Oschersleben
26.04. - 28.04.2013

Spa / B
10.05. - 12.05.2013

Sachsenring
07.06. - 09.06.2013

Nürburgring
02.08. - 04.08.2013

Red Bull-Ring / A
09.08. - 11.08.2013

Lausitzring
30.08. - 01.09.2013

Slovakiaring
13.09. - 15.09.2013

Hockenheim
27.09. - 29.09.2013


Tabellen

Starterlisten

Serien-Infos



Claudia Hürtgen/Dominik Baumann am Sonntag ganz oben auf dem Treppchen
Jonas Giesler/Paul Green gewinnen die Gentleman-Wertung

Vom 10. bis 12. Mai nahmen die Protagonisten der ADAC GT Masters ihre Läufe drei und vier in Belgien und zwar in Spa-Francorchamps in Angriff. Die Pilotinnen und Piloten fieberten dem kommenden Wochenende auf der Formel-1-Strecke der "Blanchimont" entgegen. Erstmals startet das ADAC GT Masters auf der von vielen Fahrern als eine der schönsten Rennstrecken der Welt bezeichneten "Ardennen-Achterbahn". Die rund 70 km von Aachen entfernte Naturrennstrecke ist mit ultra-schnellen Senken, Mutkurven und Vollgaspassagen eine perfekte Bühne für das zweite Rennwochenende des ADAC GT Masters. Als Tabellenführer reisten hier in die Ardennen Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler (Farnbacher Racing) mit 33 Punkte, gefolgt von Martin Ragginger/Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport) mit 27 und dem Callaway Competition Gespann Diego Alessi/Daniel Keilwitz mit 25 Punkten. Für die BMW-Piloten Claudia Hürtgen und Jörg Müller sowie für Nico Verdonck ist es an diesem Wochenende ein Heimspiel. Letzterer ist der einzige Belgier im großen ADAC GT Masters-Starterfeld. Er tritt zusammen mit Frank Kechele für Lambda Performance im neuen Ford GT an. Claudia Hürtgen stammt aus dem nur 70 km von Spa-Francorchamps entfernen Aachen. Jörg Müller ist in Hückelhoven beheimatet. Nico Verdonck wird hier in Spa auf einige Landsleute treffen und zwar nutzt das renomierte belgische Porsche-Team Prospeed Competition die Spa-Premiere der ADAC GT Masters zu einem Gasteinsatz mit einem Porsche 911 und den beiden Amerikanern Charles Espenlaub/Charles Putman.

Auf das zweite Rennwochenende im ADAC GT Masters freut sich auch Ex-DTM-Pilotin Rahel Frey, die im Audi R8 zusammen mit FIA GT1-Weltmeister Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing) startet. Auch Rene Rast und sein Teamkollege Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing) freuen sich auf Spa und fiebern dem Rennen auf der längsten Strecke im ADAC GT Masters-Kalender entgegen. Rene Rast kennt die Strecke sehr gut, denn er gewann im vergangenen Jahr die 24h von Spa das bedeutendste Langstreckenrennen für GT-Sportwagen. Einen 24h-Spa-Sieg hat auch Martin Ragginger bereits in seinem Lebenslauf stehen. 2010 siegte der Porsche-Pilot dort und will auch bei der ADAC GT Masters-Premiere in den Ardennen auf das Podium. Gemeinsam mit Robert Renauer startete er im Porsche 911 mit den Plätzen zwei und vier in Oschersleben schon vielversprechend in die Saison. Die Titelverteidiger Maximilian Götz (Polarweiss Racing) und Sebatian Asch (MS Racing), die in diesem Jahr getrennte Wege gehen, wollen an diesem Wochenende voll angreifen. Der Saisonstart verlief für beide nicht optimal.

Maximilian Götz holte zwar die Pole in Oschersleben, fuhr mit Platz neun im ersten Rennen gemeinsam mit Maximilian Buhk im Mercedes-Benz SLS AMG allerdings nur eine bescheidene Punkteausbeute ein. Sebastian Asch ging es bei seinem Renndebüt im Audi R8 nicht besser. Gemeinsam mit Florian Stoll blieb der Schwabe aber ohne Punkte. Mit von der Partie ist auch das Racing Team Vita4One von Michael Bartels, das hier bei der Premiere einen Gaststart absolviert. Er setzt den erst 18 Jahre alten Siegerländer Jonas Giesler ein. Dieser wird auf einem BMW Z4 GT3 an den Start gehen. Das Olper Profirennsportteam ist sonst in den internationalen Langstrecken-Serien der FIA GT-Sprint Worldseries und der Blancpain Endurance Series zu Hause. Nach seinem Abitur startet nun Jonas Giesler hochmotiviert in seine Kariere als Rennfahrer durch und sieht nach erfolgreichen Jahren im VW Scirocco R-CUP in diesem Hattrick eine grosse Chance sein Können auf internationaler Ebene unter den Beweis zu stellen.

