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![]() Dritter Sieg infolge für Thomas Tekaat Tabellenführer ging punktelos aus ![]() Vom 30. August bis 01.September mussten die Pilotinnen und Piloten im Rahmen des ADAC Masters Weekend in den Osten reisen. Auf dem Lausitzring in der Nähe von Berlin gelegen fanden die Läufe zehn und elf statt. Nach neun absolvierten Rennen haben noch vier Fahrer die Chance auf den Titel und den damit verbundenen Gewinn, ein MINI John Cooper Works Coupé sowie die Teilnahme an der Fahrersichtung in einem BMW Z4 GT3 des BMW Teams Schubert Motorsport. Der Österreicher Jürgen Schmarl (Team Fast Forward)l kommt als Titelverteidiger und Tabellenführer in die Lausitz gereist. Er führt mit zwölf Punkten Vorsprung (208) in der Meisterschaft vor dem punktgleichen Verfolger Duo Thomas Tekaat (Besaplast Team Dombeck) und Andre Fleischmann (seinem Teamkollegen). Beim letzten Rennen auf dem Red Bull Ring konnten der Student Thomas Tekaat und auch Andre Fleichmann mehr Punkte sammeln als der Tabellenführer. Damit rutschte Thomas Tekaat auf Rang zwei in der Meisterschaft. Diese drei rückten nunmehr vor den letzten vier Rennen in dieser Saison näher in der Meisterschaft zusammen. In Lauertstellung liegt noch der Chemnitzer Steve Kirsch auf Platz vier. Er wartet nur auf einen Fehler seiner Vordermänner um dann zuzuschlagen. So wie die Meisterschaft noch völlig offen ist, geht es auch in der Gentleman-Wertung weiter offen zu. Hier werden alle Fahrer ab einem Alter von 40 Jahren gesondert gewertet. In dieser Wertung führt Steven Fürsch (Racing 4Friends) mit 129 Punkten vor Reinhard Nehls (Caisley Team Dombeck) mit 115 und Dirk Lauth (Racing 4Friends) mit 113 Punkten. Gerade einmal 16 Punkte trennen diese drei Rennfahrer und noch sind allein am Lausitzring maximal 60 Zähler zu erreichen. Neben Siegen, Punkten und Platzierungen geht es in der MINI TROPHY an jedem Rennwochenende auch um den beliebten MINI TROPHY Wanderpokal. Der MINI John Cooper Works, die Straßenversion des MINI Rennfahrzeugs, geht in der Lausitz an den Fahrer, der am gesamten Wochenende mit dem höchsten Top Speed gemessen wird. Nach der Mittagspause am Freitag um 13.00 Uhr mussten sich die Protagonisten zum ersten Mal bereit machen, um das freie Training hinter sich zu bringen. Dieses fand bei sommerlichen Temperaturen statt. In dieser halben Stunde kam es immer wieder zu Positionwechseln. In der Anfangsphase hatte zunächst einmal Thomas Tekaat mit einer Zeit von 1:38,667 Minuten das Zepter übernommen, gefolgt von Henry Littig und Dirk Lauth. Jürgen Schmarl befand sich zunächst auf Rang vier. Es dauerte auch nicht lange und Thomas Tekaat konnte seine eigene Bestzeit nochmals unterbieten. Er führte nun mit einer Zeit von 1:38,112 Minuten. Auf Rang zwei hatte sich unterdessen Jürgen Schmarl geschoben. Andre Fleischmann lag zu dieser Zeit nur auf Platz 17. Steven Fürsch, der die Gentleman-Wertung anführt hatte sich auf Platz zehn platziert. Einen Rang hinter ihm lag Bernhard Wagner. Als beste Dame war Cora Schumacher auf Rang 15 unterwegs. Bei noch zehn Minuen zu fahrender Zeit war Jürgen Schmarl nach neun Runden mit einer Zeit von 1:38,078 Minuten der Schnellste im Feld, gefolgt von Thomas Tekaat und Lennart Marioneck. Bernhard Wagner hatte sich auf Rang neun nach vorne gearbeitet. Einen Platz gut gemacht hatte auch Cora Schumacher. Andre Fleischmann belegte nun Rang zehn. Am Ende hatte sich Thomas Tekaat nach dreizehn Runden mit einer Zeit von 1:37,781 Minuten wieder auf Rang eins