|
||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||
|
![]() Doppelsieg für BMW Durchfahrtsstrafe verhinderte Podestplatz ![]() Vom 07. bis 09. Juni fanden die Läufe fünf und sechs der ADAC GT Masters in Sachsen statt. Gefahren wurde auf der anspruchsvollsten Rennstrecken Deutschlands, dem Sachsenring. Der 3,645 Kilometer lange Rundkurs in der Nähe von Chemnitz bietet eine abwechslungsreiche Streckenführung. Der Saisonstart des einzigen Mercedes-Benz-Teams in der populären Sportwagenserie des ADAC war vielversprechend. Das russisch-schwedische Duo Sergey Afanasiev und Andreas Simonsen punktete im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von SCHÖNER WOHNEN Polarweiss bisher in allen vier Rennen und steht vor dem dritten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf Rang vier der Fahrerwertung. Auch Titelverteidiger Maximilian Götz und FIA GT3-Europameister Maximilian Buhk sahen in allen bisherigen Rennen die Zielflagge und fuhren zuletzt im belgischen Spa-Francorchamps die beiden ersten Podiumsplatzierungen für das Team von SCHÖNER WOHNEN Polarweiss im ADAC GT Masters ein. Ergebnis des erfolgreichen Saisonstarts. Nach vier Rennen liegt Polarweiss Racing an der Spitze der Teamwertung des ADAC GT Masters. Das Team SCHÖNER WOHNEN Polarweiss will hier seine starke Leistung fortsetzen. Aufgrund der anspruchsvollen Streckenführung zählt die Traditionsstrecke in der Nähe von Hohenstein-Ernstthal gelegen zu den schönsten und unter den Fahrern beliebtesten Rennstrecken Deutschlands. Bei seinem Heimspiel auf dem Sachsenring geht das Team THE BOSS YACO mit einer geänderten Fahrerpaarung an den Start und zwar wird der Lokalmatadeur Philip Geipel aus Plauen das Steuer des Audi R8 LMS ultra sich mit Chris Marmeow teilen. An diesem Wochenende will Callaway Competiton wieder voll angreifen, denn die anspruchsvolle Berg- und Talbahn hier in Sachsen liegt der Corvette Z06.R GT3 sehr gut. Im vergangenen Jahr fuhren Diego Alessi und Daniel Keilwitz den ersten Sieg einer Callaway-Corvette auf dem Sachsenring ein und wollen dies nun wiederholen. Ihren starken Aufwärtstrend aus dem letzten Rennwochenende wollen die Piloten der Callaway-Corvette Andreas Wirth/Christian Hohenadel weiter fotsetzen. Maximilian Götz (SCHÖNER WOHNEN Polarweiss Heico Team): "Der Sachsenring ist eine meiner Lieblingsstrecken. Die Strecke ist sehr schwierig, und da auf dem Sachsenring nur an sehr wenigen Tagen im Jahr Motorsportveranstaltungen stattfinden, hat man dort fast keine Chance zu testen. Es gibt große Höhenunterschiede, sehr technische Passagen und blinde Kurven, in denen man nur mit Erfahrung und Streckenkenntnis schnell ist.Im vergangenen Jahr lag das Auto auf dem Sachsenring sehr gut und ich konnte auf das Podium fahren. Wir waren beim Saisonstart in Oschersleben schnell, und auch beim zweiten Rennwochenende in Spa. Daher gehe ich davon aus, dass wir auch am Sachsenring vorn mit dabei sind. Die Konkurrenz ist allerdings stark, auf dem Sachsenring muss man gerade die sehr wendigen Audi und Ford mit auf der Rechnung haben."
Uwe Geipel (THE BOSS YACO Racing-Teamchef): "Wir haben geplant auch in Spa-Francorchamps mit Philip und Dino Lunardi anzutreten. Allerdings hat Dino an diesem Wochenende kurzfristig eine Terminüberschneidung mit der französischen GT-Meisterschaft und stand uns daher nicht zur Verfügung. Ich freue mich sehr, dass wir mit Christian Mamerow einen guten und sehr schnellen Ersatz gefunden haben. Christian kennt den Audi sehr gut. Gemeinsam mit Philip bilden die Zwei ein starkes Duo und ich bin mir sicher, dass wir mit dem Audi auf unserer Haustrecke zwei gute Ergebnisse einfahren können." Daniel Keilwitz (Callaqac Competition): "In Spa-Francorchamps haben wir beim letzten Rennwochenende vor drei Wochen einige Punkte liegen gelassen. Auf dem Sachsenring sollte ein Podium möglich sein, im Hinblick auf die Meisterschaft müssen wir auch einen Podiumsplatz einfahren, um in Tuchfühlung zur Tabellenspitze zu bleiben." Christian Hohenadel (Callaway Competition): "Andreas und ich haben vor 14 Tagen gemeinsam getestet. Das hat uns ein gutes Stück nach vorn gebracht und wir konnten auch einige Details am Auto verbessern. Wie sich die Dinge, die wir beim Test herausgefahren haben, über eine Renndistanz bewähren, wird sich am Wochenende zeigen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass ein erfolgreiches Wochenende vor uns liegt, denn die Strecke liegt der Corvette und ich mag den Sachsenring auch sehr." Am Freitagmorgen von 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr stand für die Fahrerinnen und Fahrer ihr erstes freies Training auf dem Programm. In dieser Session wechselten die Positionen des öfteren. Für eine kurze Zeit war das Training mit der roten Flagge unterbrochen, da Martin Matzke/Yelmer Buurman (Vita4One Racing Team) sich hinausgedreht hatten. Am Ende hatten sich nach 15 Runden mit einer Zeit von 1:21,865 Minuten Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance) als