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![]() Sieger des ersten Laufes wurde disqualifiziert Dino Calcum und Tomas Pekar zwei Mal auf dem Siegerpodest ![]() Mit einem großen Starterfeld von fast dreißig Fahrzeugen startete der Clio Cup Bohemia in seine dritte Saison. In diesem Jahr stehen für die Pilotinnen und Piloten dreizehn Rennen auf dem Programm. Die beiden Auftaktrennen fanden vom 05. bis 07. April in Baden Württemberg beim ADAC/MCS Hockenheim Motorsportclub Stuttgart e.V. statt. Auf dem Hockenheimring wollten die jungen Aufsteiger aus dem Kartsport es mit den Markenpokal-Routiniers in identisch gleichen Autos aufnehmen, um Platzierungen und Punkte kämpfen. Der Renault Clio Cup Bohemia ist ein Inbegriff des Motorsports und ein allemal würdiger Erbe der traditionsbehafteten Renault-Markenpokale der Vergangenheit. ![]() www.motorracepics.de Für die Fahrerinnen und Fahrer ging es am Freitagmittag von 14.40 Uhr bis 15.10 Uhr zum ersten Mal hinaus auf die 4,575 Kilometer lange Strecke um ihr freies Taining unter die Räder zu nehmen. In dieser Session wechselten immer wieder die Positionen. Am Schluß hatte sich dann der Schweizer Stefano Comini (Target Competition) mit nur fünf absolvierten Runden und einer Zeit von 1:59,566 Minuten durchsetzen können und war damit schnellster Pilot im Feld. Hinter ihm lagen Dino Calcum (Stucki Motorsport) und der Schweizer Reto Wuest (Wuest Motorsport). Pascal Eberle vom Team Steibel Motosport belegte Rang sieben. Die einzige Dame im Feld Ronia Assmann (Steibel Motorsport) konnte ich auf Rang 26 fahren. Der Däne Steffen Larsen (Team low budget) hatte unterdessen wegen eines Motorschadens keine gezeitete Runde zustande bekommen. Er war danach auch an diesem Wochenende bei keiner Sitzung mehr mit von der Partie. ![]() www.motorracepics.de Am Freitagnachmittag wurde es dann ernst für die Protagonisten, denn nun stand das entscheidende Zeittraining, in dem die Startaufstellung für das erste Rennen am Samstagmittag ausgefahren wird, auf dem Programm. Die Zeiten gegenüber dem freien Training wurden schneller. Auch in dieser Sitzung hatte sich der Schweizer Stefano Comini in Szene gesetzt. Mit nur vier gefahrenen Runden hatte er es auf den Punkt gebracht und holte sich die Pole-Position mit einer Zeit von 1:59,463 Minuten. Hinter ihm werden sein Landsmann Andreas Stucki (Stucki Motorsport) und Alf Ahrens (Schlaug Motorsport) ins Rennen gehen. Pascal Eberle hatte sich nicht verbessern können und wird das Rennen von Rang zwölf aus aufnehmen. Ronia Assmann wird in der dreizehnten Startreihe stehen. Der Däne Frederic Mortensen von LEMA Racing wird von ganz hinten starten müssen, da er bedingt durch technische Probleme keine gezeitete Runde zustande bekommen hatte. ![]() www.motorracepics.de Der erste Lauf fand am Samstagvormittag bei trockenem aber sehr kühlem Wetter statt. Insgesamt 28 Pilotinnen und Piloten nahmen die Saison 2013 mit einer Verzögerung von 15 Minuten in Angriff. Bereits in der Einführungsrunde hatte Sebastian Steibel (AMC Burgau/Steibel Motorsport) seine Frontpartie beschädigt und kam danach in die Box gefahren. Der Start nach dieser Runde funktionierte ohne Probleme und der Pole-Setter, der Schweizer Stefano Comini (Target Competition) konnte seine Position verteidigen. Doch bereits in