
Erster Sieg für Mercedes-Benz beim 24h Rennen
Dreifachsieg für Peugeot durch die "Grüne Hölle"
Das Wetter hatte sich in der Nacht etwas gebessert, so dass die Rennleitung beschloß, den Re-Start auf Montag 8.00 Uhr anzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt gingen die Fahrzeuge mit der grünen Flagge in die Einführungsrunde, so dass gegen 8.20 Uhr der Restart erfolgte. Die Piloten nahmen das Rennen in der Reihenfolge auf, die in der 34. Runde herrschte. Gestartet wurde in drei Startgruppen: Je 65 Fahrzeuge in den ersten beiden Gruppen und der Rest des Feldes in der dritten Gruppe. Da das Rennen unterbrochen und nicht abgebrochen worden war, lief die Zeit weiter. Die auf den Zeitnahmemonitoren erscheinenden Daten gaben demnach den tatsächlichen Stand des Rennens wieder. Als die Protagonisten nun wieder in ihren Fahrzeugen saßen und die Hatz von Neuem losging, regnete es immer noch stark. Zu dieser Zeit waren schon viele Ausfälle zu vermelden. So traten die Piloten Hartung/Heyer/Rehfeld/Hohenadel mit ihrem Mercedes-Benz SLS GT3 nicht an, denn sie hatten kurz vor Rennabbruch einen Unfall, bei dem das Heck irreparabel beschädigt wurde. Der Duisburger Pilot Lance David Arnold und seine Kollegen waren beim Re-Start mit von der Partie.
Lance David Arnold (ROWE Racing):Wir hatten im ersten Teil des Rennens ein gutes Gefühl und gehen deswegen voller Zuversicht wieder auf die Strecke. In Teil eins hatten wir einen Extrastop - dem laufen wir jetzt hinterher. Trotzdem wollen wir uns gut in das Rennen einfinden und angreifen!"
Der Restart brachte einige Veränderungen im Klassement. Die Führung hatten nun Martin/Piccini/Buurman/Göransson in ihrem BMW Z4 vom Team BMW Sports Trophy Team Marc VDS übernommen. Der Aston Martin, der bis zum Rennabbruch geführt hatte, konnte bei den schwierigen Bedingungen seinen Platz nicht behaupten und fiel bis auf Rang elf zurück. Die Spitzengruppe kam kurz vor 10.00 Uhr zum Boxenstopp, nur Falken Motorsports mit den Fahrern Henzler, Dumbreck/Ragginger/Asch blieben draußen und übernahmen damit die Führung. Kurz zuvor hatte es in der Mercedes Arena einen Einschlag des Mercedes-Benz SLS mit den Piloten Schneider/Bleekemolen/Edwards/Thiim gegeben. Es war kein Schaden entstanden, man hatte aber etwa eineinhalb Minuten verloren. Von einem Einschlag waren auch Adorf/Hürtgen/Klingmann/Tomczyk (BMW Z4 GT3) im Bereich Flugplatz nicht verschont geblieben. In langsamer Fahrt ging es dann weiter. Im Bereich Pflanzgarten waren auch Graf/Jäger/Seyffarth/Bastian (Mercedes SLS GT3) eingeschlagen. Sie können aber ihre Fahrt weiter fortsetzen.
Zwischenzeitlich waren Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger (Mercedes-Benz SLS GT3) zu ihrem Boxenstopp herein gekommen. Lance David Arnold fuhr nun einen Doppelstint. Im Bereich Eiskurve konnten Zehe/Vullit/Renger/Hartung ihren Mercedes-Benz SLS GT3 nicht auf der Strecke halten und drehten sich. Da sie von alleine nicht mehr in die Gänge kamen, mussten sie abgeschleppt werden. Danach setzten sie aber ihre Fahrt weiter fort. Überall auf der Strecke kam es zu Drehern und Unfällen, die aber ohne große Folgen blieben. Nach 17 Stunden führten Henzler/Dumbreck/Ragginger/Asch (Falken Motorsports) vor ROWE Racing mit den Fahrern Graf/Jäger/Seyffarth/Bastian und Holzer/Tandy/Bergmeister/Lietz (Manthey Racing). Die Piloten Bohrer/Caillet/Nett/Piquet (Peugeot Automobiles) lagen auf Platz 33, gefolgt von dem Schwesternauto mit den Fahrern Frankenhout/Radermecker/Niederhauser/Ricci. Auf Platz 62 befand sich das dritte Peugeot-Auto mit Epp/Sentis/Philpot/Martin de Andres. Wolfgang Müller mit seiner Kollegin Kleinschmidt und dem Kollegen Nawotka auf einem Nissan 370Z unterwegs hatten zu dieser Zeit 28 Runden absolviert und lagen auf Platz 144. Zuvor hatten sie mit Getriebeprobleme zu kämpfen. Vor der nächtlichen Unterbrechung konnte ein Wechsel vorgenommen werden.
