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![]() Siegerpodest international Erster Saisonsieg 2013 für Indy Dontje ![]() Das ADAC Formel Masters startet vom 26. bis 28. April 2013 in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben in seine sechste Saison. In der Magdeburger Börde steigt traditionell der Saisonauftakt der ADAC Formel-Schule. Statistisch gesehen ist der Saisonstart ein Fingerzeig für den Rest der Saison: In den vergangenen vier Jahren gelang dem späteren Meister des ADAC Formel Masters am Auftaktwochenende stets mindestens ein Sieg. Kein Wunder, dass sich die Niederländerin Beitske Visser mindestens einen Sieg für das erste Rennwochenende der Saison zum Ziel gesetzt hat. Die hervorragende Talentförderung in der ADAC Formel-Schule blieb nicht unbemerkt: Vor kurzem wurde Visser als erste Frau in das Red Bull Junior Team aufgenommen, aus dem unter anderem der dreifache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hervorgegangen ist. Beitske Visser (Lotus): "Der Gewinn der Meisterschaft ist in diesem Jahr mein Ziel, daher möchte ich in Oschersleben mit einem Sieg perfekt in die Saison starten. Ich bin sehr stolz, durch meine Teilnahme am ADAC Formel Master die Chance erhalten zu haben, Teil des Red Bull Junior Teams zu werden." Neben dem Team Lotus bestreiten auch der Traditionsrennstall Mücke Motorsport und der Berliner Hendrik Grapp in Oschersleben ein Rennen vor heimischer Kulisse. "In meinem zweiten Jahr im ADAC Formel Masters möchte ich um den Titel kämpfen", sagt Grapp. "Aufgrund des starken Starterfeldes wird das allerdings eine große Herausforderung. In Oschersleben wäre ich deshalb mit einer Platzierung unter den besten Drei sehr zufrieden." Die erfahrenen Piloten wie Visser und Grapp sehen sich in dieser Saison großer Konkurrenz gegenüber. Insgesamt 24 Teilnehmer umfasst das Starterfeld des ADAC Formel Masters in diesem Jahr. "Durch das sehr große Teilnehmerfeld in diesem Jahr erwarte ich mir sehr spannende Rennen", freut sich Grapp auf die Herausforderung. Die ADAC Formel-Nachwuchsförderung hat eine lange Tradition und ist seit vielen Jahren Ausgangspunkt für künftige Motorsport-Stars wie die Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg oder Nico Rosberg sowie DTM-Topstars wie Martin Tomczyk oder Timo Glock, die ihre erfolgreichen Karrieren ebenfalls in den ADAC Nachwuchs-Formelserien begannen. Der amtierende Meister des ADAC Formel Masters, Marvin Kirchhöfer, steigt in der Saison 2013 innerhalb seines Lotus-Teams in den ATS Formel 3 Cup auf, der ebenfalls im Rahmen des ADAC GT Masters gastiert. Der ADAC Junior-Motorsportler des Jahres zählt weiterhin zu den Förderkandidaten der ADAC Stiftung Sport. Auch in dieser Saison werden mit Maximilian Günther und Jason Kremer zwei Talente im ADAC Formel Masters von der ADAC Stiftung Sport gefördert. 20 Fahrerinnen und Fahrer nahmen am Freitag nach der Mittagspause ihr freies Training in Angriff. In dieser Session hatte sich Maximilian Günther (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) mit zwölf gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:30,015 Minuten als schnellster Mann im Feld erwiesen, gefolgt von Marvin Dienst (Neuhauser Racing) und Hendrik Grapp (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.). Beitske Visser (Lotus) einer der beiden Damen musste sich zunächst mit Rang vierzehn