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![]() Start-Ziel-Sieg für den Pole-Setter am Mittag Yvan Muller baut Meisterschaft weiter aus ![]() Der dreizehnte Lauf der WTCC fand bei sehr heißem Wetter, es waren über 40 Grad am Sonntagmittag auf dem Stadtkurs von Porto statt. Elf Runden standen auf dem Programm. Yvan Muller startete von der Pole, gefolgt von Tom Chilton und Michel Nykjaer. Der fliegende Start funktionierte ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Führung behaupten. Kurz danach kam es schon zu einer leichten Berührung zwischen Norbert Michelisz und Michel Nykjaer. Gabriele Tarquini versuchte bereits sich Norbert Michelisz zurecht zu legen. Zu dieser Zeit mussten Mehdi Benanni und Stefano D`Aste bereits den Notausgang nehmen. An der Spitze führte weiterhin Yvan Muller. Franz Engstler hatte zu dieser Zeit Boden verloren. Er war von Rang zwölf auf Platz 16 zurückgefallen. Überall im Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Tiago Monteiro hatte sich von Rang 17 bis auf Platz dreizehn nach vorne gearbeitet. Zuvor hatte die Crew mit einem Turboladerproblem zu kämpfen. Um Platz sechs wurde ein harter Kampf zwischen Norbert Michelisz und Rob Huff ausgetragen. Im Verlauf der dritten Runde wurde der Druck von James Nash auf Stefano D`Aste immer größer. Nach leichtem Übersteuern war Norbert Michelisz abgeflogen und eingeschlagen. Das rechte vordere Rad war weggerissen. Damit war für ihn das Rennen früher beendet als geplant. Danach versuchte er dann zur Box zu kommen. Dadurch hatte Franz Engstler wieder einen Platz gut gemacht. Zwischenzeitlich versuchte Stefano D`Aste an Tom Coronel vorbeizugehen. An der Spitze hatten sich die ersten fünf Yvan Muller, Tom Chilton, Michel Nykjaer, Gabriele Tarquini und Pepe Oriola etwas vom übrigen Feld abgesetzt. Zu dieser Zeit hatte Tom Bordmann Mehdi Bennani abgeräumt. Letzterer war nach dieser Aktion zur Box zurückgekommen. Wegen diesen Zwischenfalls stand Tom Bordmann unter Beobachtung der Rennleitung. Marc Basseng auf Platz acht fahrend bekam nun Druck von Tom Coronel. Bei diesen hohen Tmeperaturen kamen die Heckantriebler besser zurecht als die Vorderradantriebler. Bei Halbzeit des Rennens hatte sich an der Spitze nichts getan. Yvan Muller führte weiterhin und hatte alles im Griff. Marc Basseng musste absolute Kampflinie fahren, denn der Druck von Tom Coronel wurde immer stärker. Dieser hatte nun auch noch Stefano D`Aste im Schlepptau. Pepe Oriola konnte das Tempo der ersten vier nicht mehr mitgehen und fiel ein wenig zurück. Damit hatte sich jetzt ein Quartett an der Spitze gebildet. Plötzlich bekam Gabriele Tarquini auf Platz vier fahrend nach neun Runden Probleme, bei ihm war starke Rauchentwicklung am Auto entstanden und er musste wenig später das Rennen neben der Strecke aufgeben. Er hatte wieder einen Turboladerschaden zu vermelden. Unterdessen hatten sich Yvan Muller, Tom Chilton und Michel Nykjaer etwas mehr absetzen können. Die ersten harten Attacken musste sich Stefano D`Aste auf Rang neun gegenüber James Nash erwehren. In der Schlußphase ging dann ein Sicherungsfahrzeug auf die Strecke hinaus, zuvor hatte Franz Engstler von einem anderen Kontrahenten einen Schubser erhalten und konnte dadurch nicht mehr rechtzeitig bremsen, mit der Folge das er diesem Fahrzeug hinten aufs Heck fuhr. Danach kam er havariert in die Box. Nach dieser Aktion schickte die Rennleitung sofort das Safety Car heraus. Die herausgefahrenen Vorsprünge waren damit erst einmal futsch. Nachdem die Strecke wieder frei war wurde das Rennen für eine Runde nochmals freigegeben. Der Re-Start ging zu Gunsten des Pole-Setters aus. Zur gleichen Zeit ballerte Tom Coronel durch die Schikane und war somit wieder an Marc Basseng dran. Zur gleichen Zeit hatte Tom Boardmann zuviel riskiert mit der Folge das er in die Leitplanke knallte. Marc Basseng hatte im nachhinein drei Plätze verloren, denn Tom Coronel, Stefano D`Aste und auch