Barcelona
10.05. - 12.05.2013

Monaco
24.05. - 26.05.2013

Silverstone
28.06. - 30.06.2013

Nürburgring
05.07. - 07.07.2013

Budapest
26.07. - 28.07.2013

Spa-Francorchamps
23.08. - 25.08.2013

Monza
06.09. - 08.09.2013

Abu Dhabi
01.11. - 03.11.2013


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Supercup in Bahrian
Hier fällt die Titelentscheidung

Nach einem Jahr Pause kehrt der Porsche Mobil 1 Supercup vom 2. bis 3. November mit seinem Saisonfinale nach Abu Dhabi zurück. Der Straßenkurs wurde nach neusten Anforderungen an eine moderne Rennenstrecke erbaut. Als einzigartig gilt der Streckenverlauf. Spektakulär sind vor allem die Durchfahrt unter einem Hotel sowie Auslaufzonen unter den Zuschauertribünen. Betreut wird das Projekt vom Franzosen Philippe Gurdjian, der zuvor auf der Rennstrecke im französischen Le Castellet tätig war. In zwei Rennen, dem 8. und 9. Lauf, auf dem supermodernen Yas Marina Circuit fällt die Entscheidung im Titelkampf des attraktiven Markenpokals. Nach 15 Jahren im Porsche Mobil 1 Supercup und nach 155 Rennen und dem Meistertitel der Saison 2005 geht der dienstälteste Pilot der Meisterschaft, der Italiener Alex Zampedri, in den motorsportlichen Ruhestand.


Foto: Porsche

Im Training am Freitag zeigten die Lechner Piloten wo es lang geht. Streckenkenntnisse, gute Leistungen und das Wissen um die Besonderheiten der 5.5 km langen, stets sandigen Rennstrecke auf Yas Island in Abu Dhabi, setzt die Lechner-Mannschaft mit drei ihrer vier Porsche 911 GT3 Cup in Top-5-Platzierungen im Feld der 26 Autos um. Mit 2:14.193 Minuten holte sich Michael Ammermüller den Rang des Trainingsschnellsten. "Mir ist gleich zu Beginn der 45-minütigen Session mit den neuen Reifen eine richtige gute Runde und gute Zeit gelungen", sagt der Bayer noch deutlich dampfend, nach seiner Fahrt bei 36° C Lufttemperaturen. "Hier und heute schnell zu fahren ist richtig anstrengend", schiebt er nach, übrigens aber nicht nur für den Fahrer, sondern auch für die Reifen, die bei den Temperaturen sehr schnell abbauen. Ammermüller profitiert, wie die komplette Lechner-Mannschaft - von reichlich Erfahrung auf dem Kurs im Mittleren Osten. "Die ein oder andere Runde habe ich hier schon gedreht", schmunzelt er vielsagend.

Dem kann Teamkollege Clemens Schmid nur zustimmen: "Sicherlich kam mir meine Streckenkenntnisse aus der GT3 Cup Challenge Middle East entgegen. Ich bin jetzt zum vierten Mal hier auf dem Kurs; die komplette Grand-Prix-Strecke fahre ich allerdings erst zum zweiten Mal. Mit Platz 5 im Feld der 26 Piloten übernimmt der 23-jährige Österreicher die Rolle des bestplatzierten Rookies im Feld. "Mit dem Platz bin ich zufrieden, mit der Zeit allerdings nicht", sagt er. "1.1 sec Abstand sind zu viel, weil ich zu viele Fehler gemacht habe." Zwischen Ammermüller und Schmid rangiert Lechner-Teamkollege Jeroen Bleekemolen auf Rang drei.