zufrieden geben. Jason Kremer (Schiller Motorsport) nahm Rang fünf ein. Am frühen Samstagmorgen mussten die Pilotinnen und Piloten dann ihr Zeittraining, welches für die Startaufstellung zum ersten Rennen ausschlaggebend ist, hinter sich bringen. Gegenüber gestern fanden sie ganz andere Witterungsbedingungen vor und zwar hatte es den ganzen Abend und die Nacht durch geregnet. Es fing auch immer wieder an zu regnen, so das sie dann mit Regenreifen hinaus mussten. Diese Session wurde auch zwei Mal mit der roten Flagge unterbrochen. Am Schluß hatte sich dann Alessio Picariello (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) gegenüber allen durchgesetzt und holte sich nach 17 Runden mit einer Zeit von 1:44,819 Minuten die Pole-Position für das Rennen am Samstagnachmittag, gefolgt von Jason Kremer (Schiller Motorsport) und Maximilian Günther (ADAC Berlin-Brandenburg). Beitske Visser wird das Rennen aus der fünften Startreihe aus aufnehmen. Die zweitschnellste Runde ist ausschlaggebend für das Rennen am Sonntagmorgen. Auch hier hatte sich Alessio Picariello gegenüber seiner Konkurrenz durchsetzen können. Nach vierzehn Runden holte er sich wiederum mit einer Zeit von 1:44,976 Minuten die Pole. Hinter ihm werden diesmal Maximilian Günther und Jason Kremer starten. Beitske Visser war um einen Startplatz nach hinten gerutscht und nimmt den zweiten Lauf von Startplatz zwölf aus auf. Alessio Picariello (Mücke Motorsport), Pole Rennen 1 und 2: "Die Pole Positions für die ersten beiden Rennen sind ein perfekter Start in die neue Saison und ein großartiger Einstand bei meinem neuen Team Mücke Motorsport. Der Regen im Qualifying störte mich nicht, denn die Bedingungen waren zwar nass, aber es stand nur wenig Wasser auf der Strecke. Die roten Flaggen erschwerten allerdings die Situation, da ich anhalten, neu starten und immer wieder die Reifen aufwärmen musste. Besonders zufrieden bin ich mit meinen konstant schnellen Rundenzeiten - das ist in einem so ausgeglichen starken Feld wie im ADAC Formel Masters entscheidend. Jetzt gilt es, diese Leistung auch im Rennen abzurufen. Mein Ziel ist klar: Ich möchte gewinnen und die maximale Punkteausbeute mitnehmen." Ihren ersten Lauf in der Saison 2013 nahmen die Protagonisten am Samstagmittag bei nasskaltem Wettter unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten uhnd führte das Feld in die erste Kurve. Dort kamen sie alle gut hindurch. Wenig später kam es schon zu harten Zweikämpfen. Jason Kremer hatte zuviel riskiert, mit der Folge, dass er einen Ausritt zu verzeichnen hatte und dadurch einige Plätze verlor. Der Führende hatte sich bereits mit einigen Wagenlängen abgesetzt. Nach der ersten Runde führte weiterhin Alessio Picariello mit einem Vorsprung von 3,533 Sekunden gefolgt von Hendrik Grapp und Niclas Beer. Jason Kremer befand sich auf Rang sechs. Beitske Visser nahm Platz zehn ein. Mikkel Jensen hatte unterdessen auch zuviel riskiert, mit der Folge das er von der Strecke segelte und sich im hinteren Feld wieder einreihen musste. An der Spitze setzte sich der Führende Runde um Runde weiter ab. Einen harten Kampf lieferten sich Callan O`Keeffee, Jason Kremer und Indy Dontje. Hier ging es um Rang vier. Hendrik Grapp auf Rang zwei hatte sich in der vierten Runde wieder Luft verschaffen können. Maximilian Günter auf Platz sechs machte unheimlich Druck auf Jason Kremer. Florian