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![]() Claudia Hürtgen/Dominik Baumman ganz oben auf dem Treppchen Toni Seiler beendet das Rennen auf Rang zwei und gewinnt die Gentlemen-Wertung ![]() Das Warten hat ein Ende, die Sommerpause des ADAC GT Masters ist vorbei. Auf dem Nürburgring gibt die "Liga der Supersportwagen" wieder Gas und startet in einen heißen Spätsommer. Die Saisonläufe sieben und acht in der Eifel sind der Auftakt in die Schlussphase der Saison mit fünf Rennwochenenden in neun Wochen und markieren zugleich das Ende der ersten Saisonhälfte. Die beiden Läufe auf dem Nürburgring versprechen viel Action, denn das ADAC GT Masters startet auf der 3,618 km kurzen Sprintstrecke des Nürburgrings. Beste Chancen auf den inoffiziellen Titel des "Halbzeitmeisters" haben auf dem Nürburgring René Rast und Christopher Mies im Audi R8. Nach ihrem zweiten Saisonsieg zuletzt auf dem Sachsenring liegen die Audi-Piloten aus dem Prosperia C. Abt Racing Team von Ex-ADAC GT Masters-Champion und DTM-Pilot Christian Abt an der Tabellenspitze. Harte Konkurrenz haben die Tabellenführer im eigenen Team: In zwei weiteren Audi treten die ehemaligen DTM-Piloten Rahel Frey und Markus Winkelhock zusammen mit Ex-ADAC GT Masters-Champion Christopher Haase und Christer Jöns an. Erstmals auf einem Audi ist auch Lokalmatador Frank Schmickler am Start. Nach einem Rennwochenende Pause ist Schmickler wieder zurück in der "Liga der Supersportwagen" und steuert einen Audi R8 gemeinsam mit Philip Geipel (THE BOSS YACO Racing). Als Sieger der 24h vom Spa-Francorchamps kommen ADAC GT Masters-Titelverteidiger Maximilian Götz und Maximilian Buhk (Polarweiss Racing) zum Nürburgring. Am Sonntag gewannen die beiden Mercedes-Piloten gemeinsam mit DTM-Rekordchampion Bernd Schneider in Belgien mit ihren SLS AMG. Mit dem Sieg beim 24-Stunden-Rennen als Motivation wollen Götz/Buhk auch in der Eifel auf das Podium. "Im vergangenen Jahr stand ich nach drei von vier ADAC GT Masters-Rennen auf dem Nürburgring auf dem Podium, auch in diesem Jahr wollen wir wieder auf das Treppchen", kündigt Götz an. Dafür müssen Buhk/Götz allerdings erst einmal ihre starken Teamkollegen Andreas Simonsen und Sergey Afanasiev schlagen. Die liegen nach sechs Rennen auf dem vierten Tabellenrang, vor den schnellen Niederländern Jeroen den Boer und Simon Knap (DB Motorsport) im BMW Z4. Bei sehr warmen Wetter mussten die Pilotinnen und Piloten am Freitagmorgen ihr einstündiges erstes freies Training unter die Räder nehmen. Immer wieder kam es zu Positionswechseln. Am Schluß hatten sich Christina Nielsen/Sean Edwards (Farnbacher Racing) mit nur acht gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:26,302 Minuten als schnellstes Gespann erwiesen. Hinter ihnen lagen Christian Engelhart/Nicolas Armindo (Team GW-Schütz) und Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition). Die Tabellenführer mussten sich zunächst mit Rang elf zufrieden geben. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) und Simon Knap/Jeroen den Boer (DB Motorsport) in der der Meisterschaft auf Rang zwei und drei liegen hatten sich auf den Plätzen vierzehn und 19 platziert. Das zweite freie Training war vor der Mittagspause angesetzt. Die Zeit von 1:26,302 Minuten konnte nicht geknackt werden. Als schnellstes Team waren nun Christian Engelhart/Nicolas Armindo nach elf Runden mit einer Zeit von 1:26,319 Minuten unterwegs, gefolgt von Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance) und Maximilian Sandritter/Jörg Müller (PIXUM Schubert Team). Christina Nielsen/Sean Edwards und Diego Alessi/Danaiel Keilwitz belegten diesmal die Ränge zehn und acht. Die Tabellenführer konnten sich nicht verbessern, sie belegten Platz 18. Simon Knap/Jeroen den Boer und Claudia Hürtgen/Dominik Baumann hatten einen Sprung nach vorne gemacht. Sie belegten die Ränge vier und sechs. Maximilian Buhk/Maximilian Götz konnten sich gegenüber dem ersten freien Training nicht verbessern. Sie waren um drei Ränge auf Platz sieben abgerutscht. Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3): "Die Plätze drei und sechs in den beiden freien Trainings waren o.k.. Das Auto ist gut, ich denke ein Rang unter den Top-Drei im Quali und Rennen ist drin." Christian Engelhart (Team Geyer & Weinig EDV - Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R): "Wir sind bisher noch mit einem Quali-Set-Up gefahren. Mit den Zeiten sind wir natürlich sehr zufrieden. Ein spannendes Thema werden bei diesen Temperaturen die Reifen werden. Ich denke, im Qualifying geben die Reifen bei diesen Temperaturen nur eine einzige Chance für eine schnelle Runde." Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3): "Wir sind hier gut dabei und bisher sehr zufrieden. Wir erwarten allerdings nicht, dass wir hier im Qualifying in die ersten beiden Startreihen fahren können. Daher haben wir uns bisher im Training rein auf die Rennabstimmung konzentriert." Von 16.45 Uhr bis 17.55 Uhr wurde es ernst für die Protagonisten, denn nun standen die beiden Qualifyings in denen die Startpositionen für das Rennen am Samstag und Sonntag ausgefahren werden auf dem Zeitplan. Immer wieder kam es zu Positionswechseln. Nachdem das erste Zeittraining zu Ende war nahmen Diego Alessi/Daniel Keilwitz nach sieben Runden mit einer Zeit von 1:25,920 Minuten Startplatz eins ein. Hinter ihnen werden Michael Christensen/Robert Renauer und Simon Knap/Jeroen den Boer ins Rennen gehen. Christopher Mies/Rene Rast stehen in der sechsten Startreihe. Von Startplatz dreizehn aus werden Claudia Hürtgen/Dominik Baumann starten. Maximilian Buhk/Maximilian Götz stellten ihren Mercedes auf Startposition fünf. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder von vorne los. Nun fuhren die Pilotinnen und Piloten die Startpositionen für das sonntägige Rennen aus. Wie schon im ersten Qualifying wechselten die Positionen bis zum Schluß. Erst in der letzten Minute hatten sich Dominik Baumann/Claudia Hürtgen von ganz hinten auf Startplatz zwei katapultiert. Mit einer Zeit von 1:25,650 Minuten und zwölf absolvierten Runden hatten sich Jeroen Bleekemolen/Toni Seiler die Pole-Position gesichert, gefolgt von Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Sean Edwards/Christina Nielsen. Die Tabellenführer mussten sich mit Startplatz vierzehn zufrieden geben. Aus der vierten Startreihe werden Simon Knap/Jeroen den Boer aus ins Rennen gehen. Da die schnellste Zeit von Maximilian Götz/Maximilian Buhk wegen Verlassens der Strecke gestrichen worden war, war mehr als Startplatz elf nicht drin. Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Pole Position Rennen 1: "Ich mag den Nürburgring sehr gerne, schon im vergangenen Jahr habe ich hier auf der Pole gestanden. Im Verlauf des Trainings ist die Asphalttemperatur gesunken. Ich habe das genau im Auge gehabt, denn jedes Grad macht einen großen Unterschied und ich bin zum richtigen Moment auf die Strecke. Bei meinem zweiten Anlauf bin ich dann in einem anderen Gang durch das Schumacher-S, damit ging es nochmals etwas schneller. Auch mit dem neuen Satz Reifen kam ich sehr gut klar. Wir sind auch für das Rennen von Reifen-Seite gut vorbereit." Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Pole Position Rennen 2: "Es ist das erste Mal, dass ich die GT3-Corvette fahre. Ich bin schon GT1, GT2 und GT4-Corvettes gefahren, aber bisher noch nie die GT3-Version. Das Auto war schon im freien Training sehr schnell und liegt hier sehr gut. Ich denke, wir sind für das Rennen gut aufgestellt, denn auch mein Teamkollege Toni Seiler war heute schnell unterwegs." Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), Startplatz 11, Rennen 2: "Das Auto fühlt sich gut an und liegt auch sehr gut, doch wir kamen im Qualifying einfach nicht auf gute Zeiten und rätseln noch, warum das so ist." René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Startplatz 14, Rennen 2: "Das Auto fährt sich gut, ich wüsste nicht, was wir hier noch besser machen könnten. Uns fehlt hier massiv Topspeed auf die Konkurrenz und gerade der Topspeed ist hier ausschlaggebend. Wir sind sehr enttäuscht." Ihren siebten Lauf in dieser Saison nahmen die Pilotinnen und Piloten am Samstagmittag bei herrlichstem Sommerwetter unter die Räder. Der fliegende Start funktionierte nach der Einführungsrunde ohne weiteres und die Pole-Setter konnten ihre Position behaupten und führten das Feld in die erste Kurve. Mit viel Disziplin ging es hier hindurch. Einen schlechen Start hatten Michael Christensen/Robert Renauer. Sie hatten einige Plätze verloren. Überall im Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Nach der ersten Runde führten weiterhin die Pole-Setter mit einem Vorsprung von 1,123 Sekunden, gefolgt von Andreas Wirth/Christian Hohenadel und Maximilian Buhk/Maximilian Götz. Auf Rang vier befanden sich Michael Christensen/Robert Renauer. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann befanden sich auf Rang zwölf. Andreas Wirth/Christian Hohenadel hatten eine Armda von drei Fahrzeugen hinter sich. Christer Jöns/Markus Winkelhock auf Platz sechs hatten alle Hände voll zu tun, gleich sieben Fahrzeuge in Schach zu halten. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann, Remo Lips/Lennart Marioneck und Sebastian Asch/Florian Stoll hatten Plätze gut gemacht. Sie lagen nun auf den Rängen elf, vierzehn und 16. An der Spitze schrumpfte nun der Vorsprung der Pole-Setter. Frank Kechele/Dominik Schwager hatten unterdesen Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler niedergerungen und Platz acht eingenommen. Im Verlauf der sechsten Runde hatte sich an der Spitze eine Gruppe von sechs Fahrzeugen geildet, die wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her fuhren. Danach riss das Feld ein wenig ab. Frank Kechele/Dominik Schwager setzten in der neunten Runde Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev arg unter Druck. Doch die Ford GT-Piloten mussten zunächst zurück stecken. Immer wieder versuchten sie an den Mercedes-Fahrern vorbei zu gehen, diese knallten den Verfolgern jedes Mal die Tür vor der Nase zu. Zwischenzeitlich konnten sich Diego Alessi/Daniel Keilwitz an der Spitze wieder etwas weiter absetzen. Beim nächsten Umlauf hatten Frank Kechele/Dominik Schwager den kleinen Fehler der Mercedes-Piloten vor ihnen nutzen können und waren vorbei gegangen. Sofort versuchten sie sich auch abzusetzen. Einen harten Kampf trugen auch Andreas Wirth/Christian Hohenadel und Maximilian Buhk/Maximilian Götz um Rang zwei aus. Unterdessen waren Michael Christensen/Robert Renauer mit Problemen unterwegs, denn das Fahrzeug geriet das eine oder andere Mal plötzlich ins Schlingern. Auf Rang sechs konnten Christer Jöns/Markus Winkelhock dem Druck von Frank Kechele/Dominik Schwager sich nicht mehr zur Wehr setzen und mussten diese ziehen lassen. Das Trio an der Spitze hatte sich mit über zwei Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann auf Platz elf hatten immer noch keinen Weg gefunden an Christopher Mies/Rene Rast vorbeizugehen. Nach vierzehn gefahrenen Runden hatten sich Frank Kechele/Dominik Schwager bereits auf Platz fünf gefahren und versuchten nun immer weiter nach vorne zu kommen. Bei noch 37 Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Maximilian Götz in der Box bereit gemacht zum Fahrerwechsel. Nach 17 Runden versuchten Frank Kechele/Dominik Schwager auf der Start und Zielgeraden an Simon Knap/Jeroen den Boer vorbeizugehen. Doch es reichte noch nicht. Zur gleichen Zeit kamen die ersten und zwar