Rene Rast (Prosperia C. Abt Racing): "Spa ist einfach eine der schönsten Strecken für mich, da sie eine so große Herausforderung ist. Die Strecke ist sehr schnell, man braucht in einigen Kurven sehr viel Mut."

Rahel Frey (Prosperia C. Abt Racing): "Ich mag Spa-Francorchamps sehr, es ist einfach eine tolle Rennstrecke. Nach den ersten Erfahrungen, die wir in Oschersleben im ADAC GT Masters gemacht haben, wird das Wochenende aber eine große Herausforderung für uns."

Maximilian Götz (Schöner Wohnen Polarweiss Heico Team): "Spa ist eine Fahrerstrecke, dort ist Erfahrung enorm wichtig, dazu ist das Wetter unberechenbar. Dass wir den Speed haben, hat der Saisonstart gezeigt. Ich hoffe, dass wir in Spa auch viele Punkte mitnehmen können."

Am Freitagmorgen von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr gingen die 27 Fahrzeuge der ADAC GT Masters bei trockenem aber recht kühlem Wetter zum ersten freien Training hinaus auf die 7,004 Kilometer lange Strecke. In dieser einen Stunde wechselten die Positionen des öfteren. Mit nur fünf gefahrenen Runden hatten Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport) für alle anderen die Meßlatte mit einer Zeit von 2:21,979 Minuten gesetzt, gefolgt vom Lokalmatador Nico Verdonck und dessen Teamkollegen Frank Kechele (Lambda Performance) und Philip Geipel/Dino Lunardi (THE BOSS Yaco Racing). Die Tabellenführer mussten sich zunächst mit Platz vierzehn zufrieden geben. Einen Rang dahinter befanden sich Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition). Das Team von Michael Bartels Vita4One Racing mit den Fahrern Paul Green/Jonas Giesler platzierten sich bei ihrem ersten Einsatz auf Rang 23. Als beste Dame im Feld nahm die Dänin Christina Nielsen mit ihrem Kollegen Andreas Simonsen (Farnbacher Racing) Platz sieben ein.

Das zweite freie Training nahmen die Protagonisen dann am Freitagmittag unter die Räder. Die Zeiten gegenüber morgens wurden schneller. Bei Halbzeit dieser Sitzung hatten sich Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss Racing) in Szene gesetzt, gefolgt von Christian Engelhart/Nicolas Armindo (Team Geyer Weining EDV Unternehmungsberatung/Schütz Motorsport). Die Positionen änderten sich aber immer wieder. In der Schlußphase lagen Maximilian Buhk/Maximilian Götz immer noch auf Rang eins, diesmal gefolgt von Christina Nielsen/Andreas Simonsen und Martin Ragginger/Robert Renauer. Sie hatten für alle anderen eine Zeit von 2:20,884 Minuten hingelegt. Die Tabellenführer befanden sich auf Rang vierzehn. Am Ende konnte niemand die Zeit der Polarweiss-Piloten knacken. Christina Nielsen/Andreas Simonsen behaupteten ihren zweiten Rang. Platz drei nahmen nun Christopher Mies/Rene Rast (Prosperia C. Abt Racing) ein. Die Tabellenführer kamen über Platz 15 nicht hinaus. Paul Green/Jonas Giesler hatten sich zeitmäßig verbesssern können, wurden aber wiederum auf Rang 23 gewertet. Die Neueinsteiger Charles Putman/Charles Espenlaub (Prospeed Competition) hatten sich nicht verbesssern können. Gegenüber morgens hatten sie sogar zwei Plätze eingebüst und mussten sich mit Rang 24 zufrieden geben.

Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3): "Spa ist eine Fahrerstrecke, hier kommt es viel auf Erfahrung an. Ich bin in den vergangenen Jahren schon viel hier gefahren und kenne mich hier gut aus. Man sieht an den Trainingsergebnissen bisher, dass alle Fahrer, die hier viel Erfahrung mitbringen, wie René Rast oder Allan Simonsen, weit vorn liegen."

Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3): "Ich bin zum ersten Mal in Spa, eine absolut fantastische Strecke. Die Eau Rouge ist einfach unglaublich. Wenn man dort durchfährt und dann den Berg hoch, geht richtig die Post ab."

