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![]() Maximilian Götz/Maximilian Buhk führen die Meisterschaft an Drei verschiedene Marken auf dem Siegerpodest ![]() Die Läufe neun und zehn der ADAC GT Masters standen vom 09. bis 11. August in Österreich der Steiermark auf dem Programm. Der 1969 unter dem Namen Österreichring eröffnete Red Bull Ring zählt zu den klassischen Naturrennstrecken in Europa und zu den schnellsten Strecken im ADAC GT Masters-Kalender. Zwar ist das Streckenlayout mit nur sieben Kurven auf den ersten Blick nicht besonders anspruchsvoll, doch gerade die harten Bremspunkte nach den langen Geraden stellen die Fahrer auf der an einem Berghang eingebetteten Strecke vor eine große Herausforderung. Dominik Baumann aus Rum bei Innsbruck kommt gemeinsam mit Teamkollegin Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert) als Tabellenführer zu seinem Heimspiel auf den Red Bull Ring. Sie führen die Meisterschaft mit 84 Punkten vor Christopher Mies/Rene Rast (Prosperia C. Abt Racing) mit 76 und Maximilian Götz/Maximilian Buhk (Polarweiss Racing) mit 74 Punkten an. Im BMW Z4 gelang dem zweitjüngsten Piloten in der "Liga der Supersportwagen" am Wochenende auf dem Nürburgring der zweite Saisonsieg. Zur Saisonmitte liegt Dominik Baumann, der nach zwei Jahren in der Formel ADAC nun in der dritten Saison im ADAC GT Masters antritt, gemeinsam mit Claudia Hürtgen als "Halbzeitmeister" an der Tabellenspitze. Fürdiese beiden wird es aber kein einfaches Rennen werden. Maximilian Götz/Maximilian Buhk die beim zweiten Lauf am vergangenen Wochenende so viel Pech hatten, werden alles daran setzen wieder wichtige Punkte in der Meisterschaft zu sammeln und weiter um den Titel kämpfen. Sie wissen aber auch das das kein einfacher Weg sein wird. Beim Start in die zweite Saisonhälfte der "Liga der Sportwagen" auf dem Red Bull Ring gibt der Camaro sein Comeback. Nach intensiver Entwicklungsarbeit bringt Sareni United einen Chevrolet Camaro beim Österreich-Gastspiel des ADAC GT Masters an den Start. Im Cockpit des Kultrenners wollen in der Steiermark zwei ehemalige ADAC GT Masters-Champions für Furore sorgen. Die ADAC GT Masters-Sieger von 2010, Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox teilen sich den Camaro und gehen erstmals seit ihrem Titelgewinn wieder gemeinsam im ADAC GT Masters an den Start. Seit der Debütsaison des mächtigen US-Sportwagen im ADAC GT Masters im vergangen Jahr hat Sareni United, ein Projekt von Reiter Engineering um Hans Reiter, intensiv Entwicklungsarbeit mit dem Camaro betrieben und ein umfangreiches Testprogramm absolviert. Dominik Bauman (PIXUM Team Schubert): "Unser BMW hat im Vergleich zur Konkurrenz mit 4,4-Liter Hubraum einen kleinen Motor. Von seinem Konzept setzt der Z4 auf Bodenhaftung und ist besonders in schnellen Kurven sehr gut. Auf dem Red Bull Ring ist aber vor allem Top-Speed gefragt, und dort haben hubraumstarke Fahrzeuge wie die Corvette oder Fahrzeuge mit einem sehr hohen Topspeed wie der Porsche Vorteile. Wir haben auf dem Red Bull Ring getestet und dabei gute Rundenzeiten erreicht. Aber ich denke, es wird dennoch nicht einfach und erwarte für uns ein Ergebnis in den Top-Acht. Ich bin eigentlich entspannt und gehe sehr locker in mein Heimrennen. Dass wir zur Saisonmitte vorne liegen, ist ein gutes Zeichen und wir haben dafür auch sehr hart gearbeitet." Maximilian Götz (Polarweiss Racing): "Es wird auf dem Red Bull Ring sicherlich kein einfaches Wochenende für uns. Ich sehe uns am Red Bull Ring mit unserem Mercedes-Benz diesmal nur als drittstärkste Kraft. Im vergangenen Jahr war der Red Bull Ring kein gutes Pflaster für uns. Wenn es sich dann am Ende anders herausstellt, können wir sehr zufrieden sein." Maximilian Buhk (Polarweiss Racing): "Das Wochenende wird sehr spannend, wir müssen uns überraschen lassen. Wir fahren mittlerweile schon klar im Hinblick auf den Titel. Für uns ist es auf dem Red Bull Ring vor allem wichtig, dass wir uns noch näher an die Tabellenspitze kämpfen." "Hans Reiter: "Wir haben sehr viel am Camaro geändert, unter anderen fahren wir nun mit größeren Rädern und einer verstärkten Bremsanlage. Da wir an der Vorderachse Räder im Hinterachsformat fahren, haben wir eine enorme Bremsleistung und nun eine deutlich größer dimensionierte Bremsanlage verbaut, die auch größere Räder notwendig gemacht hat.Wir haben auch sehr viel am Motor gearbeitet und den V8 verbessert. Nur eines haben wir nicht geändert: Den unverwechselbaren Sound des Camaro. Man hört immer noch jeden Zylinder einzeln zünden. Wenn wir es schaffen, auf dem Red Bull Ring beim ersten Einsatz mit dem Camaro in die Top-Zehn zu