesem Jahr nicht klappt. Doch dann hat der Motorsport-Gott offenbar nochmals seine Meinung geändert. Nachdem Daniel eine starke Aufholjagd hingelegt hat, habe ich wieder Hoffnung geschöpft. Nach dem Pech des Mercedes-Benz konnten wir dann etwas Tempo rausnehmen." ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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