René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra): "Es läuft bisher wesentlich besser als erwartet, wir hätten nicht gedacht, das wir so gut mit dabei sind. Aber warten wir erst einmal das Qualifying ab."

Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R): "Bisher lief es im freien Training sehr gut für uns. Für die Rennen morgen und übermorgen bis ich mir allerdings noch nicht sicher, wie konstant es über die Distanz geht."

Dino Lunardi (THE BOSS YACO Racing-Audi R8 LMS ultra): "Im ersten freien Training lief es schon sehr gut, wir waren Viertschnellste. Wir haben aber nach wie vor noch einen großen Erfahrungsrückstand und laufen dem etwas hinterher, daher probieren wir immer noch sehr viel aus."

Beim entscheidenden Zeittraining, in dem die Startaufstellungen für beide Rennen ausgefahren werden, hatte sich das Wetter gegenüber den Trainingssitzungen geändert, denn es hatte stellenweise stark und im Bereich der Start- und Zielgeraden hatte Nieselregen eingesetzt. In der ersten Session die über eine halbe Stunde geht, hatten sich Nico Verdonck/Frank Kechele mit einer Zeit von 2:22,567 Minuten an die Spitze gefahren. Die Positionen wechselten immer wieder. Zwischenzeitlich hatte es aufgehört zu regnen. Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit hatten die Führenden ihre eigene Bestzeit nochmals unterboten. Hinter ihnen lagen Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Diego Alessi/Daniel Keilwitz. Als beste Dame befand sich Claudia Hürtgen mit ihrem Teamkollegen Dominik Baumann auf Rang vier. Nachdem die Uhr abgelaufen war, hatte sich Nico Verdonck mit acht gefahrenen Runden und einer Zeit von 2:20,789 Minuten die Pole-Position für Samstag gesichert, gefolgt von Simon Knap/Jeroen de Boer und Maximilian Buhk/Maximilian Götz. Claudia Hürtgen wird als beste Dame mit Dominik Baumann von Rang fünf aus ins Rennen gehen. Die Tabellenführer standen in der siebten Startreihe.

Nach einer Pause von zehn Minuten ging es dann noch mal von vorne los, denn nun mussten die Startaufstellungen für Sonntag ausgefahren werden. Bei noch zwanzig Minuten zu fahrender Zeit hatten sich Martin Ragginger/Robert Renauer an die Spitze gefahren vor Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Dominik Baumann/Claudia Hürtgen. Die Tabellenführer befanden sich zu dieser Zeit nur auf Rang 17. In der Schlußphase hatten Frank Kechele/Nico Verdonck einies zulegelegt und sich mit einer Zeit von 2:19,390 Minuten auf Platz eins katapultiert, gefolgt von Martin Ragginger/Robert Renauer und Maximilian Götz/Maximilian Buhk. Fünf Minuten vor Schluß setzte wieder leichter Nieselregen ein. Niemand konnte nun die Zeit der Führenden knacken und damit werden Frank Kechele/Nico Verdonck auch am Sonntag wiederum von Startplatz eins ins Rennen gehen. Startplatz zwei und drei gingen an Martin Ragginger/Robert Renauer und Maximilian Götz/Maximilian Buhk. Dominik Bauman wird mit seiner Teamkollegin Claudia Hürtgen von Rang fünf aus ins Rennen gehen. Die Tabellenführer standen nur in der neunten Startreihe.

Nico Verdonck (Lambda Performance-Ford GT), Pole-Position, Rennen 1: "Das Team hatte heute im Qualifying eine perfekte Strategie. Ich bin gleich zu Beginn des Qualifyings bei nasser Strecke auf die Bahn und bin auch draußen geblieben, denn ich habe gesehen, dass der Regen abzieht. Das war eine goldrichtige Entscheidung. Als die Strecke dann trocken war, hatten meine YOKOHAMA Reifen den perfekten Grip, während die Konkurrenten erst noch ihre Reifen auf Betriebstemperatur bringen mussten."

Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT), Pole Position, Rennen 2: "Die Pole war das Ergebnis eines tollen Teamworks. Unser Ingenieur hat uns genau zum richtigen Zeitpunkt auf die Strecke geschickt. Spa-Francorchamps ist perfekt auf unseren Ford GT zugeschnitten. Es gibt wohl keine Strecke im Kalender, die unserem Auto so gut liegt."

Simon Knap ( DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Startplatz zwei, Rennen 1: "Ich bin sehr zufrieden, mein Qualifying war top und mehr wäre nicht drin gewesen. Für das Rennen morgen hoffe ich nun nur, dass es nicht regnet, denn dann könnte es etwas schwierig für uns werden."

