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![]() Legende gewinnt den ersten Lauf in der Saison 2013 Lukas Schreier bester Deutscher auf Platz fünf ![]() Vom 03. bis 05. Mai ging es für den Volkswagen Scirocco R-Cup endlich wieder los. Im Rahmen der DTM startete er im Badischen in seine vierte Saison. 19 Nachwuchs-Rennfahrer aus zehn Nationen und vier Motorsport-Legenden wollten sich hier auf dem Hockenheimring beim ersten Lauf in ihren 285 PS starken Scirocco`s wieder messen. Mit dabei sind die Ex-DTM Champions Nicola Larini (Italien) und Eric van de Poele (Belgien) sowie die früheren Formel-1-Piloten Jan Lammers (Niederlande) und Martin Donelly (Großbritanien). In dieser Saison treten die Legenden künftig im Teamduell gegeneinander an: "DTM-Legend" vs. "Motorsport-Allstarts". Pro Wochenende kommt es so zum Duell "zwei versus zwei". Dabei werden die Punkte wie in der DTM vergeben (25-18-15-12) und pro Zweier-Team addiert. Am Ende der Saison wird sich zeigen, wer die Nase vorn hat. Die Legenden aus der DTM oder die "Allstars" aus den anderen Rennserien. Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor: "Der Volkswagen Scirocco R-Cup hat sich als umweltfreundlicher Markenpokal in der Welt etabliert - das zeigt nicht zuletzt unsere neue Partnerschaft mit dem weltgrößten Erdgasproduzenten GAZPROM. Das starke Teilnehmerfeld garantiert mit unseren hoch karätigen Legenden-Startern spannende Rennen. Ich freue mich sehr, dass wir den Fans beim Saisonauftakt in Hockenheim gleich vier ehemlaige Formel-1-Piloten bieten können." Nicola Larini, DTM-Gesamtsieger 1993: "Hockenheim ist, ähnlich wie Monza in meiner Heimat Italien, eine der ganz großen traditionsreichen Rennstrecken. Von daher ist es immer ein besonderes Gefühl, hier zu fahren, nicht nur wegen meine DTM-Erinnerungen. Schon vor zwei Jahren beim Scirocco R-Cup-Saisonauftakt in Hockenheim habe ich die Legenden-Wertung gewonnen und bin Gesamtdritter geworden. Daran möchte ich diesmal anknüpfen. Mich hat schon damals das Erdgas-Prinzip begeistert. Das ist eine tolle Sache, die hoffentlich mehr Nachahmer findet. Gefallen hat mir auch der Push-to-Pass-Button. Den sollte es definitiv auch in anderen Rennserien geben." Michele Di Martino, Scirocco R-Cup-Fahrer: "Ich kann mein Debüt im Scirocco R-Cup kaum abwarten. Der Scirocco vermittelt dem Fahrer ein super Fahrgefühl, was gerade mir als Rookie natürlich entgegenkommt. Schon bei meiner ersten Testfahrt in Oschersleben habe ich mich im Cockpit auf Anhieb wohlgefühlt und konnte mich sofort ausschließlich aufs Fahren konzentrieren. Ich freue mich sehr, dass ich in dieser Saison meine ersten Gehversuche im Tourenwagen-Sport machen darf. Mein Ziel ist es, möglichst viel dazuzulernen für meine weitere Karriere im Tourenwagen- oder GT-Sport." Dennis Trebing, Scirocco R-Cup-Fahrer: "Ich kann den Start in die neue Saison kaum erwarten, nachdem ich letztes Jahr den zweiten Gesamtplatz belegt habe. Dieses Jahr bin ich heiß auf den Gesamtsieg. Der Hockenheimring ist einer meiner Lieblingsrennstrecken, auf die ich mich jedes Mal freue, wenn ich dort an den Start gehe. Der Cup-Scirocco hat sich bei den Tests in Oschersleben bereits super angefühlt. Jetzt kann das erste Rennen kommen." Am Freitagnachmittag nahmen die 22 Fahrerinnen und Fahrer ihr freies Training in Angriff. In diesen 45 Minuten wechselten sie ihre Positionen des öfteren. Am Ende hatte sich der Legenden-Pilot Nicola Larini gegenüber allen anderen mit 15 Runden und einer Zeit von 1.56,612 Minuten durchgesetzt. Hinter ihm lagen Patrick Eisemann und Manuel Fahnauer. Michele Di Martino musste sich zunächst mir Rang dreizehn zufrieden geben. Die beiden Damen im Feld Mikaela Ahlin-Kottulinsky und Michelle Gatting nahmen die Ränge