Foto: Porsche

Knapp 0,6 sec war Attempto-Pilot Nicki Thiim langsamer als Ammermüller und belegte den zweiten Platz. "Was für eine traumhafte Strecke", gab ein begeisterter Thiim nach seiner allerersten Ausfahrt auf dem Yas-Circuit zu Protokoll. Ich war halt noch nie hier und musste deshalb Runde für Runde meine Linie noch verbessern, aber so viel Fahrfreude habe ich selten gehabt. Kurs, Umgebung und Land sind traumhaft In meinen Runden waren zwar kleinere Fehler, aber ich gehe mit viel Optimismus ans Wochenende heran." Der amtierende Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland, Teamkollege Kévin Estre, lässt sich Rang vier notieren. "Ich war mit den neuen Reifen einfach nicht aggressiv genug", erzählt er. "Dass werde ich morgen ändern und außerdem haben wir noch was am Auto verbessert."

Der frischgebackene asiatische Carrera-Cup-Champion Earl Bamber, Carrera-Cup-Deutschland-Vizemeister Christian Engelhart, die beiden Rookies Ben Barker und Richie Stanaway und Kuba Giermaziak komplettieren innerhalb von vier Zehntelsekunden die Top 10. Der Kuwaiti Zaid Ashkanani wird auf Rang 18 als bestplatzierter Pilot aus dem Kreis der fünf Gaststarter geführt. Der 19-Jährige, der vom Lechner-Team betreut wird, fuhr bei seinem ersten Start auf dem Porsche 991 bis auf zwei Sekunden an den Trainingsschnellsten heran.

Mit einer Überraschung endet das Qualifying zum Saisonfinale des Porsche Mobil 1 Supercup in Abu Dhabi. Gaststarter Earl Bamber holt sich mit einer Rundenzeit von 2:13.801 Minuten auf dem Porsche von Fach-Auto-Tech die Bestzeit. Platz zwei, mit einem Rückstand von 0.015 Sekunde sichert sich der Däne Nicki Thiim aus der Attempto-Mannschaft, vor dem Polen Kuba Giermaziak und dem Engländer Ben Barker, der damit bester Rookie im Feld der Supercup-Finalisten wird. Ammermüller mit Getriebeproblem nur auf Rang 7.


Foto: Porsche

Nicht nur die etablierten Teams und Fahrer des Supercups zeigten sich nach dem Qualifying auf dem Yas-Marina-Circuit in Abu Dhabi überrascht, auch die Mannschaft von Fach-Auto-Tech war ganz aus dem Häuschen: Gaststarter Earl Bamber hatte soeben die erste Pole-Position im Supercup für die Mannschaft aus der Schweiz geholt. "Das ist natürlich ein großartiges Ergebnis für unser Team", so der frisch gebackene Meister des Porsche Carrera Cup Asia, der schon beim Rennen in Budapest einen Gaststart für Fach-Auto-Tech absolviert hatte. "Dort lief es noch nicht so richtig für mich. In der Zwischenzeit hatte ich Gelegenheit zu testen und das hat sich - wie man sieht - ausgezahlt", freut sich der Neuseeländer. "Das es für die Bestzeit reicht, habe ich natürlich nicht erwartet." Während sich die Mannschaft über die Leistung des Asien-Meister freute, blieb Teamkollege Christian Engelhart hinter den Erwartungen zurück. "Mein Auto war top, leider habe ich gleich zu Beginn der Session eine Reifenstapel touchiert und mir dabei die Spur verbogen", so der Deutsche.

Mit der besten Leistung aller Teilnehmer beendet Nicki Thiim das Qualifying. In beiden Rennen des Saisonfinales wird der Attempto-Pilot aus der ersten Reihe ins Rennen starten. Musste sich Thiim für den ersten Lauf am heutigen Samstag noch mit Startplatz zwei neben Earl Bamber begnügen, startet der Däne am Sonntag in das letzte Rennen der Saison von der Pole-Position. "Wie ich das erwartet habe, konnten wir uns heute noch einmal steigern. Mit jeder Runde die ich hier fahre, finde ich eine neue, bessere Linie", berichtet Thiim. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ausgang des Qualifyings, es war wichtig für uns, dass wir in beiden Rennen aus der ersten Reihe starten können."


