Oschersleben
26.04. - 28.04.2013

Nürburgring 24h
17.05. - 19.05.2013

Sachsenring
07.06. - 09.06.2013

Nürburgring
19.07. - 21.07.2013

Red Bull Ring / A
09.08. - 11.08.2013

Lausitzring
30.08. - 01.09.2013

Hockenheim
27.09. - 29.09.2013


Tabellen

Mini-Starter

Serien-Infos



Erster Saisonsieg für den amtierenden Meister
Steve Kirsch ist Tabellenführer

In der etropolis Motorsport Arena Oschersleben fällt der Startschuss für die Mini Trophy zur Saison 2013. Die Nachfolgeserie der MINI CHALLENGE geht im Rahmen des ADAC GT Masters nach bewährtem Rezept in Ihr zweites Jahr. Auf dem Programm stehen neben einem Training und einem Qualifying, zwei Rennen mit jeweils 30 Minuten Dauer. Das Teilnehmerfeld besteht aus 14 technisch identischen MINI John Cooper Works Challenge Rennfahrzeugen, deren 1,6-Liter-Turbomotor 155 kW (211 PS) leistet. Auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde trifft in der MINI TROPHY eine bunte Mischung aus ehrgeizigen Nachwuchsfahrern und gereiften Gentleman-Drivers (ab 40 Jahren) aufeinander sowie einige Ladies.


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Die legendären Türklinken-Duelle auf der Rennstrecke sind aber nur eine Seite der MINI TROPHY. Die MINI TROPHY VIP Lounge ist Treffpunkt für Fahrer, Teams und VIPs und sorgt auch in der Saison 2013 für die einzigartige Mischung aus Racing, Lifestyle und Emotionen. Tickets für die MINI TROPHY VIP Lounge sind auf www.MINI-TROPHY.de erhältlich.


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Für die Damen und Herren der MINI Trophy stand am Freitagvormittag bei schönstem Wetter das freie Training auf dem Programm. Nach 30 Minuten gefahrener Zeit hatte sich der amtierende Meister Jürgen Schmarl (Team Fast Forward) mit nur fünf gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:46,109 Minuten als schnellster Mann im Feld erwiesen. Rang zwei und drei nahmen Andre Fleischmann, der Teamkollege von Jürgen Schmarl und Patrick Assenheimer ein. Reinhard Nehls hatte sich als bester Gentleman-Driver auf Rang sechs platziert. Von den drei Damen im Feld war Cora Schumacher ((Cora Schumacher) auf Platz zehn als beste Dame unterwegs. Die Dame von frensch-power-motorsport Doreen Seidel, sie war zum ersen Mal in der MINI Trophy mit dabei, hatte sich auf Rang zwölf gefahren. Victoria Fross (IMC-Motorsport), sie war schon Mal bei MINI im Einsatz musste sich zunächst mit Rang 15 zufrieden geben. Einen Platz vor ihr wurde Bernhard Wagner (frensch-power-motorsport) gewertet.


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Als die Protagonisten ihr Qualifying, welches für die Startaufstellung ausschlaggebend ist, am Freitagnachmittag unter die Räder nahmen, hatte sich das Wetter zugezogen. Es blieb aber trocken. Die Zeiten gegenüber morgens wurden schneller. Auch hier konnte niemand an die Zeit von Jürgen Schmarl herankommen. Nach fünf Runden hatte er sich die Pole-Position mit einer Zeit von 1:44,898 Minuten geholt. Hinter ihm werden Thomas Tekaat (Besaplast Team Dombek) und Steve Kirsch (ADAC Sachsen e.V.) ins Rennen gehen. Andre Fleischmann und Patrick Assenheimer werden in der zweiten und dritten Startreihe stehen. Steven Fürsch wird als bester Gentleman-Drvier von Rang sechs aus ins Rennen gehen. Doreen Seidel hatte sich um zwei Plätze verbessert und steht damit in der fünften Startreihe und ist damit die beste Dame im Feld.

Am Samstagmittag nahmen die Pilotinnen und Piloten der MINI Trophy ihren ersten Lauf in dieser Saison bei nasskaltem Wetter unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne weiteres und der Pole-Setter Jürgen Schmarl konnte seine Position nicht behaupten, denn er wurde von mehreren überholt. Die Führung hatte Thomas Tekaat übernommen. Durch die erste Kurve kamen sie alle gut hindurch. Wenig später kam es überall im Feld zu harten aber fairen Kämpfen. Nach der ersten Runde führte weiterhin Thomas Tekaat vor Steve Kirsch und Dirk Lauth. Jürgen Schmarl befand sich nur auf Rang fünf. Doreen Seidel und Cora Schumacher hatten bereits zwei Plätze gut gemacht. Bernhard Wagner war gut mit von der Partie, denn er war von Rang elf aus gestartet und lag nach der ersten Runde auf Platz sieben.

