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![]() Rennabbruch wegen starken Nebel und Regen - ![]() Am Freitagmittag stand das freie Training der 24-Rennens von 14.25 Uhr bis 15.55 Uhr auf dem Programm. Dieses musste wetterbedingt verkürzt werden. Die ganzen Sitzungen am morgen wurden wegen starken Nebels und massiven Regens aus sicherheitsgründen abgesagt. Bis 13.25 Uhr drehte sich kein Rad. Erst ab diesem Zeitpunkt hatte die Sicht sich gebessert und das Qualifying der ADAC 24h-Classic konnte von statten gehen. Danach begaben sich dann die Fahrer des 24h-Rennens zum ersten Mal an diesem Tag hinaus durch die "Grüne Hölle". Die Positionen wechselten des öfteren auf der äußerst nassen Strecke. Am Ende dieser Sitzung war der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE Racing mit Lance David Arnold (Duisburg) / Alexander Roloff (Berlin) / Jan Seyffarth (Berlin) / Thomas Jäger (München) das schnellste Fahrzeug. Sie waren auf der 25,378 km langen Strecke rund eine Sekunde schneller als der Audi R8 LMS ultra des Belgian Audi Club Team WRT mit der internationalen Fahrerbesetzung aus Laurens van Thoor (Belgien), Edward Sanström (Schweden), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Christopher Hase (Kulmbach). An dritter Position platzierte sich das Werksteam des Reifenherstellers Falken, dessen Porsche 997 GT3 R von Wolf Henzler (Nürtingen), Peter Dumbreck (Großbritannien), Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) pilotiert wird. Zum ersten Mal wird es am Freitagabend ernst: Im Nachtqualifying (19:35 – 23:30 Uhr) geht es dann um die Startplätze. Der AMC-Pilot Michael Bohrer vom Team Peugeot Automobiles konnte sich mit seinen Teamkollegen Stephane Caillet, Jürgen Nett und Julien Piquet in ihrem Peugeot 208 GTi im Gesamt auf Rang 32 stellen. In der Klasse SP 2T belegten sie den ersten Platz. Lance David Arnold (Mercedes-Benz SLS GT3): "Ich hatte keinen Verkehr und es hat alles gepasst. Es ist zwar viel Wasser auf der Strecke, aber dafür ist sie noch nicht so verschmutzt und es gibt noch nicht viele Gelbphasen. Regen fand ich sowieso noch nie so schlecht." Das erste Qualifying nahmen die Protagonisten dann von 19.35 Uhr bis 23.30 Uhr unter die Räder. Trotz das es in die Dunkelheit hineinging wurden die Zeiten gegenüber dem freien Training schneller, da die Strecke auch immer mehr anfing abzutrocknen. Zunächst ging man mit Regenreifen, dann mit Intermediens und später mit Slicks hinaus. Um 22.12 Uhr hatten Frank Biela, Christer Joens, Luca Ludwig und Roman Rusinov vom Team G-Drive Racing by Phoenix mit ihrem Audi R8 LMS ultra und einer Zeit von 9:05,055 Minuten Rang eins eingenommen, gefolgt von Henri Moser, Markus Paltalla, Richard Göransson und Bas Leinders (BMW Z4 GT3) und einem weiteren BMW Z4 GT3 mit den Piloten Dirk Adorf, Claudia Hürtgen, Jens Klingmann und Martin Tomczyk. Die schnellsten vom freien Training lagen zu dieser Zeit auf Rang 23. Der AMC-Pilot Michael Bohrer und seine Teamkollegen befanden sich in diesem Moment auf Platz 49. Innerhalb von zehn Minuten waren die Zeiten unter neun Minuten gefallen. Zwischenzeitlich war Lance David Arnold und seine Teamkollegen nach neun Runden in die Box gekommen. Einen Sprung nach vorne hatten Michael Bohrer und Kollegen gemacht. Sie waren auf Platz 32 nach oben gerutscht. Bei noch einer Stunde Fahrt kam der AMC-Pilot zum Fahrerwechsel planmäßig in die Box. Nach ihrem Boxenstopp hatte sich der Duisburger Lance David Arnold mit Kollegen wieder auf Rang sechs nach vorne gearbeitet. Nach nur einer gefahrenen Runde war der Mercedes-Benz aber wieder zur Box zurückgekommen. An der Spitze lagen zu diesem Moment mit einer Zeit von 8:52,889 Minuten die Piloten vom Schulze Motorsport mit ihrem Nissam GT-R nismo GT3 und den Fahrern Kazunori Yamauchi, Michael Schulze, Tobias Schulze und Michael Krumm. Rang zwei und drei nahm der Audi mit den Fahrern Laurens van Thoor, Edward Sandström, Christopher Mies und Christopher Haase und das Team G-Drive Racing by Phoenix mit Frank Biela, Christer Jöns, Luca Ludwig und Roman Rusinov ein. Trotz ihres Boxenstopps konnte das Peugeot Automobiles Team mit Michael Bohrer und seinen Teamkollegen Rang 43 behaupten. Nach zwölf gefahrenen Runden hatten sich Marc Lieb, Romain Dumas, Lucas Luhr und Timo Bernhard (Manthey Racing) mit ihrem Porsche 911 GT3 RSR auf Platz zwei geschoben. Als dieses Qualifying zu Ende war, hatten die Piloten von Black Falcon Andri Lebed, Andreas Simonsen, Dennis Rostek und Harald