Oschersleben
26.04. - 28.04.2013

Spa / B
10.05. - 12.05.2013

Sachsenring
07.06. - 09.06.2013

Nürburgring
02.08. - 04.08.2013

Red Bull-Ring / A
09.08. - 11.08.2013

Lausitzring
30.08. - 01.09.2013

Slovakiaring
13.09. - 15.09.2013

Hockenheim
27.09. - 29.09.2013


Tabellen

Starterlisten

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Erster Porsche-Sieg im Jahre 2013
Alessi/Keilwitz führen weiterhin die Tabelle an

Vom 30. August bis 01.September startet die ADAC GT Masters in das drittletzte Rennwochenende in dieser Saison und geht damit in eine spannende Endphase. Im Rahmen des ADAC Masters Weekend mussten die Protagonisten nun in den Osten reisen um ihre Läufe elf und zwölf auf dem Lausitzring hinter sich zu bringen. Gefahren wurde diesmal auf der kurzen Sprintvariante von 3,442 Kilometer. Wer in der "Liga der Supersportwagen" um den Titel fahren will, muss in den beiden Rennen in Brandenburg gut punkten, um sich in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Als jüngster ADAC Pilot reiste Maximilian Buhk mit einem Teamkollegen Maximilian Götz(Polarweis Racing) hier als Tabellenführer an. Sie führen diese mit einem Punktestand von 102 Zähler an, gefolgt von Daniel Keilwitz/Diego Alessi (Callaway Competition) mit 101 und Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport) mit 93 Zähler. Maximilian Buhk erlebt im Moment einen Traumsommer, denn Ende Juli gewann der Norddeutsche mit ADAC GT Masters-Teamkollege Maximilian Götz und DTM-Rekordchampion Bernd Schneider die 24h von Spa, sechs Tage später feierte er auf dem Nürburgring seinen ersten Laufsieg im ADAC GT Masters im Mercedes-Benz SLS AMG. Die Erfolge, zu denen auch ein Sieg in der FIA GT-Series Anfang Juli zählte, belohnt nun Mercedes-Benz mit einem Test im DTM-Auto.

Maximilian Buhk (Polarweiss Racing): "Ich freue mich extrem, allerdings geht derzeit alles Schlag auf Schlag. Dass sich die Erfolge nun am laufenden Band einstellen und dass wir so schnell sind, damit hätte ich nie gerechnet. Es hat sich alles innerhalb weniger Wochen abgespielt und ich hatte noch keine Zeit, über all das nachzudenken. Nach dem Sieg bei den 24h von Spa war ich gerade einmal zwei Tage zu Hause, dann ging es schon weiter zum ADAC GT Masters. Nach dem Sieg in Spa war ich fassungslos, dann gewinnen wir auf dem Nürburgring nochmals und liegen im ADAC GT Masters im Titelkampf ganz vorne. Das alles konnte ich bisher viel zu wenig realisieren. Ich fühle mich im Team und im Auto extrem wohl, es passt derzeit einfach alles."

Bei noch sechs zu fahrenden Rennen liegt der Porsche-Pilot Robert Renauer als Tabellendritter direkt in Schlagdistanz zu den Führenden in der Meisterschaft. Mit konstanten Ergebnissen hatte er sich unauffällig an die Spitze herangearbeitet. Mit nur neun Punkten Unterschied zu den Tabellenführern hat er sich beim drittletzten Rennwochenende auf Rang drei nach vorne gearbeitet. Die Taktik die er sich zusammen mit Martin Ragginger am Anfang der Saison zurecht gelegt hatte, ging bis jetzt auf. Die hieß nicht immer alles riskieren, sondern immer auf Ankommen und am besten in die Punkte fahren, denn mit dieser gleichen Strategie wurde Maximilian Götz zusammen mit Sebastian Asch im vergangenen Jahr Meister. An den konstanten Ergebnissen hat auch das umfangreiche aerodynamische Update des Porsche 911 GT3 R für die Saison 2013 einen entscheidenden Anteil, aber auch mit der Performance des Porsche ist Robert Renauer grundsätzlich zufrieden. Nachdem Teamkollege Martin Ragginger am Nürburgring aufgrund von Verpflichtungen in Asien aussetzen musste, startet Robert Renauer bei den sechs noch ausstehenden Rennen wieder gemeinsam mit dem Österreicher. Allerdings liegt "Raggi" nun in der Tabelle hinter seinem Teamkollegen, denn mit Ersatzmann Michael Christensen hatte Robert Renauer auch in der Eifel wieder gut gepunktet.

Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport): "Wir standen bisher nur nach einem Rennen auf dem Podium, das war gleich zum Saisonstart in Oschersleben. Wir hatten allerdings immer eine gute Pace und auch Glück. Bei keinem Rennen waren wir bisher die Schnellsten, sind aber bisher immer gut durchgekommen. Ich glaube der Lausitzring sollte uns von allen Strecken, die noch Folgen, am besten liegen, auch wenn wir in diesem Jahr wieder die kürzere Streckenvariante fahren. Der Slovakia Ring ist Neuland für uns und in Hockenheim ist ohnehin jeder im Feld schnell, denn auf keiner anderen Strecke wird so viel getestet wie dort."