Der Vormittag stand im Zeichen der Mercedes-Fraktion: Um kurz nach 10:00 Uhr konnte sich der SLS GT3 mit den Piloten Arnold / Roloff / Seyffarth / Jäger an die Spitze des Klassements setzen. Als er knapp eine Stunde später zum Routinestopp an die Box abbiegt, übernahm die Führung der VDS-BMW mit den Fahrern Martin / Buurman/Piccini/Göransson. Ammermüller/Stippler/Stuck/Stuck (Audi R8 LMS ultra) hatte die Leiplanke touchiert. Das Fahrzeug wurde vom Team repariert und man nahm das Rennen mit einer Runde Rückstand auf. Im Bergwerk hatten die Führenden vom Vortag Turner/Mücke/Simonsen/Lamy einen Unfall. Zu einer Kollision war es im Bereich Hedwighshöhe mit Walkenhort/Overhaus/Partl/Silvester (BMW Z4 GT3) und dem Opel Astra OPC von Kissling Motorsport, pilotiert von Luostarinen/Hofman/Kroher gekommen. Für Vanthoor/Sandström/Mies/Haase war zu dieser Zeit die Messe bereits gelesen, denn das Fahrzeug war nach einem Unfall zu stark beschädigt und wurde dann in die Box geschoben. Zwei Stunden später hatte es den zwölften Wechsel an der Spitze des Feldes seit Beginn des Rennens gegeben. Es führten nun Schneider/Bleekemolen/Edwards/Thiim. Die Führenden hatten nun Rang zwei eingenommen. Auf Platz drei hatten sich Arnold/Roloff/Seyyfarth/Jäger gefahren.
Der Peugeot mit den Startnummern 216 und 208 hatten zwischenzeitlich auch Plätze gut machen können und befanden sich auf Rang 28 und 29. Sechs Ränge nach vorne hatte sich auch das dritte Fahrzeug von Peugeot gearbeitet. Hingegen hatten Müller/Kleinschmidt/Nawotka zwei Plätze eingebüst. Sie waren von der Strecke abgekommen und hatten sich einen Reifenschaden vorne links zugezogen. Danach musste erst einmal die Box aufgesucht werden. Das Wetter verschlechterte sich nun wieder. Gegen 13.10 Uhr setzte starker Regen auf der Grand Prix Strecke ein. Zwischenzeitlich waren einige der Fahrzeuge in Schwierigkeiten geraten und drehten sich. Zwanzig Minuten später hatten Riemer/Rink/Briody/Marschall ihren Porsche Cayman eingangs Aremberg nicht mehr auf der Strecke halten können. Man schlidderte über die Strecke, schoß ins Kiesbett und schlug dann heftigst in die Leitplanken ein. Dort wurde erst einmal gelb geschwenkt, denn die Strecke musste gereinigt werden. An der Spitze hatte sich unterdessen nichts getan.
Bernd Schneider (Black Falcon):: "Der SLS funktioniert perfekt. Bei diesen Bedingungen sind wir richtig gut aufgestellt. Aber jetzt nicht euphorisch werden: Das Rennen dauert noch sechs Stunden."
Yelmer Buurman (BMW Sports Trophy Team Marc VDS): "Mein Stint war ganz gut. Zu Beginn war sehr viel Öl auf der Strecke. Ich habe es ruhig angehen lassen um kein unnötiges Risiko einzugehen. Langsam bessern sich die Verhältnisse. Es gibt zum Teil sogar eine trockene Spur. Man muss dann vor allem auf die Reifentemperatur achten. Meine Crew hat mir gesagt, dass ich sehr schnell unterwegs war. Damit bin ich natürlich hoch zufrieden. Wir hoffen auf eine Podiumsplatzierung. Unser Auto läuft absolut perfekt.“
Lance David Arnold (ROWE Racing): "Die Bedingungen sind sehr schwierig. Es gibt einen engen Grad zwischen schnellem Fahren und zu viel Risiko. Auf der nassen Strecke erkennt man die Ölspuren kaum."