Herzog bekam es in der sechsten Runde mit Beitske Visser und Marvin Dienst zu tun. Beim nächsten Umlauf musste er diese beiden ziehen lassen. Beitske Visser hatte zwischenzeitlich eine Armada von vier Fahrzeugen hinter sich. Von alledem bekam Alessio Picariello an der Spitze nichts mit, denn er war mit 10,781 Sekunden auf und davon gefahren. In der Hotelkurve konnte Jason Kremer den Niederländer Indy Dontje nicht mehr halten und musste diesen ziehen lassen. Damit fuhr er nur noch auf Platz sieben. Zu dieser Zeit hatte Beitske Visser Plätze eingebüst und war auf Rang elf zurückgefallen. Marvin Dienst auf Platz acht hatte alle Hände voll zu tun sich den Attacken von Florian Herzog und Mikkel Jensen zu erwehren. Im Verlauf der zehnten Runde war Mikkel Jensen auf Abwegen unterwegs, zuvor war er durch das Kiesbett geschoßen. Zur gleichen Zeit hatte Maximilian Günther Callan Keeffe niedergerungen und Platz vier eingenommen. Hendrik Grapp auf Platz zwei und Nicolas Beer auf Rang drei fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Der Führende hatte seinen Vorsprung auf 13,418 Sekunden ausgebaut. Beitske Visser war auf Rang zehn vorgefallen. Indy Dontje setzte seinen Teamkollegen Callan O`Keeffe arg unter Druck und konnte vorbeigehen. In den letzten drei Minuten musste Jason Kremer auf Platz neun sich harten Attacken von Beitske Visser erwehren. Beim nächsten Umlauf hatte der Schiller-Pilot sogar zwei Plätze verloren, denn es waren Beitske Visser und Mikkel Jensen vorbeigegangen. In diesem Moment waren sich Benedikt Gentgen und Kim Alexander Giersiepen nicht ganz einig, mit der Folge das Letzterer bei einem Überholversuch auf die Hinterreifen seines VOrdermannes auffuhr und aufstieg. Danach landete er aber wieder auf allen vier Rädern und rutschte dann ins Kiesbett aus. Nach 15 Runden wurde Alessio Picariello mit einem Vorsprung von 16,045 Sekunden als Sieger abgewunken vor Hendrik Grapp und Nicolas Beer. Beitske Visser sah auf Rang acht das Ziel. Die zweite Dame im Feld Stephane Kox fuhr auf Platz 17 über den Zielstrich. Jason Kremer wurde als Zwölfter abgewunken. In der Meisterschaft führt Alessio Picariello mit 25 Punkten vor Hendrik Grapp mit 18 und Nicolas Beer mit 15 Punkten. In der Team-Wertung hat Mücke-Motorsport mit 40 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Neuhauser Racing mit 28 und Lotus mit 18 Zähler. Alessio Picariello ( Mücke Motorsport), Sieger: "Die Saison hätte für mich nicht besser beginnen können. Der Start von der Pole Position ist mir sehr gut gelungen - ich konnte mich sofort von der Konkurrenz absetzen und meinen Vorsprung von Runde zu Runde ausbauen. Die Bedingungen waren im Rennen sehr schwierig, aber genau diese Verhältnisse liegen mir am besten. Als die Strecke langsam abtrocknete, wurde es noch kniffliger - meine Lieblingsbedingungen. In den letzten drei Runden musste ich allerdings etwas aufpassen und die nassen Stellen auf der Strecke suchen, um meine Regenreifen zu schonen." Hendrik Grapp (Mücke Motorsport), Zweiter: "Ich bin sehr glücklich, bei meinem Heimrennen auf dem Podest zu stehen. Von Startplatz vier ist der zweite Rang ein sehr gutes Ergebnis für mich. Es war mir kaum möglich, an Alessio Picariello dran zu bleiben – er lieferte heute eine perfekte Leistung ab. Die Bedingungen machten das Rennen recht knifflig. Zu Beginn war die Strecke noch nass und für die