Im Verlauf der zweiten Runde hatte es einen Führungswechsel gegeben und zwar war Steve Kirsch an Thomas Tekaat vorbeigegangen. Einen harten Kampf lieferten sich Dirk Lauth und Jürgen Schmarl um Rang drei. Zur gleichen Zeit erhielt der Pole-Setter eine Durchfahrtsstrafe, weil er die Fast Lane überfahren hatte und es war noch nicht grün geschaltet. Auch Doreen Seidel und Andre Fleischmann erhielten eine Durchfahrtstrafe wegen des gleichen Vergehens. Zwischenzeitlich hatte Jürgen Schmarl Dirk Lauth niedergerungen. Cora Schumacher auf Platz elf hatte eine Armada von drei Fahrzeugen hinter sich. Patrick Assenheimer hatte sich Dirk Lauth vorgenommen und dessen vierten Platz eingenommen. Von alledem bekam Steve Kirsch an der Spitze nichts mit, denn er hatte bereits einen Vorsprung von 3,898 Sekunden.

Nach fünf Runden trat Jürgen Schmarl seine Durchfahrtsstrafe an. Der Spitzenreiter baute Runde um Runde seinen Vorsprung immer weiter aus. Unterdessen hatte Patrick Assenheimer Rang drei eingenommen. Er hatte aber Andre Fleischmann im Schlepptau, doch dieser musste seine Durchfahrtsstrafe noch antreten. Genauso wie Doreen Seidel die auf Platz sieben fuhr. Jürgen Schmarl fuhr nach seiner Strafe dem Feld hinter her. Doch in der achten Runde hatte er bereits den ersten niedergerungen. Zu dieser Zeit trat Doreen Seidel ihre Strafe an. Einen Zweikampf trugen Bernhard Wagner und Reinhard Nehls um Platz sieben aus. Zwischenzeitlich hatte Andre Fleischmann sich Patrick Assenheimer zurecht gelegt und war auf Platz drei vorgefahren.

Unterdessen war Jürgen Schmarl zu einer enormen Aufholjagd unterwegs. Er hatte sich bei noch zwölf Minuten zu fahrender Zeit auf Platz zehn vorgefahren. Andre Fleischmann hatte nun auch seine Strafe angetreten. Er kam dann auf Platz sechs wieder ins Rennen zurück. Cora Schumacher musste Kampflinie fahren, denn sie wurde von Henry Littig attackiert. In der Schlußphase hatte Bernhard Wagner Cora Schumacher, Henry Littig und Florian Weber im Schlepptau. In der dreizehnten Runde hatte Cora Schumacher versucht an Bernhard Wagner vorbeizugehen, war dann aber auf der schlechteren Bahn und dabei verlor sie dann noch ihre Position, denn Henry Littig hatte kurzen Prozess gemacht und war vorbeigezogen. Jürgen Schmarl war zu dieser Zeit auf Rang fünf vorgefahren und der Österreicher setzte nun Andre Fleischmann unter Druck.

Bernhard Wagner hatte Henry Littig nicht mehr halten können und musste diesen ziehen lassen. Er wurde nun wieder von Cora Schumacher unter Druck gesetzt. Mit 7,497 Sekunden war Steve Kirsch auf und davon gefahren. Hinter ihm wurde ein harter Kampf zwischen Thomas Tekaat und Patrick Assenheimer ausgetragen. Nach 17 Runden wurde Steve Kirsch mit einem Vorsprung von 6,844 Sekunden als Sieger abgewunken. Hinter ihm kamen Thomas Tekaat und Patrick Assenheimer auf Rang zwei und drei ins Ziel. Jürgen Schmarl wurde als Fünfter abgewunken. Bernhard Wagner hatte die Armada hinter sich in Schach halten können und kam auf Platz zehn ins Ziel. Zuvor war Cora Schumacher für wenige Meter an ihm vorbeigegangen, doch Bernhard Wagner war wiederum auf der besseren Bahn unterwegs. Doreen Seidel und Victoria Fross sahen die Ziellinie auf den Plätzen vierzehn und 15.

