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![]() Drei verschiendene Marken auf dem Siegerpodest Diego Alessi/Daniel Keilwitz holen sich ihren ersten Sieg in der Saison 2013 ![]() Das ADAC GT Masters rüstet sich für einen spektakulären Saisonstart in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben. Mit einem Feld von 25 Supersportwagen, ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten, dazu neuen, spannenden Teams und Fahrerkombinationen startet die "Liga der Supersportwagen" in der Magdeburger Börde in die Saison 2013. In den bis zu 600 PS starken Supersportwagen von acht verschiedenen Marken begeistern auch 2013 prominente Piloten wie Ex-Formel-1-Fahrer und FIA GT1-Weltmeister Markus Winkelhock, die ehemalige Audi-DTM-Pilotin Rahel Frey oder Sportwagen-Ass Jörg Müller. Ein Coup gelang Prosperia C. Abt Racing rund um den ehemaligen DTM-Piloten und ADAC GT Masters-Champion von 2009, Christian Abt. In einem von drei Audi R8 des neu formierten Teams bilden Rahel Frey und Markus Winkelhock ein spektakuläres Mixed-Duo. Aber auch die beiden weiteren Prosperia-R8 mit dem dreifachen Porsche Supercup-Champion René Rast und dem ADAC GT Masters-Vizemeister von 2011, Christopher Mies, sowie Christian Mamerow / Christer Jöns stellen die Gegner vor eine schwierige Aufgabe. Auf Audi startet auch Titelverteidiger Sebastian Asch (MS RACING). Der Sohn von Tourenwagenlegende Roland Asch wechselt von Mercedes-Benz zu Audi und teilt sich einen R8 mit Florian Stoll. Der Uffenheimer Maximilian Götz, im vergangenen Jahr gemeinsam mit Asch ADAC GT Masters-Champion, ist Mercedes-Benz treu geblieben und nimmt die Titelverteidigung im SLS AMG mit FIA GT3-Europameister Maximilian Buhk in Angriff. Auf Kontinuität setzen die Corvette-Piloten Diego Alessi und Daniel Keilwitz (Callaway Competition). Die Vizemeister der Saison 2012 führen ein starkes Aufgebot von vier Corvette an und wollen in der dritten gemeinsamen Saison zum Titel fahren. Sie haben mit Andreas Wirth / Christian Hohenadel aber auch eine starke teaminterne Konkurrenz. Mit doppeltem Einsatz und Heimvorteil beim Saisonstart startet das PIXUM Team Schubert die ADAC GT Masters-Saison. Das Team aus Oschersleben hat sich mit einem prominenten Fahrer verstärkt und geht erstmals bei allen 16 Läufen mit zwei BMW Z4 auf Punktejagd. Sportwagen-Ass Jörg Müller tritt zusammen mit Youngster Max Sandritter an. Claudia Hürtgen teilt sich das Cockpit eines zweiten Z4 mit FIA GT3-Europameister Dominik Baumann. Ein FIA GT-Champion geht auch im Aston Martin V12 Vantage von Fischer Racing an den Start. Der Schweizer Gabriele Gardel, FIA GT-Sieger von 2005, teilt sich den einzigen Supersportwagen im Feld mit Zwölfzylindermotor mit Landsmann Lorenz Frey. Stark aufgestellt sind auch die Porsche-Teams, die in Oschersleben immer für einen Sieg gut sind. Das beweist die Bilanz von drei Porsche-Siegen bei den vergangenen sechs Rennen beim Saisonauftakt in der Magdeburger Börde. Christian Engelhart, bester Porsche-Pilot im vergangenen Jahr, geht im Porsche 911 gemeinsam mit Nicolas Armindo (Team Geyer & Weinig / Schütz Motorsport) auf Punktejagd. Armindos letztjähriger Teamkollege Robert Renauer fährt nun mit Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport) um Siege. Mit gleich drei Porsche 911 und dem Duo Mario Farnbacher / Philipp Frommenwiler als Speerspitze nimmt Farnbacher Racing die Saison in Angriff. Dazu gibt es in Oschersleben eine waschechte Weltpremiere: Lambda Performance bringt erstmals eine gänzlich neu entwickelte Version der US-Sportwagenikone Ford GT an Start. Auf ein neues Fahrzeug