Regenreifen optimal, zur Hälfte des Rennens trocknete die Piste allerdings ab. Dann war es entscheidend, die Reifen und den Motor vor Überhitzung zu schützen." Nicolas Beer (Neuhauser Racing), Dritter: "Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, auf dem Podest zu stehen. Ich habe mich im Winter so sehr auf den Saisonstart gefreut und hätte niemals damit gerechnet, dass die Saison so unglaublich gut beginnen würde. Ich kam am Start super weg und machte auf Anhieb viele Positionen gut. Als die Strecke langsam abtrocknete, kamen meine Konkurrenten immer näher. Ich musste eine andere Linie fahren und pushte mich selbst ans Limit – zum Glück konnte ich meinen ersten Podiumsplatz im ADAC Formel Masters bis ins Ziel verteidigen. Darüber bin ich wahnsinnig glücklich." Am Sonntagmorgen mussten die Fahrerinnen und Fahrer dann das zweite Rennen unter die Räder nehmen. Dieses fand bei trockener Strecke, aber kühlem Wetter statt. Beim Start gab es dann schon Probleme. Denn Giorgio Maggi drehte sich und blieb danach mit abgeknickten hinteren Rad auf Start und Ziel liegen. Wenig später waren sich einige in Turn 4 nicht ganz einig, mit der Folge das Hannes Utsch einschlug und für ihn dort bereits das Rennen gelaufen war. Die Rennleitung schickte sofort das Safety Car heraus, um die Havaristen in aller Ruhe bergen zu können. Zu diesem Zeitpunkt führte Alessio Picariello vor Jason Kremer und Maximilian Günther. Stephane Kox, die zweite Dame im Feld lag auf Platz 17. Kim Luis Schramm stand unterdessen unter Beobachtung der Rennleitung wegen seines Starts. Der Re-Start erfolgte nach vier Runden und ging zu Gunsten des Pole-Setters aus. Er führte auch das Feld in die erste Kurve hinein. Wie an der Perlenschnur aufgezogen ging es dort hindurch. Hendrik Grapp auf Rang vier hatte alle Hände voll zu tun, sich Nicolas Beer vom Hals zu halten. An der Spitze konnte sich der Belgier nicht so richtig absetzen, denn Jason Kremer blieb ihm im Nacken sitzen. Beitske Visser hatte sich auf Rang acht gefahren. Im Verlauf der sechsten Runde war Kim Luis Schramm in die Box gekommen. Die ersten beiden hatten sich zu dieser Zeit etwas vom Feld lösen können. Unterdessen hatte Martin Gatz zuviel riskiert, mit der Folge, das er sich ins Kiesbett eingegraben hatte. Im Mittelfeld wurde hart um jedes Position gekämpft. Aber auch auf den hinteren Positionen kam es zu harten Duellen. Beitske Visser hatte Indy Dontje und Ralph Boschung im Schlepptau. Hier ging es um die achte Position. In der achten Runde hatte die Dame den Niederländer nicht mehr halten können und musste diesen ziehen lassen. Hendrik Grapp auf Rang vier führte das Quartett mit Nicolas Beer, Callan O`Keeffee und Marvin Dienst an. In dieser Gruppe ging es mächtig zur Sache. Immer wieder wurden hier Angriffe gefahren. Nach zehn gefahrenen Runden hatte Hendrik Grapp seinen vierten Platz eingebüst. Er war von Nicolas Beer und Callan O`Keeffe niedergerungen worden. Zu dieser Zeit hatte Ralph Boschung wieder einen Platz gut gemacht und befand sich auf Rang neun. Auch Stephane Kox konnte Boden gut machen und fuhr auf Rang vierzehn. Beitske Visser die jetzt auf Platz zehn fuhr musste sich harten Attacken von Fabian Schiller und Stefan Riener erwehren. An der Spitze dauerte der Kampf immer noch an. Alessio Picariello konnte sich nicht von Jason Kremer befreien. Dieser versuchte den Führenden