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![]() ADAC GT Masters auf dem Slovakia Ring Premiere und Jubiläum beim vorletzten Rennwochenende der Saison ![]() Das ADAC GT Masters feiert vom 13. - 15. September bei der Premiere auf dem Slovakia RingJubiläum: Die beiden Läufe der "Liga der Supersportwagen", rund 40 km südöstlich der Hauptstadt Bratislava, sind die Rennen Nr. 99 und 100 des ADAC GT Masters. Das 100. Rennen beschert den Fans einen packenden Titelkampf. In der Slowakei findet das "Halbfinale" des ADAC GT Masters statt, dass vorletzte Rennwochenende der Saison. An der Tabellenspitze sind die ersten vier Teams mit Corvette, Porsche, BMW und Mercedes-Benz bei vier noch ausstehenden Rennen nur durch 16 Punkte voneinander getrennt. ![]() Quelle:www.motorracepics.de Im Titelkampf ist die Streckenkenntnis von Baumann beim vorletzten Rennwochenende der Saison ein elementarer Vorteil. ADAC GT Masters-Tabellenführer Diego Alessi, der gemeinsam mit Daniel Keilwitz (Callaway Competition) in einer Corvette startet, kennt den Slovakia Ring noch nicht. Der Italiener versucht, diesen Nachteil durch akribische Vorbereitung zu kompensieren. "Ich schaue mir im Internet sehr viele Onbordaufnahmen an, um die Schalt- und Bremspunkte zu lernen. Dazu sehe ich mir auch Aufnahmen von den Rennen in voller Länge an, um herauszufinden, an welchen Stellen der Strecke es im Rennen kritische Situationen geben könnte. Mein Teamkollege Mike Parisy ist auf der Strecke bereits mehrfach gefahren, daher werde ich mir nach dem ersten Training sicher einmal seine Datenaufzeichnung ansehen. Ich freue mich sehr auf die Strecke. Denn obwohl der Kurs recht neu ist, hat der Slovakia Ring ein eher klassisches Layout mit schnellen Kurven und harten Bremspunkten. So etwas lieben Rennfahrer, daher freue ich mich schon auf die ersten Runden dort." ![]() Quelle:www.motorracepics.de Beim 100. Rennen werden auch zwei Fahrer in der Startaufstellung stehen, die bereits bei der ADAC GT Masters-Premiere am 8. Juni 2007 auf dem Nürburgring dabei waren. Christopher Haase, der das erste ADAC GT Masters-Rennen damals von der Pole Position aus im Lamborghini gewann, möchte zum Jubiläum nun im Audi R8 mit der ehemaligen DTM-Pilotin Rahel Frey (Prosperia C. Abt Racing) auf das Podium. Und auch ADAC GT Masters-Urgestein Toni Seiler (Callaway Competition), der in der Gentlemen-Wertung antritt und mit bisher 94 Rennstart der dienstälteste Fahrer der Serie ist, will in seiner Corvette beim 50. Rennwochenende des ADAC GT Masters gemeinsam mit Mike Parisy einen Klassensieg einfahren. ![]() Quelle:www.motorracepics.de Der 5,922 km lange Kurs, der zu den längsten Rennstrecken in Europa zählt, ist für die meisten Piloten des ADAC GT Masters Neuland. BMW-Pilot Dominik Baumann, der gemeinsam mit Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert) vor der Slowakei-Premiere im BMW Z4 Tabellendritter ist, kennt die fahrerisch anspruchsvolle Strecke bereits aus mehreren Renneinsätzen und hat dort auch schon einen Sieg gefeiert. "Die Strecke macht sehr viel Spaß, ist allerdings auch sehr schwierig und man braucht schon eine gewisse Zeit, sie zu lernen", beschreibt Baumann. "Der Slovakia Ring ist sehr schnell, hat allerdings neben langen Geraden und schnellen Kurven auch sehr langsame Ecken. Viele Kurven sind nicht einfach zu fahren, denn sie machen zu, der Radius wird also im Verlauf enger." Doch nicht nur die Kurven machen das Fahren auf dem Slovakia Ring zu einer Herausforderung. Baumann: "Die Strecke ist bis auf einige künstlich angelegte Erhöhungen sehr flach und bietet wenig Orientierungspunkte." Der Österreicher gibt seinen Kontrahenten auch noch einen gut gemeinten Ratschlag: "Man sollte den Kies auf und neben der Strecke meiden. Der Kies ist dort ziemlich grob, man riskiert schnell einen Reifenschaden." ![]() Quelle:www.motorracepics.de Außergewöhnlich ist am Slovakia Ring die Start-Ziel-Gerade. Sie ist mit einer Länge von 900 Metern nicht nur sehr lang, sondern durch eine Breite von zwölf Metern auch ungewöhnlich breit. "Beim Start können dort problemlos fünf Autos