schnellste Fahrerpaarung erweisen, gefolgt von Maximilian Sandritter/Jens Kingmann und Rahel Frey/Christopher Haase. Die Tabellenersten und Dritten mussten sich zunächst mit den Plätzen sieben und sechs zufrieden geben. Auf Platz 16 hatten sich Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss Racing) platziert. Der Lokalmatador Philipp Geipel mit seinem Teamkollegen Chris Mamerow lag einen Platz hinter dem Polarweisss Racing Team. Noch vor der Mittagspause um 12.15 Uhr machten sich die Protagonisten nochmals bereit um wieder für eine Stunde auf die Strecke zu gehen. Diesmal nahmen sie das zweite freie Training unter die Räder. Wie schon am frühen morgen wechselten die Positionen immer wieder. Bei noch 20 Minuten zu fahrender Zeit waren die Zeiten gegenüber morgens noch nicht schneller geworden. Als schnellste waren unterdessen Christer Jöns/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing) mit einer Zeit von 1:21,984 Minuten unterwegs. Ihnen folgten Rene Bourdeaux/Alfred Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport) und Sebastian Asch/Florian Stoll (MS Racing). Simon Knap/Jeroen den Boer (DB Motorsport)lagen zunächst noch auf Platz 16. Als beste Dame war Claudia Hürtgen mit ihrem Parnter Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert)auf Rang zehn unterwegs. Direkt hinter diesem Gespann lagen Rahel Frey/Christopher Haase. In der Schlußphase wurden die Zeiten dann doch noch schneller. Nachdem dieses Training zu Ende war, war niemand schneller als Christian Engelhart/Nicolas Armindo (Team Geyer & Weinig EDV Unternehmensberatung/Schütz Motorsport). Sie hatten nach 22 Runden für alle anderen eine Zeit von 1:21,258 Minuten gefahren. Rang zwei und drei nahmen Rene Rast/Christopher Mies und Yelmer Buurman/Martin Matzke ein. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann mussten sich mit Rang vierzehn zufrieden geben. Einen Platz dahinter befanden sich Rahel Frey/Christopher Haase. Die Tabellenführer hatten sich auf Rang 18 platziert. Frank Kechele, der in der Meisterschaft auf Platz zwei liegt und an diesem Wochenende zusammen mit Dominik Scchwager fährt befand sich auf Rang 16. Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT): "Im ersten freien Training lief es perfekt, dafür war es dann im zweiten nicht mehr ganz so gut. Ich denke, es lag an den Reifen und wir müssen jetzt versuchen, das Problem bis zum Qualifying abzustellen." Christian Engelhart (Team Geyer & Weinig EDV - Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R): "Im zweiten Training ist mir eine perfekte Runde gelungen. Ich habe das Omega noch nie so gut erwischt wie in dieser Runde, in der ich dann auch die Trainingsbestzeit gefahren habe. Wir profitieren hier sehr von dem 2013er-Update des Porsche, das macht sich auf dieser Strecke sehr deutlich bemerkbar." Für die Pilotinnen und Piloten wurde es am Freitagnachmittag ernst, denn nun standen die beiden Zeittrainingssitzungen, in denen die Startaufstellungen für Rennen eins und zwei ausgefahren werden, auf dem Zeitplan. Diese finden hintereinander mit einer kurzen Pause von zehn Minuten statt. Wie immer wechselten die Positionen des öfteren. Nach fünf gefahrenen Runden hatten sich Christer Jöns/Markus Winkelhock mit einer Zeit von 1:27,906 Minuten an die Spitze gefahren, gefolgt von Aditya Patel/Daniel Dobitsch (MS Racing) und Michael Schulze/Tobias Schulze (Schulze Motorsport). Es waren aber erst zehn Fahrerpaarungen auf der Strecke. So nach und nach begaben sich dann die restlich auch auf die Strecke hinaus. Als noch zehn Minuten für die erste Sitzung auf der Uhr standen, hatten sich Christopher Mies/Rene Rast an die spitze gefahren. Hinter ihnen lagen Christian Engelhart/Christian Hohenadel und Max Sandritter/Jens Klingmann. Die Tabellenführer befanden sich zu dieser Zeit nur auf Rang neun. Als beste Dame war Rahel Frey mit ihrem Kollegen Christopher Haase auf Platz vier unterwegs. Direkt dahinter lagen Claudia Hürtgen/Dominik Baumann. Zwischenzeitlich hatten Robert Renauer/Martin Ragginger das Fahrzeug nicht auf der Strecke halten können und mussten durch den Kies. Sie befanden sich auf Rang sechs. Nachdem die Zeit abgelaufen war, hatte niemand die Zeit von Christopher Mies/Rene Rast mit 1:21,689 Minuten knacken können, damit starten sie am Samstag von der Pole, gefolgt von Christian Engelhart/Christian Hohenadel und Max Sandritter/Jens Klingmann. Die Polarweiss-Piloten werden von Startplatz vier ins Rennen gehen. Rahel Frey/Christopher Haase hatten im letzten Moment noch ihren fünften Rang an das Gespann Frank Kechele/Dominik Schwager verloren. Die Tabellenführer mussten sich mit der fünften Startreihe zufrieden geben. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann waren auf Platz sieben abgerutscht. Nach einer Pause von zehn Minuten ging es dann in die zweite Session. Hier hatten sich dann nach zwei Runden Daniel Keilwitz/Diego Alessi mit einer Zeit von 1:21,778 Minuten in Szene gesetzt. Hinter ihnen lagen Jeroen den Boer/Simon Knap und Peter Kox/Fabian Hamprecht. Es waren wie schon im ersten Zeittraining noch nicht alle auf der Strecke. Es dauerte aber nicht lange und auf Rang eins hatten sich Jens Klingmann/Max Sandritter geschoben, gefolgt von Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Christopher Haase/Rahel Frey. Die ersten Dreiplatzierten aus der Anfangsphase waren zu dieser Zeit auf den Rängen sieben, sechs und neun unterwegs. Zwischenzeitlich waren die Führenden in die Box gekommen und warteten ab. Rene Rast/Christopher Mies hatten einiges zulegen können und schoben sich auf Platz zwei. Maximilian Götz/Maximilian Buhk befanden sich auf Rang acht. Die ersten sechs Fahrzeuge standen alle in der Box. In der Schlußphase waren Nicolas Armindo/Christian Engelhart nochmals auf die Strecke hinaus gegangen. Sebastian Asch/Florian Stoll waren unterdessen etwas in Schwierigkeiten geraten. Sie konnten nach ihrem Quersteher das Training aber weiter fortsetzen. Zu dieser Zeit lagen sie aber nur auf Platz zehn. Einen Platz nach vorne gefahren waren Markus Winkelhock/Christer Jöns. In der letzten Minute hatten sich Aditya Patel/Daniel Dobitsch verbessert und lagen danach auf Rang dreizehn. Die Pole-Position für Sonntag hatten sich Max Sandritter/Jens Klingmann mit einer Zeit von 1:20,782 Minuten gesichert. Hinter ihnen werden Rene Rast/Christopher Mies und Dominik Baumann/Claudia Hürtgen starten. Christopher Haase/Rahel Frey werden in der zweiten Startreihe stehen. Maximilian Götz/Maximilian Buhk mussten sich diesmal mit Startplatz acht zufrieden geben und werden von dort aus versuchen, nach vorne zu fahren. Einen Startplatz gegenüber dem ersten Zeittraining eingebüst hatten die Tabellenführer. Dominik Schwager/Frank Kechele stehen in der achten Startreihe. Christopher Mies: (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Pole Position Rennen 1: "Mein Qualifying war gut, aber ich habe es nicht geschafft, alle meine schnellsten Sektorenzeiten in einer Runde hinzukommen. Sonst wäre es sicherlich noch schneller gegangen. Es ist sehr eng im gesamten Feld, aber die Pole und Startplatz zwei von René Rast am Sonntag sind eine hervorragende Ausgangsposition für die beiden Rennen." Max Sandritter (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Startplatz drei, Rennen 1: "Platz drei ist ein tolles Ergebnis, aber vielleicht wäre auch noch ein bisschen mehr drin gelegen. Aber mein dritter Startplatz und die Pole von Jens Klingmann sind ein tolles Teamergebnis. Ich komme immer besser mit dem BMW Z4 zurecht und lerne nun den Abtrieb, den das Auto in den schnellen Kurven entwickelt, immer besser zu nutzen." Jens Klingmann ( PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Pole-Position Rennen 2: "Ich fahre an diesem Wochenende erstmals mit Reifen von Yokohama. Obwohl mir meine Teamkollegen einige Tipps zu den Reifen gegeben haben, bin ich mit großem Respekt in das Qualifying gestartet, denn ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Ich bin daher sehr früh auf die Strecke, um schon einmal eine Zeit zu setzen. In meinen ersten beiden Runden wurde gelb gezeigt, dann hat in der dritten Runde aber alles gepasst. Die Pole Position in meinen voraussichtlich einzigem Einsatz im ADAC GT Masters in diesem Jahr ist nicht so schlecht." Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT): "Nach meiner Bestzeit im ersten freien Training auf gebrauchten Reifen waren wir noch sehr zufrieden. Doch nachdem wir im zweiten freien Training und im Qualifying auf neue Reifen gewechselt haben, lief überhaupt nichts und das Auto war auf neuen Reifen kaum mehr zu beherrschen. Wir waren auf neuen Reifen deutlich langsamer als auf gebrauchten, mit Logik ist das eigentlich nicht zu erklären. Wir überprüfen nun nochmals das ganze Auto, um auszuschließen, dass wir ein Problem mit dem Auto haben." Nicolas Armindo (Team Geyer & Weinig EDV / Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Startplatz fünf Rennen 2: "Mit Startplatz fünf bin ich nicht zufrieden, denn heute hätte ganz deutlich die Pole Position drin gelingen. Auf meiner schnellsten Runde hat ein BMW, der gerade aus der Box fuhr, meine Runde zerstört, mit der hätte ich auf die Pole hätte fahren können." Ihren fünften Saisonlauf nahmen die Protagonisten am Samstagmittag bei Sonnenschein unter die Räder. Als man in die Startaufstellung fuhr fing es ganz leicht an zu tröpfeln. Simon Knap/Jeroen den Boer wurden um fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten gesetzt, weil sie im zweiten freien Training in Sektor 3 unter gelb die schnellste Zeit gefahren hatten. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme und die Pole-Setter konnten ihr Position nach dem fliegenden Start behaupten und führten das weit gefächerte Feld in die erste Kurve hinein. Überall im Feld wurden bereits harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Jürg Aeberhard/Tomas Pivoda waren unterdessen mit einem sehr schief hängenden Heckspoiler unterwegs. Nach der ersten Runde führten weiterhin Christopher Mies/Rene Rast, gefolgt von Christian Engelhart/Nicolas Armindo und Max Sandritter/Jens Klingmann. Die Piloten mit dem kaputten Heckspoler waren zu dieser Zeit in die Box gekommen. Die Tabellenführer waren in ganz langsamer Fahrt unterwegs, denn sie hatten einen Reifenschaden vorne links. Rahel Frey/Christopher Haase hatten Ränge eingeübst, sie waren bis auf Platz neun zurückgefallen. Einen Platz vor ihnen befanden sich Claudia Hürtgen/Dominik Baumann. Die ersten drei konnten sich ein wenig vom übrigen Feld absetzen. Nach drei gefahrenen Runden waren die Tabellenführer zur Box gekommen und der Fahrer stieg aus. Die Rennleitung hatte für Rahel Frey/Christopher Haase eine fünf Sekunden Stop-and Go Strafe ausgesprochen wegen Mißachtung der Startposition. Diese Strafe konnten sie bei ihrem Pflichtboxenstopp absitzen. Diego Alessi/Daniel Keilwitz auf Platz fünf hatten alle Hände voll zu tun, denn sie hatten eine Armada von sechs Fahrzeugen hinter sich. Andreas Wirth/Christian Hohenadel waren auf Rang dreizehn vorgefahren. In der Startphase hatten sich Fabian Hamprecht/Peter Kox an das Gespann Schulze/Schulze angelehnt, mit der Folge das man sich drehte und dann an die letzte Stelle des Feldes zurückfiel. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann konnten sich den Attacken von Rahel Frey/Christopher Haase erwehren. Zwischenzeitlich waren auch Fabian Hamprecht/Peter Kox in die Box gekommen. Die Führenden hatten einen Vorsprung von 1,677 Sekunden herausgefahren. Christian Engelhart/Nicolas Armindo musste sich harten Attacken von Max Sandritter/Jens Klingmann erwehren. Im Verlauf der achten Runde versuchten Claudia Hürtgen/Dominik Baumann an Diego Alessi/Daniel Keilwitz vorbeizuziehen, doch die Corvette schlug ihnen jedes Mal die Tür vor der Nase zu. Bei einem teaminternen Duell der Prosperia Piloten hatten Rahel Frey/Christopher Haase zuviel riskiert, mit der Folge das man von der Strecke flog und sich danach auf Rang 19 wieder einreihen musste. Maximilian Buhk/Maximilian Götz auf Rang vier hatten Frank Kechele/Domiik Schwager und Robert Renauer/Martin Ragginger im Schlepptau. Um Position zwanzig kam es zwischen Toni Seiler/Gerhard Tweraser und Michael Schulze/Tobias Schulze zu einem harten Kampf. Im nachhinein mussten die Corvette-Piloten aber den Nissan ziehen lassen. Dieser konnte sich auch direkt absetzen. Da die Piloten hinter den Führenden sich immer wieder behackten, konnten Christopher Mies/Rene Rast sich Runde um Runde weiter vom Feld absetzen. Der Vorsprung war schon auf 3,754 Sekunden angewachsen. In der vierzehnten Runde hatten Maximilian Buhk/Maximilian Götz etwas an Strecke verloren. Sie waren zu weit rausgekommen und sofort konnten Frank Kechele/Dominik Schwager und Robert Renauer/Martin Ragginger vorbeiziehen. Danach lagen die Mercedes-Piloten nur noch auf Platz sechs. Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler bissen sich die Zähne an Claudia Hürtgen/Dominik Baumann aus. Hier ging es um die achte Position. Nach 16 Runden standen die ersten Überrundungen an die Zeit kosteten und somit waren Frank Kechele/Dominik Schwager an Max Sandritter/Jens Klingmann herangefahren. Nach 18 Runden öffnete das Boxenzeitfenster. Einen Dreher konnten Andreas Wirth/Christian Hohenadel und Paul Green/Niclas Kentenich nicht vermeiden. Reihenweise kamen die Piloten zu ihrem Pflichtboxenstopp herein. Maximilian Buhk/Maximilian Götz waren herein gekommen und hatten den Fahrerwechsel vorgenommen. Aus der Spitzengruppe kamen Frank Kechele/Dominik Schwager als erste herein. Die Reihenfolge geriet nun durch die Boxenstopps erst einmal durcheinander. Nach 21 gefahrenen Runden kamen die Führenden herein und Christopher Mies übergab das Steuer an Rene Rast. Christian Engelhart/Nicolas Armindo auf Rang zwei fahrend blieben immer noch draußen. Die Dritt und Viertplatzierten hatten auch bereits den Boxenstopp in Angriff genommen. Daniel Keilwitz/Diego Alessi hatten eine Strafe von einer Sekunde erhalten, weil der Boxenstopp zu kurz war. Es führten nach dem Stopp immer noch Rene Rast/Christopher Mies vor Dominik Schwager/Frank Kechele und Nicolas Armindo/Christian Engelhart. In der 25. Runde schoßen plötzlich Dominik Schwager/Frank Kechele von der Strecke durchs Kiesbett und schlugen in die Reifenstapel ein, bei ihnen war das Gaspedal hängen geblieben. Damit war das Rennen früher beendet als geplant. Die jetzt Zweitplatzierten Nicolas Armindo/Christian Engelhart mussten sich harten Attacken von Jens Klingmann/Max Sandritter erwehren. Sebastian Asch/Florian Stoll hatten sich mit Rang zehn in die Punkte gefahren. Lennart Marioneck/Remo Lips mussten am Abschlepphacken das Rennen in der 28. Runde führer beenden als geplant. Dominik Baumann/Claudia Hürtgen hatten eine Strafe von einer Sekunden erhalten, weil der Boxenstopp zu kurz war.