Mario Farnbacher (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Startplatz 17, Rennen 2: "Wir sind hier bisher zu langsam und rätseln noch, warum das so ist. In Oschersleben waren wir noch vorn mit dabei, aber hier fehlen uns plötzlich zwei Sekunden und wir wissen nicht so richtig, warum das so ist."

Ihren dritten Lauf in dieser Saison nahmen die Fahrerinnen und Fahrer am Samstagmittag bei trockenem Wetter unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne Probleme und die Pole-Setter konnten ihre Position behaupten. In der ersten Kurve wurde es bereits sehr eng. Mit viel Disziplin ging es hier hindurch. Überall im Feld wurde bereits hart um jede Position gekämpft. Die Pole-Setter konnten sich in der ersten Runde schon etwas Luft verschaffen. Dahinter befand sich dann ein Trio mit Simon Knap/Jeroen den Boer, Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Christian Engelhart/Nicoals Armindo. So kamen sie nach der ersten Runde auch über Start und Ziel. Diego Alessi/Daniel Keilwitz auf Platz fünf fahrend hatten eine Armada von zehn Fahrzeugen hinter sich. In der Startphase wurden Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher am Rad getroffen. Sie hatten aber ihre dreizehnte Position behaupten können. Nach der zweiten Runde hatte sich an der Spitze ein Quartett gebildet.

Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev hatten unterdessen einen Platz gut gemacht und lagen auf Rang zehn. Auch Florian Stoll/Sebastian Asch waren auf Platz dreizehn vorgefahren. Im Verlauf der vierten Runde versuchten Claudia Hürtgen/Dominik Baumann sich Robert Renauer/Martin Ragginger zurecht zu legen. Die Führenden hatten sich unterdessen mit 1,047 Sekunden auf und davon gemacht. Florian Stoll/Sebastian Asch auf Rang dreizehn gerieten immer mehr unter Druck der Tabellenführer. Simon Knap/Jeroen den Boer auf Platz zwei hatten sich von ihren Verfolgern befreien können und versuchten nun den Anschluß an die Führenden zu bekommen. Nach fünf gefahrenen Runden kamen Toni Seiler/Niclas Kentenich unplanmäßig in die Box. Die Tabellenführer hatten zu dieser Zeit Rang dreizehn eingenommen. Um Platz neun ging es mächtig zwischen Max Sandritter/Jörg Müller und Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev zur Sache. Die BMW-Piloten konnten im nachhinein den Mercedes nicht halten und mussten diesen ziehen lassen.

Die Pole-Setter konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen, dieser betrug nach sieben Runden bereits 1,955 Sekunden. Die ersten vier Fahrzeuge fuhren alle mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her, danach riss das Feld mit über fünf Sekunden ab. Nach neun Runden setzte Regen ein und jetzt begann der Eiertanz. Zu dieser Zeit waren Remo Lips/Lennart Marionneck bereits etwas auf Abwegen unterwegs. Das Boxenzeitfenster hatte noch nicht geöffnet und somit mussten die Protagonisten noch eine Runde draußen bleiben und der Regen wurde immer stärker. Nach zehn Runden öffnete das Boxenzeitfenster und nun kamen die ersten beiden herein. Christian Engelhart/Nicolas Armindo bleiben draußen und führten damit das Feld an. So nach und nach kamen sie jetzt alle herein und wechselten auf Regenreifen. Ausgangs der "Eau Rouge" hatten Lennart Marioneck/Remo Lips zuviel riskiert, mit der Folge das sie sich drehten. Dabei hattens sie noch Gkück, das die nachfolgenen Piloten ihnen ausweichen konnten. Eine Runde später kamen Christian Engelhart/Nicolas Armindo herein. Dort kam es zu einer leichten Touchierung mit Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler. Zwischenzeitlich drehten sich auch Chris Mamerow/Christer Jöns.