setzt auch rhino's Leipert Motorsport. Das Lamborghini-Team tritt mit der neusten Ausbaustufe des Gallardo an, die unter anderem von ADAC GT Masters-Routinier Frank Schmickler gesteuert wird. Für die Protagonisten der ADAC GT Masters stand am Freitagmorgen von 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein das erste freie Training auf dem Programm. Wie immer wechselten in dieser einen Stunde die Positionen des öfteren. Nach nur neun gefahrenen Runden hatten sich Martin Ragginger/Robert Renauer (Tonino powered by Herberth Motorsport) mit einer Zeit von 1:27,807 Minuten gegenüber ihrer Konkurrenz durchgesetzt. Hinter ihnen lagen Maximilian Götz/Maximilian Buhk (Polarweiss Racing) und Christian Hohenadel/Andreas Wirth (Callaway Competition). Claudia Hürtgen als beste Dame stand mit ihrem Teamkollegen Dominik Baumann auf Platz elf. Die beiden anderen Damen im Feld Christina Nielsen mit ihrem Partner Andreas Simonsen (Farnbacher Racing) und die Schweizerin Rahel Frey/Markus winkelhock (Prosperia C. Abt Racing) mussten sich zunächst mit den Rängen 15 und 22 zufrieden geben. Sebastian Asch, der amtierende Meister, der in diesem Jahr zusammen mit Florian Stoll für MS Racing an den Start gehen wird platzierte sich auf Rang zehn. Nach der Mittagspause ging es dann für die Piloten der ADAC GT Masters zum zweiten Mal hinaus auf die 3,696 Kilometer lange Strecke, um ihr zweites freies Training hinter sich zu bringen. In dieser Session waren Maximilian Buhk/Maximilian Götz mit 1:28,469 Minuten und 24 absolvierten Runden das schnellste Gespann im Feld, gefolgt von Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Christer Jöns /Chris Mamerow (Prosperia C. Abt Racing). Die Erst- und Drittplatzierten vom ersten freien Training lagen nun auf den Rängen zehn und 19. Florian Stoll/Sebastian Asch hatten einiges zulegen können und belegten Rang fünf. Rahel Frey/Marcus Winkelhock und Christina Nielsen/Andreas Simonsen konnten sich verbessern und nahmen nun die Plätze elf und vierzehn ein. Damit war Christina Nielsen wie schon im ersten freien Training als bester Amateur unterwegs. Maximilian Götz: (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3): "Heute Vormittag hat sich die Strecke sehr stark verändert, im zweiten Training waren die Zeiten deutlich langsamer als am Morgen, da es wesentlich wärmer war. Wir liegen aber im Plan, bisher läuft alles sehr gut, wir müssen nur die neuen Reifen von YOKOHAMA noch etwas besser kennen lernen. Ich bin schon sehr gespannt auf das Qualifying." Christian Hohenadel (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3): "Ich bin noch dabei, mich wieder an die Corvette zu gewöhnen. Es geht schon ganz gut, aber ich brauche sicherlich noch einige Kilometer, da ich auch beim Testtag nicht viel gefahren bin." Von 15.40 Uhr bis 16.50 Uhr wurde es für die Pilotinnen und Piloten ernst, denn nun standen die beiden entscheidenden Qualifyings auf dem Programm, in dem die Startaufstellungen für die Rennen am Samstag und Sonntag ausgefahren werden. In der ersten Session geht es um Rennen Nr. 1. Wie immer wechselten die Positionen des öfteren. Bei noch elfeinhalb Minuten zu fahrender Zeit musste das Zeittraining mit der roten Flagge unterbrochen werden, da das Gespann Eduard Leganov/Fabian Hamprecht (Team rhino`s Leipert) von der Strecke abgekommen war und erst einmal in aller Ruhe geborgen werden musste. Zu dieser Zeit waren Maximilian Buhk/Maximilian Götz die schnellsten im Feld, gefolgt von Christian Engelhart/Nicolas Armindo und Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher. Florian Stoll/Sebastian