Monza
22.03. - 24.03.2013

Marrakech
05.04. - 07.04.2013

Slovakia Ring
26.04. - 28.04.2013

Budapest
03.05. - 05.05.2013

Salzburg
17.05. - 19.05.2013

Moskau
07.06. - 09.06.2013

Porto
29.06. - 30.06.2013

Termas de Rio Hondo
02.08 - 04.08.2013

Sonoma
06.09. - 08.09.2013

Suzuka
20.09. - 22.09.2013

Shanghai
01.11. - 03.11.2013

Macau
15.11. - 17.11.2013


Tabellen

Starterlisten

Serien-Infos



In beiden Läufen eine Safety Car-Phase
Pepe Oriola holt sich seinen erten Sieg in der WTCC

Der dritte Saisonlauf fand am Sonntaggnachmittag bei trockenem und warmen Wetter statt. Tom Boardmann (Special Tuning Racing) war nicht mit von der Partie, denn er war beim sonntägigen warm-up heftigst in die Mauer eingeschlagen und sein Fahrzeug war unreparabel zur Box zurückgekommen. Auf der Pole-Position befand sich Gabriele Tarquini (Honda Racing Team JAS), gefolgt von James Nash (bamboo-engineering) und Michel Nykjaer (Nika Racing). Franz Engstler (Liqui Moly Team Engstler) nimmt das Rennen aus der achten Startreihe aus auf. Fredy Barth (Wiechers-Sport) musste sich mit Startplatz 15 zufrieden geben. Der fliegende Start funktionierte dann ohne Prolbleme und der Pole-Setter konnte in der ersten Schikane seine Position behaupten. Im hinteren Feld berührten sich Franz Engstler und Stefano D`Aste(PB Racing), mit der Folge das Letzterer dem Feld hinterher eilen musste. Zwischenzeitlich war Michel Nykjaer auf Rang zwei vorgefahren. Zu dieser Zeit hatte Tom Chilton (RML) einige Plätze verloren und war mit loser Stoßstange unterwegs. Überall im Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen.

Yvan Muller (RML) war unterdessen auf Rang fünf unterwegs. Nach der ersten Runde führte weiterhin Gabriele Tarquini vor Michel Nykjaer und James Nash. Fredy Barth und Franz Engstler befanden sich auf den Rängen 15 und 16. Yvan Muller versuchte weiter nach vorne zu kommen und setzte Robert Huff (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport) unter Druck. Mehdi Bennani (Proteam Racing) kam mit einem Reifenschaden zur Box zurück. Die ersten drei konnten sich zwischenzeitlich etwas vom übrigen Feld absetzen. Nachdem man den Reifenschaden bei Mehdi Bennani behoben hatte wurde er wieder auf die Reise gechickt und kam vor Robert Huff und Yvan Muller auf Rang vier wieder auf die Strecke zurück. Er hielt nun das gesamte Feld auf. An der Spitze musste der Italiener absolute Kampflinie fahren. Stefano D`Aste war plötzlich in langsamer Fahrt unterwegs. Zu dieser Zeit hatte Yvan Muller es geschafft sich an Robert Huff vorbeizudrängen und fuhr damit auf Rang vier. Marc Basseng (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport) mussste sich Tom Chilton geschlagen geben. Stefano D`Aste hatte es geschafft zur Box zu kommen.

Nach fünf gefahrenen Runden ließ Mehdi Bennani sich zurückfallen, damit konnten die nachfolgenen Piloten alle auf ihre richtige Position fahren. In der sechsten Runde war Tom Chilton mit Problemen zur Box gekommen. Tiago Monteiro (Honda Team Racing JAS) konnte sein Fahrzeug nicht auf der Strecke halten und war heftigst in die Mauer eingeschlagen. Bei ihm war die Bremsscheibe gebrochen und diese flog Norbert Michelisz (Zengö Motorsport) vorne in die Motorhaube. Die Rennleitung schickte in der siebten Runde sofort das Safety Car hinaus um Tiago Monteiro in aller Ruhe bergen zu können. Zwischenzeitlich hatte Norbert Michelisz die Box angesteuert und war ausgestiegen. Er hatte aber schon das ganze Wochenende Probleme mit seinem Fahrzeug. Auch Franz Engstler musste nach elf Runden mit einem Reifenschaden vorne links an die Box. Er wurde kurze Zeit später aber wieder hinausgeschickt.

Der Re-Start erfolgte dann in der zwölften Runde. Michel Nykjaer konnte seine Führungsposition behaupten. Gabriele Tarquini auf Rang zwei geriet immer mehr unter Druck von James Nash. Die ersten vier Piloten fuhren dicht beisammen. Da die sich immer wieder bekriegten, konnten die nachfolgenden Piloten aufschließen. In der letzten Runde griff Yvan Muller James Nash auf Rang drei an, musste aber zurückstecken. Marc Basseng war auf Rang sieben vorgefahren und beendete dort auch das Rennen. Sieger nach dreizehn Runden wurde Michel Nykjaer vor Gabriele Tarquini und James Nash. Yvan Muller beendete das Rennen auf Rang vier.