zehn und vierzehn ein. Auf den Plätzen sieben, acht und zwölf hatten sich die Legenden Martin Donelly, Jan Lammers und Eric van de Poele platziert. Kenneth Kröpfl hatte elf Runden hinter sich gebracht und wurde als Zweiundzwanzigster gewertet. Sein Fahrzeug kam am Schluß auf dem Abschleppwagen ins Fahrerlager zurück. Für die Pilotinnen und Piloten wurde es am Samstagmittag ernst, denn nun mussetn die das Qualifying, welches für die Startaufstellung am Nachmittag ausschlaggebend ist, unter die Räder nehmen. Gegenüber gestern fanden sie ganz andere Witterungsbedingungen vor, denn es hatte seit Freitagabend geregnet und es regnete immer noch. Immer wieder wechselten die Positionen des öfteren. Bei Halbzeit dieser Sitzung hatte sich Kelvin van der Linde an die Spitze gesetzt, gefolgt von Nicolai Moller Madsen und Kasper H. Jensen. Als bester Legenden-Pilot war Jan Lammers auf Rang sechs unterwegs. Zu dieser Zeit hatte Martin Donelly es übertrieben und landete im Kiesbett. Danach musste er dort erst einmal geborgen werden. Bei noch fünf Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Nicola Larini mit einer Zeit von 2:10,049 Minuten an die Spitze gesetzt. Hinter ihm lagen Kelvin van der Linde und Nicolai Moller Madsen. Michelle Gatting befand sich als beste Dame auf Rang fünf. Am Schluß hatte sich an den Platzierungen nichts geändert, so das als bester Legenden-Pilot Nicola Larini von der Pole starten wird, gefolgt von Kelvin van der Linde und Nicolai Moller Madsen. Michelle Gatting wird als beste Dame von Rang fünf aus ins Rennen gehen. In der siebten Startreihe wird Michele di Martino stehen. Ihren ersten Lauf in dieser Saison nahmen die Protagonisten am Samstagmittag bei trockenem Wetter in Angriff. Das Wetter hatte sich gegenüber morgens gebessert. Nach der Einführungsrunde konnte der Pole-Setter seine Position gegenüber der Konkurrenz nicht behaupten, denn er wurde direkt von Kelvin van der Linde attackiert. Dieser hatte beim Start das Push-to-Pass System aktiviert. Durch die erste Kurve kamen sie alle sehr diszipliniert hindurch. In der Spitzkehre ging auch alles gut. Die ersten beiden hatten sich bereits etwas vom übrigen Feld gelöst. Unterdessen war der Führende Kelvin van der Linde auf Abwegen unterwegs. Nicola Larini hatte die Führung wieder übernommen. Nach der ersten Runde führte der Pole-Setter mit einem Vorsprng von 1,2 Sekunden, gefolgt von Lucas Schreier und Kelvin van der Linde. Michelle Gatting hatte ihre Position nicht behaupten können und war auf Rang acht zurückgefallen. Überall im Feld kam es zu harten aber fairen Zweikämpfen. Im Verlauf der zweiten Runde fielen sie in der Sachskurve übereinander her. Dennis Trebing lag nur auf Rang acht. Zwei Plätze gut gemacht hatte der Neueinsteiger Michele Di Martino. Kelvin van der Linde auf Rang zwei hatte alle Hände voll zu tun sich Lucas Schreier und Kasper H. Jensen vom Hals zu halten. In der nächsten Umrundung hatte Letzterer sich auf Rang drei geschoben. Ross Wylie war von Rang 17 aus ins Rennen gegangen und konnte sich bereits nach drei Runden auf Platz elf fahren. Kasper H. Jensen hatte sich zu dieser Zeit Kelvin van der Linde zurecht gelegt und ging vorbei. Er machte sich jetzt auf den Weg zum Führenden Italiener. Michelle Gatting konnte sich einige ihrer männlichen Kollegen zurecht legen und niederringen. Sie war auf Rang sieben unterwegs. Es dauerte nicht lange und sie konnte dann Platz sechs einnehmen. Mikaela Ahlin-Kottulinsky war unterdessen auf Platz elf fahrend etwas auf Abwegen unterwegs. Der Vorsprung des Führenden war auf 0,8 Sekunden geschrumpft. Unterdessen war Michele Di Martino bis auf Rang 21 zurückgereicht worden. Lukas Schreier war in der sechsten Runde mächtig über die Curbs geräubert. Dabei