Die Führenden hatten bereits wieder einen Vorsprung von über sieben Sekunden herausgefahren. Um Platz sechs ging es zwischen Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher und Markus Winkelhock/Christer Jöns mächtig zur Sache. Maximilian Götz/Maximilian Buhk auf Rang fünf versuchten immer näher an Martin Ragginger/Robert Renauer heranzukommen. Chris Mamerow der zusammen mit Philipp Geipel das Rennen von Rang 17 aus aufgenommen hatten, lagen in den letzten zwölf Minuten auf Platz elf. Sie fuhren in der Vierergruppe, die von Sebastian Asch/Florian Stoll angeführt wurde. Bei einem Zweikampf zwischen Markus Winkelhock/Christer Jöns und Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher kam es zu einer Berührung und beide drehten sich auf der Strecke. Letztere landeten im Kiesbett. Später war man dann zur Box zurückgekehrt. Rundenlang dauerte der Kampf um Platz zwei zwischen den Porsche und BMW-Fahrern an. Nach 43 Runden wurden Rene Rast/Christopher Mies als Sieger abgewunken, gefolgt von Nicolas Armindo/Christian Engelhart und Jens Klingmann/Max Sandritter. Maximilian Götz/Maximilian Buhk kamen auf Platz fünf ins Ziel. Dominik Baumann/Claudia Hürtgen wurden als Dreizehnte gewertet. In der Gentleman-Wertung gewannen Rene Bourdeaux/Alfred Renauer vor Christina Nielsen/Marco Seefried und Toni Seiler/Gerhard Tweraser. In der Tabelle führten nun Christopher Mies/Rene Rast mit 60 Punkten vor Robert Renauer/Martin Ragginger mit 51 und Maximilian Götz/Maaximilian Buhk mit 48 Punkten. Prosperia C.Abt Racing liegt in der Teamwertung mit 78 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Polarweiss Racing mi 64 und PIXUM Team Schubert mit 62 Zähler. Christina Nielsen führt mit 94 Punkten die Gentlemen-Wertung an vor Rene Bourdeaux mit 83 und Paul Green mit 53 Punkten. Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Sieger: "Ein Sieg im ADAC GT Masters ist nie einfach, aber das war heute einer der etwas leichteren Siege. Am Start war es allerdings sehr eng. Ich hatte durchdrehende Räder und bin nicht besonders gut weggekommen. In der ersten Kurve haben sowohl der Porsche wie auch ich unseren Bremspunkt verpasst. Ich habe mich dann an den Bremspunkt vom Porsche orientiert und alles ist gut gegangen. Es war wichtig nach dem Start vorn zu sein, denn dadurch konnte ich ein gutes Polster herausfahren. Im Gegensatz zu unserem Sieg beim Saisonstart in Oschersleben mussten wir uns hier nicht durch das halbe Feld arbeiten, sondern konnten frei fahren." René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Sieger: "Es war nicht einfach, denn zum Rennende habe ich sehr mit abbauenden Reifen gekämpft. Ich bin in meinem kompletten Stint Vollgas gefahren, um auf der sicheren Seite zu sein falls zum Rennende die Performance nachlässt. Aber zum Glück hat alles gepasst." Christian Engelhart (Team Geyer & Weinig EDV / Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Zweiter: "Mies konnte vor der ersten Kurve später bremsen. Ich konnte ihm dann nicht mehr folgen, die Pace des Audis war heute zu hoch. Es war aber sehr anstrengend, den BMW hinter mir zu halten. Wir haben an diesem Wochenende ein absolut perfektes Auto, ansonsten wären wir hier sicherlich nicht so schnell, wenn das Auto nicht zu 100 Prozent passen würde." Nicolas Armindo (Team Geyer & Weinig EDV / Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Zweiter: "Unser Boxenstopp war gut, ich bin auch gut aus der Boxengasse wieder herausgekommen. Danach hat mir der BMW aber ein sehr hartes Rennen beschert. Der BMW war wesentlich schneller als ich, besonders im Mittelsektor. Ich habe dann immer versucht im ersten und im letzten Sektor etwas Vorsprung herauszufahren. Der Audi war allerdings heute eine Klasse für sich." Max Sandritter (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Dritter: "Hinter dem Porsche bin ich beinahe verrückt geworden. Ich habe alles versucht, kam aber nicht vorbei. Auf der Geraden war der Porsche immer schneller und in den kurvigen Passagen, in denen unser BMW Vorteile hat, kommt man auf dieser Strecke einfach nicht vorbei. In erster Linie ging es nach viel Pech in den ersten vier Rennen bei uns heute einfach darum, anzukommen. Dass dieses gute Ergebnis dabei herausgekommen ist, war umso besser." Jens Klingmann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Dritter: "Unser Stopp war sehr gut, allerdings kam ich hinter dem Ford wieder auf die Strecke. Dann ist der Ford allerdings abgeflogen und ich hing hinter dem Porsche. Ich dachte, ich habe eine halbe Stunde Zeit, den Porsche zu überholen, kam aber nie so nah dran, dass ich hätte angreifen können. Wir sind als Dritte gestartet und als Dritte ins Ziel gekommen. Morgen starten wir von Platz eins. Ich hoffe, dass es dann ähnlich