gechoben, gefolgt von Jürgen Schmarl und Lennart Marioneck. Auf Platz fünf wurde Andre Fleischmann gewertet. Steven Fürsch und Bernhard Wagner mussten sich zunächst mit den Rängen acht und elf zufrieden geben. Cora Schumacher lag als beste Dame auf Platz vierzehn. Am Freitagabend wurde es dann ernst für die Pilotinnen und Piloten, denn nun mussten sie ihre Startaufstellung für das Rennen am Samstag ausfahren. Zunächst einmal wechselten wie immer die Fahrerpositionen. Die Zeiten gegenüber dem freien Training wurden schneller. Die Pole-Position sicherte sich Thomas Tekaat nach zwölf gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:36,562 Minuten, gefolgt von Jürgen Schmarl und Steve Kirsch. Andre Fleischmann musste sich mit Startplatz fünf zufrieden geben. Bernhard Waghner wird das Rennen aus der fünften Startreihe aus aufnehmen. Als beste Dame steht Cora Schumacher auf Startplatz vierzehn. Henry Littig steht als bester Gentleman-Driver in der dritten Startreihe. Bei strahlendem Sonnenschein fand der zehnte Saisonlauf statt. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne weiteres und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten und führte das Feld in die erste Kurve. Mit viel Disziplin ging es hier hindurch. Unterdessen hatte sich Thomas Tekaat bereits mit einigen Wagenlängen abgesetzt. Bernhard Wagner hatte sich im Zweikampf mit Dirk Lauth gedreht und musste nun dem Feld hinterher eilen. Überall im Feld kam es zu harten aber fairen Zweikämpfen. Reinhard Nehls machte sich über Jürgen Bretschneider her. Nach der ersten Runde führte der Pole-Setter mit einem Vorsprung von 1,190 Sekunden, gefolgt von Jürgen Schmarl und Steve Kirsch. Jürgen Bretschneider musste Reinhard Nehls und Steven Fürsch ziehen lassen. Danach befand er sich nur noch auf Rang neun wieder. Cora Schumacher hatte Boden gut gemacht und war auf Platz elf vorgefahren. Der Vorfall zwischen Bernhard Wagner und Dirk Lauth wurde nun von der Rennleitung beobachtet. Von alledem bekam der Führende nichts mit, denn er hatte sich mit über zwei Sekunden von den übrigen Pilotinnen und Piloten abgesetzt. Patrick Assenheimner auf Rang zwölf musste sich harten Attacken von Cora Schumacher erwehren, nachdem er diese Ende Start und Zel niedergerungen hatte. Florian Weber und Bernhard Wagner hatten Plätze gut gemacht und lagen auf Rang dreizehn und vierzehn. Lennart Marioneck auf Platz vier hatte alle Hände voll zu tun sich Henry Littig und Andre Fleischmann vom Hals zu halten. Bei noch 21 Minuten zu fahrender Zeit war Jürgen Schmarl etwas näher an Thomas Tekaat herangekommen. In der siebten Runde hatte Reinhard Nehls sein Fahrzeug ausgehebelt und stand zunächst in der Wiese. Nach einiger Zeit nahm er seine Fahrt sehr langsam wieder auf und musste dann das Rennen früher beenden als geplant. An der Spitze war nun ein Zweikampf entstanden, denn der Tabellenführer war mit 0,366 Sekunden an dem Pole-Setter herangekommen. Eingangs der Start und Zielgeraden hatte sich Jürgen Schmarl an Thomas Tekaat vorbeigedrängelt, doch der Pole-Setter war am Ende auf der besseren Linie und holte sich seine Führungsposition wieder zurück. Diese beiden hatten sich bei Halbzeit des Rennens mit über sechs Sekunden vom Feld abgesetzt. Zu dieser Zeit hatte Jürgen Bretschneider sich wieder auf Platz sieben gefahren. Auf Platz zehn fahrend hatte Dirk Lauth es nun mit Cora Schumacher zu tun bekommen. Unterdessen versuchte Franjo Kovac sich Doreen Seidel zurecht zulegen. Hier ging es um Rang vierzehn. Bernhard Wagner hatte nun