An diesem Wochenende ergänzen zwei Lokalmatadore das Feld des ADAC GT Masters in Brandenburg. Der Berliner Roland Rehfeld aus Blankenfelde startet erstmals seit 2010 wieder im ADAC GT Masters und teilt sich einen Lamborghini Gallardo mit Carsten Seifert aus Dresden, der bei seinem ADAC GT Masters-Heimrennen regelmäßig am Start steht. Die beiden Lokalmatadore starten für das Team rhino´s Leipert Motorsport, dass nach zwei Rennen Pause mit dem Lamborghini Gallardo wieder im ADAC GT Masters zurück ist. In der Gentleman-Wertung lautet das Duell Porsche gegen Corvette. Rene Bourdeaux (Tonino by Herberth Motorsport) hat in Österreich mit seinem Porsche 911 nach seinem vierten Sieg wieder die Tabellenführung übernommen. Hinter ihm liegt die Dänin Christina Nielsen (Farnbacher Racing), gefolgt von Remo Lips/Lennart Marioneck (Callaway Competition).

Am frühen Freitagmorgen gingen insgesamt 23 Fahrzeuge hinaus auf die 3,442 Kilometer lange Strecke um das erste freie Training bei spätsommerlichen Temperaturen hinter sich zu bringen. In dieser Session wechselten wie immer die Positionen. Am Ende hatten sich Sebastian Asch/Florian Stoll (MS Racing) mit ihrem Audi nach 29 absolvierten Runden mit einer Zeit von 1:21,424 Minuten in Szene gesetzt, gefolgt von den Tabellenführern und Robert Renauer/Martin Ragginger. Als beste Dame hatte sich Christina Nielsen mit ihrem Teamkollegen Nick Tandy (Farnbacher Racing) auf Platz vier platziert. Die Zweiten in der Meisterschaft Diego Alessi/Daniel Keilwitz mussten sich zunächst mit Rang dreizehn zufrieden geben. Die Lokalmatadore Roland Rehfeld/Carsten Seifert lagen nach diesem Training auf Rang 23. Rene Bourdeaux/Alfred Renauer, der die Meisterschaft in der Gentleman-Wertung anführt wurde auf Rang neun gewertet. Mit Platz 22 mussten sich Rene Lips/Lennart Marioneck, die Drittplatzierten in der Gentleman-Wertung zufrieden geben.

Vor der Mittagspause stand dann das zweite freie Training der GT Masters über eine Stunde an. Gegenüber morgens wurden die Zeiten schneller. Mit nur sieben Runden und einer Zeit von 1:20,720 Minuten hatten sich Robert Renauer/Martin Ragginger an die Spitze gefahren. Hinter ihnen lagen Christina Nielsen/Nick Tandy und Christian Engelhart/Nicolas Armindo (Team Geyer & Wenig EDV Unternehmensberatung/Schütz Motorsport). Maximilian Buhk/Maximilian Götz mussten sich diesmal mit Rang 15 zufrieden geben. Zeitmäßig hatten sich Diego Alessi/Daniel Keilwitz zwar verbessert, kamen aber über Rang 19 nicht hinaus. Sebastian Asch/Florian Stoll lagen nach diesem Training nur noch auf Platz zwölf. Die Ränge 21 bis 23 nahmen Remo Lips/Lennart Marioneck, Rene Bourdeaux/Alfred Renauer und Roland Rehfeld/Carsten Seifert ein.

Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R): "Der Lausitzring ist für den Porsche vermutlich die beste Strecke in der gesamten Saison, daher haben wir erwartet, dass wir hier recht weit vorn stehen. Wir haben nur ein kleines Problem mit den Reifen, offenbar fahren wir zu hart über einen Kerb, was den Reifen nicht gut bekommt."

Nick Tandy (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R): "Ich muss mich erst wieder an den Lausitzring und an die Yokohama-Reifen gewöhnen, denn ich fahre hier ja erstmals in diesem Jahr im ADAC GT Masters. In den freien Trainings lief es bereits nicht schlecht, aber ich denke, wir können auch noch etwas zulegen."

