Oschersleben
26.04. - 28.04.2013

Nürburgring 24h
17.05. - 19.05.2013

Sachsenring
07.06. - 09.06.2013

Nürburgring
19.07. - 21.07.2013

Red Bull Ring / A
09.08. - 11.08.2013

Lausitzring
30.08. - 01.09.2013

Hockenheim
27.09. - 29.09.2013


Tabellen

Mini-Starter

Serien-Infos



Patrick Assenheimer gewinnt den Lauf durch die "Grüne Hölle"
Reinhard Nehls bester Gentleman-Driver

Für die Protagonisten der MINI Trophy steht am Pfingstwochenende das Highlight im Rennkalender auf dem Programm und zwar wird vom 17. bis 20. Mai der dritte Lauf im Rahmen des 41. ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring ausgetragen. Die 17 Teilnehmer müssen diesmal vier Runden auf der legendären Nordschleife auch die "Grüne Hölle" genannt absolvieren. Die 25,378 Kiliometer lange Rennstrecke ist für alle eine Herausforderung. In den Streckenabschnitten wie Fuchsröhre, Bergwerk oder Wehrseifen müssen sie ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Die Rennstrecke in der Eifel ist weltweit einzigartig. Sie wird von den Fahrern geliebt oder gehasst. Als Tabellenfrührer reiste hier der Instruktor vom Sachsenring Steve Kirsch (Frensch Power Motorsport 1+2) mit 51 Punkten an, gefolgt von dem Österreicher Jürgen Schmarl (Team Fast Forward) mit 48 und Andre Fleischmann (ebenfalls Team Fast Forward) mit 41 Punkten. Ein begehrter Anreiz für die Fahrer ist wie schon in der Vergangenheit der MINI TROPHY Wanderpokal. Diesmal erhält der Pilot, der den vierten Platz belegt die Straßenversion des MINI Rennfahrzeugs in Form eines MINI John Cooper Works zur freien Verfügung bis zum nächsten Rennen. Am Sachsenring (07.-09.Juni) im Rahmen des ADAC GT Masters wird er ihn dann an das Team, das am Wochenende die meisten Punkte erzielt übergeben.

Am späten Freitagnachmittag machten sich die Fahrerinnen und Fahrer der MINI Trophy bereit zum ersten Mal an diesem Wochenende durch die "Grüne Hölle" zu gehen. Das erste freie Training stand über eine Stunde an. Sie hatten alle mit schlechten Witterungsbedingungen zu tun, denn am frühen morgen wurden einige Zeittrainingssitzungen wegen starken Nebels abgesagt und später fing es auch noch massiv an zu regnen und es regnete immer noch. Somit mussten sie alle mit Regenreifen hinaus gehen. Die MINI Trophy ging zusammen mit dem Clio Cup Bohemia auf die Strecke hinaus. Nach der ersten Runde hatte Jörg Weidinger mit einer Zeit von 11:35,838 Minuten das Zepter übernommen, gefolgt von Patrick Assenheimer und Steve Kirsch. Bei dieser Reihenfolge sollte es aber nicht bleiben. Beim nächsten Umlauf hatte sich Patrick Assenheimer an die Spitze gefahren. Hinter ihm lagen Steve Kirsch und Jörg Weidinger.

Der amtierende Meister Jürgen Schmarl befand sich zu dieser Zeit nur auf Rang fünf. Bernhard Wagner fuhr unterdessen auf Platz zehn. Als beste Dame platzierte sich Doreen Seidel auf Rang 15. Nach drei gefahrenen Runden hatte sich Thomas Tekaat auf Rang drei geschoben. Auf Platz vier befand sich Jörg Weidinger, er war damit auch bester Gentleman-Driver. Bernhard Wagner hatte sich auf Rang neun verbessert. Auch Cora Schumacher konnte einiges zulegen und lag in der Endphase auf Platz vierzehn und war damit beste Dame im Feld. In den letzten Minuten konnten noch Zeitverbesserungen erreicht werden. Als schnellster Mann hatte sich dann Jörg Weidinger mit einer Zeit von 11:14,332 Minuten erwiesen, gefolgt von Patrick Assenheimer und Steve Kirsch. Bernhard Wagner und Cora Schumacher belegten die Ränge zehn und dreizehn. Jürgen Schmarl musste sich mit Patz fünf zufrieden geben.