Nach dem Pflichtboxenstopp ging es nun überall im Feld mächtig zur Sache. Dort wurden harte Zweikämpfe ausgetragen. Nachdem alle in der Box gewesen waren, führten weiterhin Frank Kechele/Nico Verdonck. Diesmal mit einem Vorsprung von über 18 Sekunden. Nach dreizehn Runden fuhren Rene Rast/Christopher Mies zu dieser Zeit die schnellsten Runden. Die Rennleitung sprach für Aditya Patel/Daniel Dobitsch eine neun Sekunden-Strafe und für Yelmer Buurman/Martin Matzke eine sechs Sekunden-Strafe aus, wegen zu frühen Verlassens der Boxengasse. Auf Platz zwei und drei befanden sich Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Jeroen den Boer/Simon Knap. Die Piloten hatten mit unterschiedlichen Streckenverhältnissen zu kämpfen. Im Bereich Start- und Ziel regnete es stark und dann gab es andere Streckenabschnitten wo sie nur mit geringen Wassermassen zu kämpfen hatten. Ein harter Dreikampf entstand um Platz vier. Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen hatten alle Hände voll zu tun, sich Dominik Baumann/Claudia Hürtgen vom Hals zu halten. Auf einer enormen Aufholjagd waren Rene Rast/Christopher Mies unterwegs. Sie lagen auf Platz sieben. Die Führenden hatten sich unterdessen gedreht und damit war der Vorsprung etwas geschrumpft.

Trotz des Drehers lagen sie mit 13,164 Sekunden immer noch in Führung. Rene Rast/Christopher Mies hatten sich bei noch zwölf Minuten zu fahrender Zeit auf Platz fünf vorgeareitet. Sie versuchten jetzt sich Jörg Müller/Max Sandritter zurecht zu legen. Domink Baumann/Claudia Hürtgen hatten Plätze eingebüst. Sie befanden sich auf Rang sieben und wurden hart von Markus Winkelhock/Rahel Frey attackiert. In der Schlußphase hatte es aufgehört zu regnen. Der Boxenstopp von Nicolas Armindo/Christian Engelhart dauerte viel zu lange, weil sie bekamen ein Rad nicht montiert. Bei noch fünf Minuten zu fahrender Zeit lagen sie nur auf Rang 15. In den letzten vier Minuten versuchten Rene Rast/Christopher Mies sich neben Jörg Müller/Max Sandritter zu setzen, dabei riskierten die Audi-Piloten zuviel, mit der Folge das sie leicht den BMW touchierten und sich drehten. Wenig später mussten Jörg Müller/Max Sandritter das Rennen mit einem beschädigten Fahrzeug neben der Strecke früher beenden als geplant. Von alledem bekamen die Führenden nichts mit, denn sie waren mit 10,709 Sekunden dem Feld auf und davon gefahren. Nach 23 Runden wurde der Lokalmatador mit seinem Teamkollegen Frank Kechele als Sieger abgewunken vor Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Jeroen den Boer/Simon Knap. Auf den letzten Metern konnten Rene Rast/Christopher Mies noch an ihren Teamkollegen Markus Winkelhock/Rahel Frey vorbeigehen und sahen die Ziellinie auf Platz fünf. Die Tabellenführer beendeten das Rennen als Zehnte. Rene Bourdeaux/Robert Renauer gewannen die Gentleman-Wertung vor Jonas Giesler/Paul Green und Allan Simonsen/Christina Nielsen.

In der Meisterschaft führen Frank Kechele/Nicolas Verdonck mit 39 Punkten vor Christopher Mies/Rene Rast mit 35 und Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler mit 34 Punkten. In der Teamwertung liegt Prosperia C. Abt Racing mit 45 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Lambda Performance mit 39 und Callaway Competition mit 37 Zähler. Christina Nielsen hat mit 43 Punkten in der Gentleman-Wertung die Nase vorne vor Remo Lips mit 30 und Rene Bourdeaux mit 25 Punkten.

Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT), Sieger: "Mit Nico kann man perfekt arbeiten und ich hoffe, es ist nicht unser letzter Sieg in diesem Jahr. Das Team hat gestern noch bis tief in die Nacht Boxenstopps geübt, denn an diesem Wochenende haben wir drei neue Leute mit dabei. Ein Highlight hatte ich im Rennen, als die Reifen etwas abgebaut haben und ich einige nasse Stellen gesucht habe. Dabei habe ich es wohl etwas übertrieben und habe mich gedreht, bin aber zum Glück nirgendwo eingeschlagen. Danach konnte ich den Sieg kontrolliert ins Ziel fahren."

Nico Verdonck (Lambda Performance-Ford GT), Sieger: "Der Sieg fühlt sich toll an, es hätte nicht besser für uns laufen können. Der Start von der Pole hat es mir heute etwas einfacher gemacht, aber man muss das Rennen erst einmal auch beenden. Das Auto war im Trockenen und auch bei Nässe fantastisch, das Team hat beim Boxenstopp extrem gut gearbeitet. Anschliessend war Frank in der zweiten Rennhälfte noch sehr gut. Wir sind sehr erleichtert über den Sieg und ich freue mich sehr für das Team, denn die ganze Mannschaft hat über den Winter sehr hart gearbeitet."