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Aus der zweiten Startreihe gehen am Samstagmittag Kuba Giermaziak und Ben Barker ins Rennen. Für den Polen war das Qualifying ein Wechselbad der Gefühle. "Es war heute sehr schwierig für mich. Mit dem ersten Satz Reifen hatte ich überhaupt keinen Grip, mit dem zweiten Satz wurde es dann besser. Allerdings hat es nur für eine schnelle Runde gepasst", so der Pilot aus der VERVA-Mannschaft, der heute von Platz drei startet, sich für den Lauf am Sonntag allerdings nur für den 6. Platz qualifizieren konnte. Den Aufwärtstrend aus den letzten Rennen konnte auch Porsche-Junior Klaus Bachler bestätigen. Der Österreicher aus der Mannschaft FÖRCH-Racing startet in beide Rennen von der fünften Position.

Nicht so gut wie erhofft lief das Qualifying für Michael Ammermüller. Der Bayer aus dem Lechner-Team hatte mit technischen Problemen zu kämpfen. "Ich hatte von Anfang an Probleme mit dem Getriebe, konnte nicht richtig hoch schalten. Leider konnten wir den Fehler während der Session nicht beheben", so Ammermüller, der sich beim Saisonfinale mit den Startplätzen acht und neun begnügen muss und damit schlechte Karten im Kampf um den Meistertitel hat. Auch Kévin Estre, der frisch gebackene Meister aus dem Carrera Cup Deutschland, blieb für die Startaufstellung des ersten Rennens mit Platz sieben hinter den Erwartungen zurück. Den Sonntagslauf wird der Franzose neben seinem Teamkollegen Nicki Thiim aus der ersten Reihe in Angriff nehmen.


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Über einen längeren Zeitraum wurden die Fahrzeiten einiger Piloten wegen Missachtung des Track Limits von der Rennleitung und den Sportkommissaren untersucht. "Letztendlich brauchten wir aber keinen Fahrer zu bestrafen", so Renndirektor Peter Roberts. "Ganz im Gegenteil - Jeroen Mul konnten wir die ursprünglich gestrichenen Runden sogar wieder zurückgeben." Der Niederländer startet nun von den Plätzen sechs und acht. Um drei Plätze zurückversetzt wird Richie Stanaway. Der Neuseeländer muss noch eine Strafe aus dem Monza-Rennen absitzen.


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Mit seinem dritten Saisonsieg hat Nicki Thiim die Führung im Porsche Mobil 1 Supercup übernommen. Der Däne vom Team Attempto Racing gewann am Samstag den ersten von zwei Finalläufen in Abu Dhabi vor dem starken Gaststarter Earl Bamber aus Neuseeland (FACH AUTO TECH). Den dritten Platz belegte der für das VERVA Racing Team startende Pole Kuba Giermaziak. Nicki Thiim reichte im letzten Saisonrennen am Sonntag ein zehnter Platz zum Titelgewinn im hochklassigsten Markenpokal der Welt, der seit 1993 im Rahmen der Formel-1-Rennen ausgetragen wird. Attempto Racing steht durch seinen Sieg vorzeitig als Gewinner der Teamwertung fest.

Die Überraschung des Hitzerennens auf dem Yas Marina Circuit in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate war Earl Bamber. Im Qualifying holte der Neuseeländer, der sich vor einer Woche die Meisterschaft im Porsche Carrera Cup Asia gesicherte hatte, die Pole-Position. In seinem erst zweiten Supercup-Rennen setzte er sich mit einem guten Start an die Spitze des stark besetzten Feldes und verteidigte sie bis zur letzten Runde. Kurz vor dem Ziel leistete er sich dann einen kleinen Fehler, den Nicki Thiim eiskalt zur Führung und zum Sieg nutzte. Earl Bamber musste sich mit seinem ersten Podiumsplatz im Porsche Mobil 1 Supercup und der schnellsten Rennrunde trösten.


