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![]() Zweiter Saisonsieg für Thomas Tekaat Jürgen Schmarl weiterhin Tabellenführer ![]() Direkt eine Woche nach dem Rennen auf dem Nürburgring zog der Tross der MINI Trophy ins Ausland und zwar nach Österreich in die Steiermark zum Red Bull Ring. Im Rahmen des ADAC Masters Weekend stehen vom 09. bis 11 August nun die Läufe acht und neun auf dem Programm. Hier finden Fahrer und Fans der MINI TROPHY eine wunderschön gelegene Rennstrecke vor, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten unter verschiedenen Namen (Österreichring, A1-Ring) Motorsportgeschichte geschrieben hat. Am 15. Mai 2011 wurde der Red Bull Ring unter seinem heutigen Namen wiedereröffnet und der umgebaute 4,318 Kilometer lange Kurs den nationalen und internationalen Motorsportbegeisterten vorgestellt. Als Tabellenführer kommt Jürgen Schmarl(Team Fast Forward) mit 171 Punkten nach Östereich gereist vor seinem Teamkollegen Andre Fleischmann mit 154 und dem Frensch Power Motorsport-Piloten Steve Kirsch mit 147 Punkten. Der MINI TROPHY Wanderpokal geht diesmal an den Fahrer, der den 5. Platz im Rennen 1 erreicht. Dieser MINI John Cooper Works, die Straßenversion des MINI Rennfahrzeugs, wird jedes Mal für eine Sonderwertung, bis zur nächsten Veranstaltung an einen Fahrer oder ein Team verliehen. Für die beiden Österreicher im Fahrerfeld der MINI TROPHY, Jürgen Schmarl und Bernhard Wagner, sind die Rennen in Ihrer Heimat natürlich etwas Besonderes. Der 37-jährige Schmarl ist seit 1989 im nationalen und internationalen Kart-, Formel- und Tourenwagensport erfolgreich tätig und gewann in der Saison 2012 den Titel in der MINI TROPHY. Sein Landsmann Bernhard Wagner startete, bevor er zur MINI TROPHY stieß, seine Motorsportkarriere in der Sidecar Klasse der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Dort wurde er in den Jahren 2002 und 2006 Internationaler Deutscher Meister. In der MINI TROPHY kämpft Bernhard Wagner aber nicht nur in der Fahrerwertung um jeden Platz. Mit seinen 52 Jahren zählen bei ihm die erreichten Punkte auch für die Gentlemanwertung, in der alle Fahrer ab 40 Jahren um zusätzliche Pokale und Preisgeld antreten. Ebenfalls aus Österreich stammt Christian Wolf vom Team Racing 4 Friends. Er geht als Gastfahrer zum ersten Mal bei der MINI TROPHY an den Start. Die Fahrerinnen und Fahrer nahmen ihr freies Training am Freitagnachmittag bei trockenem und warmen Wetter unter die Räder. Hier wechselten wie immer die Positionen des öfteren. Nach sechs gefahrenen Runden musste diese Session mit der roten Flagge unterbrochen werden, da Doreen Seidel (Frensch Power Motorsport 2) von der Strecke abgekommen und eingeschlagen war. Danach kam sie wieder auf die Strecke zurück und verschmutzte die Fahrbahn. Es dauerte eine ganze Weile bis man diese wieder gesäubert hatte. Zu dieser Zeit hatte Thomas Tekaat (Besaplast Team Dombek) mit einer Zeit von 1:52,122 Minuten das Zepter übernommen, gefolgt von Lennart Marionneck (HTC One MINI Racing Team) und Henry Littig (Besaplast Team Dombek). Der Tabellenführer befand sich auf Rang vier. Bernhard Wagner belegte Platz zwölf. Einen Rang vor ihm befand sich Cora Schumacher als beste Dame. Im nachhinein wurde das Training dann für zweieinhalb Minuten wieder freigegeben. Thomas Tekaat gelang es in dieser Zeit seine eigene Bestzeit nochmals zu unterbieten. Dabei sollte es aber nicht bleiben, denn der Tabellenführer hatte noch einiges zulegen können und war nach acht gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:51,176 Minuten der schnellste Pilot im Feld. Hinter ihm lagen Thomas Tekaat und Henry Littig. Cora Schumacher, Bernhard Wagner und Christian Wolf beendeten das Training auf den Plätzen elf, zwölf und 15. Am Samstagvormittag stand für die MINI Trophy das Qualifying, in dem die Startaufstellung