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![]() Thomas Tekaat wird Meister 2013 Jürgen Schmarl wird als letzter Sieger der MINI Trophy abgewunken ![]() Vom 27. bis 29. September fand im Rahmen der ADAC GT Masters das Finale der MINI Trophy statt. Die letzten beiden Läufe in dieser Saison mussten die Pilotinnen und Piloten in Baden Württemberg und zwar auf dem Hockenheimring hinter sich bringen. Als Tabellenführer reiste Thomas Tekaat (Besaplast Team Dombeck) mit 258 Punkten hierher an, gefolgt von dem Österreicher und Titelverteidiger Jürgen Schmarl (Team Fast Forward) mit 233 und Steve Kirsch (Frensch Power Motorsport) mit 227 Punkten. Zu diesen drei gesellt sich auch noch der Teamkollege von Jürgen Schmarl Andre Fleischmann. Er hat 211 Zähler auf seinem Konto. Für diese vier geht es nicht nur um den Titel "Champion MINI TROPHY 2013“, sondern auch um die damit verbundene Teilnahme an der Fahrersichtung in einem BMW Z4 GT3 des BMW Teams Schubert Motorsport und natürlich um den Hauptgewinn, einen MINI John Cooper Works Coupé. Steven Fürsch (Racing 4 Friends) reist als Favorit auf den Sieg in der Gentleman-Wertung ins Badische, musste seine Titelambitionen als Fünfter der Fahrerwertung aber bereits vorzeitig zu den Akten legen. Das Finale wird das Team Gigamot Racing nutzen, der MINI TROPHY mal wieder einen Besuch abzustatten. Die Mannschaft, die mit Nico Bastian 2011 den Champion der MINI Challenge stellte, bringt wie alle Teams einen MINI John Cooper Works Challenge mit 211 PS für Stefan Wieland und Martin Heidrich an den Start. Ebenfalls außerhalb der Punktewertung starten zwei weiterer Gaststarter, die die Finger nicht vom Lenkrad lassen können. Peter Kieber, der Liechtensteiner, der bereits im letzten Jahr bei dem Finale an den Start gegangen ist, wird auch dieses Mal wieder ins Lenkrad greifen. Für das Team Racing 4 Friends geht Thomas Wolf an den Start. In einem Starterfeld von 20 Fahrzeugen muss jeder Fahrer Top-Leistung bringen, um sich zu beweisen. Die Pilotinnen und Piloten mussten nach der Mittagspause am Freitag von 13.45 Uhr bis 14.15 Uhr hinaus auf die Strecke um ihr freies Training hinter sich zu bringen. Dieses fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Nach drei absolvierten Runden hatte sich der amtierende Meister Jürgen Schmarl (Team Fast Forward) mit einer Zeit von 2:01,630 Minuten gegenüber allen anderen behauptet. Hinter ihm befanden sich Andre Fleischmann sein Teamkollege und Thomas Tekaat (Besaplast Racing Team). Steve Kirch (Frensch Power Motorsport) musste sich zunächst mit Rang vier zufrieden geben. Als beste Dame war Cora Schumacher auf Platz elf unterwegs. Direkt hinter ihr lag Bernhard Wagner (Frensch Power Motorsport). Steven Fürsch, der die Gentlemen-Wertung anführt hatte Rang sechs eingenommen. Er hatte im nachhinein das Fahrzeug vor der Mercedes Tribüne nicht mehr auf der Strecke halten können und war heftigst eingeschlagen. Das Training wurde mit der roten Flage abgebrochen und nicht wieder aufgenommen. Das Fahrzeug war danach kernschrottt und kam auf dem Abschleppwagen zurück ins Fahrerlager. Nachdem man ihn geborgen hatte wurde er aus Sicherheitsgründen ins Krankenhaus verbracht. Am Samstagmorgen von 9.35 Uhr bis 10.05 Uhr wurde es ernst für die Protagonisten, denn nun stand das Zeittraining auf dem Programm, in dem die Startaufstellung für das Rennen am Samstagnachmittag ausgefahren wird. Die Zeiten gegenüber gestern wurden schneller. Zunächst wechselten die Positionen des öfteren. Der amtierende Meister Jürgen Schmarl hatte sich nach acht Runden mit einer Zeit von 2:00,098 Minuten die Pole-Position geholt, gefolgt von seinem stärksten Widersacher Thomas Teekat und Steve Kirsch. Als schnellster Gentlemen wird Bernhard Wagner von Rang acht aus ins Rennen gehen. Cora Schumacher war auf Startplatz zehn die beste Dame im Feld. Reinhard Nehls hatte sich auf Rang dreizehn platziert, wird aber von ganz hinten starten, da er vom Lausitzring eine Strafversetzung von zehn Startplätzen erhalten hatte. Die Pilotinnen und Piloten machten sich am Samstagnachmittag bereit um ihren zwölften Lauf in dieser Saison unter die Räder zu nehmen. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne weiteres, aber der Pole-Setter konnte seine Position nicht behaupten, denn Thomas Tekaat rang ihn noch vor der ersten Kurve nieder. Hier kamen sie fast alle einigermaßen gut hindurch. Überall im Feld ging es schon mächtig zur Sache. Einen harten Kampf lieferten sich Peter Kieber und Lennart Marioneck. Nach der ersten Runde führte wieder Jürgen Schmarl mit einem knappen Vorsprung von 0,689 Sekunden, gefolgt von Thomas Tekaat und Steve Kirsch. Bernhard Wagner hatte Boden gut gemacht und lag auf Platz sechs. Zwischen Patrick Assenheimer und Dirk Lauth ging es auch mächtig zur Sache. Hier ging es um Platz zehn. Nach zwei Runden erhielt Lennart Marioneck von der Rennleitung eine Verwarnung wegen pushing another car. Als beste Dame war Cora Schumacher auf Platz elf unterwegs. Reinhard Nehls, der von hinten gestartet war, hatte sich schon bis auf Platz dreizehn nach vorne gearbeitet. Andre Fleischmann, der von Platz sechs aus ins Rennen gegangen war, hatte sich auf Rang vier platziert. Er setzte nun Steve Kirsch unter Druck. Dieser musste absolute Kampflinie fahren. Der Führende hatte sich unterdessen mit 1,212 Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Alle Hände voll zu tun hatte auch Henry Littig, denn die Attacken von Lennart Marioneck wurden Runde um Runde härter. Im Verlauf der fünften Runde war Andre Fleischmann in der Spitzkehre innen an Steve Kirsch vorbeigegangen und hatte sich damit auf Platz drei gefahren. Doch so einfach wollte sich Steve Kirsch nicht geschlagen geben. Unterdessen war der amtierende Meister mit 1,602 Sekunden auf und davon gefahren. Zu dieser Zeit war Reinhard Nehls ohne Schwierigkeiten an Cora Schumacher vorbeigegangen und versuchte nun Patrick Assenheimer auf Platz neun unter Druck zu setzen. Überall im Feld hatten sich Grüppchen gebildet und dort wurde hart um jede Position gekämpft. Bernhard Wagner auf Platz sieben versuchte sich Martin Heidrich om Hals zu halten. Die ersten drei fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. In er Spitzkehre hatte Peter Kieber versucht sich wieder in die Top 10 zu fahren. Bei diesem Versuch schwamm das Fahrzeug mächtig auf. Er konnte es aber wieder stabilisieren und ging dann noch an Patrick Assenheimer vorbei und nahm somit Platz zehn ein. Vor ihm fuhr nun Reinhard Nehls. Bei noch zwölf Minuten zu fahrender Zeit hatte Bernhard Wagner Martin Heidrich nicht mehr halten können und musste diesen ziehen lassen. Dirk Lauth hatte zwischenzeitlich Florian Weber niedergerungen und legte sich nun Doreen Seidel zurecht. In der Schlußphase war Hennry Littig auf Platz sechs als bester Gentlemen unterwegs. Da sich Doreen Seidel und Dirk Lauth rundenlang behackten konnte Florian Weber wieder zu diesem Duo aufschließen und versuchte an Dirk Lauth vorbeizugehen. Dieser konnte aber die Oberhand behalten und hatte es dann in der elften Runde bei der Anfahrt zur Mercedes Arena geschafft Doreen Seidel niederzuringen. Damit war er neuer Dreizehnter. Von alledem bekam Jürgen Schmarl an der Spitze nichts mit denn er war mit 3,725 Sekunden dem Feld auf und davon gefahren. Nachdem Dirk Lauth auf Rang dreizehn vorgefahren war konnte er sich auch direkt von seinen beiden Verfolgern absetzen. Immer wieder knallte Doreen Seidel Florian Weber die Türe vor der Nase zu. Nach 15 Runden holte sich Jürgen Schmarl seinen dritten Saisonsieg, gefolgt von Thomas Tekaat und Andre Fleischmann. Bernhard Wagner beendete das Rennen auf Rang acht. Als bester Gentleman kam Henry Littig als Sechster ins Ziel. Cora Schumacher wurde als schnellste Dame auf Platz elf abgewunken. In der Meisterschaft führt Thomas Tekaat mit 282 Punkte vor Jürgen Schmarl mit 265 und Steve Kirsch mit 244 Punkten. In der Teamwertung hat Team Fast Forward mit 486 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Besaplast Team Dombek mit 407 und Frensch Power Motorsport mit 373 Zähler. Auf Rang eins in der Gentlemanwertung liegt weiterhin Steven Fürsch mit 159 Punkten. Dahinter befinden sich Dirk Lauth mit 146 und Henry Littig mit 130 Punkten. Als die Fahrerinnen und Fahrer ihren