der ersten Kurve hatte Alf Ahrens (Schlaug Motorsport), er war von Rang drei aus ins Rennen gegangen, von dem Carpek Service-Piloten Tomas Pekar einen Schubser bekommen und war danach unfreiwillig von der Strecke geflogen und heftig in den Reifenstapel eingeschlagen. Für ihn war nun das Rennen bereits gelaufen. Um den Schlaug-Piloten in aller Ruhe bergen zu können, schickte die Rennleitung das Safety Car hinaus. Zu dieser Zeit führte immer noch der Pole-Setter vor Tomas Pekar (Carpek Service) und Andreas Stucki (Stucki Motorsport). Zweitplatzierter hatte bereits drei Plätze gut gemacht. ![]() www.motorracepics.de Einen Rang gut gemacht hatte auch Pascal Eberle (Steibel Motorsport). Er lag jetzt auf Platz elf. Einen harten Kampf lieferten sich kurz vor Start und Ziel Gabriel Prinoth (Target Competition) und Thomas Böhm (Steibel Motorsport). Nach fünf gefahrenen Runden gab die Rennleitung das Rennen wieder frei. Es führte immer noch der Pole-Setter. Er verteidigte hart seine Position, denn Tomas Pekar setzte ihn beim Re-Start arg unter Druck. Um Platz drei ging es zwischen Andreas Stucki und Reto Wuest (Wuest Motorsport) hart zur Sache. Immer wieder setzte der Schweizer seinen Landsmann unter Druck. Ebenso musste sich auch Pascal Eberle harten Attacken von Manuel Rubow (Schlaug Motorsport) erwehren. Im Verlauf der sechsten Runde hatten sich die beiden Führenden (Comini und Pekar) immer weiter vom übrigen Feld abgesetzt. Unterdessen war Dino Calcum (Stucki Motorsport) auf Rang drei vorgefahren. Andreas Stucki auf Rang vier konnte dem Druck von Reto Wuest nicht mehr stand halten und musste diesen ziehen lassen. Damit hatte der Wuest-Pilot Rang vier eingenommen. ![]() www.motorracepics.de Pascal Eberle hatte Boden gut machen können und war auf Platz neun vorgefahren. Die einzige Dame im Feld Ronia Assmann (Steibel Motorsport) fuhr zu dieser Zeit dem Feld hinterher. Runde um Runde dauerte der Kampf zwischen Andreas Stucki und Reto Wuest. Ersterer versuchte immer wieder seinen Landsmann in einen Fehler zu treiben. Der Pole Piotr Wojcik (Waab Motorsport/Meble Wojcik Racing Team) hatte eine Armada von acht Fahrzeugen hinter sich. Überall im Feld wurden harte aber faire Positionskämpfe ausgetragen. Stefano Comini hatte sich in der neunten Runde an der Spitze etwas Luft verschaffen können. Die ersten drei fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Danach riss das Feld ab. Zu dieser Zeit hatte Pascal Eberle einen Platz eingebüst, denn er war von dem Polen Wojciech Giermaziak (Carpek Service), er ist der Bruder von Kuba Giermaziak niedergerungen worden. Lukas Uxa (Art of Racing) hatte zwischenzeitlich versucht vor Start und Ziel Fabrizio Tablo (Target Competition) niederzuringen. Doch er musste zunächst zurückstecken. Fünf Runden vor Schluß wurde Piotr Wojcik von zwei Kontrahenten arg unter Druck gesetzt. Danach folgte dann Pascal Eberle mit etwas Abstand. Der junge Schweizer hatte vier Fahrzeuge im Schlepptau. ![]() www.motorracepics.de Thomas Böhm (Steibel Motorsport), Carol Wittke (Motorsport Allianz Germany) und Ronia Assmann lagen auf den letzten drei Plätzen und fuhren dem Feld hinterher. Andreas Stucki hatte es zwischenzeitlich endlich geschafft an Reto Wuest vorbeizugehen und nahm somit Rang vier ein. An der Spitze tat sich unterdessen