Maximilian Sandritter/Jörg Müller und Rahel Frey/Christopher Hasse zum Pflichtboxenstopp herein. Beim nächsten Umlauf kamen die Führenden zu ihrem Stopp in die Box. So nach und nach kamen dann auch die nächsten herein. Damit geriet die Reihenfolge erst einmal durcheinander. An der Spitze führten nun Andreas Wirth/Christian Hohenadel, gefolgt von Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Simon Knap/Jeroen den Boer. In der 21. Runde gerieten Christian Hohenadel/Andreas Wirth mit ihren Teamkollegen Daniel Keilwitz/Diego Alessi beim Herausfahren aus der Boxengasse aneinander, mit der Folge das beide sich drehten und Plätze verloren. Nach dieser Aktion standen die Callaway Competition Piloten unter Beobachtung der Rennleitung. Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler auf Platz zwei und Philip Geipel/Frank Schmickler auf Rang fünf waren noch nicht zu ihrem Pflichtboxenstopp drin gewesen. Bei einem Angriffsversuch von Maximilian Götz/Maximilian Buhk auf Domink Schwager/Frank Kechele in der Coca Cola Kurve gerieten sie aneinander, mit der Folge das die Ford GT-Piloten sich drehten. Diese mussten sich danach auf Rang vierzehn wieder einreihen. Danach mussten sie die Box ansteuern, wo man den vorderen linken Reifen gewechselt hatte. An der Spitze führten Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit einem Vorsprung von 4,109 Sekunden, gefolgt von Markus Winkelhock/Christer Jöns und Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen. Es dauerte nur eine Runde und dann rollte der Ford GT neben der der Strecke wegen eines Kupplungsschadens im Notausgang aus. Unterdessen standen nun Maximilian Götz/Maximilian Buhk wegen des Zwischenfalls mit den GT-Piloten unter Beobachtung. Christian Hohenadel/Andreas Wirth auf Platz sieben fahrend waren nach 29 Runden in langsamer Fahrt unterwegs und kamen wenig später dann in die Box gefahren. Zur gleichen Zeit waren Nicolas Armindo/Christian Engelhart etwas auf Abwegen unterwegs. Dies konnten Jög Müller/Maximilian Sandritter ausnutzen und sich auf Platz acht fahren. Einen harten Kampf lieferten sich Robert Renauer/Christer Jöns und Jeroen den Boer/Simon Knap um Platz sechs. In den letzten sieben Minuten war der Vorsprung der Führenden etwas geschrumpft. Sie hatten nur noch einen Vorsprung von 3,732 Minuten. Der Vorfall zwischen Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Dominik Schwager/Frank Kechele wurde nach dem Rennen erst untersucht. Jörg Müller/Maximilian Sandritter hatten nun den Anschluß an Jeroen den Boer/Simon Knap gefunden. Diese versuchten nun Robert Renauer/Christer Jöns immer mehr unter Druck zu setzen. In der Coca Cola Kurve konnten Jörg Müller/Maximilian Sandritter an die niederländischen BMW-Piloten vorbeigehen und nahmen Platz sieben ein. Sean Edwards/Christina Nielsen versuchten auch noch an den Niederländern vorbeizugehen. Sie mussten aber zunächst einmal zurückstecken. Die Tabellenführer befanden sich nur auf Rang zehn und wurden rundenlang von Dominik Baumann/Claudia Hürtgen unter Druck gesetzt. Nach vierzig Runden holten sich Maximilian Götz/Maximilian Buhk ihren ersten Saisonsieg, gefolgt von Markus Winkelhock/Christer Jöns und Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen. Auf Rang dreizehn kamen Jeroen Bleekemolen/Toni Seiler ins Ziel und waren damit beste Gentlemen-Driver. Die Tabellenführer mussten sich mit Rang zehn zufrieden geben. Die Zweit- bzw. Drittplatzierten in der Meisterschaft wurden auf den Rängen elf und acht abgewunken. In der Meisterschaft führen weiterhin Christopher Mies/Rene Rast mit 76 Punkten, gefolgt von Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit 74 und Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen mit 67 Punkten. In der Gentlemen-Wertung hat Christina Nielsen mit 109 Zähler die Nase vorne vor Rene Bourdeaux mit 108 und Toni Sieler mit 78 Zähler. Auf Rang eins in der Team-Wertung liegt Prosperia C.Abt Racing mit 114 Punkten. Dahinter befinden sich Polarweiss Racing mit 99 und PIXUM Team Schubert mit 95 Punkten. Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), Sieger: "Ich hätte in der ersten Rennhälfte schneller fahren können und hätte sicherlich auch noch aggressiver sein können, aber ich wollte auf Platz drei keine Dummheit machen. Dann haben uns die Corvette einen Gefallen getan. Ich hoffe, dass wir nun auf unserer Erfolgswelle weiter schwimmen können." Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3): "Ich habe das Rennen in der zweiten Rennhälfte kontrolliert und versucht, den Vorsprung zu behalten. Markus Winkelhock hat zum Ende nochmals Druck gemacht. Aber seine und meine Reifen waren in den letzten Runden schon sehr am Ende. Durch einen kleinen Verbremser konnte er nochmals etwas näher kommen, es war aber alles kontrolliert. Der Kontakt mit Dominik Schwager tut mir leid. Wir haben heute ganz klar von dem Fehler der Corvette profitiert, ansonsten wären die Corvette heute nur sehr schwer zu schlagen gewesen." Christer Jöns (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Rang zwei: "Unsere Taktik, erst sehr spät zum Stopp zu kommen, ist aufgegangen. Dadurch konnten wir bis auf Platz zwei nach vorn fahren. Wir haben uns auf den Verkehr eingestellt und haben extrem spät gestoppt. Das Team hat uns ein gutes Auto hingestellt, Boxenstopp und Strategie haben gepasst, dann kommt so ein gutes Ergebnis dabei heraus. Der Nürburgring ist meine Heimstrecke, ich freue mich, hier auf dem Podium zu stehen." Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), Rang zwei: "Ich bin vor einer großen Kampfgruppe wieder auf die Strecke gekommen. In den ersten zwei Runden musste ich etwas kämpfen, um meine Position zu behaupten, aber dann konnte ich leicht weg fahren. Ich bin in jeder Runde Quali-Speed gefahren, konnte den Mercedes aber nicht einholen." Sergey Afanasiev (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), Rang drei: "Es ist das erste Mal, dass wir auf dem Podium stehen und beim ersten Mal ist immer etwas schwierig die Champagnerfalsche zu öffnen. Das ADAC GT Masters hat einen unglaublichen Wettbewerb und ich bin unserem Teamchef Norbert Brückner sehr dankbar, dass er mir empfohlen hat, in dieser Serie anzutreten. Ich kann hier so viel Erfahrung sammeln, damit hätte ich nie gerechnet. Wir haben vielleicht in Sachen Fahrzeugeinstufung nicht den ultimativen Speed, sind aber sehr konstant und machen keine Fehler. Heute hatten wir auch etwas Glück, denn viele unserer Konkurrenten haben einen kleinen Fehler gemacht und davon konnten wir profitieren." Toni Seiler (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger Gentlemen-Wertung: "Am Start habe ich etwas zurückgesteckt und Remo Lips den Vortritt gelassen, ich wollte nichts riskieren. Ich habe mich dann darauf konzentriert, die Reifen für Jeroen zu schonen, denn der Plan war, dass er in der zweiten Rennhälfte noch angreifen kann. Jeroen hat dann das Rennen gut zu Ende gefahren." Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger Gentlemen-Wertung: "Ich hatte im Rennen einige tolle Zweikämpfe. Nachdem ich in der Gentlemen-Wertung an der Spitze lag, habe ich aber nicht mehr viel riskiert. Morgen starte ich von der Pole, da wird sicher noch ein bisschen mehr gehen als heute." Sean Edwards (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Rang 17 und Zweiter Gentlemen-Wertung: "Es war heute nicht einfach zu überholen. Gegen die Corvette hatten wir heute nichts in der Hand. Die zweitplatzierte Corvette hätte ich vielleicht noch überholen können, aber Jeroen sicherlich nicht." Zum 15 minütigen warm up begaben sich die Pilotinnen und Piloten am Sonntagmorgen hinaus auf die 3,618 Kilometer lange Strecke. In dieser Session hatten sich Frank Kechele/Dominik Schwager mit sechs gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:25,940 Minuten in Szene gesetzt, gefolgt von Diego Alessi/Daniel Keilwitz und Sebastian Asch/Florian Stoll. Die Sieger vom gestrigen Tag belegten Rang 18. Einen Platz vor ihnen befanden sich die Tabellenführer. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann hatten sich auf Rang zwölf platziert. Das zweite Rennen an diesem Wochenende nahmen die Fahrerinnen und Fahrer am Sonntagmittag bei sommerlichen Temperaturen in Angriff. Auch dieser fliegende Start funktionierte nach der Einführungsrunde ohne Probleme. Die Pole-Setter konnten ihre Position behaupten und gingen als erste in die Kurve hinein. Mit viel Disziplin ging es durch die Mercedes Arena hindurch. Wenig später wurden Philip Frommenwiler/Mario Farnbacher in einen Dreher verwickelt und standen zunächst neben der Strecke. Für die Tabellenführer war das Rennen bereits neben der Strecke in der ersten Runde erledigt. Nach dieser Runde führten weiterhin die Pole-Setter mit einem Vorsprung von 0,964 Sekunden, gefolgt von Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Sean Edwards/Christina Nielsen. Unterdessen waren die Sieger vom Vortag mit einer gebrochenen Radaufhängung vorne rechts unterwegs. Die Tabellendritten befanden sich nur auf Platz 17. Zwischenzeitlich waren Philip Frommenwiler/Mario Fanrbacher in die Box gekommen. Für Maximilian Götz/Maximilian Buhk war das Rennen bereits zu dieser Zeit gegessen, denn die gebrochene Radaufhängung kam zustande, nachdem sie einen Schubser von den Tabellenführern bekommen hatten. Von alledem bekamen die Führenden nichts mit, denn sie bauten Runde um Runde ihren Vorsprung immer weiter aus. Im Bereich der Querspange war der Kühler von Nicolas Armindo/Christian Engelhart geplatzt. Dort kegelten reihenweise die Fahrzeuge von der Strecke. Es ging drunter und drüber. Die Rennleitung schickte jetzt sofort das Safety Car heraus, um die gestrandeten dort erst einmal bergen zu können und um die Strecke zu reinigen. Christopher Haase/Rahel Frey mussten in der Safety Car Phase in die Box kommen, weil die Fahrertüre immer aufging. Diese wurde nun mit Klebeband befestigt. Danach eilte man dann dem Feld hinterher. Nach neun Runden erfolgte dann der Re-Start, der zu Gunsten von Jeroen Bleekemolen/Toni Seiler ausging. Dominik Baumann/Claudia Hürtgen bekamen mächtig Druck von zwei Callaway Competitions-Corvetts. Die Führenden hatten sich wieder einen Vorsprung von über zwei Sekunden erarbeitet. Florian Stoll/Sebastian Asch hatten einen Sprung nach vorne gemacht, denn sie waren von 22 gestartet und befanden sich jetzt auf Platz elf. Dominik Schwager/Frank Kechele hatten den Ford GT nach vorne gebracht. Sie waren von Rang 16 bis auf Platz sieben nach vorne geschossen. Einen harten Kampf trugen Daniel Keilwitz/Diego Alessi und Christian Hohenadel/Andreas Wirth aus. Hier ging es um den vierten Rang. Jörg Müller/Maximilian Sandritter die hinter diesen beiden fuhren schauten sich alle in Ruhe an und warteten nur auf einen Fehler um vielleicht gleich an beiden vorbeizugehen. Nach dreizehn Runden standen Daniel Brown/Martin Matzke neben der Strecke, nachdem sie zuvor einen Schubser von Tomas Pivoda/Jürg Aeberhard bekommen hatten. Zu dieser Zeit war die Türe von Christopher Haase/Rahel Frey wieder offen gegangen. Beim nächsten Umlauf kam der Audi nochmals herein um die Türe wieder zu befestigen. Man entschied sich aber das Rennen doch lieber vorzeitig zu beenden. Nach 15 Runden öffnete dann das Boxenzeitfenster. Dominik Schwager/Frank Kechele waren die ersten aus der Spitzengruppe die herein kamen. Desweiteren kamen Jeroen den Boer/Simon Knap, Markus Winkelhock/Christer Jöns und Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen herein. Jeroen Bleekemolen/Toni