immer wieder in einen Fehler zu treiben. In der Schlußphase hatte Callan O`Keeffee zuviel riskiert, mit der Folge das er sich drehte und erst einmal einige Piloten passieren lassen musste. Nach 15 Runden hatte Alessio Picariello seinen zweiten Saisonsieg eingefahren, gefolgt von Jason Kremer und Maximilian Günther. Callan O`Keeffe wurde als Achter abgewunken. Auf Rang neun kam die beste Dame Beitske Visser ins Ziel. In der Meisterschaft hat Alssio Picariello 50 Punkte, gefolgt von Nicolas Beer mit 27 und Hendrik Grapp mit 26 Punkten. Mücke-Motorsport führt die Teamwertung mit 62 Zähler an vor Neuhauser Racing mit 55 und Schiller Motorsprt mit 37 Zähler. Jason Kremer (Schiller Motorsport), Zweiter: "Ich freue mich sehr über Platz zwei. Ich konnte mich gleich am Start auf die zweite Position schieben und im Verlauf des Rennens den Kontakt zu Alessio Picariello halten. Der Zweikampf mit ihm hat mir sehr viel Spaß gemacht - wie bereits im letzten Jahr. Gegen Ende des Rennens konnte ich ihn unter Druck setzen, für eine Attacke war ich allerdings etwas zu weit weg. Aus diesem Grund wollte ich kein Risiko eingehen und meinen zweiten Platz nicht gefährden. Wenn es noch ein paar Runden mehr gewesen wären, hätte ich vielleicht noch angreifen können." Maximilian Günther (Mücke Motorsport), Dritter: "Ich bin überglücklich, als Rookie bereits bei meinem zweiten Rennen auf dem Podest zu stehen. Das Rennen war super und ich fand ab der ersten Runde einen guten Rhythmus. Die Spitze war etwas schneller unterwegs, daher entschied ich mich, den dritten Platz sicher ins Ziel zu fahren. Ein großes Dankeschön gilt meinem Team für die harte Arbeit im Winter - nun haben wir uns die Belohnung abgeholt. Im dritten Rennen starte ich von Platz sechs und erhoffe mir von dort den einen oder anderen Positionsgewinn." Ihren letzten Lauf an diesem Sonntag nahmen die Fahrerinnen und Fahrer am Sonntagnachmittag in Angriff. ie ersten acht des zweiten Laufes tauschten ihre Platzierungen, damit stand Callan O`Keeffe auf der Pole, gefolgt von Indy Dontje und Hendrik Grapp. Der Pole-Setter Callan O`Keeffee konnte seine Position nicht halten, denn er wurde direkt von Indy Dontje niedergerungen. Überall im Feld kam es schon zu harten aber fairen Zweikämpfen. Nach der ersten Runde führte Indy Dontje mit einem Vorsprung von 0,917 Sekunden, gefolgt von Hendrik Grapp und Nicolas Beer. Der Pole-Setter war bis auf Platz sechs zurückgereicht worden. Beitske Visser befand sich auf Platz zehn. Der Führende versuchte sich immer mehr vom übrigen Feld abzusetzen. Da Kim Luis Schramm in Rennen zwei einen Frühstart hingelegt hatte, musste er bei diesem Lauf zu einer Durchfahrtsstrafe herein kommen. Eine Durchfahrtsstrafe hatte auch Matz Gatz erhalten. Zwischenzeitlich war Nicolas Beer und Marvin Dienst an Hendrik Grapp vorbeigegangen. Letzter befand sich nur noch auf Rang vier. Jason Kremer hatte nach drei Runden zwei Plätze verloren, denn es waren Jeffrey Schmidt und Beitske Visser an ihm vorbeigegangen. Hannes Utsch hatte ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe erhalten. Nach Antreten der Strafe lagen Martin Gatz und Hannes Utsch auf den Plätzen 18 und 19. Im Verlauf der sechsten Runde hatte sich Mikkel Jensen ins Kiesbett eingegraben. An der Spitze hatte sich Indy Dontje mit 1,152 Sekunden absetzen können. Hendrik Grapp auf Platz vier fahrend hatte alle