Das Qualifying, den im die Startaufstellungen für die beiden Läufe an diesem Wochenende ausgefahren werden, stand am Freitagnachmittag auf dem Programm. Es werden jeweils 30 Minuten gefahren. Zwischen diesen beiden Sitzungen liegt dann eine Pause von zehn Minuten. In den ersten zehn Minuten waren nur sechs Fahrzeuge auf die Strecke hinausgegangen. Die anderen warteten zunächst einmal ab. Hier hatten sich nach vier gefahrenen Runden Simon Knap/Jeroen den Boer mit einer Zeit von 1:21,623 Minuten auf Rang eins gestellt, gefolgt von Toni Seiler/Mike Parisy und Remo Lips/Lennart Marioneck. Bei noch sieben Minuten zu fahrender Zeit hatten sich Christian Engelhart/Nicolas Armindo mit einer Zeit von 1:21,386 Minuten an die Spitze gefahren. Hinter ihnen lagen Simon Knap/Jeroen den Boer und Diego Alessi/Daniel Keilwitz. Maximilian Buhk/Maximilian Götz lagen zu dieser Zeit nur auf Rang zehn.

Beim nächsten Umlauf hatten sich Rene Rast/Christopher Mies auf Platz eins katapultiert. In der Endphase der ersten Session ging es noch einmal hoch her. Nachdem die ersten dreißig Minuten beendet waren hatten sich Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler mit vier absolvierten Runden und einer Zeit von 1:21,281 Minuten die Pole-Position für das Rennen am Samstag gesichert. Hinter ihnen werden Rene Rast/Christopher Mies und Christian Engelhart/Nicolas Armindo starten. Maximilian Buhk/Maximilian Götz stehen in der achten Startreihe. Diego Alessi/Daniel Keilwitz und Robert Renauer/Martin Ragginger werden von den Startplätzen fünf und vier aus ins Rennen gehen. Als beste Dame startet Claudia Hürtgen mit ihrem Teamkollegen Dominik Baumann von Rang sechs.

Nach einer Pause von zehn Minuten ging es dann wieder von vorne los. Diesmal wurde die Startaufstellung für das Rennen am Sonntag ausgefahren. Als Erste gingen Daniel Keilwitz/Diego Alessi hinaus auf die Strecke. Es folgten dann Jeroen den Boer/Simon Knap und Roland Rehfeld/Carsten Seifert. Daniel Keilwitz/Diego Alessi legten für alle anderen eine Zeit von 1:21,367 Minuten hin. Wie schon im ersten Qualifying waren zunächst nur sieben Fahrzeuge auf der Strecke. Alle anderen pokerten wieder einmal. Bei noch zwanzig Minuten zu fahrender Zeit hatte es an der Spitze einen Wechsel gegeben und zwar waren Mike Parisy/Toni Seiler mit einer Zeit von 1:21,204 Minuten auf Platz eins gefahren. Zu diesem Zeitpunkt waren die Tabellenführer erst hinaus gegangen. Als noch zehn Minuten auf der Uhr standen hatten Mike Parisy/Toni Seiler ihre eigene Bestzeit nochmals unterboten. Sie hatten nun für alle anderen eine Zeit von 1:21,068 Minuten gefahren.

Hinter ihnen lagen nun Nicolas Armindo/Christian Engelhart und David Jahn/Jürg Aeberhard. Maximilian Götz/Maximilian Buhk lagen auf Platz fünf. Es dauerte nicht lange und Martin Ragginger/Robert Renauer hatten sich auf Platz eins katapultiert. Die Zweitplatzierten in der Meisterschaft fuhren auf Rang acht. In der Schlußphase hatten sich Dominik Baumann/Claudia Hürtgen auf den zweiten Platz gefahren. Unterdessen waren Maximilian Götz/Maximilian Buhk bis auf Rang dreizehn abgerutscht. Am Schluß hatte niemand die Zeit von Martin Ragginger/Robert Renauer mit 1:20,610 Minuten geknackt. Damit werden sie am Sonntag von der Pole aus ins Rennen gehen, gefolgt von Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Dominik Schwager/Frank Kechele. Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Daniel Keilwitz/Diego Alessi werden aus der siebten Startreihe starten.

Mario Farnbacher (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Pole Position Rennen 1: "Es hat alles gut gepasst. Ich bin raus und konnte gleich eine gute Runde fahren. Jetzt hoffen wir auf Glück im Rennen. Wir sind Achte in der Tabelle, aber unser Rückstand ist nicht sehr groß. Mit einem guten Ergebnis an diesem Wochenende können wir noch ein Wort im Titelkampf mitreden."

Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Pole Position Rennen 2: "Wir wussten, dass wir hier auf dem Lausitzring sehr schnell sind und schon im Training haben wir das der Bestzeit bewiesen. Die Pole Position ist gut für die Titelchancen von meinem Teamkollegen Robert Renauer. Er liegt auf Rang drei der Fahrerwertung und mit den Startplätzen vier und eins an diesem Wochenende haben wir eine gute Ausgangslage."

Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), Startplatz 13, Rennen 2: "Ich bin grundsätzlich zufrieden, denn man muss bedenken, dass wir nach Platz zwei auf dem Red Bull Ring 20 Kilogramm Erfolgsballast im Auto haben. Das macht zwei Zehntel pro Runde aus. Zieht man dies von meiner Rundenzeit ab, würden wir auf Platz fünf stehen, und dort gehören wir hin. Die Abstände sind hier extrem eng, hier ist es noch enger als am Nürburgring."