Asch lagen auf Rang zwölf. Einen Platz vor ihnen befand sich die beste Dame Claudia Hürtgen mit ihrem Partner Dominik Baumann. Am Schluß hatte dann niemand die Zeit von Maximilian Buhk/Maximilian Götz knacken können. Diese beiden hatten sich nach neun Runden mit einer Zeit von 1:28,049 Minuten die Pole-Position für das Rennen am Samstag geholt. Hinter ihnen werden Christian Engelhart/Nicolas Armindo und Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher starten. Florian Stoll/Sebastian Asch mussten sich mit der siebten Startreihe zufrieden geben. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann werden von Rang zwölf aus ins Rennen gehen. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder von vorne los. Jetzt wurde die Startaufstellung für Sonntag ausgefahren. Die Zeiten wurden gegenüber dem ersten Qualifying schneller. Wiederum holten sich Maximilian Buhk/Maximilian Götz die Pole-Position. Diesmal hatten sie nur vier Runden absolviert und eine Zeit von 1:27,507 Minuten als Meßlatte für alle anderen gesetzt. Startplatz zwei und drei nahmen nun Diego Alessi/Daniel Keilwitz(Callaway Competition) und Christer Jöns/Chris Mamerow ein. Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher und Christian Engelhart/Nicolas Armindo mussten sich jetzt mit den Startplätzen sieben und vierzehn zufrieden geben. Um zwei Startplätze hatten sich Florian Stoll/Sebastian Asch verbessert. Einen Sprung nach vorne hatten Claudia Hürtgen/Dominik Baumann gemacht. Sie werden am Sonntag aus der vierten Startreihe aus ins Rennen gehen. Maximilian Götz (Polarweiss Racing), Startplatz 1 , Rennen 1 + 2: "Startplatz eins für beide Rennen ist eine perfekte Teamleistung. Dass wir am Samstag und am Sonntag vom ersten Startplatz starten, zeigt, wie gut das Team arbeitet und wie gut wir Fahrer harmonieren. Unser Mercedes-Benz funktioniert hier in Oschersleben gut. Maximilian wie auch ich haben heute einfach ein perfektes Qualifying erwischt." Christian Engelhart (Team Geyer & Weinig / Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Startplatz 2, Rennen 1: "Ein großes Kompliment an das Team! Wir hatten am Vormittag noch kein optimales Auto, aber das Team hat hart gearbeitet und uns für das Qualifying ein tolles Auto hingestellt. Auf meiner schnellsten Runde wurde ich etwas aufgehalten, ansonsten wäre die Pole möglich gewesen." Philip Frommenwiler (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Startplatz 3, Rennen 2: "Für mein erstes Qualifying im ADAC GT Masters ist Startplatz drei sehr akzeptabel. Das Auto kann sicherlich noch mehr, aber unsere Startposition ist gut und vielleicht sogar besser als Platz 2. Denn somit starten wir auf der Innenbahn, was bei der ersten Kurve von Vorteil ist, denn da geht es immer heiß her." Nach der Einführungsrunde hatten sich die Protagonisten ordentlich eingereiht, so dass die Rennleitung den fliegenden Start für den ersten Lauf am Samstagmittag freigeben konnte. Zwei von ihnen waren zunächst nicht mit von der Partie, denn Toni Seiler/Niclas Kentenich blieben auf Start und Ziel stehen und mussten von den Streckenposten zurück in die Boxengasse geschoben werden. Das Wetter hatte sich gegenüber gestern gewaltig geändert und zwar war es viel kälter und auch noch nasser geworden. Als die Ampel dann auf "Grün" schaltete konnten die Pole-Setter ihre Position nicht halten, denn sie wurden direkt von den Porsche-Piloten überholt. In der ersten Kurve ging es drunter und drüber. Christian Engelhart/Nicolas Armindo wurden von Maximilan Buhk/Maximilian Götz umgedreht. David Mengesdorf/Frank Schmickler standen dann auch noch