stieg er seitlich auf. Konnte sein Fahrzeug aber wieder stabilisieren und seinen vierten Rang behaupten. Er hatte jetzt aber den Druck von Michele Gatting zu spüren. Zur gleichen Zeit musste Nicola Larini absolute Kampflinie fahren. In der siebten Runde hatte die junge Dänin sich zwei Konkurrenten zurecht gelegt und beide niedergerungen. Damit hatte sie Platz drei eingenommen. Ein harter Kampf war zwischen Victor Bouveng und Jordan Lee Pepper entstanden. Hier ging es um Platz sieben. Es dauerte nicht lange und der Südafrikaner konnte sich auf Rang sieben schieben. Diese beiden hatten zuvor etwas den Lack ausgetauscht. Michele Gatting auf Rang drei hatte sich Luft verschaffen können, weil Lucas Schreier und Kelvin van der Linde sich nicht einig waren und sich immer wieder behackten. Jordan Lee Pepper auf Platz sieben hatte eine Armada von fünf Fahrzeugen hinter sich. Auch in den hinteren Plätzen wurde hart um jede Position gekämpft. Rundenlang dauerte der Kampf zwischen Kelvin van der Linde und Lucas Schreier um Platz vier an. Da diese beiden sich immer wieder behackten, konnte Nicolai Moller Madsen an dieses Duo herankommen. Nach elf Runden holte sich Nicola Larini einen Start-Ziel-Sieg, gefolgt von Kasper H.Jensen und Michelle Gatting. Zweitbester Legenden-Pilot war Jan Lammers auf Rang neun. Die zweite Dame im Feld Mikaela Ahlin-Kottulinsky sah die Zielflagge auf Rang elf. Michele Di Martino konnte sich auf Rang 15 fahren und wurde dort abgewunken. Martin Donelly und Eric van de Poele sahen die Zielflagge auf den Plätzen 17 und 21. In der Meisterschaft hat Kasper H. Jensen 30 Punkte auf dem Konto, gefolgt von Michelle Gatting mit 24 und Kelvin van der Linde mit 20 Punkten. Die Junior-Wertung führt Lucas Schreier mit 30 Zähler an vor Nicolai Moller Madsen mit 24 und Jordan Lee Pepper mit 20 Zähler. Die DTM-legenden führen mit 37 Punkte die Tabelle an, gefolgt von den allstars mit 33 Punkten. Nicola Larini: "Ein Klasserennen für die Zuschauer mit jeder Menge Action auf der Strecke! Nach zwei Podiumsplätzen im Scirocco-Cup jetzt ganz oben zu stehen, ist eine tolle Sache. Klar, dass ich jetzt bei meinem nächsten Start den Sieg verteidigen muss. Mein Start war allerdings gar nicht gut, ich hab schon wieder vergessen, den Push-to-pass-Knopf zu drücken. Kelvin van der Linde hat sich aber auch sehr gut vorbeigeschoben. Nach seinem Verbremser habe ich mir dann zum Glück die Führung zurückerobert. Ab der zweiten Rennhälfte war es dann ein schönes Duell mit dem jungen Dänen Kasper Jensen, das hat sehr viel Spaß gemacht. Kompliment an ihn für seine faire Fahrweise. Und auch Michelle Gatting, die schnellste Lady im Feld, hat mich sehr beeindruckt – ich glaube, sie wird in dieser Saison noch einige Mal auf dem Podium landen." Kasper H. Jensen: "Ich bin superhappy mit Platz zwei. Die Saison geht da los, wo sie das letzte Mal aufgehört habe. Nicola war heute einfach zu stark, aber es ist ja auch nicht das Schlimmste von einem ehemaligen DTM-Champions geschlagen zu werden. Ich bin jedenfalls froh, der beste Permanent-Starter zu sein und in der Gesamtwertung in Führung zu liegen." Michelle Gatting: "Ich bin sehr glücklich, ein großartiges Gefühl auf dem Podium zu stehen! Ich wusste nach dem Qualifying, dass ich mir aufgrund meiner Erfahrung im Scirocco Hoffnungen aufs Podium machen kann, auch weil zwei der Starter vor mir ihre erste Saison im Cup haben. Dass es geklappt hat, ist grandios. Ich habe für den Erfolg aber auch hart gearbeitet, in der Winterpause viel für meine Fitness getan und unzählige Stunden Videoanalyse betrieben. Das hat sich ausgezahlt und darauf bin auch etwas stolz." ![]() Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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