fahren, sind wir sehr zufrieden. Unser Start am Red Bull Ring soll auch nicht der einzige Auftritt des Camaro im ADAC GT Masters in diesem Jahr bleiben." Das erste freie Training fand mit Verspätung statt. Bei trockenem und sehr warmen Wetter machten sich die Pilotinnen und Piloten dann um 10.10 Uhr bereit um zum ersten Mal hinauszugehen. Diese Session wurde bereits nach zehn Minuten mit der roten Flagge unterbrochen, da sich Toni Seiler/Mike Parisy (Callaway Competition) von der Strecke gedreht hatten. Am Ende hatten sich dann Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss Racing) mit 21 absolvierten Runden und einer Zeit von 12:32,190 Minuten gegenüber ihrer Konkurrenz durchgesetzt. Hinter ihnen lagen Max Sandritter/Jörg Müller (PIXUM Team Schubert) und Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport). Die Tabellenführer mussten sich zunächst mit Rang 15 zufrieden geben. Mit einer Zeit von 1:34,755 Minuten platzierten sich Albert von Thurn und Taxis/Peter Kox auf Rang 25. Die drei Lokalmatadore Gottfried Grasser, Bernhard Auinger und Harald Proczyk (alle drei fahren für GRT Grasser Racing Team)die im Umkreis von ungefähr drei Kilometer von der Rennstrecke entfernt wohnnen belegten die Plätze dreizehn und 20. Am Freitagmittag stand dann das zweite freie Training auf dem Zeitplan. Auch hier wechselten in dieser einen Stunde die Positionen immer wieder. In der Anfangsphase setzten Maximilian Götz/Maximilian Buhk für alle anderen eine Zeit von 1:32,503 Minuten. Dahinter lagen Robert Renauer/Martin Ragginger und Jereon den Boer/Simon Knap. Die Tabellenführer lagen zu dieser Zeit auf Rang zwölf. Fünf Plätze dahinter befanden sich Albert von Thurn und Taxis/Peter Kox. Auch in dieser Session dominierten Maximilian Götz/Maximilian Buhk. Sie hatten am Ende nochmals ihre eigene Bestzeit unterboten. Nach 24 gefahrenen Runden waren sie mit 1:31,832 Minuten wiederum die Schnellsten, gefolgt von Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition) und Jeroen den Boer/Simon Knap (DB Motorsport). Die Zweitplatzierten hatten sich erst in den letzten Minuten auf Rang zwei geschoben. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) konnten sich nicht verbessern. Sie mussten sich nun mit Rang 22 zunächst zufrieden geben. Zeitmäßig hatten sich die Piloten von SaReNi United mit ihrem Camaro verbessern können, kamen aber über Platz 26 nicht hinaus. Als beste Dame hatte sich Christina Nielsen mit ihrem Teamkollegen Anthony Beltoise (Farnbacher Racing) auf Rang 15 platziert. Gerhard Tweraser/Harald Proczyk und Gottfried Grasser/Bernhard Auinger hatten sich verbessert. Sie wurden auf den Rängen acht und 19 gewertet. Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3): "Bisher bin ich etwas überrascht über die beiden Bestzeiten, damit hätte ich nicht unbedingt gerechnet. Ich befürchte allerdings, dass die Gegner noch nicht alles gezeigt haben und wir wie am Nürburgring im Qualifying noch eine Überraschung erleben werden." Max Sandritter (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3): "Wir sind noch nicht zufrieden. Es ist wie erwartet, wir tun uns hier sehr schwer." Hans Reiter (Teamchef SaReNi United-Chevrolet Camaro GT): "Wir haben einen Motor im Camaro, der schon einige Kilometer drauf hat und von dem wir dachten, dass es damit hier gut geht. Der Motor war allerdings nicht schnell genug, nun bauen wir einen frischen V8 ein. Das erste Qualifying müssen wir eventuell auslassen, aber im zweiten sind wir dabei." Gerhard Tweraser (Grasser Racing-Lamborghini Gallardo FL2): "Bisher war es sehr gut. Aber wir sind erstmals am Start und konnten daher mit neuen Reifen fahren, ich denke viele unserer Gegner haben noch große Reserven. Das Qualifying wird sicher spannend." Für die Fahrerinnen und Fahrer wurde es dann von 14.45 Uhr bis 15.55 Uhr am Freitagnachmittag ernst, denn nun wurden die Startpositionen für das Rennen am Samstag und Sonntag ausgefahren. Das Qualifying wurde als wet practice erklärt. Als dann die erste Session los ging kamen schon die ersten dicken Tropfen Regen herunter. Sofort gingen fast alle Protagonisten hinaus auf die Strecke. Man hatte aber Glück, denn es blieb nur bei den paar Tropfen. Nach sechs Runden hatten sich Frank Kechele/Dominik Schwager in Szene gesetzt, gefolgt von Simon Knap/Jeroen den Boer und Diego Alessi/Daniel Keilwitz. Maximilian Götz/Maximilian Buhk befanden sich zunächst auf Rang fünf. In der Schlußphase führten immer noch Frank Kechele/Dominik Schwager nach sieben Runden mit einer Zeit von 1:31,863 Minuten. Auf Rang zwei und drei befanden sich Simon Knap/Jeroen den Boer und Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler. Albert