Auf der abtrocknenden Grand Prix Strecke waren gegen 14.00 Uhr Cameron/Bonk (Moore, Willie) etwas auf Abwegen unterwegs. Nachdem man sich wieder von dem Dreher erholt hatte, setzte man die Fahrt weiter fort. Bei noch drei Stunden zu fahrender Zeit hatten sich Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger auf Rang zwei geschoben. Sie hatten zu den Führenden einen Rückstand von 2:03,4 Minuten. Turner/Mücke/Simonsen/Lamy die am Vortag das Feld anführten lagen mit einer Runde Rückstand auf Rang neun. Da sich das Wetter immer wieder änderte, kamen die Fahrer öfters herein und wechselten die Reifen. Werner/Bollrath/Ehret/Sauremann (Audi R8 LMS ultra) hatten im Bereich großer Sprunghügel einen Einschlag zu verzeichnen. Kurz zuvor hatte man auf Slicks gewechselt. Niall/Pilatti/Niall/Harvey auf ihrem Porsche 911 GT3 Cup konnten einen Dreher in der Warsteiner Kurve nicht vermeiden. Wenig später hatte man zur Anfahrt Hohe Acht einen Unfall zu vermelden. Unterdessen hatten Jahn/Jans/Plesse/Rosenberg, ebenfalls auf einem Porsche 911 GT3 Cup unterwegs von der Rennleitung eine Stop-and-Go Strafe wegen Nichtbeachtung von Flaggensignalen bekommen. Im Bereich der Mercedes Arena waren sich Kenntemich/Pflüger/Muytjens/Molenaar (Aston Martin Vantage V8 GT4) mit dem BMW Mini JCW und den Fahrern Dercks/Wilms/Peters nicht ganz einig und man krachte ineinander. Die Folge war das beim Aston Martin die Radaufhängung vorne links gebrochen war.
Nach einem Einschlag eingangs Brünnchen war auch die hintere Radaufhängung links bei Rice/Lewis/Prewitt/Euser (Lotus Evora GT4) gebrochen. Einen technischen Defekt im Bereich Tiergarten fielen Schumann/Schumann/Köppen/Bosi mit ihrem Hyundai Genesis Coupe zum Opfer. In der Mercedes Arena drehten sich Clemens/Chapal/Duffy/Astien (BMW E46) und Frankenhout/Radermecker/Niederhauser/Ricci (Peugeot 208 Gti). Eine 52-Sekunden Stop-and-Go Strafe hatten Paletto/Fecchio/Stubber/Mapelli (Porsche 997 GT3 Cup) erhalten wegen Unterschreiten der Boxen-Mindeststandzeit. Der Porsche 911 GR3 Cup mit den Piloten Illbruch/Renauer/Bachler/Christensen rollte zwischenzeitlich auf der Nordschleife aus. Nach einer Kollision konnten Henzler/Dumbreck/Ragginger/Asch (Porsche 911 GT3 R) mit den BMW-Piloten Rettich/Purtscher/Lang/Wolff aus eigener Kraft zur Box kommen. In einen Unfall vor der Mutkurve waren Riemer/Viebahn/Jacoma/Weber (Porsche 997 GT4) verwickelt. Etwas später erhielten sie auch noch eine Stop-and-Go Strafe wegen Missachtens der Flaggensignale. Ein technischer Defekt im Bereich Fuchsröhre wurde Thorsten/Cox/Kvitka/"Bugs Bunny" (Porsche Cayman S) zum Verhängis. Hess/Thiel/Packeisen/Nacken (BMW E46 M3) waren mit einer zerstörten Front auf der Nordschleife unterwegs.