den Anschluß an Cora Schumacher gefunden. In der zwölften Runde ging Jürgen Schmarl mit der Brechstange an Thomas Tekaat vorbei. Bei dieser Aktion gingen auch einige Teile fliegen. Damit hatte es erneut einen Führungswechsel gegeben. Es dauerte nicht lange und Thoms Tekaat ging wieder an Jürgen Schmarl vorbei. Steve Kirsch auf Platz drei fahrend hatte nach vorne und hinten genug Luft. Als bester Gentleman-Driver war Henry Littig auf Rang fünf unterwegs. Nach 15 gefahrenen Runden musste Bernhard Wagner sein Fahrzeug früher als geplant neben der Strecke abstellen. Florian Weber hatte sich in den letzten drei Minuten Cora Schumacher zurecht gelegt und war an ihr vorbeigegangen und lag damit auf Platz elf. In den letzten Runden versuchte Jürgen Schmarl immer wieder an dem Pole-Setter vorbeigehen, doch dieser fuhr ein cleveres Rennen und wurde nach 19 Runden als Sieger abgewunken vor Jürgen Schmarl und Steve Kirsch. Henry Littig wurde als bester Gentleman-Driver auf Rang fünf gewertet. Cora Schumacher sah als Zwölfte das Ziel. In der Meisterschaft hat Jürgen Schmarl 233 Punkte auf seinem Konto, gefolgt von Thomas Tekaat mit 227 und Andre Fleischmann mit 211 Punkten. Die Gentleman-Wertung führt Steven Fürsch mit 142 Zähler an vor Dirk Lauth mit 124 und Henry Littig mit 115 Zähler. In der Team-Wertung hat Team Fast Forward mit 436 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Besaplast Team Dombeck mit 338 und Frensch-Power-Motorsport mit 303 Punkten. Am Sonntagnachmittag nahmen die Fahrerinnen und Fahrer dann ihr zweites Rennen an diesem Wochenende unter die Räder. Da die ersten sechs des Zieleinlaufs vom Vortag ihre Platzierungen tauschen, stand diesmal Andre Fleischmann auf der Pole, gefolgt von Henry Littig und Lennart Marioneck. Dieser Start funktionierte nach der Einführungsrunde auch ohne Probleme. Andre Fleischmann konnte seine Position nicht behaupten, den Henry Littig schob sich als Führender in die erste Kurve. Hier kamen sie alle gut hindurch. Thomas Tekaat hatte sich Jürgen Schmarl vorgenommen und war auf Rang fünf vorgefahren. Wenig später war Dirk Lauth auf Abwegen unterwegs. Der Zweikampf zwischen Andre Fleischmann und Henry Littig ging im nachhinein so aus, das beide kollidierten, nachdem zuvor Henry Littig die Türe zugemacht hatte. Beide blieben zunächst havariert auf der Strecke liegen. Sofort schickte die Rennleitung das Safety Car heraus. Nach der ersten Runde führte Lennart Marioneck vor Steve Kirsch und Thomas Tekaat. Der Re-Start erfolgte dann nach der zweiten Runde und ging zu Gunsten des Führenden aus. Dieser hatte sich bereits mit einigen Wagenlängen abgesetzt. Bernhard Wagner befand sich auf Rang acht. Als bester Gentleman war unterdessen Steven Fürsch auf Platz sechs unterwegs. Im gesamten Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Im Verlauf der vierten Runde geriet Steve Kirsch unter Druck von Thomas Tekaat. Die ersten vier hatten sich ein wenig vom übrigen Feld abgesetzt. Cora Schumacher auf Rang neun war als beste Dame unterwegs. Thomas Tekaat hatte dann in der vierten Runde kurzen Prozess mit Steve Kirsch gemacht, er war außen an dem Instruktor des Sachsenrings vorbeigegangen und fuhr damit auf Platz zwei. Patrick Assenheimer auf Rang sieben hatte alle Hände voll zu tun sich Bernhard Wagner, Cora Schumacher und Reinhard Nehls vom Hals zu halten. Ausgangs der Kurve elf war plötzlich keine Luft mehr für Reinhard Nehls da und dies endete damit, das der Gentleman Cora Schumacher traf und diese sich dort drehte. Mit Überschuß