Hände voll zu tun sich die Armada von vier Fahrzeugen hinter sich zu halten. Jeffrey Schmidt musste sich auch harten Attacken von Beitske Visser erwehren. Callan O`Keeffe konnte Alessio Picariello und Maxmilian Günther nicht halten und musste diese beiden ziehen lassen. Jason Kremer hatte wieder Boden gut gemacht und versuchte an Callan O`Keeffe vorbeizuziehen, doch dieser schlug ihm die Tür vor der Nase zu. Der Vorsprung des Führenden war geschrumpft, er hatte nun Nicolas Beer und Marvin Dienst im Schlepptau. Die ersten drei hatten sich mächtig vom übrigen Feld absetzen können. Alessio Picariello auf Rang vier hatte nach vorne und hinten genug Luft. In der Schlußphase wurde der Druck von Jason Kremer auf Hendrik Grapp immer stärker. Jason Kremer musste aber auch nach hinten acht geben, denn Maximilian Günther war direkt im Windschatten des Schiller Piloten. Zur gleichen Zeit hatte Kim Alexander Giersiepen es übertrieben und segelte von der Strecke. In der letzten Runde hatte Hendrik Grapp Probleme bekommen, denn er rollte in Richtung Boxengasse aus. Indy Dontje holte sich nach 17 Runden seinen ersten Sieg in der Saison 2013 vor Nicolas Beer und Marvin Dienst. Beitske Visser wurde als beste Dame auf Rang neun abgewunken. Stefan Riener sah die Zielflagge nicht, weil er in der letzten Runde Ende Sart und Ziel mächtig in den Reifenstapel gefahren war. In der Meisterschaft führt Alessio Picariello mit 57 Punkten vor Nicolas Beer mit 37 und Indy Dontje mit 33 Punkten. In der Teamwertung hat Neuhauser Racing mit 80 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Mücke-Motorsport mit 73 und Schiller Motorsport mit 48 Zähler. Indy Dontje ( Lotus), Sieger: "Mein erster Sieg im ADAC Formel Masters - das fühlt sich einfach großartig an. Bereits der Start gelang mir perfekt und ich konnte von Position zwei aus die Spitze übernehmen. Allerdings setzte mich Nicolas Beer stark unter Druck - ich sah ihn permanent in meinem Rückspiegel. Glücklicherweise konnte ich seinen Überholversuch abwehren und die Spitze verteidigen. Trotz der teils schwierigen Witterungsverhältnisse an diesem Wochenende bin ich mit meinen Rennen zufrieden. Der nächste Sieg kann kommen." Nicolas Beer ( Neuhauser Racing), Zweiter: "Ich bin sehr zufrieden, zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf dem Podest zu stehen. Am Vormittag war die Pace meines Autos so gut, dass ich mir sogar Siegchancen ausgerechnet hatte. Sobald die Ampel ausging, kämpfte ich allerdings ein wenig mit meinem Boliden und bin daher sehr glücklich, dass es für einen Platz unter den ersten Drei gereicht hat. Der Zweikämpf mit Indy Dontje machte mir sehr viel Spaß - im einen Moment zog er weg, im nächsten holte ich wieder auf, so muss Rennsport sein." Marvin Dienst (Neuhauser Racing), Dritter: "Ein Podestplatz an meinem ersten Rennwochenende ist ein super Gefühl. Zu Beginn des Rennens glaubte ich sogar an einen Sieg, da ich schneller als die Piloten vor mir war. Ich wollte aber kein Überholmanöver gegen meinen Teamkollegen riskieren, um beide Autos für das Team sicher ins Ziel zu bringen - ich gönne Nicolas den zweiten Platz. Mit meinem Wochenende bin ich sehr zufrieden: Wir haben uns vom Training über das Qualifying bis hin zu den Rennen systematisch gesteigert." >![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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