für das Rennen am Samstagnachmittag ausgefahren wird auf dem Zeitplan. Bei noch 22 Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Thomas Tekaat mit einer Zeit von 1:50,605 Minuten auf Rang eins gefahren, gefolgt von Andre Fleischmann und Lennart Marioneck. Jürgen Schmarl war zu dieser Zeit gerade erst hinaus auf die Strecke gefahren. Bernhard Wagner befand sich auf Platz neun. Als schnellste Dame war Cora Schumacher auf Rang elf unterwegs. Nach einiger Zeit hatte der Führende seine eigene Bestzeit nochmals unterboten und setzte für alle anderen eine Zeit von 1:49,964 Minuten. Doreen Seidel war nicht mehr mit von der Partie, da das Fahrzeug nach dem Einschlag von gestern hier nicht mehr repariert werden konnte. Thomas Tekaat war nach acht gefahrenen Runden nochmals schneller geworden. Er hatte die Meßlatte für alle anderen mit einer Zeit von 1:49,891 Minuten gesetzt. Jürgen Schmarl hatte sich in der Zwischenzeit auf Rang drei geschoben. Platz zwei hatte Lennart Marioneck eingenommen. In der Schlußphase hatte Jürgen Schmarl noch einiges zulegen können und schob sich auf Rang zwei vor. Bernhard Wagner hatte sich um einen Platz verbessert. Am Ende dieser Session konnte niemand die Zeit von Thomas Tekaat mit 1:49,707 Minuten knacken, damit wird er am Nachmittag von der Pole aus ins Rennen gehen. Andre Fleischmann hatte sich in seiner letzten Runde den zweiten Startplatz vor Jürgen Schmarl gesichert. Bernhard Wagner wird das Rennen aus der vierten Startreihe aus aufnehmen. Cora Schumacher war auf Startplatz zwölf die beste Dame im Feld. Als bester Gentlemen-Driver nimmt Henry Littig das Rennen aus der dritten Startreihe aus auf. Der Gaststarter Christian Wolf konnte sich auf Startplatz vierzehn platzieren. Bei schönsten Sommerwetter nahmen die Protagonisten am Samstagnachmittag ihren achten Lauf unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme. Der Pole-Setter musste im nachhinein von ganz hinten starten, da er von der Rennleitung eine Srafe erhalten hatte. Jürgen Schmarl hatte einen schlechten Start. Andre Fleischmann hatte sich an den Führenden vorbeigedrängt. Henry Littig griff nun den Tabellenführer an. Bernhard Wagner versuchte an Patrick Assenheimer vorbeizugehen. Er musste zunächst einmal zurückstecken. Wenig später geriet Henry Littig unter Druck von Steve Kirsch. Thomas Tekaat befand sich bereits auf Rang sechs. Nach der ersten Runde führte Andre Fleischmann, gefolgt von Lennart Marioneck und Jürgen Schmarl. Bernhard Wagner hatte einen Platz eingebüst. Für Lennart Marioneck war es der zweite Einsatz in der MINI Trophy. Wie schon am Nürburgring hat er hier eine Doppelbelastung, denn er ist eigentlich in der ADAC GT Masters unterwegs. Die ersten beiden hatten sich mit über einer Sekunde vom übrigen Feld abgesetzt. Jürgen Schmarl auf Platz drei hatte sich in der dritten Runde gegenüber Steve Kirsch etwas Luft verschaffen können. Thomas Tekaat hatte unterdessen einen Platz gut gemacht und legte sich nun Steve Kirsch zurecht und konnte an ihm vorbeiziehen. Damit hatte er sich wieder bis auf Platz vier nach vorne gearbeitet. Cora Schumacher auf Platz zwölf war unterdessen die schnellste Dame im Feld. An der Spitze hatten sich Andre Fleischmann und Lennart Marioneck etwas berührt und gerieten ganz leicht ins Trudeln. Sofort konnte der Tabellenführer näher aufschließen. Auf Rang drei hatte es nun einen Wechsel gegeben und zwar war der Pole-Setter an Jürgen Schmarl vorbeigegangen. Im Verlauf der sechsten Runde war Patrick Assenheimer nur auf zwei Rädern unterwegs. Zur gleichen Zeit hatte sich Thomas Tekaat auf Rang zwei gefahren. Dirk Lauth war in der siebten Runde mit Problemen unterwegs, denn er hatte einige Plätze verloren und war ans Ende des Feldes geraten. Ende der Start und Zielgeraden setzte sich Thomas Tekaat neben den Führenden und versuchte vorbei