Seiler hatten nun zwei zu überrundete Fahrzeuge, die schon ihren Pflichtboxenstopp erledigt hatten vor sich. Die erste Überrundung klappte ohne weiteres. Danach hatte Jeroen Bleekemolen/Toni Seiler einen Landsmann vor sich und dieser ließ ihn nicht so leicht vorbei. Nachdem man ihnen die blauen Flagge gezeigt hatten, ließen Simon Knap/Jeroen den Boer die Pole-Setter vorbei. Die Zweitplatzierten kamen nach 21 Runden herein, es folgten auch Daniel Keilwitz/Diego Alessi. Jereon Bleekemolen/Toni Seiler, Sean Edwards/Christina Nielsen und Jörg Müller/Maximilian Sandritter gingen das Risiko ein noch weiter draußen zu bleiben. Bei der nächsten Umrundung kamen dann die Pole-Setter herein zu ihrem Pflichtboxenstopp. Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen hatten es geschafft wieder als Führende auf die Strecke hinaus zugehen. Hinter ihnen befanden sich Claudia Hürtgen/Dominik Schwager und Diego Alessi/Daniel Keilwitz. Im Verlauf der 24. Runde mussten sich die Pole-Setter harten Attacken von Claudia Hürtgen/Dominik Baumann erwehren. In der Coca Cola Kurve ging dann der BMW vorbei und hatte damit die Führung übernommehn. Doch so leicht wollten sich die Corvette-Piloten nicht geschlagen geben. Sie versuchten einen Gegenkonter Ende der Start und Zielgeraden, doch der BMW behielt seine Führungsposition. Christina Nielsen/Sean Edwards waren bis auf Platz sechs zurückgefallen. Michael Christensen/Robert Renauer hatten sich Christina Nielsen/Sean Edwards zurecht gelegt und waren vorbei gegangen. Im Verlauf der 27. Runde waren sich Simon Knap/Jeroen den Boer und Andreas Wirth/Christian Hohenadel nicht ganz einig, mit der Folge das der Niederländer sich drehte und zunächst neben der Stredcke stand. Wenig später kamen sie dann mit einem Riefenschaden hinten rechts zur Box. Einen harten Kampf lieferten sich Diego Alessi/Daniel Keilwitz und Frank Kechele/Dominik Schwager. Hier ging es um den letzten Platz auf dem Treppchen. Die Corvette schlug dem Ford GT immer wieder die Tür vor der Nase zu. Von alledem bekamen die Führenden nichts mit, denn sie waren mit 3,681 Sekunden auf dund davon gefahren. Sebastian Asch/Florian Stoll auf Rang acht hatten sich den Attacken von Christer Jöns/Markus Winkelhock und Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev zu erwehren. Auch um Platz dreizehn ging es zur Sache. Aditya Patel/Daniel Dobitsch versuchten Rene Bourdeaux/Alfred Renauer zu attackieren. Beim nächsten Umlauf waren sie dann auf Platz dreizehn vorgefahren. In der Schlußphase waren Diego Alessi/Daniel Keilwitz an die Zweitplatzierten Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen dran. Da der Kampf um Rang drei rundenlang andeuerte, konnten Maximilian Sandritter/Jörg Müller imm näher herankommen. Bei noch drei Minuten zu fahrender Zeit kam das Quartett auf Start und Ziel gefahren. Frank Kechele/Dominik Schwager hatten es fast geschafft an Diego Alessi/Daniel Keilwitz vorbeizugehen, doch dann verloren sie das Auto und drehten sich. Dies konnten sofort Maximilian Sandritter/Jörg Müller ausnutzen und gingen an den Ford GT-Piloten vorbei. Von diesen Ereignissen bekamen die Führenden nichts mit, denn sie waren mit 10,791 Sekunden auf und davon gefahren. Da sich die Protagonitsen hinter Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen nicht einig waren, konnten die Corvette-Piloten sich wieder Luft verschaffen. Maximilian Sandritter/Jörg Müller hatten sich in der Zwischenzeit an Diego Alessi/Daniel Keilwitz vorbeigeschoben. Den vierten Platz konnten die Callaway Competition Fahrer nicht halten, denn sie wurden in der vorletzten Runde noch von Christer Jöns/Robert Renauer niedergerungen. Nach 39 Runden sahen Claudia Hürtgen/Dominik Baumann mit einem Vorsprung von 9,294 Sekunden als Erste das Ziel, gefolgt von Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen und Maximilian Sandritter/Jörg Müller. Diego Alessi/Daniel Keilwitz und Frank Kechele/Dominik Schwager beendeten das Rennen auf den Rängen fünf und sechs. Christina Nielsen/Sean Edwards überquerten die Ziellinie auf Platz zwölf. In der Meisteschaft führen nun Dominik Baumann/Claudia Hürtgen mit 84 Punkten vor Christopher Mies/Rene Rast mit 76 und Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit 74 Punkten. Christina Nielsen hat in der Gentlemen-Wertung mit 127 Zähler die Nase vorne vor Rene Bourdeaux mit 120 und Toni Seiler mit 103 Zähler. Auf Rang eins in der Teamwertung befindet sich Prosperia C.Abt Racing mit 122 Punkten, gefolgt von PIXUM Team Schubert mit 120 und Poolarweiss Racing mit 105 Punkten. Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Sieger: "Unser Auto war im Vergleich zum Rennen gestern ein ganz anderes. Das Team hat bei der Abstimmung vom Auto sehr gute Arbeit geleistet. Claudia ist dann in der zweiten Rennhälfte heute sehr gut gefahren. Wir sind davon ausgegangen, dass Claudia den Toni (Seiler) überholen kann, das hat auch funktioniert. Zu Rennbeginn gab es allerdings sehr viele gelbe Flaggen. Das war etwas schwierig, denn ich wusste nicht so recht, wie schnell ich da noch fahren durfte. Ich konnte dann auch an der Corvette nicht dranbleiben, in der Startphase war die einfach zu schnell für uns." Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Siegerin: "Es ist toll, heute zu gewinnen, nachdem das Wochenende eher schwierig begann und ich am Freitag sehr unzufrieden war mit der Performance des Autos. Im Rennen heute habe ich so lange gepusht, bis ich an der Spitze lag und danach jede Runde genossen. Das Auto war auf den Punkt perfekt abgestimmt für das Rennen, besser hätte man es nicht machen können. Wenn ich schon nichts zu schimpfen habe, soll das schon etwas heißen. Das Team hat einen tollen Job gemacht, ich bin froh, dass wir das Wochenende so beendet haben. Platz eins und drei bestätigt die harte Arbeit von Schubert in den vergangenen Wochen." Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Platz zwei: "Der Start war gut, aber wir hatten etwas Pech mit dem Safety-Car. Dadurch konnte ich keinen so großen Vorsprung herausfahren und wir kamen nach dem Boxenstopp genau im Verkehr wieder auf die Strecke. Das war sehr schade, denn ohne die Safety-Car-Phase hätten wir bessere Chancen auf den Sieg gehabt. Toni (Seiler) hat eine grandiose Leistung gegenüber einigen der besten GT-Rennfahrer der Welt gezeigt." Toni Seiler (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Rang zwei und Sieger Gentlemen-Wertung: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen. Diego (Alessi) kam zwei Mal an mich heran, aber ich konnte mich immer wieder absetzen. Als er näher kam, musste ich nochmals alle Register ziehen und mich selbst beruhigen." Jörg Müller (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Rang drei: "Mein erstes Podium im ADAC GT Masters, ich bin sehr froh über das Ergebnis. Ich bin zehn Wochen nicht im Rennauto gesessen und freue mich, dass es hier wieder so gut geklappt hat. Ich habe immer noch etwas Druck auf der Rippe, aber es hat sofort wieder Spaß gemacht. Wir haben das Auto für das Wochenende gut abgestimmt, obwohl die Nürburgring-Kurzanbindung eigentlich keine BMW-Strecke ist." Max Sandritter (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Rang drei: "Ich bin sehr froh, dass Jörg Müller zurück ist. In der Schlussphase gab es vor mir einen Dreikampf, von dem ich profitieren konnte und Rang drei übernehmen konnte. In den letzten drei Runden habe ich mir dann aber noch etwas Sorgen gemacht, denn ich habe zuvor so sehr gepusht, dass meine Reifen etwas überhitzt sind. Das Auto ist ziemlich viel gerutscht." ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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