Von technischen Defekten waren unter anderem Nury/Burel/van de Vyver/van de Vyver (BMWZ4 E86) im Bereich Adenauer Forst, Yamauchi/Schulze/Schulze/Krumm (Nissan GT-R nismo GT3) im Bereich Klostertal und Yerly/Schmid/Leuenberger/Burri (Toyota GT86) im Bereich Döttinger Höhe nicht verschont gelieben. Nach ihrem Reparaturstopp konnten die Piloten des Opel Manta Beckmann/Strycek/Hass/Schulten wieder auf die Reise geschickt werden. Bei einem Überholvorgang von Biela/Jöns/Ludwig/Rusinov wurden die Fahrer des Renault CLio Juul/Umemoto/Hetzer/Okumura ins Kiesbett geschoben. Der Audi konnte seine Fahrt fortsetzen, hingegen steckte der Clio fest. Im Yokohama-S drehten sich Tobler/Nilsson/Michaelian/Schratz (Porsche Cayman) und auch Hoffmann/Hoffmann/Roth/Roth (BMW 325i) raus . Eine Stop-and-Go Strafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhielten unter anderem Kudrass/Baumann/Neuhauser/Lauth (Toyota GT86), Breukers/Thijssen/Balley/Griffroen (Seat Leon TDI) und Fritzsche/Fritzsche/Wolter/Gusenbauer (Opel Astra OPC Cup). Burghardt/Meyer/Küchenmeister/Steinberg rollten mit ihrem BMW 320si auf der Grand-Prix-Strecke aus. Das gleiche Schicksal ereilte auch Schäfer/Schicht/Eichner mit ihrem Honda Civic Type-R. Sie blieben im Kiesbett liegen.
Eine Stunde vor Schluß führten immer noch Schneider/Bleekemolen,/Edwards/Thiim vor Martin/Piccini/Buurman/Göransson. Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger nahmen Rang drei ein. Die drei Peugeot`s mit den Stratnummern 208, 215 und 216 befanden sich zu dieser Zeit auf Platz 38, 50 und 34. In ihrer Klasse belegten Frankenhout/Radermecker/Niederhauser/Ricci und Bohrer/Caillet/Nett /Piguet die Ränge eins und zwei. Im Adenauer Forst liefen Arnold/Roloff/Seyffahrt/Jäger auf zwei kleinere Fahrzeuge auf. Diese konnten sich aber nicht in Luft auflösen. Es dauerte nicht lange und der Mercedes-Benz SLS konnte dann in eine Lücke hineinstechen und vorbeigehen. Ende der Start und Ziellinie ging das Schwesternauto mit den Piloten Graf/Jäger/Seyffarth/Bastian an Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger vorbei. Im Informationsflug ging es jetzt über die Nordschleife. Wobei sich das ROWE-Fahrzeug mit der Startnummer 22 etwas absetzen konnte. Es dauerte aber nicht lange und Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger waren wieder an dem Schwesternauto dran. Zu dieser Zeit standen noch 31 Minuten auf der Uhr. Im Bereich Döttinger Höhe lagen in diesem Moment Gebhardt/Humbert/Bohr mit technischen Problemen. Im Verlauf der 85. Runde wurde es dort arg voll. Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger mussten sich harten Attacken von Martin/Picccini/Buurman/Göransson erwehren.
Beim Versuch an dem ROWE-SLS vorbeizugehen hatte der BMW einen kleinen Fehler gemacht und der SLS konnte seine Position behaupten. Es dauerte aber nicht lange und der BMW ging vorbei. In der gleichen Runde schnappte er sich dann auch noch das Schwesternauto und war damit auf Rang zwei vorgefahren. Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger konnten sich dann aber wieder auf Rang drei fahren, nachdem sie zuvor an dem Schwesternauto vorbeigegangen waren. Auf Platz sieben liegend kamen kurz vor Toresschluß Turner/Mücke/Simonsen/Lamy noch einmal zum Stopp herein. In den letzten zwanzig Minuten hatten sich Bohrer/Caillet/Nett/Piquet einen Platz gut gemacht. In diesem Moment war für Kentemich/Pflüger/Muytjens/Molenaar das Rennen auf der Döttinger Höhe früher beendet als geplant. Einen harten Kampf lieferten sich in den letzten 15 Minuten Kageyama/Ishiura/Oshima/Morizo und Bohrer/Caillet/Nett/Piquet. Hier ging es um Rang 36. In der letzten Runde hatten die Führenden einen Vorsprung von fast drei Minuten. Zu diesem Zeitpunkt mussten Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger zum Nachtanken in die Box kommen. Damit hatte das Schwesternauto von ROWE Rang drei eingenommen.