Ihren elften Lauf nahmen die Protagonisten am Samstagmittag bei Sonnenschein uner die Räder. Der fliegende Start funktionierte ohne Probleme. Die Pole-Setter konnten ihre Position nicht behaupten, denn Rene Rast/Christopher Mies hatten die Führung übernommen. Durch die erste Kurve kamen sie alle gut hindurch. Überall im Feld wurden bereits harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Chrisitan Engelhart/Nicolas Armindo konnten an Diego Alessi/Daniel Keilwitz vorbeigehen und lagen damit auf Rang fünf. Einen Sprung nach vorne hatten Christer Jöns/Markus Winkelhok gemacht, denn sie waren von acht gestartet und lagen bereits auf dem dritten Rang nach der ersten Runde. Führende waren Rene Rast/Christopher Mies vor Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler. Unterdessen waren Christina Nielsen/Nick Tandy zu einem außerplanmäßigen Stopp in die Box gekommen.

Einen Platz gut gemacht hatten auch Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Andreas Wirth/Christian Hohenadel. Sie lagen nun auf den Plätzen dreizehn und 17. Beim nächsten Umlauf konnten die Tabellenführer wieder einen Rang gut machen. Die ersten sechs Fahrzeuge hatten sich ein wenig vom übrigen Feld abgesetzt. Einen Positionswechsel hatte es auf Rang fünf gegeben und zwar hatten die Tabellenzweiten diesen Platz sich wieder zurückgeholt. Im Verlauf der sechsten Runde waren Toni Seiler/Mike Parisy etwas auf Abwegen unterwegs. An der Spitze hatte sich zu dieser Zeit ein Quartett gebildet. Die Führenden konnten sich nicht richtig absetzen, denn die Porsche-Piloten saßen den Audi-Fahrern arg im Nacken. Als beste Gentleman-Driver waren Remo Lips/Lennart Marioneck auf Platz 16 unterwegs. Nach sieben Runden waren Daniel Dobitsch/Aditya Patel auf Platz vierzehn vorgefahren. Sie hatten eine Armada von drei Fahrzeugen hinter sich.

In der neunten Runde waren Rene Rast/Christopher Mies in Kurve sechs weit nach außen gekommen. Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler konnten dies aber noch nicht nutzen, um einen Führungswechsel vorzunehmen. Rahel Frey/Christopher Haase auf Platz zehn fahrend mussten sich harten Attacken von Sebastian Asch/Florian Stoll, Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Max Sandritter/Jörg Müller erwehren. In der zwölften Runde Ende Start und Ziel hatten Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler Ende Start und Ziel versucht innen an die Führenden vorbei zugehen. Diese schmissen die Türe zu, mit der Folge das die Porsche-Piloten über den Ludwigsteller schossen und dabei das Fahrzeug vorne links beschädigten. Die Teile flogen dort nur so weg und verteilten sich auf der Strecke. Einige Meter später mussten sie das Rennen neben der Strecke vorzeitig beenden. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus, um die Strecke erst einmal zu reinigen. Dieses führte das gesamte Feld nun durch die Boxengasse. Unterdessen standen Rene Rast/Christopher Mies unter Beobachtung der Rennleitung.

Nach vierzehn Runden wurde das Rennen mit der roten Flagge neutralisiert, weil es mit dem Ludwigsteller Ende Start und Ziel Schwierigkeiten gab. Anscheinend war dieser nicht so schnell zu reparieren. Das Safety Car führte nun das Feld auf die Start und Zielgeraden. Man stellte sich hintereinander auf. Unterdessen waren Christian Engelhart/Nicolas Armindo in die Box gekommen und stellten sich dann am Ende der Boxengasse wieder auf. Nach einiger Zeit hatte man dann den Ludwigsteller wieder instand gesetzt. Bei noch 22 Minuten zu fahrender Zeit setzte sich das Safety Car wieder in Bewegung. Nachdem das Safety Car ausgescherrt war ging der Re-Start zu Gunsten von Rene Rast/Christopher Mies aus. Das Boxenzeitfenster hatte nun geöffnet und über die Hälfte des Feldes kamen nun herein. Die ersten acht Fahrzeuge blieben weiterhin draußen. Zu dieser Zeit hatte die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe für die Führenden ausgesprochen. Die Reihenfolge geriet nun erst einmal durcheinander. Nach 18 Runden traten Rene Rast/Christopher Mies ihre Durchfahrtsstrafe an. Danach durften sie sich auf Rang 21 wieder einreihen.