zu gehen, doch er musste zunächst einmal zurückstecken. Kurz vor der Start und Zielgeraden gerieten dann Reinhard Nehls und Bernhard Wagner heftigst aneinander. Dieser Kampf setzte sich noch auf der Start- und Zielgeraden fort, mit der Folge das Bernhard Wagner beinahe in die Mauer eingeschlagen wäre. Er konnte im letzten Moment noch das Fahrzeug abfangen. Diese Aktion wollte die Rennleitung erst einmal untersuchen. Nachdem der Frensch-Power-Pilot wieder auf die Strecke zurückgekommen war musste er sich auf Platz zehn wieder einreihen. Andre Fleischmann hatte sich mit 0,894 Sekunden vom Feld abgesetzt. Hinter ihm ging es dann mächtig zwischen Lennart Marioneck, Thomas Tekaat und Jürgen Schmarl zur Sache. Nach neun Runden erhielt Bernhard Wagner eine Durchfahrtsstrafe wegen eines gefährlichen Manövers. Beim nächsten Umlauf stand Dirk Lauth zur Überrundung an, denn er war in langsamer Fahrt unterwegs. In den letzten Minuten war Lennart Marioneck an dem Führenden Andre Fleischmann dran und setzte diesen mächtig unter Druck. Im Schleptau befand sich auch noch Thomas Tekaat. Letzterer hatte dann kurzen Prozess mit Lennart Marioneck gemacht. In der dreizehnten Runde war Thomas Tekaat an Andre Fleischmann vorbeigegangen, aber nur weil Andre Fleischmann ihm die Luft zum Atmen ließ. Danach war er auf der Bremse nicht so gut unterwegs wie Andre Fleischmann, denn dieser hatte sich seine Führungsposition wieder zurückgeholt. Wenig später mischte sich Lennart Marioneck auch noch in diesen Zweikampf ein. Zwischenzeitlich hatte Bernhard Wagner seine Strafe angetreten. Diese drei an der Spitze konnte man mit dem berühmten Handtuch zudecken. Lennart Marioneck hatte nach vierzehn Runden sich an die Spitze gesetzt, nachdem es zuvor zu einem mehrfachen Führungswechsel gekommen war. Thomas Tekaat setzte alles auf eine Karte. In der Remus Kurve war er viel zu weit draußen. Dabei hatte er aber noch Glück das er wieder vor Jürgen Schmarl auf Rang zwei wieder auf die Strecke zurückkam. Jürgen Schmarl auf Platz drei schaute sich dies in aller Ruhe an und wartete ab. Andre Fleischmann der auf Rang vier zurückgefallen war, bekam es nun mit Steve Kirsch zu tun. Bernhard Wagner hatte sich nach seiner Strafe wieder auf Platz elf gefahren. In der vorletzten Runde kam Dirk Lauth mit Problemen in die Box. In der letzten Runde pushte Thomas Tekaat noch einmal. Lennart Marioneck musste absolute Kamplinie fahren. Nach 17 Runden wurde Lennart Marioneck mit einem Vorsprung von nur 0,293 Sekunden als Sieger abgewunken, gefolgt von Thomas Tekaat und Jürgen Schmarl. Als bester Gentlemen beendet Henry Littig das Rennen auf Platz sechs. Cora Schumacher und Bernhard Wagner sahen das Ziel auf den Plätzen zehn und elf. In der Meisterschaft führt Jürgen Schmarl mit 191 Punkten vor Andre Fleischmann mit 172 und Thomas Tekaat mit 165 Punkten. In der Teamwertung hat Team Fast Forward mit 356 Zähler die Nase vorne vor Frensch-Power-Motorsport mit 246 und Besaplast mit Team Dombek ebenfalls mit 246 Zähler. Auf Rang eins in der Gentlemen-Wertung liegt Steven Fürsch mit 115 Punkten, gefolgt von Dirk Lauth mit 102 und Reinhard Nehls ebenfalls mit 102 Punkten. Ihren zweiten Lauf nahmen die Pilotinnen und Piloten am Sonntagmittag bei Sonnenschein in Angriff. Die ersten sechs aus dem Lauf von gestern tauschten ihre Platzierungen. Damit stand nun Henry Littig auf drer Pole, gefolgt von Steve Kirsch und Andre Fleischmann. Nach der Einführungsrunde funktionierte auch dieser Start ohen Probleme. Henry Littig konnte seine Position behaupten und ging als Erster in die erste Kurve. Durch diese kamen sie alle gut hindurch. Überall wurden bereits harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Einen harten Kampf trugen bereits Thomas Tekkat und Jürgen Schmarl aus. Thomas Tekaat machte weiter Boden gut und konnte in der ersten