letzten Lauf am Sonntagmittag unter die Räder nehmen wollten, fing es leicht an zu tröpfeln. Die ersten sechs aus dem ersten Lauf von gestern starten in umgekehrter Reihenfolge. Damit stand Henry Littig auf der Pole, gefolgt von Lennart Marioneck und Steve Kirsch. Nach der Einführungsrunde funktionierte auch dieser Start ohne weiteres und der Pole-Setter konnte seine Position zunächst behaupten und ging auch als Erster in die erste Kurve. Überall im Feld kam es bereits zu harten aber fairen Zweikämpfen. Wenige Meter später drehte sich Bernhard Wagner, Reinhard Nehls und Victoria Fross konnten nicht mehr ausweichen und knallten in ihn hinein. Der Gaststarter Peter Kieber hatte auch etwas abbekommen. Er konnte aber weiter fahren. Havariert blieben sie auf der Strecke liegen. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus, um sie alle in Ruhe bergen zu können. Henry Littig führte unterdessen weiterhin das Feld an vor Lennart Marioneck und Steve Kirsch. Der Re-Start erfolge dann nach vier Runden und ging zu Gunsten von Henry Littig aus. Die ersten vier konnten sich ein wenig absetzen. Der amtierende Meister befand sich noch auf Platz sechs. Sein stärkster Widersacher Thomas Tekaat fuhr auf Platz fünf. In der fünften Runde konnte Jürgen Schmarl sich Thomas Tekaat zurecht legen und war an ihm vorbeigezogen. Jetzt setzte er Andre Fleischmann unter Druck. Es dauerte auch nicht lange und er rang diesen und dann sogar Steve Kirsch auf Platz drei nieder. An der Spitze hatte es auch einen Führungswechsel gegeben und zwar war Lennart Marioneck an Henry Littig vorbeigegangen. Als beste Dame war Cora Schumacher auf Rang zehn unterwegs. In der Spitzekehre waren sich Henry Littig und Lennart Marineck nicht ganz einig . Letzterer musste dort weit nach außen gehen. Jürgen Schmarl hatte sich auf Rang zwei geschoben und Henry Littig verlor noch mehr Plätze, denn Steve Kirsch und Andre Fleischmann waren auch noch vorbeigegangen. In der siebten Runde ging Jürgen Schmarl an Lennart Marioneck vorbei und konnte sich auch in der Spitzkehre durchsetzen und behielt die Führungsposition. Zu dieser Zeit befand sich Thomas Tekaat auf Platz sechs. Hinter ihm war Martin Heidrich unterwegs und setzte diesen arg unter Druck. Dirk Lauth auf Platz neun fahrend hatte nach vorne und hinten genug Luft. Eine Verwarnung hatte Florian Weber wegen Verlassens der Strecke bekommen. Zwischenzeitlich hatte Cora Schumacher sich auf Platz neun gefahren. An der Spitze war der Führende mit 3,041 Sekunden auf und davon gefahren. Lennart Marioneck hatte alle Hände voll zu tun sich Steve Kirsch Andre Fleischmann und Henry Littig vom Hals zu halten. In der elften Runde hatte Doreen Seidel von Peter Kieber einen Schubser erhalten und war leicht in die Mauer eingeschlagen. Martin Heidrich hatte immer noch keinen Weg gefunden an Thomas Tekaat vorbeizugehen. Sollte er es schaffen auf Platz sechs vorzufahren, wäre Jürgen Schmarl Meister. Käme aber Thomas Tekaat auf Platz sechs ins Ziel wäre ihm der Meistertitel sicher. Die letzten dreieinhalb Minuten wurden für Thomas Tekaat zur Qual, denn er musste diesen Platz halten, dann hätte er nur einen Punkt mehr als Jürgen Schmarl und würde damit als letzter Meister der MINI Trophy in die Geschichtsbücher eingehen. Denn im nächsten Jahr wird es diese Serie nicht mehr geben. Von alledem bekam Jürgen Schmarl an der Spitze nichts mit, denn er hatte sich weiter absetzen können. Nach vierzehn Runden wurde Jürgen Schmarl mit einem Vorsprung von 3,993 Sekunden als Sieger abgewunken, gefolgt von Lennart Marioneck und Steve Kirsch. Mit Rang sechs holte sich Thomas Tekaat die Meisterschaft. Cora Schumacher wurde als schnellste Dame auf Platz neun abgewunken. Mit 297 Punkte holte sich Thomas Tekaat die Meisterschaft vor Jürgen Schmarl mit 269 und Steve Kirsch mit 264 Punkten. Die Gentlemenwertung gewann Steven Fürsch mit 159 Zähler vor Dirk Lauth mit 156 und Henry Littig mit 146 Zähler. Die Teamwertung gewann Team Fast Forward mit 533 Punkte vor Besaplast Team Dombek mit 438 und Frensch Power Motorsport mit 393 Punkten. ![]() Tabellen:
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