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Hinter Kuba Giermaziak belegte mit dem Briten Ben Barker (Team Bleekemolen) ein weiterer Supercup-Rookie den vierten Platz. Als Fünfter kam der Franzose Kévin Estre (Attempto Racing) ins Ziel, der frischgebackene Gewinner des Porsche Carrera Cup Deutschland. Mit seinem sechsten Platz wahrte der Pockinger Michael Ammermüller (Lechner Racing) seine zumindest theoretische Titelchance. Die Porsche-Junioren Klaus Bachler (FÖRCH Racing) und Michael Christensen (DAMS) landeten auf den Plätzen sieben und zehn. Michael Christensen verteidigte damit seine Führung in der Rookiewertung der besten Supercup-Neulinge. Der Franzose Jean Karl Vernay vom Team MRS GT-Racing, der als Gewinner des International Cup Scholarship von Porsche in dieser Saison im Porsche Mobil 1 Supercup gefördert wird, kam wegen eines Kupplungsdefekts nicht ins Ziel.


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Im Gedenken an ihren Kollegen Sean Edwards hatten sich alle Fahrer am Freitag vor dem Freien Training um dessen Auto mit der Startnummer 14 versammelt. Der Brite war am 15. Oktober bei einer privaten Coachingfahrt in Australien tödlich verunglückt. Alle Teilnehmer fahren in Abu Dhabi mit einem Trauerflor auf der Fronthaube.

Nicki Thiim, Attempto Racing (Sieger): "Das war ein sehr schönes und sehr emotionales Rennen für mich. Ich habe dauernd an Sean Edwards gedacht, vor allem in der letzten Runde. Mit ihm zusammen habe ich den größten Erfolg meiner Karriere geholt, den Sieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Im Rennen bin ich hinter Earl geblieben und habe auf den Fehler gewartet, den er kurz vor dem Ziel mit abbauenden Reifen dann auch gemacht hat. Ich konnte ohne Risiko überholen."

Earl Bamber, FACH AUTO TECH (Zweiter): "Das war ein fantastisches Rennen. Wenn mir bei meiner Ankunft in Abu Dhabi jemand gesagt hätte, dass ich hier Zweiter werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Ein großes Dankeschön an das Team für die tolle Unterstützung. Leider habe ich in der letzten Runde einen Fehler gemacht, aber mir fehlt halt doch noch etwas die Supercup-Erfahrung. Vielleicht kann ich ja morgen noch zulegen."


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Kuba Giermaziak, VERVA Racing Team (Dritter): "Für mich war das heute das härteste Rennen des Jahres. Ben klebte die ganze Zeit an meinem Heck, und es war sehr hart, seine Angriffe abzuwehren. Doch wir hatten schon im Qualifying ein sehr gut abgestimmtes Auto. Es war ein schönes Gefühl, aufs Podium zu fahren, vor allem weil es heute auch emotional nicht einfach war. Mit Sean haben wir einen tollen Kollegen und Freund verloren, das schmerzt sehr."

Klaus Bachler, FÖRCH Racing by Lukas MS (Porsche-Junior, Siebter): "In dieser Hitze war das ein anstrengendes Rennen. Ich habe auf die Lüftung verzichtet, um auf der Geraden etwas extra Speed zu haben. Da ich auf gebrauchten Reifen unterwegs war, war schon vorher klar, dass es nicht einfach werden würde. Ich hatte mir zwar etwas mehr ausgerechnet als den siebten Platz, aber jetzt nehme ich halt die Punkte mit und hoffe, dass es am Sonntag etwas besser läuft."


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Michael Christensen, DAMS (Porsche-Junior, Zehnter): "Das war eines der härtesten Rennen, das ich je gefahren bin. Mein Start war nicht gut und ich habe einen Platz verloren. Den konnte ich zwar schnell wieder zurückholen, doch es hat eine Weile gedauert, bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte."