läuft." René Bourdeaux (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Sieger Gentlemen-Wertung: "Das war ein sehr gutes Rennen heute. Am Start habe ich erst einige Plätze verloren und habe auch einen Schlag von einem Lamborghini bekommen, der sich gedreht hat. Aber das Auto hat zum Glück nichts abbekommen und die verlorenen Positionen musste ich mir dann auf der Strecke wieder zurückholen. In der zweiten Rennhälfte hat Alfred Renauer den Porsche dann fehlerfrei ins Ziel gebracht." Christina Nielsen (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Zweite Gentlemen-Wertung: "In der ersten Runde gab es etwas Tumult mit einem quer stehenden Lamborghini. Dem musste ich ausweichen und habe dadurch einige Positionen verloren. Wir haben hier etwas Probleme mit der Abstimmung, die noch nicht passt. Platz zwei in der Gentlemen-Wertung geht in Ordnung. Ganz zufrieden kann man nie sein, wenn das Auto nicht perfekt passt." Toni Seiler (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Rang 19, Dritter Gentlemen-Wertung: "Das war heute einmal wieder ein sehr gutes Rennen, es hat Spaß gemacht. In der Startphase hat sich vor mir ein Audi gedreht und viel Kies auf die Strecke geschaufelt. Ich dachte erst, dass der Kies einen schleichenden Plattfusß verursacht hat, weil sich das Auto über einige Runden merkwürdig fuhr, allerdings hatte sich nur Kies auf den Reifen festgesetzt." Das Warm-up der ADAC GT Masters stand am frühen Sonntagmorgen von 8.00 Uhr bis 8.15 Uhr auf dem Zeitplan. Kurz zuvor hatte es angefangen zu regnen und es fing dann auch noch an zu donnern und blitzen. Damit herrschten ganz andere Witterungsbedingungen wie am Vortag. Alle Protagonisten begaben sich dann auch sofort hinaus auf die nasse Strecke. Am Ende dieser Sitzung hatten sich Max Sandritter/Jens Klingmann mit acht Runden und einer Zeit von 1:30,521 Minuten in Szene gesetzt, gefolgt von Christer Jöns/Markus Winkelhock und Christina Nielsen/Marco Seefried. Die beiden Mercedes-Piloten Maximilian Buhk/Maximilian Götz lagen auf Rang vier. Drei Plätze dahinter platzierten sich die Sieger vom Vortag. Das Rennen Nr. sechs in dieser Saison fand mit etwas Verspätung statt, da aus Sicherheitsgründen die Rennleitung die Zuschauer von den Plätzen geschickt hatte, denn es hatte vorher wieder heftigst geregnet und ein Gewitter war hinüber gezogen mit Blitz und Donner. Gegen 12.30 Uhr wurde dann der Start frei gegeben. Die Pole-Setter konnten nach der Einführungsrunde den fliegenden Start nicht für sich verbuchen, denn innen drückten sich Dominik Baumann/Claudia Hürtgen an die Pole-Setter vorbei und hatten die Führung übernommen. Überall im Feld wurden schon harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Die Rennleitung sprach bereits jetzt eine Durchfahrtsstrafe für Dominik Schwager/Frank Kechele wegen Mißachtung des Schildes von drei Minuten in der Startaufstellung aus. Die gleiche Strafe erhielten auch Markus Winkelhock/Christer Jöns. Nicolas Armindo/Christian Engelhart hatten zwischenzeitlich Daniel Keilwitz/Diego Alessi niedergerungen. Es dauerte aber nicht lange und der Gegenkonter kam und die Corvette-Piloten holten sich ihren sechsten Rang wieder zurück. Maximilian Götz/Maximilian Buhk lagen auf Rang sieben und sahen sich das Spielchen vor ihnen in aller Ruhe an und warteten nur auf eine Gelegenheit an den Porsche und vielleicht auch noch an den Corvette-Piloten vorbeizugehen. An der Spitze hatten sich die beiden BMW`s mit über drei Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Markus Winkelhock/Christer Jöns waren nach vier Runden zum Antreten ihrer Strafe in die Box gekommen und hatten damit ihren achten Platz verloren. Maximilian Götz/Maximilian Buhk hatten noch keinen Weg gefunden an Nicolas Armindo/Christian Engelhart vorbeizugehen. Sie hatten auch noch Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher und Yelmer Buurman/Martin Matzke im Schlepptau. Auf Rang fünf kam es immer wieder zu Positioswechseln zwischen Nicolas Armindo/Christian Engelhart und Daniel Keilwitz/Diego Alessi. Die Porsche-Piloten hatten es nach sechs Runden geschafft sich etwas Luft gegenüber den Corvette-Fahrern zu verschaffen. Diese hatten nun alle Hände voll zu tun sich Maximilian Götz/Maximilian Buhk vom Hals zu halten. Die Führenden hatten sich zu dieser Zeit mit 1,49 Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Markus Winkelhock/Christer Jöns waren nach ihrer Strafe auf Platz 20ig unterwegs. In der achten Runde hatten sich Peter Kox/Fabian Hamprecht im Kies eingegraben. Rundenlang dauerte der Kampf um Position sechs zwischen Daniel Keilwitz/Diego Alessi und Maximilian Götz/Maximilian Buhk an. Christopher Haase/Rahel Frey versuchten ihre Teamkollegen Rene Rast/Christopher Mies auf Platz