In der Meisterschaft liegt Steve Kirsch mit 30 Punkten auf Rang eins, gefolgt von Thomas Tekaat mit 24 und Patrick Assenheimer mit 20 Punkten. Mit 41 Zähler liegt Frensch-Power-Motoersport auf Platz eins, gefolgt von Besaplast mit 36 und Team Fast Forward mit 33 Zähler. In der Gentlemanwertung führt Dirk Lauth mit 15 Punkten vor Reinhard Nehls mit 14 und Steven Fürsch mit 13 Punkten.

Für das zweite Rennen am Sonntagmittag hatte der Wettergott ein Einsehen, denn dieses fand bei trockener Strecke und Sonnenschein statt. Die ersten sechs des Zieleinlaufs vom Vortag tauschten ihre Platzierungen, damit stand Dirk Lauth auf der Pole, gefolgt von Jürgen Schmarl und Andre Fleischmann. Auch dieser Start klappte ohne Probleme und der Pole-Setter Dirk Lauth konnte seine Position nicht behaupten, denn er wurde direkt von Jürgen Schmarl und Andre Fleischmann kassiert. Unterdessen hatte Bernhard Wagner von einem anderen Kontrahenten einen Schubser erhalten. Er konnte das Fahrzeug nicht mehr abfangen und drehte sich. Die ersten beiden versuchten sich bereits in der ersten Runde vom Feld abzusetzen. Nach dieser Runde führte Jürgen Schmarl mit einem knappen Vorsprung von 0,598 Sekunden, gefolgt von Andre Fleischmann und Thomas Tekaat. Dirk Lauth war bis auf Rang sechs zurückgefallen. Bei einem Überholversuch von Reinhard Nehls Ende Start und Ziel hatte er ein bisschen zuviel riskiert, mit der Folge das er sich drehte und einige Plätze verlor.

In der dritten Runde lieferten sich Thomas Tekaat und Steve Kirsch einen harten Kampf um Rang drei und der Instruktor vom Sachsenring konnte vorbeigehen. Als schnellste Dame war Cora Schumacher auf Platz neun unterwegs. Sie hatte aber Doreen Seidel und Reinhard Nehls im Nacken. Die beiden Führenden hatten sich mit über zwei Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Zwischenzeitlich hatte Reinhard Nehls Doreen Seidel niedergerungen und machte sich nun auf den Weg um sich Cora Schumacher zurecht zu legen. Beim nächsten Ummlauf hatte er sich die Dame vorgeknöpft und war Ende Start und Ziel vorbeigegangen und befand sich nun auf Platz acht. Der amtierende Meister hatte sich zu dieser Zeit mit 1,266 Sekunden absetzen können. Um Rang zehn war nach fünf Runden ein Damenduell entstanden zwischen Cora Schumacher und Doreen Seidel. Reinhard Nehls konnte sich weiter nach vorne arbeiten und war im Windschatten von Florian Weber auf Platz acht. Bernhard Wagner der sich nach seinem Dreher auf Platz dreizehn wieder fand wurde arg von Franjo Kovac attackiert.

Reinhard Nehls setzte in der achten Runde in der Schikane zum Überholen an und zog dann in die Lücke hinein. Dirk Lauth hatte auch alle Hände voll zu tun sich Steven Fürsch vom Hals zu halten. Hier ging es um die sechste Position. Um den zweiten Platz auf dem Podest ging es zwischen Andre Fleischmann und Steve Kirsch hoch her. Der Sieger vom Vortag versuchte seinen Vordermann in einen Fehler zu treiben. In der zehnten Runde hatte Doreen Seidel Cora Schumacher niedergerungen und fuhr damit auf Platz zehn. Rundenlang dauerte der Kampf um die Position zwei an. Jürgen Schmarl an der Spitze war mit 2,706 Sekunden auf und davon gefahren. Nach 17 Runden holte sich der amtierende Meister seinen ersten Saisonsieg vor Andre Fleischmann und Steve Kirsch. Als bester Gentleman-Driver kam Steven Fürsch auf Platz sechs ins Ziel. Doreen Seidel wurde als beste Dame auf Platz zehn abgewunken. Bernhard Wagner sah das Ziel als Vierzehnter.

In der Meisterschaft führt Steve Kirsch mit 51 Punkten vor Jürgen Schmarl mit 48 und Andre Fleischmann mit 41 Punkten. Die Gentlemanwertung nimmt Dirk Lauth mit 29 Zähler Rang eins ein, vor Steven Fürsch mit 28 und Reinhard Nehls mit 27 Zähler. Auf Rang eins in der Teamwertung liegt Team Fast Forward mit 87 Punkten, dahinter kommen dann Frensch-Power-Motorsport mit 68 und Besaplast Team Dombeck mit 63 Punkten.

Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!!