nebeneinander herfahren. Der Start macht dort viel Spaß, ist aber auch nicht einfach. Durch die lange und breite Start-Ziel-Gerade kann man sich dort nur schwer orientieren. Die Strecke ist zwar schwer zu lernen, ist aber eine tolle Ergänzung im ADAC GT Masters-Kalender." ![]() Quelle:www.motorracepics.de Die Formel ADAC geht in die heiße Phase der Saison 2013: Auf dem Slovakia Ring bestreitet die Highspeedschule des ADAC ihr vorletztes Rennwochenende des Jahres. Bei den drei Rennen auf dem Slowakiaring betritt die Nachwuchsserie Neuland. In ihrer sechsjährigen Geschichte gastiert die Formel ADAC zum ersten Mal in der Slowakei. Die Premiere verspricht Brisanz: Beim dritten Auslandsgastspiel in dieser Saison könnte eine Entscheidung im Titelkampf fallen. Der Meisterschaftsführende Alessio Picariello (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) reist mit 222 Punkten zu den Saisonrennen 19 bis 21 und liegt mit 72 Zählern Vorsprung vor seinem Teamkollegen vom ADAC Berlin-Brandenburg e.V. Maximilian Günther an der Spitze. Im Idealfall könnte Picariello, der die Gesamtwertung seit dem Saisonauftakt in Oschersleben anführt, nach dem zweiten Rennen auf dem Slovakia Ring vorzeitig die Meisterschaft feiern. ![]() Quelle:www.motorracepics.de Auch die DTC des DMSB – ADAC PROCAR betritt auf dem Slowakiaring Neuland. In der Division 2 reist der Österreicher David Grießner vom Team ETH Tuning als Tabellenführer mit acht Siegen an. Für die Rennen auf dem knapp sechs Kilometer langen Slovakia Ring hat er sich vorgenommen, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. „Auf dem Führenden lastet immer viel Druck. Ich habe ein kleines Punktepolster, muss aber zu 100 Prozent konzentriert bleiben, sonst passiert schnell etwas Unvorhergesehenes, das weiß ich“, erklärte der 19-Jährige und spielt auf seine kleine Konzentrationsschwäche am Lausitzring an, die ihn noch in der vorletzten Runde kurz auf die Rasenfläche trieb. Auf Platz zwei in der Meisterschaft liegt derzeit Ralf Glatzel. 26 Punkte Rückstand auf Griessner sind viel und so will sich der Königsbronner darauf konzentrieren, den Vize-Titel ins Schwabenländle zu holen und den Vorsprung auf Teamkollege Yury Krauchuk zu halten. „Yury fährt eine tolle Saison und hat gezeigt, wie viel Potenzial in ihm steckt. Ich hatte in den letzten Rennen etwas zu viel Pech, wodurch ich den Anschluss an David verloren habe“, fasst Glatzel zusammen, dem jedoch Platz 2 und 3 in der Meisterschaft für sein Team sehr gut gefallen würden. Yury Krauchuk hingegen zieht es noch weiter nach vorn. Der junge Weißrusse kann auf acht Podestplätze zurückblicken und würde in den letzten Rennen gern noch einmal ganz oben stehen. ![]() Quelle:www.motorracepics.de In der Division 1 sieht es ganz ähnlich aus. Pechvogel Johannes Leidinger musste sich das zweite Rennen am Lausitzring aus der Box ansehen und Jens Weimann kampflos die volle Punkteausbeute überlassen. Damit hat der Norddeutsche seinen Vorsprung auf 16 Punkte ausgebaut. Leidinger steht somit vor einer schweren Aufgabe. „Ich war hier zwar bereits zum Testen, aber ich brauche hier auch unbedingt den Doppelsieg – ansonsten habe ich gar keine Chance mehr auf den Titel“, ist der 26-Jährige realistisch. Fährt jedoch Weimann zum Doppelsieg, muss Leidinger einen Doppelsieg in Hockenheim einfahren und darauf hoffen, dass Weimann keinen einzigen Punkt beim Saisonfinale holt. „Rechnerisch ist noch viel möglich, aber wir sind beide Rennfahrer und tragen unsere Kämpfe lieber auf der Strecke und nicht so gern auf dem Rechenbrett aus“, so Weimann. Zusätzliche Brisanz in den Kampf der beiden Kontrahenten in der Division 1 könnte Gaststarter Tim Schrick bringen. Der begeisterte Querfahrer nimmt Platz im VIP-und Presseauto und wird den Kampf mit den beiden führenden Piloten sicher suchen. „Ich freue mich sehr auf den Tourenwageneinsatz und den Slovakia Ring, den ich bereits aus dem vergangenen Jahr kenne“, so der Wahl-Münchener. Den genauen Ablauf der Veranstaltung findet ihr hier: ADAC Masters Weekend, Slovakiaring ![]() Quelle:www.motorracepics.de YS / MB | |||||||