Maximilian Götz ( Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), Rang zwei: "Ein tolles Ergebnis für Polarweiss Racing. Unser Mindestziel war hier, auf das Podium zu fahren. Das haben wir auch dem tollen Boxenstopp des Teams zu verdanken. In der zweiten Rennhälfte konnte ich kontrolliert fahren und habe darauf geachtet, dass die Verfolger nicht näher kommen, der Ford war allerdings schon zu weit weg. Platz zwei war heute die Bestätigung unserer guten Performance, endlich konnten wir unseren Speed in ein gutes Ergebnis umsetzen."p>

Maximilian Buhk ( Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), Rang zwei: "Bis es zu regnen angefangen hat war es eigentlich sehr gut, obwohl ich die Gegner vor mir nicht so richtig einfangen konnte. Mit Slicks im Regen ging es dann nur darum, auf der Strecke zu bleiben. Beim Boxenstopp haben wir dann heute alles richtig gemacht."

Jeroen den Boer ( DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Rang drei: "Das Rennen war super. Nachdem wir in Oschersleben im Regen Probleme hatten, hatten wir vor dem Rennen hier kein gutes Gefühl. Aber heute war es sehr gut. Beim Boxenstopp hat uns ein Mercedes überholt. Danach war der Abstand nach vorn und hinten gross, ich hatte dann bis zum Ziel ein recht ruhiges Rennen."

Simon Knap: (DB Motorsport-BMW Z4 GT4), Rang drei: "Die letzten beiden Runden vor dem Boxenstopp waren mit Slicks auf der nassen Strecke extrem schwierig. Der Boxenstopp war o.k.. Wir haben zwar eine Position an den Mercedes verloren, aber sind dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis."

René Bourdeaux (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Sieger Gentlemen-Wertung: "Mein Rennen war genial. Ich bin recht weit hinten gestartet und konnte dann aber zügig nach dem Start einige Konkurrenten überholen. Dann fing es leicht an zu tröpfeln und dann richtig an zu regnen und ich habe den Boxenstopp herbeigesehnt, denn die Bedingungen mit Slicks auf der nassen Strecke waren schon kriminell."

Paul Green ( Vita4One Racing Team-BMW Z4 GT3), Rang 21, Zweiter Gentlemen-Wertung: "Mein erstes Rennen im ADAC GT Masters war wesentlich besser als erwartet, obwohl es mir die Bedingungen nicht gerade einfach gemacht haben. Ganz zufrieden bin ich nicht, denn in der ersten Runde habe ich mich gedreht, konnte dann aber gut wieder aufholen."

Das Warm up fand am frühen Sonntagmorgen bei nasskaltem Wetter statt. Es hatte die ganze Nacht hindurch stark geregnet. Deswegen konnten auch nur Zeiten um die 2:39 Minuten erreicht werden. In dieser Session hatten im nachhinein Christian Engelhart/Nicolas Armindo nach zwei Runden mit einer Zeit von 2:39,097 Minuten sich gegenüber ihrer Konkurrenz durchgesetzt. Hinter ihnen befanden sich Martin Matzke/Yelmer Buurman und Christina Nielsen/Allan Simonsen. Die Sieger vom Vortag befanden sich nur auf Rang elf.

Als die Protagonisten in ihrer Startaufstellung am Sonntagmittag für Lauf Nr. vier standen, wurde es schon wieder dunkler. Da es die ganze Nacht hindurch stark geregnet hatte und es immer wieder anfing zu regnen, erklärte die Rennleitung das Rennen als Wet Race. Sebastian Asch/Florian Stoll hatten den Mut auf Slicks hinauszugehen. Daniel Dobitsch/Aydital Patel werden aus der Boxengasse starten, weil sie noch mit den Reifen pokerten. Nach dieser Einführungsrunde setzte wieder der Regen ein. Auch der zweite fliegende Start an diesem Wochenende ging ohne Probleme von statten. Die Pole-Setter konnten ihre Platzierung nicht halten, denn Maximilian Götz/Maximilian Buhk schossen an der Boxenmauer vorbei und hatten die Führung übernommen. Wenig später waren sich Rene Rast/Christopher Mies und Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler nicht ganz einig, mit der Folge, das der Audi sich drehte und danach Jörg Müller/Max Sandritter in Rene Rast/Christopher Mies, weil sie diese zu spät sahen hineinfuhren. Beide blieben havariert neben der Strecke liegen. Sofort schickte die Rennleitung das Safety Car hinaus. Maximilian Götz/Maximilian Buhk führten das Feld nach der ersten Runde an, gefolgt von Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Frank Kechele/Nico Verdonck. Zwischenzeitlich waren Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler in die Box gekommen.