nichts. Sie hatten zueinander immer noch einen gewissen Respektabstand. In der Schlußphase war hinter den ersten fünf eine große Lücke entstanden. Zu dieser Zeit ging es zwischen Pascal Eberle und Milan Haering (Schlaug Motorsport) mächtig zur Sache. Eingangs Start und Ziel staubte es bei den zweien mächtig und der Schweizer konnte vorbeigehen und auf Rang acht vorfahren. Nach vierzehn Runden wurde Stefano Comini als Sieger abgewunken. Der Schweizer war beim Clio Cup Bohemia zum ersten Mal mit von der Partie und holte sich gleich einen Start-Ziel. Rang zwei und drei nahmen Tomas Pekar und Dino Calcum ein. ![]() www.motorracepics.de Kurze Zeit später gab die Rennleitung ein neues Rennergebnis heraus und zwar hatte man den Sieger Stefano Comini im nachhinein disqualifziert. Der Katalysator war nicht regelkomform. Damit rutschten die nachfolgenden Piloten alle einen Platz nach vorne. Somit hatte Tomas Pekar den ersten Lauf gewonnen vor Dino Calcum und Andreas Stucki. Pascal Eberle wurde als Siebter gewertet. Ronia Assmann kam auf Platz 24 ins Ziel. Auf Rang eins der Meisterschaft liegt Tomas Pekar mit 30 Zählern, gefolgt von Dino Calcum mit 24 und Reto Wuest mit 17 Zählern. ![]() www.motorracepics.de Die Startaufstellung zum zweiten Rennen an diesem Samstag ergab sich wie folgt: Es wird eine Zahl zwischen fünf und zehn ausgelost. Die geloste Zahl bestimmt, bis zu welchem Rang die bestplatzierten Fahrer des ersten Rennens in umgekehrter Reihenfolge starten. Es wurde die Zahl zehn gezogen. Auf der Pole-Position befand sich nun Thomas Kern, der als Zehnter den ersten Lauf beendet hatte. Hinter ihm werden Julien Schlenther (Schlaug Motorsport) und Wojciech Giermaziak ins Rennen gehen. Pacal Eberle nahm das Rennen von Platz vier aus auf. Alf Ahrens und sn Bruder Mike Ahrens nahmen an diesem Lauf nicht teil. Bei Alf Ahrens war das Fahrzeug nicht mehr an der Rennstrecke reparabel und sein Bruder hatte mit einer schweren Sehnenscheidenentzündung zu kämpfen. Auch dieser Start funktionierte ohne Probleme. Doch der Pole-Setter konnte seine Platzierung nicht behaupten, da er sich zur Einfahrt der Sachskurve verbremst hatte und sich ins Kiesbett hinausdrehte. Die Führung hatte nun Piotr Wojcik übernommen, gefolgt von Tomas Pekar und Reto Wuest. Pascal Eberle befand sich auf Rang vier. Der Neuling Julien Schlenther hatte seine Position auch verloren und war zurückgereicht worden. ![]() www.motorracepics.de Im Verlauf der zweiten Runde hatten sich die ersten beiden etwas vom übrigen Feld abgesetzt. Pascal Eberle konnte dem Druck von Dino Calcum nicht mehr stand halten und musste diesen ziehen lassen. Stefano Comini, der nach seiner Disqualifizierung von ganz hinten starten musste, konnte bereits Boden gut machen und rang einen Piloten nach dem anderen nieder. Piotr Wojcik hatte nicht lange das Feld angeführt, denn er war plötzlich ausgerollt, damit führte jetzt Reto Wuest das Feld an vor Tomas Pekar und Wojciech Giermaziak. Beim nächsten Umauf musste sich Wojciech Giermaziak harten Attacken von zwei weiteren Piloten erwehren. Unterdessen versuchte Pascal Eberle Dino Calcum in einen Fehler zu treiben. An der Spitze tat sich rundenlang nichts. Kurz vor Start und Ziel konnte Thomas Kern Thomas Böhm attackieren und an ihm vorbeigehen. Unterdessen hatte sich Stefano