Die Fharerinnen und Fahrer mussten ihr entscheidendes Zeittraining, in dem die Startaufstellung ausgefahren wird, am frühen Samstagmorgen in Angriff nehmen. Diesmal war die Strecke trocken und somit konnten auch schnellere Zeiten gegenüber dem Vortag erreicht werden. Als der amtierende Meister aus seiner ersten Runde durch die "Grüne Hölle" zurückkam hatte er für die anderen eine Zeit von 10:21,848 Minuten gefahren, gefolgt von Thomas Tekaat und Steve Kirsch. Beim nächsten Umlauf hatte Jürgen Schmarl seine eigene Bestzeit unterboten. Unterdessen hatte sich Steve Kirsch auf Rang zwei geschoben. Dort blieb er aber nicht lange, denn Thomas Tekaat holte sich diesen Rang wieder zurück. Am Schluß war nach vier gefahrenen Runden niemand an die Zeit von Jürgen Schmarl herangekommen. Er holte sich mit 10:07,266 Minuten die Pole für das sonntägige Rennen. Hinter ihm werden Thomas Tekaat und Steve Kirsch ins Rennen gehen. Von Startplatz sieben startet der beste Gentleman Dirk Lauth ins Rennen gehen. Bernhard Wagner steht in der sechsten Startreihe und Doreen Seidel wird als beste Dame von Patz 15 aus ins Rennen gehen.

Der dritte Lauf der Saison stand am Sonntagmorgen zusammen mit dem Clio Cup Bohemia an. Vier Mal ging es über die 25,378 Kilometer lange Nordschleife. Die Fahrerinnen und Fahrer hatten optimale Witterungsbedingungen, denn die Sonne schien und die Strecke war komplett trocken. Mit einigen Minuten Abstand gingen die beiden Serien durch die "Grüne Hölle". Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten und führte das weit gefächerte Feld in die erste Kurve. Thomas Tekaat konnte wenig später an Jürgen Schmarl vorbeigehen. Dazu gesellte sich noch Steve Kirsch. In der Dunlop-Kehre war schon einer der Protagonisten weit nach außen gekommen. Als Führender ging Thomas Tekaat auf die Nordschleife hinaus. Nach der ersten Runde führte weiterhin Jürgen Schmarl, gefolgt von Patrick Assenheimer und Thomas Tekaat.

Jörg Weidinger der Gaststarter hatte sich von Rang zwölf bis auf Platz vier nach vorne gefahren. Dahinter lag Steve Kirsch. Mit sieben Fahrzeugen kamen sie über Start und Ziel. Auf Rang sieben war Reinhard Nehls als bester Gentleman-Driver unterwegs. Patrick Assenheimer hatte sich von Platz vier auf Rang zwei nach vorne gearbeitet und versuchte den Anschluß an den Führenden zu bekommen. Bernhard Wagner hatte einen Platz verloren und befand sich auf Rang zwölf. Zwei Plätze dahinter lag Doreen Seidel, die damit die beste Dame war. Beim nächsten Umlauf hatte es einen Führungswechsel gegeben und zwar hatte Patrick Assenheimer die Spitze übernommen, gefolgt von Jürgen Schmarl und Steve Kirsch. Jörg Weidinger musste zu dieser Zeit mit Problemen die Box aufsuchen. Thomas Tekaat war auf Rang vier zurückgefallen.

Nach drei gefahrenen Runden hatte sich an der Spitze nichts getan. Patrick Assenheimer führte mit einer Sekunde vor Jürgen Schmarl und Thomas Tekaat.Steve Kirsch war mit Problemen in die Bx abgebogen. Reinhard Nehls war auf Platz fünf immer noch bester Gentleman-Driver. Zwei Plätze gut gemacht hatte Bernhard Wagner. Für Steve Kirsch war das Rennen gelaufen, denn er stand mit geöffneter Motorhaube in der Box. Jürgen Schmarl war beim Einbiegen auf die Nordschleife mit einer Wagenlänge an Patrick Assenheimer dran. Nach vier Runden kam Patrick Assenheimer als Erster über Start und Ziel und wurde damit als Sieger abgewunken mit einem Vorsprung von 0,4 Sekunden, gefolgt von Jürgen Schmarl und Thomas Tekaat. Reinhard Nehls kam als Fünfter ins Ziel und war damit der beste Gentleman-Driver. Bernhard Wagner beendete das Rennen auf Platz neun. Als beste Dame überquerte Doreen Seidl auf Rang zwölf den Zielstrich.

In der Meisterschaft führt Jürgen Schmarl mit 73 Punkten vor Patrick Assenheimer mit 67 und Thomas Tekaat mit 61 Punkten. In der Genlemanwertung hat Reinhard Nehls mit 43 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Steven Fürsch mit 42 und Dirk Lauth mit 40 Zählern. Auf Rang eins in der Teamwertung liegt Team Fast Forward mit 128 Punkten. Rang zwei und drei nehmen Besaplast Team Dombeck mit 98 und Frensch-Power-Motorsport mit 86 Punkten ein.


CS

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