Der Re-Start erfolgte erst nach sechs Runden. Es dauerte nämlich ziemlich lange bis man Rene Rast geborgen hatte. Er war ansprechbar, hatte nur sehr starke Rückenschmerzen. Die Führenden konnten ihre Position behaupten und hatten schon einige Wagenlängen Abstand zum übrigen Feld. Domink Baumann/Claudia Hürtgen wurden arg unter Druck der Sieger vom Vortag gebracht. Es dauerte auch nicht lange und Frank Kechele/Nico Verdonck hatten sich auf Rang zwei gefahren. Überall im Feld wurde hart um jede Position gekämpft. Die Zweitplatzierten hatten eine Armada von sieben Fahrzeugen hinter sich. Als Erste kamen Peter Kox/Frank Schmickler zum Pflichtboxenstopp herein. Die Führenden bauten Runde um Runde ihren Vorsprung weiter aus. Hinter Frank Kechele/Nico Verdock auf Rang zwei hatte sich ein Quartett gebildet, was nach sieben Runden mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her fuhr. Jonas Giesler/Paul Green hatten bereits Boden gut gemacht und lagen auf Rang 18. Nicolas Armindo/Christian Engelhart mussten sich den Attacken von Yelmer Buurman/Martin Matzke geschlagen geben. Die BMW-Piloten hatten jetzt Rang acht eingenommen. Lennart Marioneck/Remo Lips hatten von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe erhalten, weil sie die weiße Linie überfahren hatten.

Nach zehn gefahrenen Runden waren die Piloten alle zu ihrem Pflichtboxenstopp drin gewesen. Es führten weiterhin Maximilian Buhk/Maximilian Götz vor Nico Verdonck/Frank Kechele und Claudia Hürtgen/Dominik Baumann. Nicloas Armindo/Christian Engelhart erhielten eine zwei Sekunden Strafe wegen zu frühen Verlassens der Boxengasse. In der zwölften Runde schmissen Diego Alessi/Daniel Keilwitz das Auto weg. Sie konnten aber nach kurzer Zeit die Fahrt wieder aufnehmen. Danach lagen sie auf Rang 19. Die Führenden hatten ihren Vorsprung wieder auf 3,694 Sekunden ausgebaut. Die Sieger vom Vortag hatten enorm gepokert und zwar hatten sie auf Slicks gewechselt. Bei noch 15 Minuten zu fahrender Zeit lagen sie nur auf Rang elf. Einen harten Kampf lieferten sich Robert Renauer/Martin Ragginger und Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev um Platz vier. Letzterer konnten dann die Porsche Piloten niederringen. Frank Schmickler/Peter Kox versuchten sich Christina Nielsen/Allan Simonsen zurecht zu legen. Nach einiger Zeit mussten sich Christina Nielsen/Allan Simonsen harten Attacken von Nico Verdonck/Frank Kechele erwehren. Letztere klopften dann auch mal ganz leicht an. An der Spitze war der Vorsprung der Führenden auf 0,330 Sekunden geschrumpft.

Im Verlauf der 17. Runde waren die Sieger vom Vortag an den Porsche-Piloten vorbeigegangen und hatten damit Platz elf eingenommen. Beim nächsten Umlauf konnten Claudia Hürtgen/Dominik Baumann vor Start und Ziel an Maximilian Buhk/Maximilian Götz vorbeigehen und hatten damit die Führung übernommen. Zwischenzeitlich hatten Christian Engelhart/Nicolas Armindo Christer Jöns/Chris Mamerow niedergerungen und versuchten nun von Platz sieben aus weiter nach vorne zu kommen. Dafür würde die Zeit aber nicht mehr ausreichen, denn es standen nur noch vier Minuten auf der Uhr. Außerdem wollten sich die Audi-Piloten nicht zu leicht geschlagen geben. Auf der Start und Zielgeraden versuchte man noch mal am Porsche vorbeizugehen, doch dieser knallte die Türe zu. Dieser Zweikampf dauerte rundenlang an. Wenig später hatten Christer Jöns/Chris Mamerow sich ihren siebten Rang wieder zurück erobert. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann an der Spitze waren mit 5,261 Sekunden auf und davon gefahren. Die ersten drei fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Danach riss das Feld mit über elf Sekunden erst einmal ab. Claudia Hürtgen/Domink Baumann wurden mit einem Vorsprung von 7,319 Sekunden nach 20 Runden als Sieger abgewunken vor Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Simon Knap/Jeroen den Boer. Paul Green/Jonas Giesler beendeten das Rennen auf Rang zwölf und gewannen damit die Gentleman-Wertung vor Christina Nielsen/Allan Simonsen und Toni Seiler/Niclas Kentenich.