Comini bereits bis auf den dritten Rang vorgearbeitet. Um die Führung war ein harter Kampf entstanden zwischen Reto Wuest und Tomas Pekar. Genauso hart ging es auch zwischen Pascal Eberle und Wojciech Giermaziak zu. ![]() www.motorracepics.de Frederic Mortensen war zu dieser Zeit mit einer verbeulten Beifahrerseite unterwegs. Cino Calcum, der von Rang neun aus ins Rennen gegangen war, hatte sich nun schon bis auf Platz vier nach vorne gearbeitet. An der Spitze hatte es einen Führungswchsel gegeben und zwar war Tomas Pekar an Reto Wuest vorbeigegangen. Pascal Eberle war auf Rang sechs unterwegs und versuchte weiter nach vorne zu kommen. Marek-Bolek Rzepecki hatte in der achten Runde drei weitere Kontrahenten im Nacken sitzen und musste sich dieser erwehren. Tomas Pekar der das Feld anführte versuchte sich von diesem abzusetzen. Stefano Comini hatte zwischenzeitlich Reto Wuest niedergerungen und Rang zwei eingenommen. Er versuchte jetzt den Anschluß zum Führenden zu bekommen, doch auf der Start und Zielgeraden blieb er plötzlich mit technischen Problemen stehen und musste dort das Rennen früher beenden als geplant. Marek-Bolek Rzepecki hatte sich von seinen Verfolgern etwas befreien können. Fünf Runden vor Schluß führte Tomas Pekar vor Reto Wuest und Dino Calcum. Pascal Eberle hatte sich auf Platz fünf gefahren. ![]() www.motorracepics.de Marek-Bolek Rzepecki war von seinen Verfolgern Sebastian Steibel, Lukas Uxa und Fabrizio Tablo wieder eingeholt worden. Der Pole musste nun wieder Kampflinie fahren um seine Gegner in Schach zu halten. An der Spitze hatte es in der Endphase einen Führungswechsel gegeben und zwar war Reto Wuest an Tomas Pekar vorbeigezogen. Die ersten drei waren nun wieder dicht beisammen. Das nächste Trio wurde aus Wojciech Giermaziak, Pascal Eberle und Andreas Stucki gebildet. Marek-Bolek Rzepecki konnte dem Druck von Sebastian Steibel nicht mehr stand halten und musste diesen ziehen lassen. Einen harten Zweikampf trugen auch Fabrizio Tablo und Lukas Uxa aus. Die Streckenposten hatten in der Zwischenzeit das Fahrzeug von Stefano Comini von der Start und Zielgeraden in die Boxengasse zurück geschoben. Der Druck von Tomas Pekar auf Reto Wuest wurde in den letzten drei Runden immer stärker. Doch der Schweizer konnte sich gut zur Wehr setzen. Dieses Schauspiel schaute sich Dino Calcum auf Rang drei fahrend in aller Ruhe an und wartete ab. ![]() www.motorracepics.de Andreas Stucki, der auf Platz vier fuhr konnte näher an dieses Trio heran kommen. Zwei Runden vor Schluß hatte Peter-Conradin Schreiber es in der Sachskurve übertrieben, mit der Folge, das er von der Strecke segelte und im Kies stecken blieb. Dino Calcum hatte es zu dieser Zeit geschafft Tomas Pekar niederzuringen und dessen zweiten Rang eingenommen. Sieger nach 15 Runden wurde der Schweizer Reto Wuest, gefolgt von Dino Calcum und Tomas Pekar. Pascal Eberle überquerte als Fünfter den Zielstrich. Ronia Assmann sah auf Rang 21 die Zielflagge. ![]() www.motorracepics.de In der Meisterschaft führt der Tscheche Tomas Pekar mit 50 Punkten vor Dino Calcum mit 48 und Reto Wuest mit 47 Punkten. ![]() www.motorracepics.de Aktuelle Fotos vom Rennen findet ihr - schön nach Fahrern sortiert - unter www.motorracepics.de !!! Tabellen:
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