Bei noch viereinhalb Minuten zu fahrender Zeit waren die Führenden Schneider/Bleekemolen, Edwards/Thiim auf der Döttinger Höhe in voller Fahrt unterwegs. Dies bedeutete, das noch eine Runde gefahren werden musste. Zu einem Stopp mussten auch noch mal Bohrer/Caillet/Nett/Piquet hereinkommen. Damit konnte man seine Position in der Gesamtwertung nicht halten. In der letzten Minute waren in ganz langsamer Fahrt einige Fahrzeuge auf der Döttinger Höhe unterwegs. Kentemich/Pflüger/Muytjens/Molenaaar hatten das Fahrzeug wieder in Schwung gebracht und sahen die schwarz/weiß karierrte Flagge. Nach 88 Runden wurden Schneider/Bleekemolen/Edwards/Thiim als Gesamtsieger abgewunken, gefolgt von Martin/Piccini/Buurman/Göransson und Graf/Jäger/Seyffarth/Bastian. Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger überquerten den Zielstrich auf Rang vier. Im Informationspflug nebeneinander überquerten alle drei Peugeot`s mit den Piloten Frankenhout/Radermecker/Niederhauser/Ricci, Bohrer/Caillet/Nett/Piquet und Epp/Sentis/Philpot/Martin de Andres den Zielstrich auf den Rängen 32, 39 und 46. In ihrer Klasse der SP 2T nahmen sie die ersten drei Plätze ein. Die Pilotin und Piloten von pro Handicap e.V. Müller/Kleinschmidt/Nawotka sahen die Ziellinie auf Platz 115. In der SP 4T kamen sie auf Rang vier.
Bernd Schneider (Mercedes-Benz SLS GT3), Sieger:): "Ich habe es ja noch mal spannend gemacht, als ich ins Kiesbett gerutscht bin. Da muss ich den Posten, die mich rausgezogen haben sicherlich noch einen Kasten Bier spendieren. Bei dem Ausrutscher haben wir zwei Minuten verloren. Eine Minute davon habe ich wieder aufgeholt, dann waren wir vorne. Im vergangenen Jahr bin ich an dritter Stelle liegend 15 Minuten vor Schluss ausgefallen. Das tut schon sehr weh, deshalb wollte ich in diesem Jahr unbedingt ins Ziel kommen. Es war ein Traum mit so schnellen Jungs zusammen in einem Team zu fahren. Da weiß jeder genau, wie er sich zu verhalten hat. Die Begeisterung rund um die Strecke war beeindruckend. Die Fans bauen da draußen entlang der Strecke genauso viel auf, wie wir im Fahrerlager. Ich hoffe, dass alle Fans nächstes Jahr bei hoffentlich besserem Wetter wiederkommen."
Sean Edwards (Mercedes-Benz SLS GT3), Sieger: "Das war eine perfekte Leistung des Autos, der Fahrer und des gesamten Teams. Die Mannschaft hat tolle Boxenstopps gemacht. Das Rennen ist einfach gut gelaufen – es war wundervoll. Schade, dass Jeroen nicht hier sein kann. Ich würde mir wünschen, er wäre hier. Er ist jetzt bei seiner Frau, die Zwillinge erwartet. Ich bedanke mich bei meinen Teamkollegen und Black Falcon für ein perfektes Auto."
Nicki Thiim (Mercedes-Benz SLS GT3), Sieger: "Jeroen Bleekemolen ist nicht mehr hier bei der Pressekonferenz und er hat wohl die schönste Entschuldigung die es gibt: er wird Vater von Zwillingen. Wir wissen inzwischen alle, dass das 24h-Rennen hier am Ring ein reines Sprintrennen ist. Man muss immer voll auf Risiko fahren. Und die Wetterbedingungen haben es uns nicht wirklich einfach gemacht. Doch bei uns lief es perfekt.!"
Yelmer Buurman (BMW Z4 GT3), Platz zwei: "Das war mein erstes 24h-Rennen und es war unglaublich. Ich war in der Vergangenheit bereits als Zuschauer hier und wollte immer selbst mitfahren. Jetzt hat es endlich geklappt. Und dann auch noch auf dem Podium zu stehen, ist einfach großartig. Jeder hat einen tollen Job gemacht. Wir können stolz und glücklich sein."
Richard Göransson (BMW Z4 GT3), Platz zwei: "Ein Erfolgsgeheimnis war, dass unser Team eine gute Strategie und ein gutes Auto hatte. Nachdem Maxime so toll gefahren ist, wussten wir, dass wir den Mercedes auf Platz drei schlagen können."