quer. Danach mussten Diego Alessi/Daniel Keilwitz und Maximilian Buhk/Maximilian Götz dem Feld hinterher eilen. Wenig später standen Max Sandritter/Jörg Müller neben der Strecke und damit war das Rennen dort bereits beendet. Nach der ersten Runde führten Robert Renauer/Martin Ragginger vor Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen und Nico Verdonck/Frank Kechele. Im Verlauf der zweiten Runde hatten Rene Bourdeaux/Alfred Renauer eingangs Start und Ziel das Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle, drehten sich raus und schlugen ein. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus, um die Havaristen in aller Ruhe bergen zu können. Nach fünf gefahrenen Runden erfolgte dann der Re-Start, der zu Gunsten von Robert Renauer/Martin Ragginger ausging. Diese beiden hatten sich dann in dieser Starphase direkt mit einigen Wagenlängen abgesetzt. Dahinter entstanden dann die Zweikämpfe zwischen Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen und Nico Verdonck/Frank Kechele. Christian Engelhart/Nicolas Armindo und Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher kämpften hart um Rang vier. Hinter diesen beiden Duo`s tummelten sich dann noch vier weitere Fahrerpaarungen. Claudia Hürtgen/Domink Baumann hatten bereits drei Plätze gut machen können und waren auf Rang neun vorgefahren. Florian Stoll/Sebastian Asch hatten auch bereits Boden gut machen können und lagen nach sieben Runden auf Rang elf. Unterdessen hatten sich Robert Renauer/Martin Ragginger bereits mit über sieben Sekunden vom Feld absetzen können. Auf Platz zwei fahrend hatten Sergery Afanasiev/Andreas Simonsen eine Armada von acht Fahrzeugen hinter sich. Im Verlauf der zehnten Runde hatten Andreas Wirth/Christian Hohenadel in der Hotelkurve zuviel riskiert, mit der Folge das sie sich drehten und einige Plätze verloren. Von alledem bekamen die Führenden nichts mit, denn sie bauten Runde um Runde ihren Vorsprung immer weiter aus. Andreas Wirth/Christian Hohenadel mussten sich nach ihrem Dreher auf Rang elf wieder einreihen. Eine Runde später hatten sich Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher den Belgier vor sich zurecht gelegt und zogen innen vorbei auf Platz drei. Hingegen hatten Florian Stoll/Sebastian Asch Plätze eingebüst und lagen jetzt auf Rang 16. Toni Seiler/Niclas Kentenich waren später aus der Boxengasse gestartet, hatten sich dann aber hinausgedreht. Auf Platz zwei vorgefahren waren Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher. Auch Christian Engelhart/Nicolas Armindo gingen an Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen vorbei. Nach dreizehn Runden öffnete das Boxenzeitfenster und es kamen als erste Nico Verdonck/Frank Kechele, Christopher Mies/Rene Rast, Claudia Hürtgen/Dominik Baumann, Rahel Frey/Markus Winkelhock, Maximilian Buhk/Maximilian Götz, Christina Nielsen/Allan Simonsen und Lorenz Frey/Gabriele Gardel zum Fahrerwechsel herein. Die Führenden blieben mit einem Vorsprung von über 16 Sekunden weiterhin draußen. Die Reihenfolge geriet nun erst einmal durcheinander. Nach vierzehn Runden kamen die Führenden zum Fahrerwechsel in die Box. Im Verlauf der 19.Runde räuberten Nicolas Armindo/Christian Engelhart über die Curbs, drehten sich und standen dann quer und wurden dann von Maximilian Götz/Maximilian Buhk hinten leicht getroffen. Beide verloren erst einmal ihre Positionen. Nach dem Wiederherstellen der Reihenfolge hatten Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler die Führung übernommen, gefolgt von Martin Ragginger/Robert Renauer und Rene Rast/Christopher Mies. Dominik