Zur gleichen hatten Mike Parisy/Toni Seiler wieder einen Dreher zu verzeichnen. Nicolas Armindo/Christian Engelhart, Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev und Alfred Renauer/Rene Bourdeaux standen unter Beobachtung der Rennleitung. Sie erhielten wenig später eine Zeitstrafe von einer bzw. zwei Sekunden . Alfred Renauer/Rene Bourdeaux erhielten sogar eine Zeitsrafe von zwei Sekunden. Im Verlauf der 22. Runde lieferten sich Christian Hohenadel/Andreas Wirth und Aditya Patel/Daniel Dobitsch einen harten Kampf um Rang elf. An der Spitze führten nun Daniel Keilwitz/Diego Alessi vor Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Martin Ragginger/Robert Renauer. Maximilian Götz/Maximilian Buhk hatten sich auf Platz sieben nach vorne gearbeitet. Bei noch acht Minuten zu fahrender Zeit hatte sich an der Spitze ein Quartett gebildet. Danach riss das Feld erst einmal ab. Markus Winkelhock/Christer Jöns auf Platz fünf hatten Jeroen den Boer/Simon Knap und Maximilian Götz/Maximilian Buhk im Schlepptau.

In der Schlußphase hatte es ganz kurz einen Führungswechsel gegeben, doch Daniel Keilwitz/Diego Alessi lehnten sich an Dominik Baumann/Claudia Hürtgen an und holten sich ihre Führungsposition nun wieder zurück. In den letzten zwei Minuten fuhren Dominik Baumann/Claudia Hürtgen mit aufgeblendeten Scheinwefern hinter der Roller Corvette hinterher. Doch diese ließen sich nicht so einfach beeinflußen und schlugen dem BMW jedes Mal die Tür vor der Nase zu. Nach 30 Runden wurden Daniel Keilwitz/Diego Alessi zum dritten Mal infolge als Sieger abgewunken vor Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Martin Ragginger/Robert Renauer. Maximilian Götz/Maximilian Buhk überquerten die Ziellinie auf dem siebten Rang. Als beste Gentleman kamen Remo Lips/Lennart Marioneck auf Rang dreizehn ins Ziel. Einen Platz dahinter wurden Christopher Mies/Rene Rast abgewunken.

In der Meisterschaft führen nun Diego Alessi/Daniel Keilwitz mit 126 Punkten vor Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit 108 und Robert Renauer ebenfalls mit 108 Punkten. In der Gentleman-Wertung hat Rene Bourdeaux mit 181 Zähler die Nase vorne vor Christina Nielsen mit 169 und Remo Lips mit 153 Zähler. Auf Rang eins in der Teamwertung liegt Callaway Competition mit 149 Punkten, gefolgt von Prosperia C. Abt Racing mit 148 und PIXUM Team Schubert mit 143 Punkten.

Am späten Nachmittag gab die Rennleitung dann noch ein neues Rennergebnis heraus und zwar hatten Rene Rast/Christopher Mies im nachhinein noch eine 30ig Sekunden-Strafe erhalten wegen Frühstarts. Damit wurden sie nur auf Rang 18 gewertet.

Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06. GT3), Sieger: "Heute hatten wir ein sehr spezielles Rennen. Wir haben von den Fehlern unserer Gegner profitiert und hatten einen ziemlich perfekten Boxenstopp. Durch den sind wir weit nach vorn gekommen. Der Schlüssel zum Sieg war unsere gute Boxenstrategie, wir haben sofort mit dem Beginn des Boxenstopp-Zeitfensters gestoppt. Daniel war in der zweiten Rennhälfte sehr gut. Er hat die Führung gut verteidigt, denn man hat gesehen, dass der BMW deutlich schneller war als er. Es sieht danach aus, als haben wir momentan eine Glückssträhne. Ich hoffe, dass diese nun bis zum Saisonende anhält."

Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger: "Ich glaube Dominik Baumann hätte im BMW deutlich schneller fahren als ich, wenn er vorbei gekommen wäre. Meine Bremse hat zum Rennende ziemlich nachgelassen und die Reifen waren auch nicht mehr die besten. Daher habe ich mich darauf konzentriert, immer sauber aus den Kurven zu beschleunigen. In den letzten Runden hatte ich ein gutes Duell mit Baumann. Wir hatten beide etwas Glück und sind dabei nicht im Kiesbett gelandet. Wir haben hart, aber sehr fair gekämpft."

Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Platz zwei: "Ich hatte einen sehr guten Start und konnte bis auf Rang vier nach vorn fahren. Mein Auto war sehr gut. Ich habe dann die Zweikämpfe an der Spitze beobachtet, meine Reifen geschont und auf meine Chance gewartet. Dann kam allerdings die Safety-Car-Phase und die rote Flagge und es war nicht leicht in der Situation die beste Taktik an den Tag zu legen. Mit Platz zwei sind wir sehr zufrieden. Morgen starten wir aus der ersten Reihe, dann versuchen wir nochmals gut zu punkten."

Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Zweiter: "Der Zweikampf mit Daniel Keilwitz war gut, wir hatten einen heißen Kampf. Mal war er schneller, mal lag ich vorn. Es war sehr knapp und sehr spannend. Mit Platz zwei sind wir super zufrieden. Es ist gut, dass wir nun auch mal im Samstagsrennen gut mit dabei waren, denn bisher haben wir die meisten Punkte am Sonntag geholt. Morgen von Startplatz zwei ist einfach alles drin."

Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Dritter: "Ich denke, am Start war Robert (Renauer) extrem verwirrt von René Rast, der viel zu früh losgefahren ist. Es war dann schwierig einzuschätzen und Robert hat genau das Richtige gemacht und hat sich nicht an Rast orientiert. Dadurch haben wir zwar einige Positionen verloren, hatten dann aber ein fehlerfreies Rennen und einen sehr guten Boxenstopp. Wir wissen, dass wir vom Speed her ganz vorne mitfahren. Morgen schauen wir mal, was wir von der Pole aus noch an Punkten sammeln können. Für die Meisterschaftschancen von Robert war das heute ein sehr gutes Ergebnis."

Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3), Dritter: "Der Start war durch den Frühstart von Rast eine Katastrophe. Wir sind einfach gut durchgefahren, haben uns nichts zuschulden kommen lassen und sind damit Dritte geworden."

Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), Rang sieben: "Wir hatten heute noch Erfolgsballast aus dem letzten Rennen auf dem Red Bull Ring im Auto, daher ist Rang sieben ein gutes Ergebnis. Wir waren heute mit dem Auto auch zufriedener als gestern. Für das Rennen morgen haben wir eine Idee, wie wir die Abstimmung weiter verbessern können. Das werden wir morgen im Warm-Up ausprobieren."

Remo Lips (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger Gentlemen-Wertung: "Ich konnte mich schon in der Startrunde direkt hinter Toni Seiler setzen. Als Toni dann wenig später etwas Probleme hatte, konnte ich die Führung in der Gentlemen-Klasse übernehmen. Ich habe mich dann aus allen Zweikämpfen rausgehalten, die Corvette hatte einen sehr guten Speed. Über die Safety-Car-Phase war ich dann nicht unglücklich, denn ich hatte meine Reifen bis zu dem Moment schon sehr hart rangenommen. Lennart hat den Klassensieg dann gut ins Ziel gebracht."

Das sonntägige Warm up fand von 9.00 Uhr bis 9.15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein statt. Zunächst wechselten die Positionen. Kurz vor Schluß lagen Maximilian Buhk/Maximilian Götz nur auf Platz 17. Als die Zeit dann zu Ende war hatten sich Frank Kechele/Dominik Schwager mit sieben Runden und einer Zeit von 1:21,169 Minuten an die Spitze gefahren, gefolgt von Daniel Dobitsch/Aditya Patel und Robert Renauer/Martin Ragginger. Maximilian Buhk/Maximilian Götz hatten sich verbessern können und beendeten diese Sitzung auf Platz zehn. Die Tabellenführer hatten sich auf Rang 20 platziert. Als schnellste Dame befand sich Claudia Hürtgen mit ihrem Teamkollegen Dominik Baumann auf dem vierten Rang.

Als die Pilotinnen und Piloten in ihrer Startaufstellung standen, waren am Himmel dunkle Wolken aufgezogen. Nach der Einführungsrunde funktionierte auch der fliegende Start zum Rennen Nr. 12 ohne Probleme und Martin Ragginger/Robert Renauer konnten ihre Position behaupten und gingen als Erste in die erste Kurve. Dominik Baumann/Claudia Hürgen hatten einen Platz eingebüst. Überall gab es schon harte aber faire Zweikämpfe. Auf Rang zwei hatten sich Dominik Schwager/Frank Kechele geschoben. Nach der ersten Runde führten weiterhin die Pole-Setter vor den Corvette und BMW-Piloten. Einen harten Kampf trugen bereits Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Daniel Keilwitz/Diego Alessi aus. Hier ging es um die elfte Position. Die Tabellenführer hatten nämlich die Tabellenzweiten kurz zuvor niedergerungen. Auf der Start und Zielgeraden schossen Mike Parisy/Toni Seiler aus dem Windschatten von Nick Tandy/Christina Nielsen heraus und gingen dann vorbei und übernahmen nun Rang vier. Nach vier gefahrenen Runden hatten sich die Spitzenreiter noch nicht richtig absetzen können. Im hinteren Feld mussten Lennart Marioneck/Remo Lips absolute Kampflinie fahren, denn Jörg Müller/Max Sandritter lagen ihnen arg im Nacken.