noch Tiago Monteiro waren an ihm vorbeigegangen. Nach zwölf Runden wurde Yvan Muller als Sieger abgewunken vor Tom Chilton und Michel Nykjaer. Marc Basseng sah auf Platz zehn das Ziel. Den vierzehnten Lauf in dieser Saison nahmen die Protagonisten am Sonntagnachmittag unter die Räder. Diesmal wurde stehend gestartet. Einige der Piloten mussten von ganz hinten starten, weil sie die Parc Ferme-Bestimmungen aufgehoben hatten. Auf der Pole-Position befand sich diesmal James Nash, gefolgt von Marc Basseng und Rob Huff. Nach der Einführungsrunde funktionierte auch der stehende Start ohne große Probleme. Der Pole-Setter kam gut weg und er behielt seine Führungsposition. Er konnte dem Druck der Konkurrenz stand halten. Überall kam es schon zu harten aber fairen Zweikämpfen. Die erste Runde brachten die Piloten mit viel Disziplin hinter sich. Tom Chilton wurde im Verlauf der zweiten Runde von Pepe Oriola niedergerungen. Beinahe wäre er noch in die Reifenstapel gerutscht. Der Sieger vom Mittag befand sich auf Platz sieben und versuchte weiter nach vorne zu kommen. An der Spitze hatten sich James Nash und Rob Huff ein wenig vom übrigen Feld absetzen können. Marc Basseng auf Rang drei hatte alle Hände voll zu tun sich vier Fahrzeuge vom Hals zu halten. In der vierten Runde konnte Michel Nykjaer an James Thompson vorbeigehen und nahm Rang vier ein. Wenig später hatte Alain Menu sich James Thompson zurecht gelegt und ging vorbei. In diesem heißen Zweikampf mischte sich nun auch noch Yvan Muller. Marc Basseng konnte dem Druck von Michel Nykjaer nicht mehr stand halten und musste diesen ziehen lassen. Damit befand er sich jetzt nur noch auf Rang vier. An der Spitze hatte James Nash davon profitiert, das sich hinter ihm alle bekämpften und er konnte sich ein wenig Luft verschaffen. Bei Halbzeit des Rennens hatte Fernando Monje mit seinem Fahrzeug Probleme bekommen, denn er ruschte hin und her. Er musste das Rennen dann auch wegen einer beschädigten Radaufhängung früher aufgeben als geplant. Michel Nykjaer saß Rob Huff im Nacken und versuchte diesen in einen Fehler zu treiben. Auch im hinteren Feld wurde etwas der Lack ausgetauscht. Marc Basseng konnte wieder auf Michel Nykjaer aufschließen, da dieser immer noch keinen Weg gefunden hatte an Rob Huff vorbeizugehen. Zwischenzeitlich war Tiago Monteiro an Stefano D`Aste vorbeigegangen. Hier ging es um die elfte Position. Zur gleichen Zeit klopfte Yvan Muller leicht an seinem Vordermann an. Rob Huff musste auf Platz zwei absolute Kampflinie fahren. Die nachfolgenden Piloten konnten nun immer näher aufschließen. Von alledem profitierte der Pole-Setter, denn er war mit über fünf Sekunden dem Feld auf und davon gefahren. Franz Engstler befand sich zu dieser Zeit auf Rang 19 und versuchte Alex McDowall sich zurecht zu legen. In der Schlußphase bekam Rob Huff eine Verwarnung von der Rennleitung, er möchte doch die Streckenführung beachten. Zur gleichen Zeit hatte Marc Basseng einen leichten Ausrutscher, mit der Folge das er an Boden verlor. Fredy Barth hingegen hatte das Fahrzeug nicht mehr auf der Strecke halten können und war eingeschlagen. Nach seinem kleinen Fehler musste sich Marc Basseng auf Platz fünf wieder einreihen. Michel Nykjaer und Pepe Oriola waren an ihm vorbeigezogen. Nach elf Runden sah James Nash mit einem Vorsprung von 5,6 Sekunden als Erster das Ziel, gefolgt von Rob Huff und Michel Nykjaer. Marc Basseng überquerte den Zielstrich auf Platz fünf. Zwei Plätze dahinter kam der Tabellenführer ins Ziel. In der Meisterschaft baute Yvan Muller seine Führung auf 282 Punkte aus, gefolgt von Michel Nykjaer mit 160 und James Nash mit 138 Punkten. In der Yokohama Drivers Trophy hat Michel Nykjaer mit 112 Zähler die Nase vorne vor James Nash mit 108 und Alex McDowall mit 78 Zähler. Die Herstellerwertung führt Honda mit 566 Punkten an vor Lada mit 366 Punkten. ![]() Tabellen: YS / CS / WTCC
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