Jean-Karl Vernay, MRS GT-Racing (Gewinner International Cup Scholarship, Ausfall): "Das war heute nicht unser Tag. Morgen starte ich von etwas weiter vorne und hoffe auf einen versöhnlichen Abschluss meiner ersten Supercup-Saison."


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Mit zwei Siegen beim Saisonfinale des Porsche Mobil 1 Supercup in Abu Dhabi sicherte sich Nicki Thiim den Titelgewinn im hochklassigsten Markenpokal der Welt. Nach seinem Erfolg im Samstagrennen gewann der für Attempto Racing startende 24-jährige Däne auch den Lauf am Sonntag. Auf dem Yas Marina Circuit verwies er dabei seinen Teamkollegen Kévin Estre auf den zweiten Platz. Die Mannschaft von Attempto Racing hatte sich bereits vorzeitig den Gewinn der Teamwertung gesichert.

Auf der Formel-1-Strecke in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate krönte Nicki Thiim mit seinem Doppelerfolg eine fantastische Saison und feierte nach dem Gewinn des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring einen weiteren Höhepunkt in seiner Karriere. Der Sohn der DTM-Legende Kurt Thiim holte bereits mit elf Jahren seine ersten Erfolge im Kartsport. 2006 wurde er Dänischer Formel-Ford-Meister, 2008 sicherte er sich den Titel in der Seat Leon Supercopa. Im Porsche Carrera Cup Deutschland war er 2009 bester Neuling. Auch seine Debütsaison im Porsche Mobil 1 Supercup schloss er 2012 mit dem Gewinn der Rookiewertung ab. In diesem Jahr legte der Blondschopf aus dem hohen Norden mit seinen Siegen auf den Traditionsrennstrecken in Silverstone und Monza den Grundstein zum Supercup-Gesamtsieg.


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Beim Supercup-Finallauf auf dem Yas Marina Circuit setzte sich Nicki Thiim von der Pole-Position an die Spitze des Feldes und demonstrierte seine starke Form mit einem ungefährdeten Start-Ziel. Hinter seinem Teamkollegen Kévin Estre, dem frischgebackenen Gewinner des Porsche Carrera Cup Deutschland, kam der Niederländer Jeroen Bleekemolen, der zweifache Supercup-Meister und Abu-Dhabi-Sieger von 2009, als Dritter ins Ziel. Ein starkes Rennen fuhr erneut der Neuseeländer Earl Bamber vom Team FACH AUTO TECH: Nach seinem zweiten Platz am Samstag, als er von seiner ersten Supercup-Pole gestartet war, wurde der Gewinner des Porsche Carrera Cup Asia am Sonntag hinter seinem Landsmann Richie Stanaway (DAMS) Fünfter.

Einer der Pechvögel des Hitzerennens war Klaus Bachler, der Sieger von Spa-Francorchamps: Der Porsche-Junior aus Österreich hielt lange den Kontakt zur Spitze, musste seinen Porsche 911 GT3 Cup dann allerdings zwei Runden vor dem Ziel abstellen. Sein dänischer Junior-Kollege Michael Christensen (DAMS), der auf dem Nürburgring seinen ersten Supercup-Erfolg gefeiert hatte, kam als Siebter ins Ziel und sicherte sich damit als bester Supercup-Neuling den Sieg in der Rookiewertung.


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Nicki Thiim, Attempto Racing (Sieger): "Das war für uns alle ein sehr emotionales Wochenende. Ich habe alles gegeben, um zu beweisen, dass ich den Gesamtsieg verdient habe. Ich widme diesen Titel meinem Freund Sean und werde den Meisterpokal gerne an seine Familie weitergeben. Damit will ich zeigen, dass Sean der Meister unserer Herzen ist."