Zwischenzeitlich waren die Tabellenführer wieder einen Rang nach vorne gefahren. Mike Parisy/Toni Seiler hatten sich Dominik Baumann/Claudia Hürgten zurecht gelegt und konnten aus dem Windschatten heraus Ende Start und Ziel an den BMW-Piloten vorbeigehen. Die Corvette versuchte nun den Anschluß an Dominik Schwager/Frank Kechele zu bekommen. Zu dieser Zeit wurde es immer dunkler. Florian Stoll/Sebastian Asch waren in der achten Runde auf Platz 18 mit einem beschädigten Fahrzeug vorne rechts unterwegs. An der Spitze hatten sich die Pole-Setter nun mit 1,544 Sekunden auf und davon gemacht. Dominik Baumann/Claudia Hürtgen auf Rang vier hatten drei Fahrzeuge im Schlepptau. Danach riss das Feld ein wenig ab. Maximilian Götz/Maximilian Buhk waren in einen harten Kampf mit Nicolas Armindo/Christian Engelhart verwickelt. Nach einer ganz ganz leichten Berührung war der Polarweiss-Mercedes dann an dem Porsche vorbeigezogen. Es dauerte auch nicht lange und man hatte Christopher Haase/Rahel Frey auch noch niedergerungen und war damit in die Punkte gefahren.

Der Farnbacher-Porsche hatte nach zwölf Runden immer noch keinen Weg gefunden an den BMW-Piloten auf Platz vier vorbeizugehen. Man musste aber auch noch den Blick im Rückspiegel haben, denn Alfred Renauer/Rene Bourdeaux lagen in Schlagdistanz. Christian Hohenadel/Andreas Wirth versuchten rundenlang an Christopher Haase/Rahel Frey vorbeizugehen, doch diese schlugen ihnen jedes Mal die Tür vor der Nase zu. Um Platz 15 ging es wie schon gestern zwischen Christopher Mies/Rene Rast und Philipp Frommenwiler/Mario Fanrbacher mächtig zur Sache. Bei noch 37 Minuten zu fahrender Zeit waren Alfred Renauer/Rene Bourdeaux etwas durch den Dreck gekommen. Rundenlang dauerte der Kampf um Platz vier an. Nach 18 Runden war das Boxenzeitfenster geöffnet. Als Erste kamen Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher herein. In der 19. Runde verloren Dominik Schwager/Frank Kechele auf Rang zwei liegend ein Teil der Motorhaube auf der Start- und Zielgeraden. Danach stand man erst einmal für kurze Zeit auf der Strecke bevor man die Fahrt dann wieder aufnahm und bis auf Rang 18 durchgereicht worden war.

Florian Stoll/Sebastian Asch konnten dem Teil auf der Start und Zielgeraden nicht ausweichen und fuhren über dieses drüber. Nach 21 Runden waren Maximilian Götz/Maximilian Buhk zu ihrem Pflichtboxenstopp hereingekommen. Die Führenden waren immer noch auf der Strecke. Zwei Runden später kamen dann die Spitzenreiter zum Fahrerwechsel herein. Unterdessen waren Maximilian Buhk/Maximilian Götz an Diego Alessi/Daniel Keilwitz vorbeigegangen. Die Reihenfolge geriet nun erst einmal durcheinander. Bei noch 26 Minuten zu fahrender Zeit waren Frank Kechele/Dominik Schwager erneut in die Box gekommen und gaben dort das Rennen früher auf als geplant. Zusammen kamen Nick Tandy/Christina Nielsen und Mike Parisy/Toni Seiler in die Box. Wenig später kamen dann auch die letzten beiden Fahrzeuge mit David Jahn/Jürg Aeberhard und Christian Hohenadel/Andreas Wirth zum Pflichtboxenstopp herein. Es führten weiterhin die Pole-Setter vor Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Christina Nielsen/Nick Tandy. Letztere lagen zu dieser Zeit unter Beobachtung der Rennleitung. Wenig später erhielten sie dann eine Durchfahrtsstrafe wegen Überfahrens der weißen Linie ausgangs der Boxengasse.

Einen harten Kampf trugen nun Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Rene Bourdeaux/Alfred Renauer um Rang sechs aus. Nach 28 Runden kamen Christina Nielsen/Nick Tandy zur Durchfahrtsstrafe in die Box. Zur gleichen Zeit wurde das Safety Car hinausgeschickt, weil Sebastian Asch/Florian Stoll eingangs Turn 3 in die Mauer geknallt waren und dort erst einmal in Ruhe geborgen werden mussten. Der Re-Start erfolgte dann nach 32 Runden und ging zu Gunsten der Pole-Setter aus. Zur gleichen Zeit hatten sich Christian Engelhart/Nicolas Armindo nach einem Schubser von Remo Lips/Lennart Marioneck im Kiesbett eingegraben. Wiederum musste nun das Safety Car heraus, um den Porsche-Piloten aus dem Kisbett zu befreien. Toni Seiler/Mike Parisy standen unterdessen unter Beobachtung der Rennleitung wegen Überholens in der Safety Car Phase. Eine weitere Untersuchung gab es zwischen Christian Engelhart/Nicolas Armindo und Remo Lips/Lennart Marioneck. Auf Platz vier hatten sich Maximikian Buhk/Maximilian Götz gefahren. Direkt dahinter lagen die Tabellenführer.