Runde bereits die Führung übernehmen. Nach dieser Runde führte Thomas Tekaat mit einem Vorsprung von über fünf Sekunden vor Andre Fleischmann und Steve Kirsch. Zu dieser Zeit war Lennart Marioneck mit technischen Problemen in die Box gekommen. Bernhard Wagner hatte einen Platz gut gemacht. Als beste Dame war Cora Schumacher auf Rang neun unterwegs. Nach zwei gefahrenen Runden hatte sich der Führende bereits mit einigen Wagenlängen vom übrigen Feld abgesetzt. Reinhard Nehls hatte zwischenzeitlich zwei Plätze gut gemacht. Dirk Lauth konnte in der dritten Runde an Cora Schumacher vorbeigehen und versuchte nun den Anschluß an Bernhard Wagner zu bekommen. Von alldem bekam der Führende nichts mit denn er war mit 2,501 Sekunden auf und davon gefahren. Hinter dem Führenden hatte sich nun ein Quartett gebildet. Dieses wurde von Andre Fleischmann angeführt, gefolgt von Steve Kirsch, Jürgen Schmarl und Patrick Assenheimer. Der Pole-Setter befand sich zu dieser Zeit auf Rang sieben. Andre Fleischmann und Steve Kirsch auf Platz zwei und drei trugen unterdessen einen harten Zweikampf aus. Zwischen Jürgen Schmarl und diesem Duo war der Abstand nach fünf Runden etwas größer geworden. Bernhard Wagner auf Platz neun hatte es jetzt mit Dirk Lauth zu tun bekommen. Cora Schumacher war auf Rang dreizehn zurückgefallen. Damit war Victoria Vroß auf Platz zwölf die beste Dame im Feld. Runde um Runde hatte sich Thomas Tekaat immer mehr absetzen können. Sein Vorsprung war auf 4,081 Sekunden angewachsen. Bei noch zwölf Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Bernhard Wagner auf Rang zehn gegenüber Dirk Lauth wieder Luft verschaffen können. Der Kampf um Platz zwei dauerte immer noch an. In der elften Runde setzte sich Steve Kirsch neben Andre Fleischmann, aber er musste zunächst einmal zurückstecken. Da sich diese beiden immer wieder behackten konnte Jürgen Schmarl wieder aufschließen. Auf Rang sechs war ein harter Kampf entstanden zwischen Steven Fürsch und Henry Littig. Es dauerte dann auch nicht lange und der Pole-Setter konnte seinen Kontrahenten niederringen und nahm somit Platz sechs ein. Er machte sich nun über Patrick Asssenheimer her. Dieser knallte ihm aber zunächst einmal die Tür vor der Nase zu. Cora Schumacher hatte Ende Start und Ziel sich Franjo Kovac zurecht gelegt und niedergerungen. Patrick Assenheimer musste in der Schlußphase absolute Kampflinie fahren. Thomas Tekaat an der Spitze bekam von alledem nichts mit, denn er fuhr mit einem Vorsprung von 9,629 Sekunden ein einsames Rennen. Patrick Asssenheimer hatte unterdessen von der Rennleitung eine Verwarnung wegen Verlassens der Strecke bekommen. Patrick Assenheimer und Henry Littig fuhren nebeneinander auf die Remus Kurve zu. In der nächsten Kurve hatte Henry Littig dann mehr Schwung und rang nun Patrick Assenheimer in der 15. Runde nieder. Henry Littig nahm jetzt Platz fünf ein. Nach 17 Runden sah Thomas Tekaat als Erster das Ziel, gefolgt von Andre Fleischmann und Steve Kirsch. Der Tabellenführer kam auf Rang vier ins Ziel. Bernhard Wagner wurde als Neunter abgewunken. Henry Littig war auf Rang fünf der beste Gentlemen. Hinter ihm lagen Patrick Assenheimner und Steven Fürsch als zweit und drittschnellster Gentlemen-Fahrer. Als beste Dame war Cora Schumacher auf Platz elf ins Ziel gekommen. Jürgen Schmarl führt weiterhin die Meisterschaft mir 208 Punkten an vor Thomas Tekaat mit 196 und Andre Fleischmann ebenfalls mit 196 Punkten. In der Gentlemen-Wertung hat Steven Fürsch mit 129 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Reinhard Nehls mit 115 und Dirk Lauth mit 113 Zähler. In der Teamwertung liegen weiterhin Team Fast Forward mit 397 Punkten. Dahinter befinden sich Besaplast Team Dombek mit 292 und Frensch-Power-Motorsport mit 278 Punkten. ![]() Tabellen:
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