von Thurn und Taxis/Peter Kox hatten an diesem Qualifying nicht teilgenommen, weil man noch den Motor wechselte. Man hoffte in der zweiten Sitzung dabei sein zu können. Maximilian Götz/Maximilian Buhk hatten sich verbessern können und lagen auf Rang drei. Bei dieser Reihenfolge sollte es aber nicht bleiben. In den letzten vier Minuten wechselten die Positionen auf den ersten drei Rängen. Am Ende des ersten Zeittrainings hatten sich Diego Alessi/Daniel Keilwitz mit sieben Runden und einer Zeit von 1:31,370 Minuten die Pole-Position für das Rennen am Samstag gesichert, gefolgt von Andreas Wirth/Christian Hohenadel und Frank Kechele/Dominik Schwager. Maximilian Götz/Maximilian Buhk werden das Rennen aus der vierten Startposition aus aufnehmen. Die Tabellenführer stehen in der fünften Startreihe. Von Startplatz neun werden Harald Proczyk/Gerhard Tweraser starten. Die Teamkollegen Gottfried Grasser/Bernhard Auinger stehen in der zehnten Startreihe. Nach einer kurzen Pause ging die ganze Sache von vorne los, denn nun wurden die Startpositionen für Sonntag ausgefahren. Wie immer wechselten am Anfang die Positionen des öfteren. Bei noch 18 Minuten zu fahrender Zeit waren erst acht Fahrzeuge auf der Strecke. Der Rest wartete noch in der Boxengasse ab. Zu dieser Zeit hatten Jeroen den Boer/Simon Knap mit einer Zeit von 1:31,421 Minuten das Zepter übernommen, gefolgt von Alfred Renauer/Rene Bourdeaux und Daniel Keilwitz/Diego Alessi. An dieser Session nahmen nun auch Peter Kox/Albert von Thurn und Taxis teil. Von den 26 Fahrerpaarungen waren bei noch zehn Minuten zu fahrender Zeit erst 18 von ihnen mit gezeiteten Runden unterwegs. Als Maximilian Buhk/Maximilian Götz hinausgegangen waren, hatten sie sich gleich in die sechste Position gefahren. Einen Sprung nach vorne hatten Dominik Schwager/Frank Kechele gemacht. Sie hatten sich nach drei gefahrenen Runden auf Platz drei geschoben. Wenig später konnten Daniel Keilwitz/Diego Alessi sich auf Platz eins fahren. Diese Position konnten sie nicht lange halten, denn beim nächsten Umlauf waren sie von Dominik Schwager/Frank Kechele auf Platz zwei verwiesen worden. Die Tabellenführer befanden sich zu dieser Zeit nur auf Platz dreizehn. In der Schlußphase hatten Gottfried Grasser/Bernhard Auinger technische Probleme bekommen, denn sie standen neben der Strecke. Man versuchte sie dort wegzuschieben, was zunächst enimal nicht gelang. Die Pole-Position hatten sich für Sonntag Dominik Schwager/Frank Kechele mit einer Zeit von 1:31,273 Minuten geholt, gefolgt von Daniel Keilwitz/Diego Alessi und Jereon den Boer/Simon Knap. Maximilian Buhk/Maximilian Götz werden wiederum aus der zweiten Startreihe starten. Von Startplatz zwölf aus werden die Tabellenführer ins Rennen gehen. Bernhard Auinger/Gottfried Grassser und Gerhard Tweraser/Harald Proczyk nehmen die Startpositionen 17 und 16 ein. Der Camaro von Peter Kox/Albert von Thurn und Taxis lief doch noch nicht so richtig, denn man hatte keine gezeitete Runde zustande bekommen und wird daher am Sonntag wie auch am Samstag versuchen das Feld von hinten aufzuräumen. Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Pole Position Rennen 1: "Es ist hier sehr schwierig, eine perfekte Runden hinzubekommen. Das Auto ist hier sehr schnell, aber an einigen Stellen nicht einfach zu fahren. Die größte Schwierigkeit ist es, das ganze Potenzial des Autos auf einer Runde perfekt zusammen zu bringen. Mich hat heute der Ford extrem überrascht. Wenn der GT hier heute schon so schnell ist, wird er auch beim nächsten Rennen auf dem Lausitzring extrem schnell sein. In den beiden Rennen an diesem Wochenende sollte für uns ein Sieg und ein zweiter Platz das Ziel sein. In der Theorie eigentlich leicht gesagt, aber auf der Strecke manchmal auch nicht so einfach umzusetzen." Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT), Pole Position Rennen 2: "Frank (Kechele) und ich sind beide eigentlich gute Qualifier. Dass wir in den letzten Rennen recht weit hinten standen, hat uns das Leben immer unnötig schwer gemacht. Ich freue mich für das Team und auch für mich über die Pole Position. Die Pole ist sehr schön, aber viel wichtiger ist nun das Rennen." Jeroen den Boer (DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Startplatz drei, Rennen 2: "Unsere guten Startplätze überraschen uns selbst etwas, damit haben wir nicht gerechnet und wir haben auch keine Erklärung, warum wir hier so schnell sind und deutlich vor den anderen BMW liegen. Schubert hat im Gegensatz zu uns hier getestet, daher dachten wir schon, dass wir dahinter liegen. Im Rennen heißt es die ersten zwei, drei Runden zu überstehen, denn das wird sehr hart. Wir sind auf den Geraden nicht die Schnellsten und holen die Zeit im letzten Sektor und gleich nach dem Start kommen erst einmal drei lange Geraden." Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), Startplatz 4, Rennen 2: "Mehr als Startplatz vier geht an diesem Wochenende nicht. Im zweiten Qualifying war ich überrascht, wie schnell Corvette und Ford sind. Aber zwei Mal Startplatz vier ist eine hervorragende Ausgangslage für die beiden Rennen." Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Startplatz 12, Rennen 2: "Claudia war im Qualifying sehr stark und auch mit meiner Position bin ich zufrieden. Wir wussten, dass es schwierig wird. Es ist alles sehr knapp beieinander und wenn man nur einen kleinen Fehler macht, kostet das gleich drei Startplätze. Im Rennen wird der Sprint zur zweiten Kurve sehr spannend. Wir können nur mit Konstanz und fehlerloser Fahrt punkten." Am Samstagmittag nahmen die Protagonisten ihren neunten Lauf in dieser Saison bei trockenem und warmen Wetter in Angriff. Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne große Probleme und die Pole-Setter konnten ihre Position behaupten und führten das Feld in die erste Kurve. Dort drehten sich die Tabellenführer, nachdem sie zuvor einen Schubser von Harald Proczyk/Gerhard Tweraser bekommen hatten. Überall im Feld wurden bereits harte aber faire Kämpfe ausgetragen. Einen Sprung nach vonre hatten Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler gemacht. Sie waren auf Rang zwei vorgefahren. Nach der ersten Runde führten weiterhin die Pole-Setter vor Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler und Andreas Wirth/Christian Hohenadel. Maximilian Götz/Maximilian Buhk hatten zwei Plätze eingebüst. Sie hatten danach einen harten Kampf mit Simon Knap/Jeroen den Boer auszutragen. Unterdessen hatten sich die ersten beiden bereits ein wenig vom übrigen Feld abgesetzt. Zur gleichen Zeit stand der Camaro von Albert von Thurn und Taxis/Peter Kox neben der Strecke. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus um Paul Green/Niclas Kentenich zu bergen, denn auch sie standen neben der Strecke. Sie waren zuvor mit dem Camaro aneinander geraten. Der Re-Start erfolgte dann nach drei gefahrenen Runden und ging zu Gunsten von Diego Alessi/Daniel Keilwitz aus. Harald Proczyk/Gerhard Tweraser standen unter Beobachtung der Rennleitung. Man wollte den Vorfall mit Claudia Hürtgen/Dominik Baumann untersuchen. Die ersten drei Fahrzeuge hatten sich wiederum ein wenig vom Feld abgesetzt. Dahinter befanden sich Frank Kechele/Dominik Schwager und führten eine Armada von sechs Fahrzeugen an. Rene Rast/Christopher Mies auf Rang sieben fahrend hatten alle Hände voll zu tun sich Robert Renauer/Martin Ragginger vom Hals zu halten. Dies spielte Maximilian Götz/Maximilian Buhk ein wenig in die Hände, denn sie konnten sich jetzt etwas Luft verschaffen. Um Platz 17 war ein harter Kampf zwischen Florian Stoll/Sebastian Asch und Gottfried Grasser/Bernhard Auinger entstanden. Dort tauschte man dann auch etwas den Lack aus. Zwischenzeitlich hatten Christian Engelhart/Nicolas Armindo einen Platz gut gemacht und lagen damit auf Rang elf. Auf Platz zwölf fahrend hatten Harald Proczyk/Gerhard Tweraser eine Durchfahrtsstrafe bekommen wegen Verlassens der Strecke durch Vorteilsnahme. Paul Green/Niclas Kentenich standen ebenfalls unter Beobachtung wegen eines fährlichen Manövers. Christina Nielsen/Anthony Beltoise waren auf Rang 20 zurückgefallen. Im Verlauf der dreizehnten Runde drehten sich Max Sandritter/Jörg Müller von der Strecke und landeten damit am Ende des Feldes. Unterdessen waren Toni Seiler/Mike Parisy in der Box. Kurz bevor das Boxenzeitfenster öffnete waren die ersten sechs Fahrzeuge dicht beieinander. Auf Rang 15 fahrend erhielten Gottfried Grasser/Bernhard Auinger eine fünf Sekunden Pit Stop Strafe wegen nicht korrekten Einhaltens der Startposition. Nach 16 Runden öffnete dann das Zeitfenster und als erste kamen Frank Kechele/Dominik Schwager, Simon Knap/Jeroen den Boer und Maximilian Götz/Maximilian Buhk herein. So wie sie hereingekommen waren fuhren sie nach ihrem Fahrerwechsel dann auch hinaus. So nach und nach kamen zunächst die Piloten aus dem mittel- bzw. hinteren Feld dann zum Pflichtboxenstopp herein. Damit geriet die Reihenfolge erst einmal durcheinander. Die Pole-Setter blieben weiter draußen auf der Strecke und führten nun mit einem Vorsprung von 0,899 Sekunden, gefolgt von Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler und Andreas Wirth/Christian Hohenadel. Jeroen den Boer/Simon Knap standen nun unter Beobachtung wegen Mißachtung der Pit Stop Regularien. Nach 21 