Kévin Estre, Attempto Racing (Zweiter): "Das war ein tolles letztes Rennen der Saison. Mit meinem zweiten Platz bin ich sehr zufrieden. Nicki war einfach schneller, ich konnte ihm nicht folgen. Wir haben den Fans ein spannendes Wochenende mit fairen Rennen geboten, und ich glaube, das ist es, was Sean gewollt hätte. Mit unseren Gedanken waren wir bei ihm."

Jeroen Bleekemolen, Lechner Racing (Dritter): "Es ist ein schönes Gefühl, mal wieder auf dem Podium zu stehen. Hat ja auch lange genug gedauert. Es war für uns ein schwieriges Jahr, wir mussten einige Rückschläge wegstecken, haben aber nie aufgegeben und sind immer wieder zurückgekommen. Jetzt freue ich mich auf die neue Saison."


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Michael Christensen, DAMS (Porsche-Junior, Siebter): "Zum Glück waren wir heute viel besser unterwegs als gestern. Das Auto war über die gesamte Distanz schnell. Ich hatte zwar keinen optimalen Start, konnte aber einige Position gut machen. An Kuba Giermaziak kam ich zwar nicht vorbei, trotzdem war das ein einigermaßen versöhnlicher Saisonabschluss, nicht zuletzt natürlich durch den Rookie-Titel."

Klaus Bachler, FÖRCH Racing by Lukas MS (Porsche-Junior, Platz 22): "Bis kurz vor Schluss war es ein perfektes Rennen für uns. Ich hatte einen guten Start, konnte nach der Safety-Car-Phase Richie Stanaway überholen und kam immer näher an Jeroen Bleekemolen heran. Unser Auto ging richtig gut. Ein großes Dankeschön an mein Team. Zusammen haben wir uns in der zweiten Saisonhälfte toll nach vorne gearbeitet. Leider gab es heute kein Happy-End. Zwei Runden vor Schluss leuchtete NO FUEL PRESSURE auf meinem Display auf, das war’s dann."

Karsten Molitor (Teamchef MRS): "Zunächst unseren Glückwunsch an Nicki Thiim und sein Attempto Team zum Gewinn der Meisterschaft. Für uns geht eine schwierige Saison im Porsche MOBIL1 Supercup zu Ende, der Ausgang des letzten Rennens ist bezeichnend für den Saisonverlauf. Es ist sehr bitter, dass Jean-Karl Vernay wegen eines einfachen Regelverstoßes seinen guten 10. Rang verspielt hat, dafür haben wir kein Verständnis. Roar Lindland hatte wieder sehr viel Pech am Wochenende, er muss definitiv mehr testen, um die gesetzten Ziele im Supercup zu erreichen. Für unseren japanischen Neuzugang Kenji Kobayashi war der Supercup sicher eine tolle Erfahrung, er hat sich für ein „Reinschnuppern“ achtbar aus der Affäre gezogen. Wir bedanken uns bei unserem gesamten Team für die gute Arbeit, bei unseren Freunden und Fans für das Daumendrücken und bei unseren Partnern für die Unterstützung. Wir werden auch in 2014 wieder im Supercup angreifen, soviel können wir schon heute sagen."


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Mit 140 Punkten sicherte sich Nicki Thiim die Meisterschaft in der Fahrerwertung. Auf Rang zwei wurde der tödlich verunglückt Sean Edwards mit 118 Punkten. Rand drei geht an Michael Ammermüller mit 115 Punkten, gefolgt von Kévin Estre und Kuba Giermaziak mit 107 bzw. 105 Punkten. Die Teamwertung ging an Attempto Racing klar mit 245 Punkten. Rang zwei und drei belegen Lechner Racing mit 188 Punkten bzw. DAMS mit 137 Punkten. Die Rookie Wertung sicherte sich Michael Christensen mit 95 Punkten, gefolgt von Klaus Bachler mit 73 Punkten und Ben Barker mit 66 Punkten.


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