kam Thomas Tekaat auf Start und Ziel gefahren, setzte sich neben Lennart Marioneck und konnte dann vorbei gehen. Damit hatte es einen Führungswechsel gegeben. Zur gleichen Zeit hatte Reinhard Nehls eine Durchfahrtsstrafe von der Rennleitung bekommen wegen der Aktion mit Cora Schumacher. Zwischenzeitlich hatte sich der Führende bereits mit einigen Wagenlängen abgesetzt. Hinter ihm ging es munter einher. Hier kabbelten sich Lennart Marioneck, Steve Kirsch und Jürgen Schmarl. Es dauerte auch nicht lange und der Tabellenführer hatte Steve Kirsch überrumpelt und niedergerungen. Der Österreicher machte sich nun über Lennart Marioneck her. Bei noch 16 Minuten zu fahrender Zeit war Doreen Seidel auf Platz zwölf als beste Dame unterwegs. Eine Minute später kam Reinhard Nehls zur Durchfahrtsstrafe herein uned musste danach dem Feld hinterher eilen. Nach neun Runden schliff die Karosserie am Vorderreifen von Jürgen Schmarl. Dieser musste nun die Box aufsuchen und damit war das Rennen für ihn früher beendet als geplant. Zuvor hatte er einen harten Kampf mit Lennart Marioneck ausgetragen, dabei hatte er sich wohl den Schaden zugezogen, denn er hatte sich mächtig an Lennart Marioneck angelehnt und diesen fast umgedreht. Dirk Lauth war zu diesem Zeitpunkt wieder auf Abwegen unterwegs, denn Ende Start und Ziel war er mächtig über den Ludwigteller geräubert. Dort hebelte das Fahrzeug aus und stand danach quer auf der Fahrbahn. Er konnte seine Fahrt aber weiter fortsetzen und war nun in einen Zweikampf mit Franjo Kovac verwickelt. Von alledem bekam der Führende Thomas Tekaat nichts mit, denn er hatte sich mit 4,638 Sekunden auf und davon gemacht. Auf Platz zwei fahrend lieferten sich Lennart Marioneck und Steve Kirsch einen harten Kampf. Reinhard Nehls hatte sich nach seiner Durchfartsstrafe im nachhinein wieder auf Platz dreizehn gefahren. Wenig später hing Reinhard Nehls wieder hinter Cora Schumacher. Diese hatte noch Doreen Seidel vor sich. Der Gentleman versuchte dann Ende Start und Ziel an beiden Damen gleichzeitig vorbeizugehen. Diese Nummer ging im nachhinein nicht auf. Er traf Cora Schumacher und beide kamen auf der Wiese zum Stehen. Cora Schumacher musste danach die Box aufsuchen und dort das Rennen früher beenden als geplant. Für diese Aktion erhielt Reinhard Nehls wiederum eine Durchfahrtsstrafe. Auch Lennart Marioneck hatte eine Durchfahrtsstrafe wegen Herbeiführens einer Kollison erhalten. Als er diese angetreten hatte, musste er sich hinter Bernhard Wagner auf Platz sechs wieder einreichen. Nach 18 Runden sah Thomas Tekaat als Erster das Ziel. Er holte sich damit seinen dritten Sieg infolge. Rang zwei und drei gingen an Steve Kirsch und Jürgen Bretschneider. Als bester Gentleman beendete Steven Fürsch das Rennen auf Platz vier. Bernhard Wagner kam als Sechster ins Ziel und als beste Dame wurde Doreen Seidel auf Rang zehn gewertet. Im nachhinein wurde Reinhard Nehls aus der Wertung genommen und beim nächsten Rennen wird er um zehn Startplätze nach hinten gesetzt. In der Meisterschaft liegt nun Thomas Tekaat mit 258 Punkten auf Rang eins, gefolgt von Jürgen Schmarl mit 233 und Steve Kirsch mit 227 Punkten. In der Gentleman-Wertung hat Steven Fürsch mit 159 Zähler die Nase vorne vor Dirk Lauth mit 136 und Reinhard Nehls mit 123 Zähler. Auf Rang eins in der Teamwertung befindet sich Team Fast Forward mit 436 Punkten, gefolgt von Besaplast Team Dombeck mit 368 und Frensch-Power-Motorsport mit 342 Punkten. ![]() Tabellen:
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