Runden kamen die ersten drei herein. Auch der Boxenstopp von David Jahn/Jürg Aeberhard war unter Beobachtung der Rennleitung. In der Boxengasse gab es einen Führungswechsel und zwar waren Philipp Frommenwiler/Mario Fanrbacher vor Diego Alessi/Daniel Keilwitz heraus gegangen. Zur gleichen Zeit erhielten David Jahn/Jürg Aeberhard eine zwei Sekunden Strafe wegen zu frühen Verlassens der Boxengasse. Im Verlauf der 23. Runde gingen die Pole-Setter an dem führenden Porsche vorbei. Dominik Schwager/Frank Kechele versuchten auch noch vorbeizugehen. Sie mussten aber zunächst zurückstecken. Maximilian Buhk/Maximilian Götz waren bis auf Platz sieben zurückgefallen. Die Tabellenführer hatten sich bis auf Platz 17 nach vorne gearbeitet. Von alledem bekamen Daniel Keilwitz/Diego Alessi an der Spitze nichts mit, denn sie hatten sich mit 1,465 Minuten vom übrigen Feld abgesetzt. Der Kampf um Platz zwei wurde immer härter. Beim nächsten Umlauf hatten sich Dominik Schwager/Frank Kechele gegenüber Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher durchgesetzt und waren vorbeigezogen. Sie versuchten nun den Anschluß an die Pole-Setter zu bekommen. Zur gleichen Zeit wurde auch im hinteren Feld hart um jede Position gekämpft. Remo Lips/Lennart Marionneck auf Platz 15 hatten drei Fahrzeuge im Schlepptau und mussten hier absolute Kampflinie fahren. Bei noch dreizehn Minuten zu fahrender Zeit waren Dominik Schwager/Frank Kechle etwas näher an die Führenden herangekommen. Die Ford GT-Piloten konnten immer mehr vom Vorsprung der Corvette abknabbern. Christian Hohenadel/Andreas Wirth hatten zuviel riskiert und kamen über die Curbs zu weit hinaus und hoppelten danach durch den Dreck, was ihnen einen Platz kostete. Sie lagen nach dieser Aktion nur noch auf Rang sechs, denn Martin Ragginger/Robert Renauer waren vorbeigezogen. Im Verlauf der 33. Runde hatten sich Filip Sladecka/Philip Geipel gedreht und befanden sich danach nur auf Platz 22. In der Schlußphase waren Maximilian Buhk/Maximilian Götz wieder an Martin Ragginger/Robert Renauer auf Rang sechs fahrend wieder dran. An der Spitze waren Dominik Schwager/Frank Kechele an Daniel Keilwitz/Diego Alessi dran. In der letzen Runde betrug der Abstand 0,737 Sekunden. Hinter diesen beiden war eine große Lücke von über neun Sekunden entstanden. Nach 38 Runden holten sich Daniel Keilwitz/Diego Alessi ihren zweiten Saisonsieg vor Dominik Schwager/Frank Kechele und Philipp Frommenwiler/Mario Farnbacher. Maximilian Buhk/Maximilian Götz beendeten das Rennen auf Platz fünf. Jeroen den Boer/Simon Knap waren in der letzten Runde bis auf Rang acht durchgereicht worden. Die Tabellenführer beendete das Rennen auf Platz 19. Christian Hohenadel/Andreas Wirth hatten im nachhinein von der Rennleitung noch eine 30ig Sekunden-Strafe erhalten wegen pushing another car und wurden damit nur auf Platz dreizehn gewertet. Remo Lips gewann mit seinem Teamkollegen Lennart Marionneck auf Rang 15 die Gentlemen-Wertung vor Rene Bourdeaux/Alfred Renauer und Christina Nielsen/Anthony Beltoise. In der Meisterschaft liegen weiterhin Dominik Baumann/Claudia Hürtgen mit 84 Punkten auf Rang eins, gefolgt von Christopher Mies/Rene Rast ebenfalls mit 84 und Maximilian Götz/Maximilian Buhk auch mit 84 Punkten. In der Teamwertung hat Prosperia C. Abt Racing mit 130 Zähler die Nase vorne vor PIXUM Team Schubert mit 121 und Polarweiss Racing mit 115 Zähler. Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3): "Nach dem Start war es für einige Runden schon sehr eng. Wir hatten bei den letzten Rennen immer etwas Probleme mit dem Luftdruck, daher bin ich heute mit einem etwas zu niedrigen Luftdruck losgefahren und es hat zwei, drei Runden gedauert, bis die Reifen dann funktioniert haben. Dann war das Auto etwas einfacher zu fahren. Der Red Bull Ring ist einfach unsere Strecke, daher hatten wir hier eine gute Performance. Im zweiten Lauf haben wir nun Erfolgsballast im Auto, das wird kein einfaches Rennen." Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT), Zweiter: "Nach dem Start lag ich hinter der Corvette von Andreas Wirth und kam nicht vorbei, obwohl ich hätte etwas schneller fahren können. Wir haben dann einen sehr frühen Boxenstopp gemacht, in der Hoffnung, dass uns das weiter nach vorn bringt. Das hat sich ausgezahlt, wir haben in der Box die Corvette überholt und lagen eine Position weiter vorn." Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT), Zweiter: "Auf der Bremse konnte ich die Corvette immer bekommen, aber beim Beschleunigen ist er mir immer um 30 Meter weggefahren. Bei 30 Metern hat man auch keinen Windschatten mehr und in den Kurven schon mal überhaupt nicht. Mehr als Platz zwei war heute nicht drin. Ich habe aber nicht aufgehört zu pushen, denn es kann schließlich immer noch etwas passieren." Mario Farnbacher (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Dritter: "In der ersten Rennhälfte konnte ich der Corvette folgen, allerdings war die Corvette auf der Geraden zu schnell und ich kam immer auf der Bremse näher. Ich habe auf einen Fehler von Alessi gewartet, doch den Gefallen hat er mir nicht getan. Nach viel Theater in den letzten Rennen ist der Podiumsplatz aber mal wieder eine schöne Genugtuung." Philip Frommenwiler (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Dritter: "Der Ford GT hat mich mit einem sehr gewagten Manöver überholt, aber es hat funktioniert. Zum Rennende war nicht mehr viel möglich, denn die Bremse war komplett am Limit und die Hinterreifen haben stark abgebaut." Remo Lips (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger Gentlemen-Wertung: "Ich hatte einen guten Start und lag recht weit vorn, dann musste ich aber in der ersten Kurve einen weiten Bogen fahren. Endlich geht es bei uns vorwärts, darauf mussten wir lange warten. In der zweiten Rennhälfte ist Lenny (Marioneck) dann noch ein starkes Rennen gefahren." René Bourdeaux: (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Zweiter Gentlemen-Wertung: "Ich war heute im Rennen einfach etwas zu vorsichtig und nicht aggressiv genug, sonst wäre vielleicht auch der Sieg möglich gewesen. Ich habe mich zu sehr darauf konzentriert heute nur zu punkten." Christina Nielsen (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), Dritte Gentlemen-Wertung: "In der ersten Rennhälfte lag ich an der Spitze der Gentlemen-Wertung und mein Rennen war sehr gut, doch dann ist ein Mercedes vor mir durch den Dreck neben der Strecke. Es hat extrem gestaubt, die Strecke war schmutzig, ich konnte nichts mehr sehen und habe dadurch einige Positionen verloren." Von 08.30 Uhr bis 08.45 Uhr stand am Sonntagmorgen bei Sonnenschein das Warm up an. Auch hier wechselten die Positionen des öfteren. Am Schluß hatten sich Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit neun Runden und einer Zeit von 1:31,270 Minuten gegenüber ihrer Konkurrenz durchgesetzt. Hinter ihnen lagen Frank Kechele/Dominik Schwager und Rene Bourdeaux/Alfred Renauer. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Rene Rast/Christopher Mies die ebenfalls die Tabelle mit 84 Punkten anführen lagen auf den Rängen sieben und acht. Die Sieger vom Vortag hatten nur drei Runden gefahren und mussten sich mit dem 26. Platz zufrieden geben. Das zweite Rennen fand am Sonntagmittag bei strahlendem Sonnenschein statt. Nach der Einführungsrunde funktionierte auch dieser fliegende Start wieder ohne Probleme und Dominik Schwager/Frank Kechele konnten ihre Position behaupten und führten das Feld in die erste Kurve. Hier kamen sie alle gut hindurch. Überall im Feld kam es schon zu harten Positionskämpfen. Wenig später waren Daniel Keilwitz/Diego Alessi an die Pole-Setter vorbeigegangen. Diese waren bis auf Rang vier zurückgefallen, nachdem sie zuvor zu weit von der Strecke hinausgekommen waren. Einen heftigen Dreher hatten Bernhard Auinger/Gottfried Grasser zu verzeichnen. Danach konnten sie dann dem Feld hinterher eilen. Nach der ersten Runde führten Daniel Keilwitz/Diego Alessi vor Maximilian Buhk/Maximilian Götz und Martin Ragginger/Robert Renauer. Boden gut gemacht hatten auch Dominik Baumann/Claudia Hürtgen. Sie waren bis auf Platz neun nach vorne gefahren. Die ersten beiden hatten sich bereits mit einigen Wagenlängen vom übrigen Feld abgesetzt. Die Pole-Setter versuchtgen sich Martin Ragginger/Robert Renauer zurecht zu legen. Sie mussten aber aufpassen, denn ihnen im Nacken saßen Jeroen den Boer/Simon Knap. Rundenlang dauerte dieser Kampf um die Position drei an. Immer wieder versuchte der Ford GT an dem Porsche vorbeizugehen, doch ihm wurde jedes Mal die Türe vor der Nase zugeschlagen. Einen Sprung nach vorne hatten auch Peter Kox/Albert von Thurn und Taxis gemacht. Denn sie waren von ganz hinten gestarten und lagen nach vier Runden bereits auf Platz 20. Die ersten beiden hatten sich bereits mit über zwei Sekunden auf und davon gefahren. Einen harten Kampf trugen Dominik Baumann/Claudia Hürtgen und Christopher Mies/Rene Rast um Rang neun aus. Einen Platz gut gemacht hatten Mike Parisy/Toni Seiler. Im Verlauf der achten Runde waren Mike Parisy/Toni Seiler bis auf Rang neun zurückgefallen. Überall im Feld hatten sich Grüppchen geildet, in denen hart um jede Position gekämpft wurde. An der Spitze bekamen die Führenden davon nichts mit, denn sie setzten sich Runde um Runde immer weiter ab. Sebastian