Bei noch sieben Minuten erfolgte dann der zweite Re-Start. Widederum konnten sich Robert Renauer/Martin Ragginger in Szene setzten und führten das Feld weiterhin an. Zwischen Maximilian Buhk/Maximilian Götz und den Tabellenführer ging es mächtig zur Sache. Diese beiden berührten sich dann auch ein wenig. Zuvor hatten die Polarweiss-Piloten versucht an Christer Jöns/Markus Winkelhock vorbeizugehen. Von den Kampf der Tabellenführer und Tabellenzweiten profitierte im nachhinein Christina Nielsen/Nick Tandy, denn sie konnten sich an die Tabellenführer vorbeidrängen. Nach 37 Runden konnte die Dänin aber die Corvette nicht mehr hinter sich halten und musste sie ziehen lassen. Simon Knap/Jeroen den Boer waren in der Schlußphase auf Start und Ziel sehr langsam geworden und rollten dann auf Platz 19 liegend mit einem Reifenschaden aus. Zwischenzeitlich hatten Christina Nielsen/Nick Tandy nochmals einen Platz verloren, denn Rene Rast/Christopher Mies waren vorbeigezogen.

An der Spitze hatten sich die Pole-Setter mit 1,560 Sekunden auf und davon gemacht. Bis zum sechsten Platz fuhren alle mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Nach 41 Runden wurden Robert Renauer/Martin Ragginger als Sieger abgewunken. Damit holten sie den ersten Porsche-Sieg im Jahre 2013. Hinter ihnen kamen Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Christer Jöns/Markus Winkelhock als Zweite und Dritte ins Ziel. Maximilian Buhk/Maximilian Götz sahen als Vierte das Ziel. Dahinter überquerten die Tabellenführer die Ziellinie. Als beste Gentleman beendeten Christina Nielsen/Nick Tandy auf Rang neun das Rennen.

Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Sieger: "Das Rennen war schon hart, der Ford und der BMW waren extrem schnell. Man durfte heute keinen Fehler machen und Robert und ich haben ein fehlerfreies Rennen gefahren, daher ist das Ergebnis heute so zustande gekommen. Unsere Rundenzeiten waren sehr konstant und die anderen waren auch sehr schnell, es war an der Spitze schon sehr ausgewogen. Ich freue mich für das gesamte Team. Diesen Sieg haben wir uns verdient. Wir haben so hart gearbeitet und waren immer konstant, nur der Sieg hat uns noch gefehlt."

Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Sieger: "Ich habe mich bei den Re-Starts zum Rennende immer darauf konzentriert aus der letzten Kurve heraus gut Gas zu geben. In den Safety-Car-Phasen habe ich extrem viel Pick-Up auf der Vorderachse aufgesammelt und hatte sehr extremes Schlagen an den Rädern. Aber ich glaube, dass war beim BMW genauso. Ich habe mich darauf konzentriert den Sieg ins Ziel zu bringen und das hat auch ganz gut geklappt."

Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Zweiter: "Mein Start war o.k., allerdings waren die anderen etwas schneller. Ich bin auf der letzten Rille gefahren, viel mehr war heute nicht drin. Ich habe mein Rennen gefahren und versucht den Abstand so gering wie möglich gehalten. Ein super Rennen für uns, zwei Mal Platz zwei an diesem Wochenende ist eine perfekte Ausbeute."

Christer Jöns (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Dritter: "Es war ein gutes Rennen, der zweite Podiumsplatz in dieser Saison ist toll. Die erste Safety-Car-Phase hat uns etwas geholfen. Die Zweite nicht so, denn dadurch kam mir ein Mercedes-Benz nach dem Re-Start sehr nah. Das hätte uns dann beinahe das Podium gekostet, die Situation war etwas zu eng. Zum Glück ist alles gut gegangen, aber danach hat man gesehen, dass unser Speed deutlich besser war als der vom Mercedes. Gestern haben wir unsere Doppelführung verspielt, heute auf dem Podium zu stehen tut gut."

Christina Nielsen (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Siegerin Gentlemen-Wertung: "Es war ein tolles Rennen. In der Schlussphase habe ich mir noch ein schönes Duell mit Diego Alessi geliefert, ich dache es kann nicht schaden, noch ein Auto mehr zwischen mir und Rene Bourdeaux zu haben. Bei dem Zweikampf hatte ich natürlich immer meinen Klassensieg im Kopf und habe nicht zu viel riskiert. Das Safety-Car kam mir nicht gelegen, dann dadurch ist mein Vorsprung geschrumpft. Nick Tandy hat eine gute Vorarbeite geleistet, das Team hat toll gearbeitet und bei unserem Boxenstopp ist auch alles glatt gegangen. Heute war unser Tag."


CS

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