Baumann/Claudia Hürtgen lagen auf Rang neun. Drei Plätze dahinter befanden sich Sebastian Asch/Florian Stoll. In diesem Moment hatten Rene Rast/Christopher Mies Martin Ragginger/Robert Renauer niedergerungen. Maximilian Götz/Maximilian Buhk mussten zu einer Durchfahrtsstrafe herein kommen wegen push another car. Damit war Platz elf erst einmal futsch. Auf Rang 16 liegend waren Daniel Keilwitz/Diego Alessi auf Abwegen unterwegs. An der Spitze hatten die Führenden einen Vorsprung von 2,8 Sekunden. Beim nächsten Umlauf war der Vorsprung weiter geschrumpft. Rene Rast/Christopher Mies waren auf 1,896 Sekunden an die Spitze herangekommen. Um Rang drei war auch ein harter Kampf entstanden zwischen Martin Ragginger/Robert Renauer und Dino Lunardi/Philip Geipel. Dahinter riss das Feld erst einmal ab. Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler mussten absolute Kampflinie fahren, um die Führung zu halten. Die Attacken der Audi-Piloten hinter ihnen wurden immer härter. In der 25. Runde Eingangs Start und Ziel kam dann der Führungswechsel, weil die Führenden in der letzten Kurve zu weit nach außen kamen. Da sich Martin Ragginger/Robert Renauer und Dino Lunardi/Philip Geipel immer wieder behackten konnten Frank Kechele/Nico Verdonck wieder aufschließen. Hier ging es um den letzten Platz auf dem Podest. Die Ideallinie fing immer mehr an abzutrocknen und einige der Piloten suchten schon die nassen Stellen auf. In der Schlußphase waren Frank Kechele/Nico Verdonk an das Gespann vor ihnen dran. Bei Nicolas Armindo/Christian Engelhart ging in der 29. Runde im Bereich der Hotelkurve auf Rang dreizehn liegend plötzlich die Fahrertüre auf. Wenig später mussten sie dann den Porsche neben der Strecke abstellen. Zur gleichen Zeit standen auch Sebastian Asch/Florian Stoll auf Platz zehn im Kies. Einen heftigen Ausritt hatten auch Fabian Hamprecht/Eduard Leganov zu verzeichnen. An der Spitze waren Rene Rast/Christopher Mies mit 6,154 Sekunden auf und davon gefahren. Zwischenzeitlich hatten Dominik Baumann/Claudia Hürtgen einen Platz gut gemacht und nahmen Platz acht ein. Nach 33 Runden wurden Rene Rast/Christopher Mies mit einem Vorsprung von 8,279 Sekunden als Sieger abgewunken, gefolgt von Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler und Martin Ragginger/Robert Renauer. Als beste Dame kam Claudia Hürtgen mit Partner Dominik Baumann auf Rang acht ins Ziel. Markus Winkelhock/Rahel Frey und Allan Simonsen/Christina Nielsen sahen die Ziellinie auf den Plätzen neun und dreizehn. In der Meisterschaft liegen Christopher Mies/Rene Rast mit 25 Punkten auf Platz eins, gefolgt von Philip Frommenwiler/Mario Farnbacher mit 18 und Robert Renauer/Martin Ragginger mit 15 Punkten. In der Team-Wertung hat Prosperia C. Abt Racing mit 25 Zähler die Nase vorne. Dahinter befinden sich Farnbacher Racing mit 18 und Tonino powered by Herberth Motorsport mit 15 Zähler. Christina Nielsen führt mit 25 Punkten die Gentleman-Wertung an, gefolgt von Remo Lips mit 18 und Eduard Leganov mit 15 Punkten. René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Sieger: "Von Startplatz 15 aus rechnet man nicht damit, ein Rennen zu gewinnen. Aber der Regen hat uns heute in die Karten gespielt. Christopher ist ein guter Start gelungen, nach der ersten Runde war er schon Siebter. Wir haben uns dann bewusst für einen frühen Stopp entschieden, da Christopher im Verkehr steckte und anschließend konnte ich noch zwei Porsche überholen." Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Sieger: "Am Start gab es in der ersten Kurve ein ziemliches Chaos, aber ich hatte Glück und habe eine Lücke gefunden. Anschließend habe ich dann hinter einer Gruppe von Autos gehangen, war klar schneller, kam aber nicht vorbei. Wir haben dann gestoppt und die Taktik ist aufgegangen, denn René ist genau vor der Gruppe wieder auf die Strecke gegangen." Mario Farnbacher (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Platz zwei: "Philipp hat einen super Start gefahren und er war bei diesen schwierigen Bedingungen unheimlich schnell. Mein Stint war anschließend etwas langweilig. Den Audi konnte ich dann nicht halten, ich war absolut am Limit und konnte der Attacke von Rast nichts entgegensetzen. Aber die Audi waren im Regen schon immer sehr stark. Ich bin sehr stolz, dass Philipp und ich in unserem ersten gemeinsamen Rennen auf das Podium gefahren sind." Robert Renauer (Tonino by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Platz drei: "Wir hatten in der zweiten Rennhälfte ein Problem mit dem Auspuff, das Auto hat sich angehört wie ein V8. Martin hat über Leistungsverlust geklagt und konnte in der zweiten Rennhälfte mit diesem Handicap nicht mehr angreifen." Martin Ragginger (Tonino by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R) Platz drei: "Robert hat mit einer sehr starken Fahrt die Grundlage für unser Podium geschaffen. In meinem Stint bin ich erst nicht so klar gekommen. Im Mittelteil war ich etwas zu langsam, aber zum Schluss wurde das Auto wieder schneller." Remo Lips (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Rang 18 und Platz zwei Gentlemenwertung: "Ich bin bei den nassen Bedingungen hervorragend zurecht gekommen und war sehr schnell. Im Regen war ich teilweise der schnellste Corvette-Pilot. Ich habe mich in der turbulenten Startphase aus allem rausgehalten. Zum Schluss hatte Lenny leider keine Chance, den Porsche zu halten." Am frühen Sonntagmorgen von 8.00 Uhr bis 8.15 Uhr stand dann das Warm up für die Protagonisten auf dem Plan. In dieser Session hatten Christer Jöns/Chris Mamerow mit neun Runden und einer Zeit von 1:28,575 Minuten die Nase vorne, gefolgt von Christian Engelhart/Nicolas Armindo und Simon Knap/Jeroen den Boer. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann standen auf Platz zehn. Die Sieger vom Vortag nahmen Rang 18 ein. Am Sonntagmittag ging es dann wieder von vorne los und zwar nahmen die Pilotinnen und Piloten ihren zweiten Lauf unter die Räder. Tomas Pivoda/Jürg Aeberhard hatten etwas Schwierigkeiten als das Feld in die Einführungsrunde ging, denn sie mussten diesem hinterher eilen. Auch dieser fliegende Start funktionierte. Die Pole-Setter konnten ihre Position nicht halten, denn sie wurden von Daniel Keilwitz/Diego Alessi niedergerungen. Überall im Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Nach der ersten Runde führten Daniel Keilwitz/Diego Alessi vor Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Joeren den Boer/Simon Knap. Die ersten fünf Fahrzeuge konnten sich etwas vom übrigen Feld absetzen. Im Verlauf der zweiten Runde versuchten sich die Führenden abzusetzen. Jörg Müller/Max Sandritter hatten Boden gut gemcht. Sie waren von Rang neun gestartet und befanden sich nach zwei Runden bereits auf Platz sechs. Die Sieger vom Vortag waren von Rang elf gestartet und lieferten sich einen harten Kampf mit Frank Kechele/Nico Verdonck um Platz zehn. Chris Mamerow/Christer Jöns hatten Plätze verloren, denn sie waren von Rang drei bis auf Platz acht zurückgefallen. Eingangs der Start und Zielgeraden waren Jörg Müller/Max Sandritter ein wenig auf Abwegen unterwegs. Martin Ragginger/Robert Renauer waren unterdessen an Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler auf Rang vier dran. Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen auf Platz sieben hatten eine Armada von fünf Fahrzeuen hinter sich. Maximilian Götz/Maximilian Buhk waren näher an die Führenden herangekommen und versuchten diese nun unter Druck zu setzen. Immer wieder versuchten Nicolas Armindo/Christian Engelhart an Rene Rast/Christopher Mies vorbeizugehen. Diese schlugen aber jedes Mal dem gelben Porsche die Tür vor der Nase zu. Rundenlang gab es keine Positionswechsel. Zwischenzeitlich hatten Fabian Hamprecht/Eduard Leganov Probleme bekommen, denn sie standen plötzlich in verkehrter Fahrtrichtung auf der Strecke. Das Sicherungsfahrzeug musste sie nun von der Strecke ziehen. Bei noch 34 Minuten zu fahrender Zeit öffnete das Boxenzeitfenster und als Erste kamen Maximilian Götz/Maximilian Buhk zum Fahrerwechsel herein. Jörg Müller/Max Sandritter waren auch zur Box gekommen. Nach 18 Runden erhielten Maximilian Buhk/Maximilian Götz eine Stop-and Got Strafe von einer Sekunden wegen zu Frühen Verlassen der Box. Die gleiche Strafe erhielten auch Andreas Wirth/Christian Hohenadel. Eine drei Sekunden Strafe erhielten auch Dino Lunardi/Philip Geipel wegen zu Frühen Verlassens der Boxengasse. Zwischenzeitlich waren Nicolas Armindo/Christian Engelhart zum Fahrerwechsel drin gewesen. Die Führenden hatten unterdessen einen Vorsprung von über zehn Sekunden und sie blieben weiterhin draußen. Die Reihenfolge geriet wie immer erst einmal durcheinander. Nach 21 gefahrenen Runden kamen die Spitzenreiter herein. Nach diesem Pflichtboxenstopp blieben sie weiter die Führenden im Feld. Christopher Mies/Rene Rast gerieten mit Max Sandritter/Jörg Müller aneinander, mit der Folge das Letztere sich drehten. Christopher Mies/Rene Rast mussten danach mit gebrochener Radaufhängung ihr Rennen frühzeitig neben der Strecke beenden. Von alledem bekam die Führenden nichts mit, denn sie waren mit 5,517 Sekunden auf und davon gefahren. Rang zwei und drei nahmen Simon Knap/Jeroen den Boer und Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher ein. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann befanden sich auf Rang sieben. Für Christian Engelhart/Nicolas Armindo auf Rang zehn lieghend war nach 25 Runden das Rennen auch neben der Strecke beendet, denn dort steuerte man wegen eines Schaden vorne rechts hin. Um Rang drei war ein harter Kampf entstanden und zwar wurden Philipp Frommenwiler/Mario Fanrbacher von Robert Renauer/Martin Ragginger und Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev unter Druck gesetzt. Maximilian Buhk/Maximilian Götz hatten sich Nico Verdonck/Frank Kechele zurecht gelegt und waren vorbeigegangen. Sie machten sich jetzt auf den Weg Claudia Hürtgen/Dominik Baumann auf Platz sieben zu attackieren. Ende Start und Ziel ging es für Maxilimilian Buhk/Maximilian Götz geradeaus. Dadurch verloren sie einen Platz, denn Nico Verdonck/Frank Kechele konnten vorbeiziehen. An der Spitze führten Diego Alessi/Daniel Keilwitz mit 2,745 Sekunden. In der Schlußphase hebelte es Lorenz Frey/Gabriele Gardel aus und sie schoßen ab ins Kiesbett. Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev auf Platz fünf hatten alle Hände voll zu tun sich Christer Jöns/Chris Mamerow und Claudia Hürtgen/Dominik Baumann vom Hals zu halten. Um Platz drei ging es immer noch hoch her. Philipp Formmenwiler/Mario Farnbacher mussten absolute Kampflinie fahren, denn Robert Renauer/Martin Ragginger setzten sie immer mehr unter Druck. Nach 40 Runden überquerten Diego Alessi/Daniel Keilwitz als Erste den Zielstrich, gefolgt von Simon Knap/Jeroen den Boer und Robert Renauer/Martin Ragginger. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann wurden auf Platz sieben abgewunken. Rene Bourdeaux kam als bester Gentleman-Driver auf Platz vierzehn ins Ziel, gefolgt von Christian Nielsen und Toni Seiler. In der Meisterschaft liegen Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler mit 33 Punkten auf Rang eins, gefolgt von Robert Renauer/Martin Ragginger mit 27 und Diego Alessi/Daniel Keilwitz mit 25 Punkten. In der Teamwertung hat Prosperia C.Abt Racing 33 Zähler auf dem Konto vor Farnbacher Racing mit ebenfalls 33 und Callaway Competition mit 29 Zähler. Auf Rang eins in der Gentleman-Wertung liegt Christina Nielsen mit 43 Punkten, gefolgt von Remo Lips mit 30 und Rene Bourdeaux mit 25 Punkten. Daniel Keilwitz: (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger: "Ich habe zum Glück einen guten Start erwischt. Danach hatte ich ein faires Duell mit Maximilian Götz und musste mich sehr anstrengen. Er war auf der Bremse immer sehr stark und ich habe mich darauf konzentriert, die Stärken der Corvette auszuspielen. Für den Rennverlauf war die Durchfahrtsstrafe gegen den Mercedes von Götz und Buhk schade, aber für uns war es gut. Das hat es für uns etwas einfacher gemacht und Diego hat das Auto gut ins Ziel gebracht." Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger: "Heute hatte Daniel ganz klar den deutlich schweren Job von uns beiden. Das Team hat uns einfach ein perfektes Auto hingestellt, das Auto war sehr einfach zu fahren. Als ich die Corvette von Daniel übernommen habe, lagen wir sieben Sekunden vor dem BMW, also hatte ich einen recht komfortablen Vorsprung und konnte das Rennen kontrolliert zu Ende fahren." Jeroen den Boer (DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Rang zwei: "Ich konnte gleich nach dem Start Platz drei übernehmen und anschließend ging es nur noch darum, dran zu bleiben und ein konzentriertes Rennen zu fahren. Ich konnte nicht weiter nach vorn fahren, aber mich von meinen Verfolgern absetzen." Simon Knap (DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Rang zwei: "Nach dem Boxenstopp konnte ich den Abstand auf die Corvette verringern. Aber dann bin ich etwas im Verkehr festgehangen und kam nicht mehr richtig in Schlagdistanz. Aber Rang zwei zum Saisonstart ist ein prima Ergebnis." Philipp Frommenwiler (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Rang drei: "Wir waren das schnellste Porsche-Team an diesem Wochenende, damit können wir sehr zufrieden sein. Mario hatte einen super Start, das war die halbe Miete heute. Nach dem Boxenstopp musste ich dann pushen um auf Platz drei zu bleiben, aber von da an konnte mir eigentlich keiner der Verfolger mehr gefährlich werden." Mario Farnbacher (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Rang drei: "Ich habe am Start vier Plätze gewonnen, das war das Türchen für das Podium heute. Danach war es ein bisschen schwierig. Die Spitzengruppe konnte ich nicht mehr halten und ich habe etwas Reifen geschont. Wir sind nach diesem Wochenende erste Tabellenführer der Saison, jetzt kann das nächste Rennen in Spa gar nicht schnell genug kommen." Christina Nielsen (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Rang zwei Gentlemen-Wertung: "Ich konnte etwas schneller fahren als René Bourdeaux, allerdings immer nur in Streckenteilen, in denen man nicht überholen kann. Im Tripple lag ich immer dicht dran, aber nie an den Stellen, an denen sich eine Überholmöglichkeit geboten hat." ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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