Andrea Piccini (BMW Z4 GT3), Platz zwei:: "Es war eine gute Entscheidung das Rennen in der Nacht zu stoppen. Die Bedingungen waren wirklich sehr problematisch. Heute nach dem Re-Start gab es dann immer wieder wechselnde Bedingungen. Das war sehr schwer zu handeln."
Maxime Martin (BMW Z4 GT3), Platz zwei:: "Am Schluss wurde es dann doch noch etwas eng, wir haben sehr gepuscht. Das ist das erste Podium für uns alle, einfach ein tolles Resultat."
Nico Bastian (Mercedes-Benz SLS GT3), Platz drei: "Es war nicht rennentscheidend, von welchem Platz man gestartet ist. Wir haben wieder gesehen, dass man hier durchfahren muss. Der Mercedes ist ein stabiles Auto und fährt die 24 Stunden eigentlich problemlos durch. Ich habe selten einen technischen Defekt gesehen. Eine gute Basis gehört einfach dazu und dass wir jetzt auf dem Podium stehen, ist toll."
Jan Seyffarth (Mercedes-Benz SLS GT3), Platz drei:: "Kurz vor dem Rennabbruch war ich am Steuer, es war durch die schlechte Sicht sehr schwierig. Der Abbruch war absolut gerechtfertigt. Heute Morgen konnten wir direkt wieder angreifen, das hat uns gut in die Karten gespielt."
Klaus Graf (Mercedes-Benz SLS GT3), Platz drei:: "Ich denke das 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist gehört mittlerweile zu den größten Motorsportveranstaltungen in Europa. Die Mischung aus Werks-und Privatteams ist hier das Salz in der Suppe. Unser Podiumsplatz ist eine tolle Geschichte. Danke auch an unseren Reifenpartner Dunlop. Ein Kompliment gilt auch allen Fans, die bei Wind und Wetter unermüdlich drei Tage lang ausgeharrt haben."
Thomas Jäger (Mercedes-Benz SLS GT3), Platz drei:: "Ich denke heute ist ein großer Tag für das AMG-Kundensport-Programm. Unser Erfolg kam durch die schwierigen Bedingungen auf der Strecke zustande. Unser Fahrzeug fährt sich bei solchen Wetterbedingungen sehr gutmütig und unsere Dunlop-Reifen haben im Nassen und bei abtrocknender Strecke sehr gut funktioniert."
Christiaan Frankenhout (Peugeot 208 GTi), Gesamtrang: 32, Sieger der SP 2T: "Das Ergebnis ist ein schöner Erfolg für Peugeot. Das ganze Team hat perfekte Arbeit geleistet. Und mit einem so kompakten Auto auf den 32. Gesamtplatz zu fahren, ist eine tolle Sache.“"
Giacomo Ricci (Peugeot 208 GTi), Gesamtrang: 32, Sieger der SP 2T:: "Ich bin sehr glücklich. Vielen Dank an Peugeot für diese Chance. Das Auto war das ganze Rennen über perfekt."
Jürgen Nett (Peugeot GTi), Gesamtrang: 39, Platz zwei in der SP 2T: "Wir hatten lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der ‚216’, doch dann musste ich zweimal zusätzlich an die Box. Ohne diesen Zeitverlust hätten wir uns ein spannendes Duell um Platz eins geliefert."
Michael Bohrer (Peugeot 208 GTi), Gesamtrang: 39, Platz zwei in der SP 2T: "Ein schöner Erfolg, auch wenn vielleicht etwas mehr möglich gewesen wäre. Der neue 208 GTi Peugeot Sport ist ein wirklich tolles Auto. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, ihn zu fahren."
Stephan Epp (Peugeot 208 GTi), Gesamtrang: 46, Platz drei in der SP 2T: "Unser Ziel war ein Podestplatz und das haben wir erreicht. Daher bin ich natürlich zufrieden“, sagt Epp. „Wir profitierten zwar am Ende vom Ausfall des vor uns platzierten Mini, aber wir haben das Auto lange unter Druck gesetzt, weshalb es ein höheres Risiko eingehen musste. Der Erfolg ist eine wunderbare Belohnung für die harte Arbeit des ganzen Teams in den vergangenen Wochen."
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