drei fahrend immer mehr unter Druck zu setzen. Dominik Baumann/Claudia Hürtgen an der Spitze hatten sich mit 2,087 Sekunden abgesetzt. Martin Ragginger/Robert Renauer auf Platz vierzehn hatten eine Armada von drei Fahrzeugen hinter sich. Zu dieser Zeit waren Aditya Patel/Daniel Dobitsch unter Druck geraten von Christian Mamerow/Philipp Geipel. Christian Hohenadel/Andreas Wirth kamen nach elf Runden bereits in die Box. Zu dieser Zeit hatte das Boxenzeitfenster noch nicht geöffnet. Markus Winkelhock/Christer Jöns hatten nach zwölf Runden bereits drei Plätze gut gemacht. Zu dieser Zeit wurde die Ideallinie immer trockener und man suchte schon die nassen Stellen auf, um die Reifen zu kühlen. Bei einem Überholmanöver von Marcel Leipert/Eduard Leganov lehnten sich Markus Wikelhock/Christer Jöns etwas an. Die beiden waren auf einer Aufholjagd unterwegs. Ausgangs der Kurve dreizehn waren Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher auf Abwegen unterwegs. Nach 16. Runden öffnete dann das Boxenzeitfenster. Zur gleichen Zeit hatten Tomas Pivoda/Jürg Aeberhard zuviel riskiert, kamen von der Strecke, rutschten dann über die Curbs, kreiselten auf die Strecke wieder zurück und wären beinahe danach eingeschlagen. Nach 17 Runden waren Jens Klingman/Max Sandritter aus der Spitzengruppe zum Pflichtboxenstopp hereingekommen. So nach und nach kamen sie dann in die Box und vollzogen ihren Fahrerwechsel. Beim nächsten Umlauf waren auch die Führenden herein gekommen. Max Sandritter/Jens Klingmann hatten nun die Führung übernommen vor Claudia Hürtgen/Dominik Baumann. Maximilian Buhk/Maximilian Götz standen bei noch 27 Minuten zu fahrender Zeit unter Beobachtung der Rennleitung. Zur gleichen Zeit waren Diego Alessi/Daniel Keilwitz auf Abwegen unterwegs. Von einem Dreher waren auch Eduard Leganov/Marcel Leipert nicht verschont geblieben. An der Spitze führten Max Sandritter/Jens Klingmann mit einem Vorsprung von 7,267 Sekunden, gefolgt von Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Christian Engelhart/Nicolas Armindo. Maximilian Buhk/Maximilian Götz befanden sich nach ihrem Stopp auf Rang acht. Nach 22 Runden kam dann das Safety Car heraus, weil in Kurve neun zu viele Teile auf der Strecke lagen. Diese mussten erst einmal in aller Ruhe geborgen werden. Der Re-Start erfolgte nach 25 Runden und ging zu Gunsten der Führenden aus. Dahinter befanden sich Eduard Leganov/Marcel Leipert. Diese beiden hatten mit der Reihenfolge absolut nichts zu tun und hielten das Feld komplett auf. Sie wurden dann plötzlich angeschubst und drehten sich. Davon bekamen die Führenden nichts mit, denn sie waren auf und davon gefahren. Wenig später wurden auch Remo Lips/Lennart Marioneck von Florian Stoll/Sebastian Asch umgedreht. Nach 27 Runden waren Eduard Leganov/Marcel Leipert in die Box hereingekommen. Zu dieser Zeit erhielten Maximilian Buhk/Maximilian Götz auf Rang sieben liegend eine Durchfahrtsstrafe. Mit einem beschädigten Heck waren Frank Kechele/Dominik Schwager unterwegs. Sie erhielten die Aufforderung von der Rennleitung hereinzukommen um den Schaden beseitigen zu lassen. Bei noch 15 Minuten zu fahrender Zeit waren Toni Seiler/Gerhard Tweraser von der Strecke abgekommen. Wenig später waren auch Christina Nielsen/Marco Seefried gestrandet. Eine Durchfahrstrafe erhielten auch Robert Renauer/Martin Ragginger. An der Spitze ging es mächtig zwischen den BMW-Piloten zur Sache. Nach 30 Runden hatten Max Sandritter/Jens Klingmann sich wieder Luft verschaffen können. Maximilian Buhk/Maximilian Götz mussten sich nach ihrer Durchfahrtsstrafe auf Platz 17 wieder einreihen. Christian Engelhart/Nicolas Armindo hatten Christopher Mies/Rene Rast im Nacken sitzen. Für Paul Green/Niclas Kentenich war zu dieser Zeit das Rennen bereits im Kiesbett zu Ende, nachdem er zuvor von der Strecke gerutscht und in den Reifenstpel eingeschlagen war. Die Rennleitung wollte den Schubser von Christian Engelhart/Nicolas Armindo mit Eduard Leganov/Marcel Leipert untersuchen. Diego Alessi/Daniel Keilwitz auf Rang sieben hatten sich harten Attacken von Robert Renauer/Martin Ragginger und Simon Knap/Jeroen den Boer zu erwehren. Das Fahrzeug von Paul Green/Niclas Kentenich fing plötzlich stark an zu qualmen, nachdem man es aus dem Kiesbett befreit hatte. Simon Knap/Jeroen den Boer hatten in den letzten zwei Minuten Robert Renauer/Martin Ragginger niederringen können und nahmen nun Platz acht ein. Christian Engelhart/Nicolas Armindo hatten auf Rang drei fahrend von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe erhalten wegen zu schnellen Fahrens unter gelb. Nach 40 Runden wurden Max Sandritter/Jens Klingmann als Sieger abgewunken, gefolgt von Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Christian Engelhart/Nicolas