Asch/Florian Stoll hatten zu dieser Zeit Niclas Kentenich/Paul Green niedergerunen und Platz 21 eingenommen. Für Harald Proczyk/Gerhard Tweraser war das Rennen nach neun Runden bereits zu Ende, denn sie waren mit Daniel Dobisch/Aditya Patel aneinander geraten und strandeten ohne rechtes Hinterrad im Kiesbett. Zu dieser Zeit standen Peter Kox/Albert von Thurn und Taxis, Mike Parisy/Toni Seiler, Alfred Renauer/Rene Bourdeaux, Lennart Marioneck/Remo Lips und Bernhard Auinger/Gottfried Grasser unter Beobachtung. Wenig später kamen auch noch Andreas Wirth/Christian Hohenadel, Dominik Baumann/Claudia Hürtgen, David Jahn/Jürg Aeberhard und Nicolas Armindo/Christian Engelhart unter Beobachtung. An der Spitze führten weiterhin Daniel Keilwitz/Diego Alessi vor Maximilian Buhk/Maximilian Götz. Nach dreizehn Runden hatten Lennart Marioneck/Remo Lips eine Durchfahrtsstrafe erhalten. Beim nächsten Umlauf mussten auch Mike Parisy/Toni Seiler zu einer Durchfahrtsstrafe hereinkommen. Von einer Durchfahartsstrafe waren auch Anthony Beltoise/Christina Nielsen, Bernhard Auinger/Gottfried Grasser und Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen nicht verschont geblieben. Diese Strafe wurde ausgesprochen, weil sie unter gelb zu schnell untrwegs waren. Albert von Thurn und Taxis/Peter Kox waren nach 15 Runden herein gekommen und traten ihre Strafe an. Nach 17 Runden öffnete dann das Boxenzeitfenster und als erste kamen Maximilian Buhk/Maximilian Götz herein. Zu dieser Zeit Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev zum Antritt ihrer Strafe in die Box gekommen. Christian Hohenadel/Andreas Wirth hatten nun ihre Strafe auch angetreten. Die Tabellenführer Claudia Hürtgen/Dominik Baumann mussten auch eine Durchfahrtsstrafe antreten. Die Pole-Setter hatten nach 18 Runden ihren Pflichtboxenstopp vorgenommen. Zu dieser Zeit lagen sie auf Rang fünf. Die Reihenfolge geriet nun durcheinander, da die einen zum Pflichtboxenstopp und die anderen zum Antreten ihrer Strafen herein kamen. Die Führenden waren nach 19 Runden herein gekommen und nahmen den Fahrerwechsel vor. Diego Alessi/Daniel Keilwitz kamen vor Maximilian Götz/Maximilian Buhk wieder auf die Strecke hinaus. Beim nächsten Umlauf übergab Dominik Baumann an Claudia Hürtgen das Steuer. Frank Kechele/Dominik Schwager waren zwischenzeitlich an Robert Renauer/Martin Ragginger vorbeigeganen. Diese beiden lieferten sich einen genauso harten Zweikampf wie Diego Alessi/Daniel Keilwitz und Maximilian Götz/Maximilian Buhk. Eine Durchfahrtsstrafe hatten nun auch Christian Engelhart/Nicoals Armindo erhalten wegen Sektorenbestzeit unter gelb gefahren zu haben. Die Führende Corvette hatte einen kleinen Fehler gemacht, sie war etwas durch den Dreck gekommen. Dies konnten aber Maximilian Götz/Maximilian Buhk noch nicht nutzen um einen Führungswechsel herbeizuführen. Mit einem Abstand von über vier Sekunden lagen Simon Knap/Jeroen den Boer auf Rang drei. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann lagen nur auf Platz zwölf. Bei noch 20 Minuten zu fahrender Zeit war der Polarweiss-Mercedes mit aufgeblendeten Scheinwerfern unterwegs. Zu dieser Zeit standen nun auch Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Max Sandritter/Jörg Müller unter Beobachtung der Rennleitung. Die auf Rang drei fahrenden Simon Knap/Jeroen den Boer waren zwischenzeitlich etwas näher an das Duo an der Spitze herangefahren. Nach einer Kollision mit Claudia Hürtgen/Dominik Baumann rollten Christer Jöns/Markus Winkelhock neben der Strecke aus. Rahel Frey/Christopher Haase hatten sich aus allem herausgehalten und waren von Platz 22 bis auf Rang zehn in die Punkte gefahren. In der Schlußphase standen Paul Green/Niclas Kentenich neben der Strecke. Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit war aus dem Duo an der Spitze ein Trio geworden. Nach 34 absolvierten Runden war die Spitze an Albert von Thurn und Taxis/Peter Kox die zur Überrundung anstanden dran. Jetzt konnten auch noch Frank Kechele/Dominik Schwager zu dem Trio aufschließen. Dieses Quartett ging aber mühelos an dem Camaro vorbei. Rahel Frey/Markus Winkelhock waren auf Rang elf zurückgeallen. Sie waren mit einem beschädigten Fahrzeug in der Frontpartie unterwegs. In der letzten Runde war der Vorsprung der Führenden auf 0,221 Sekunden geschrumpft. Nach 39 Runden wurden Diego Alessi/Daniel Keilwitz als Sieger mit einem knappen Vorsprung von 0,233 Sekunden vor Maximilian Götz/Maximilian Buhk und Simon Knap/Jeroen den Boer abgewunken. Auf Rang elf sahen als beste Gentlemen Rene Bourdeaux mit seinem Teamkollegen Alfred Renauer das Ziel. Platz zwei und drei in dieser Wertung nahmen Toni Seiler/Mike Parisy und Gottfried Grasser/Bernhard Auinger ein. Rahel Frey/Christopher Haase sahen auf Platz zehn das Ziel und damit hatte Rahel Frey sich zum dritten Mal in die Punkte gefahren. In der Meisterschaft führen nun Maximilian Götz/Maximilian Buhk mit 102 Punkten vor Diego Alessi/Daniel Keilwitz mit 101 und Robert Renauer mit 93 Punkten. In der Gentlemen-Wertung hat Rene Bourdeaux mit 163 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Christina Nielsen mit 154 und Remo Lips mit 128 Zähler. In der Teamwertung liegen weiterhin Prosperia C. Abt Racing mit 138 Punkten auf Rang eins. Dahinter befinden sich Polarweiss Racing mit 133 und PIXUM Team Schubert mit 125 Punkten. Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger: "Das Rennen heute war nicht besonders einfach und wir haben nur Dank unseres sehr guten Topspeeds gewonnen. In einigen Kurven war es hier auch schon sehr schwierig für uns und hätte ich mir nur einen kleinen Fehler erlaubt, hätte ich sicherlich nicht die Führung behalten können. Das Auto war bis zum Ende sehr konstant, allerdings hatte ich etwas Probleme mit dem ABS und damit war die Bremse etwas unberechenbar. Wir hatten das aber schon im Rennen gestern, daher konnte ich mich darauf einstellen. Ich bin so glücklich, ich weiss gar nicht mehr, was ich sagen soll." Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Sieger: "Ich musste mich im gesamten Rennen darauf konzentrieren, aus den Kurven gut heraus zu beschleunigen. Das ist unsere Stärke, denn auf der Bremse war der SLS AMG besonders stark. Ich habe dennoch versucht, die Bremse und die Reifen für Diego zu schonen. Der Doppelsieg ist einfach fantastisch." Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG), Zweiter: "Der zweite Platz ist toll, für uns ist das Rennen gut gelaufen. Ich war schneller als die Corvette, wollte aber nicht angreifen, denn nach hinten war die Lücke auch groß genug. Das Auto war heute sehr gut, über Nacht haben wir noch mal ein bisschen etwas geändert. Insgesamt war das Wochenende sehr gut für uns, wir liegen jetzt an der Tabellenspitze." Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), Zweiter: Max (Buhk) hatte eine sehr gute erste Rennhälfte, unser Boxenstopp war dann bewusst sehr konservativ. Wir wollten nichts riskieren, denn wir wussten, dass wir heute auf das Podium fahren konnten. Ich habe dann alles versucht, an der Corvette vorbeizukommen. Die Corvette war aber zu schnell auf der Geraden. Im zweiten und dritten Sektor kam ich immer wieder dran, aber dann ist mir Alessi immer wieder weg gefahren. Wir sind nun Tabellenführer, unser Ziel war auf das Podium zu fahren und das haben wir geschafft." Jeroen den Boer (DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Dritter: "Der Start war o.k., aber wir haben halt recht wenig Power, daher sind dann direkt ein oder zwei Gegner vorbei gezogen. Ich konnte aber dranbleiben und als der vor mir liegende Porsche in die Box gefahren ist, habe ich stark gepusht und das hat uns nach dem Boxenstopp auf Rang drei nach vorn gebracht." Simon Knap (DB Motorsport-BMW Z4 GT3), Dritter: "Es war am Ende extrem eng, denn ich konnte zum Mercedes aufschließen, hatte aber gleichzeitig den Ford GT im Nacken. Mit Rang drei bin ich richtig glücklich." René Bourdeaux (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Sieger Gentlemen-Wertung: "Gestern im Rennen war ich zu wenig aggressiv, heute habe ich angegriffen. Alfred (Renauer) ist in der Startphase genial gefahren und konnte vor zwei Corvette bleiben, in der zweiten Rennhälfte musste ich nur versuchen, die Position zu verteidigen. Ein wunderbares Rennen und Ergebnis." Toni Seiler (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Zweiter Gentlemen-Wertung: "Wir haben heute das Beste aus unserem Rennen gemacht, es war nicht einfach. Ich musste sich immer darauf konzentrieren nicht über die weiße Linie der Streckenbegrenzung zu fahren um eine Strafe zu vermeiden, aber es ging dann von Runde zu Runde besser. Mike (Parisy) hat einen guten Job gemacht, ich bin mit Platz zwei zufrieden." Gottfried Grasser (Grasser Racing-Lamborghini Gallardo FL2), Dritter Gentlemen-Wertung: "Wir haben am Anfang einen Schupser bekommen und dann eine Durchfahrtsstrafe. Der Lamborghini scheint nun im ADAC GT Masters recht gut zu funktionieren, zumindest bei den Temperaturen an diesem Wochenende, darüber bin ich sehr glücklich. Der Ausfall von Hari (Proczyk) und Gerhard (Tweraser) war sehr schade, ich glaube die Beiden hätten heute die Chance auf ein richtig gutes Ergebnis gehabt ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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