Nach einer kurzen Reparaturpause wurde dann der zweite Lauf an diesem Wochenende in Angriff genommen. Dieser Start fand dann stehend statt. Diesmal befand sich Fernndo Monje (Campos Racing) auf der Pole. Dahinter gingen dann Pepe Oriola (Tuenti Racing Team) und Marc Basseng von den Positionen zwei und drei aus ins Rennen. Michel Nykjaer und Gabriele Tarquini befanden sich auf den Startplätzen sieben und zehn. Nach der Einführungsrunde funktionierte auch dieser Start ohne große Probleme. Der Pole-Setter konnte seine Position zunächst behaupten. Einen schlechten Start hatte Michel Nykjaer. Überall kam es schon zu harten Kämpfen. Durch die erste Schikane kamen sie alle gut durch. Pepe Oriola konnte an Fernando Monje vorbeigehen und führte das Fld an. An der Spitze lagen nun drei Seat`s. Unterdessen kam der erste Angriff von Robert Huff auf Yvan Muller. Robert Huff war danach mit einem havarierten Fahrzeug in langsamer Fahrt unterwegs. Das war für ihn das frühe Aus.

In der zweiten Runde waren sich James Thompson (LADA Sport Lukoil) und Fernando Monje nicht einig, mit der Folge das beide ausfielen. An der Spitze führte weiterhin Pepe Oriola. Er konnte sich auch ein wenig absetzen. Dahinter folgten Yvan Muller und Tom Chilton. Marc Basseng befand sich auf Rang vier. Gabriele Tarquini war bereits auf Rang sechs vorgefahren und Franz Engstler lag auf Rang elf. Im Verlauf der vierten Runde wurde der Druck von Yvan Muller auf Pepe Oriola immer stärker. Die ersten drei hatten sich unterdessen etwas vom Feld abgesetzt. Dahinter befanden sich zwei Duo`s mit Marc Basseng und James Nash sowie Gabriele Tarquini und Alex MacDowall (bamboo-engineering). Der Sieger vom Vorlauf fuhr auf Platz elf und versuchte weiter nach vorne zu kommen. In der sechsten Runde kam Rene Münnich (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport) mit einem Reifenschaden in die Box. Ein harter Kampf war zwischen Darryl O`Young (ROAL Motorsport) und Michel Nykjaer entstanden.

Der Pole-Setter musste an der Spitze absolute Kampflinie fahren. Wenig später versuchte Marc Basseng sich Tom Chilton auf Rang drei fahrend zurecht zu legen. Zunächst einmal musste der Deutsche zurückstecken. Michel Nykjaer hatte zu dieser Zeit seinen Vordermann niedergrungen und fuhr auf Rang neun. Marc Basseng und James Nash fuhren in der achten Runde nebeneinander auf die Rechtskurve zu. Dort musste der Deutsche sich dann geschlagen geben. In der Schlußphase hatte Marc Basseng alle Hände voll zu tun sich Gabriele Tarquini vom Hals zu halten. Wenig später hatte Gabriele Tarquini Probleme, denn er schoß plötzlich aus der Schicke heraus, drehte sich und traf dann auch noch unglücklich Alex MacDowall, der dann in die Mauer einschlug und mit einem Reifenschaden vorne links neben der Strecke dann liegen blieb.

Wieder musste die Rennleitung das Safety Car hinauschicken, um den Havaristen in alle Ruhe bergen zu könnnen. Norbert Michelisz war zu diese Zeit wie schon eim ersten Lauf in die Box wegen technischer Probleme gekommen. Das Rennen wurde dann für eine Runde freigegeben. Der Führende konnte beim Re-Start seine Position behaupten, doch die nachfolgenden Piloten lagen alle in Lauerstellung und vor allem Yvan Muller aif Rang zwei fahrend. Nach dreizehn Runden holte sich der Pole-Setter seinen ersten Erfolg in der World Touring Car Championship, gefolgt von Yvan Muller und Tom Chilton. James Nash und Marc Basseng beendeten das Rennen auf Rang vier und fünf.

In der Meisterschaft hat Yvan Muller 88 Punkte auf dem Konto, gefolgt von Michel Nykjaer mit 51 und Gabriele Tarquini mit ebenfalls 51 Punkten. Honda hat in der Markenwertung mit 145 Zählern weiterhin die Nase vorne. LADA auf Rang zwei hat 70 Zähler vorzuweisen. Die Yokohama Drivers Trophy führt James Nash mit 25 Punkten an. Dahinter befinden sich Michel Nykjaer mit 29 und Alex MacDowall mit 20 Punkten. Auf Rang eins in der Teamwertung liegt RML mit 53 Zähler, gefolgt von bamboo-engineering mit 30 und All-INKL.COM Münnich Motorsport mit 24 Zähler.


Foto: WTCC

YS / CS