In der Meisterschaft haben Jeroen den Boer/Simon Knap mit 48 Punkten die Führung übernommen vor Frank Kechele/Nico Verdonck mit 41 und Dominik Baumann/Claudia Hürtgen ebenfalls mit 41 Punkten. In der Teamwertung hat Polarweiss Racing mit 54 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Prosperia C. Abt Racing mit 53 und DB Motorsport mit 49 Zähler. Die Gentleman-Wertung führt Christina Nielsen mit 76 Punkten an. Dahinter befinden sich Rene Bourdeaux mit 58 und Paul Green mit 43 Punkten. Jonas Giesler hat ebenfalls 43 Punkte auf seinem Konto.

Dominik Baumann ( PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Sieger: "Ich habe versucht, am Start innen zu bleiben und war selber erstaunt, dass ich nach der ersten Kurve Zweiter war. Ich habe gleich gemerkt, dass das Auto heute gut war und wir ganz nach vorn fahren können. Das Auto war genial für diese Mischbedingungen. Wir hatten dann auch noch etwas Glück als sich Max Buhk verbremst hat, denn mit legalen Mitteln wäre es hier sehr schwer gewesen, den Mercedes zu überholen."

Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Siegerin: "Der ausschlaggebende Punkt war, dass es abgetrocknet ist. Gerade im zweiten Sektor war ich viel schneller als der Mercedes. Ich habe gemerkt, dass ich schneller fahren kann und es war mir klar, dass ich vorbeikomme. Ich habe nicht erwartet, so schnell am Mercedes vorbeizukommen, aber Buhk hat einen kleinen Fehler gemacht. Ich war sofort da und habe das ausgenutzt. Ich konnte meinen Speed auf abtrocknender Bahn immer mehr steigern und habe keine Fehler gemacht, das war dann der Schlüssel zum Erfolg."

Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), Rang Zwei: "Ich hatte am Start Glück und konnte in Führung gehen, dann ist leider der Unfall passiert. Nach dem Restart konnte ich gleich einen guten Vorsprung herausfahren, dann waren wir uns allerdings nicht sicher, ob wir auf Slicks wechseln sollen oder auf Regenreifen bleiben. Wir haben dann nichts geändert, das war die richtige Entscheidung. Zwei Mal ein zweiter Platz an diesem Wochenende ist ein Top-Ergebnis."

Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), Rang Zwei: "Ein ereignisreiches Rennen. Ich habe einen kleinen Fehler gemacht, bin aber dennoch zufrieden. Bei abtrocknenden Bedingungen war das Auto schwer zu fahren. Claudia Hürtgen hatte ein besseres Auto. Ich habe mich zwar verteidigt, aber ich wusste schon, das ich den BMW nicht halten kann."

Jeroen den Boer: ( DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Rang Drei: "Der Start war etwas chaotisch, die Sicht war sehr schlecht. Nach dem Restart konnte ich das Tempo mitgehen, aber mehr war nicht drin, denn wir hatten heute mit den Regenreifen weniger Grip als gestern. Der dritte Platz war heute sehr harte Arbeit."

Simon Knap ( DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Rang Drei: "Unser Boxenstopp war gut und dann musste ich einmal kräftig die Luft anhalten, denn Verdonck lag auf Slicks vor mir und war in der Eau Rouge sehr langsam. Ich konnte dann einen Porsche überholen und von da an hatte ich ein sehr ruhiges Rennen."

Paul Green (Vita4One-BMW Z4 GT3), Rang Zwölf, Sieger Gentlemen-Wertung: "Ich habe versucht, von Anfang an zu pushen, das hat auch sehr gut funktioniert. Am Ende wurde es mit den Reifen etwas kritisch, aber es hat dann noch geklappt und ich konnte Christina Nielsen auf der letzten Rennrunde vor Fagnes überholen. Einen ersten und einen zweiten Platz in der Amateurwertung hätte ich hier sicher nicht erwartet."

Jonas Giesler (Vita4One-BMW Z4 GT3), Rang Zwölf: "Mein Start war nicht so schlecht, ich konnte mich aus allen Zweikämpfen heraushalten. In der Eau Rouge wurde es dann aber eng, ich musste einige Plätze hergeben. Durch die lange Safety-Car-Phase war mein Rennen auch eher kurz."


CS

www.motorracepics.de

Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!!