Armindo. Diese beiden erhielten aber noch eine dreißig Sekunden Strafe und wurden daher nur auf Rang vierzehn gewertet. Platz drei nahmen nun Christopher Mies/Rene Rast ein. Maximilian Buhk/Maximilian Götz beendeten das Rennen auf Rang dreizehn. Als bester Gentlemen wurde Gerd Beisel mit seinem Kollegen Sven Barth auf Platz 15 abgewunken. In der Meisterschaft führen Christopher Mies/Rene Rast mit 75 Punkten vor Dominik Baumann/Claudia Hürtgen mit 59 und Jeroen den Boer/Simon Knap mit 58 Punkten. In der Teamwertung hat Prosperia C. Abt Racing mit 96 Zähler die Nase vorne, gefolgt von PIXUM Team Schubert mit 87 und Polarweiss Racing mit 72 Zähler. Auf Rang eins in der Gentlemen-Wertung liegt jetzt Rene Bourdeaux mit 98 Punkten vor Christina Nielsen mit 94 und Paul Green mit 65 Punkten. Die Rennleitung hatte im nachhinein ein neues Rennergebnis herausgegeben und zwar hatten Philipp Geilpel/Christian Mamerow, Rahel Frey/Christopher Haase, Diego Alessi/Daniel Keilwitz Martin Matzke/Yelmer Buurman auch noch eine dreißig Sekunden Strafe erhalten. Von diser Bestrafung profitierten Christian engelhart/Nicolas Armindo und Maximilian Buhk/Maximilian Götz. Sie wurden auf den Rängen elf und zehn gewertet. Jens Klingmann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Sieger: "Ich bin ja nur Gaststarter und wollte am Start kein großes Risiko eingehen. Daher war ich sehr früh auf der Bremse und musste Dominik ziehen lassen. Ich habe gepusht, aber ich hätte keine Hundertstel-Sekunde in meinem Stint finden können. Ich war absolut am Limit und wir haben uns im Vergleich zu unserem Schwesterauto vom Luftdruck her auch ein bisschen verpokert. Der frühere Stopp war dann letztendlich unser Gewinn. Die Entscheidung zu dem frühen Stopp hat unser Ingenieur Dirk Martin ganz alleine getroffen, denn wir hatten Funkprobleme und er konnte mich nicht verstehen. Die Entscheidung hat sich ausgezahlt. Max hat sich dann von Claudia nicht aus dem Konzept bringen lassen. Für mich war es bei meinen einzigen ADAC GT Masters-Wochenende in diesem Jahr ein guter Einstand und Abschied zugleich." Max Sandritter (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Sieger: "Ich habe auch unter dem Druck von Claudia versucht, weiter meine Pace zu fahren und dazu war das Auto fantastisch, von daher ist es mir auch relativ leicht gefallen, vorn zu bleiben. Ich bin angereist mit dem Wunsch, einfach nur die beiden Rennen zu beenden, aber dass es so gut läuft, ist wie ein Traum, der wahr wird. Für Jörg Müller tut es mir sehr leid, ich hätte ihn an diesem Wochenende gern dabei gehabt, aber Jens hat ihn ganz toll vertreten." Dominik Baumann ( PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Zweiter: "Ich hatte wieder einmal einen sehr guten Start. Es war ein großer Vorteil, bei diesen Bedingungen zu führen, denn dadurch hatte ich freie Sicht. Heute haben wir wieder gut gepunktet, ich bin sehr zufrieden." Claudia Hürtgen ( PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Zweite: "Es ging heute im Rennen vor allem darum, dem Team Platz eins und zwei zu sichern, von daher machte ein Kampf mit Max keinen Sinn. Wir hätten natürlich auch die Plätze wechseln können, aber wir betreiben Sport und der Sport hat uns dieses Ergebnis vorgegeben. Nach dem Boxenstopp war klar, dass wir in dieser Reihenfolge auch ins Ziel fahren würden. Wir haben uns halt etwas verzockt mit dem Boxenstopp. Für das Team ist es ein tolles Ergebnis. Nach dem Unfall in Spa und dem 24h-Rennen am Nürburgring hat das Team diesen Erfolg verdient." René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Dritter: "Wir konnten heute nicht mehr schneller fahren - nach der ersten Runde habe ich die BMWs nicht mehr gesehen. Platz drei ist heute ein tolles Ergebnis." Christopher Mies ( Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Dritter: "Wir hatten nach dem Sieg gestern heute 30 kg Erfolgsballast im Auto, unter diesen Umständen sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der eigentlich drittplatzierte Porsche ist mir während der Gelbphase bestimmt um fünf Wagenlängen weggefahren, das war nicht besonders clever von diesem Fahrer. Daher war die Strafe schon gerechtfertigt. Ansonsten wäre es schwer geworden, an ihm vorbeizukommen, denn wir kämpfen um die Meisterschaft und wollten kein unnötiges Risiko eingehen." Gerd Beisel (RWT Racing Team-Corvette Z06.R GT3), Sieger Gentlemen-Wertung: "Sven hat mir die Corvette an einer Top-Position übergeben und ich habe versucht, das Beste daraus zu machen. Am Anfang war es schwierig, man hat öfter mal quer gestanden. Man musste vorsichtig zu Werke gehen. Wir haben beim nächsten Rennen aber noch Potenzial, um uns noch zu steigern." ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
|
|