Proczyk mit ihrem Mercedes-Benz SLS mit einer Zeit von 8:39,989 Minuten das Zepter übernommen, gefolgt von Schulze Motorsport und dem Prosperia C. Abt Team Mamerow mit den Fahrern Chris Mamerow, Marc Basseng, Rene Rast und Thomas Mutsch. Der Peugeot mit der Startnummer 208 pilotiert von Michael Bohrer, Stepahne Caillet, Jürgen Nett und Julien Piquet hatten Rang 47 eingenommen. Die beiden Schwestern-Autos von Peugeot mit den Piloten Christiaan Frankenhout, Vincent Rademacker, Johnny Niederhauser und Ricci Giacomo lagen auf Platz 54 und das andere Fahrzeug auf Rang 93 mit den Fahrern Stephane Epp, Mathieu Sentis, Bradley Philot und Gonzalo Martin de Andres. Von 11.20 Uhr bis 13.20 Uhr stand das zweite Qualifying der ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Zeitplan. Nach kurzer Zeit hatten Leh Keen, Christina Nielsen, Tomas Pivoda und Philipp Frommenwiler vom Farnbacher Racing Team Probleme bekommen, denn sie standen mit ihrem Porsche 997 GT3 neben der Strecke. Zu dieser Zeit führten Andri Lebed, Andreas Simonsen, Dennis Rostek und Harald Proczyk vor Kazuori Yamauchi, Michael Schulze, Tobias Schulze, Michael Krumm von Schulze Motorsport und Chris Mamerow, Marc Basseng, Rene Rast und Thomas Mutsch. Michael Bohrer und seine Teamkollegen befanden sich auf Rang 46. Nach einigen Runden waren Alexander Kudrass, Dominik Baumann, Hannes Neuhauser und Dirk Lauth (MSC-Rhön e.V. im ADAC) mit ihren Toyota GT 86 in die Leitplanken eingeschlagen. Man versuchte aus eigener Kraft wieder auf die Strecke zurückzukommen. Einen Führungswechsel hatte es in der Zwischenzeit gegeben und zwar waren die Drittplatzierten in diesem Moment die schnellsten im Feld, gefolgt von den zuvor Führenden und Rang drei nahm diesmal der Manthey Porsche mit den Piloten Marco Holzer, Nick Tandy, Jörg Bergmeister und Richard Lietz ein. Zwischenzeitlich hatte man bei Peugeot mit der Startnummer 208 einen Fahrerwechsel vorgenommen. Am Steuer befand sich nun Michael Bohrer, der etwas mit dem Top-Speed Probleme hatte. Die Rennleitung zitierte unterdessen einer der Verantwortlichen vom Team der Argentiner mit den Fahrern Juan Cusano, Sergio Yazbik und Stefano Cambria in den Tower, denn das Fahrzeug war stark qualmend auf der Strecke unterwegs. Auf der Grand Prix Strecke hatten die Fahrer vom Haribo Racing Team Richard Westbrook, Emmanuel Collard, Mike Stursberg und Hans Guido Riegel einen Dreher zu verzeichnen, danach konnten sie ihre Fahrt wieder aufnehmen. Bei der Anfahrt zum Sprunghügel hatten Michael Paatz, Jean-Pierre Kraemer, Klaus Niedzwiedz und Constantin Kletzer (mathilda racing/Team JP Performance) ihren Volkswagen Scirocco nicht mehr unter Kontrolle und waren heftigst eingeschlagen. Bei noch 19 Minuten zu fahrender Zeit kam es an der Spitze immer wieder zu Führungswechseln. Nach den zwei Stunden war dann der Black Falcon Mercedes pilotiert von Andri Lebed, Andreas Simonsen, Dennis Rostek und Harald Procyk mit 15 gefahrenen Runden und einer Zeit von 8:23,181 Minuten die Schnellsten im Feld. Hinter ihnen lagen die Fahrer vom Team Belgian Audi Club Team WRT Laurens van Thoor, Edward Sandström, Christopher Mies und Christopher Haase, gefolgt von Michael Ammermüller, Frank Stippler, Ferdinand Stuck und Johannes Stuck (Phoenix Racing) mit ihrem Audi R8 LMS ultra. Rang 21 nahm das ROWE Team mit Lance David Arnold, Alexander Roloff, Jan Seyffarth und Thomas Jäger ein. Die drei Peugeot mit den Startnummern 215, 216 und 208 mussten sich mit den Rängen 80, 58 und 63 zufrieden geben. Am späten Samstagnachmittag machten sich dann die schnellsten 40 Fahrzeuge aus dem Qualifying bereit, ihr Top 40-Qualifying unter die Räder zu nehmen. Diese Session fand im Trockenen und bei Sonnenschein statt. Zunächst stellten sich die 40 Fahrzeuge auf der Start und Zielgeraden hintereinander auf und werden dann in einem Abstand von ca. zehn Sekunden auf die Reise geschickt. Zunächst erfolgte die Einführungsrunde und dann die zwei fliegenden Runden. Wenig später hatten der BMW Z4 GT3 vom Team Walkenhorst-Motorsport powered by Dunlop mit den Piloten Henry Walkenhorst, Ralf Oeverhaus, Maximilian Partl und "Wolf Silvester" Probleme bekommen das Fahrzeug auf der Strecke zu halten. Man drehte sich, versuchte dann die Fahrt wieder aufzunehmen. Michael Ammermüller hatte für alle anderen eine Zeit gesetzt von 8:19,864 Minuten, gefolgt von dem Team G-Drive Racing by Phoenix. Die Zeiten wurden immer schneller und die Positionen wechselten des öfteren. Am Ende hatte sich Michael Ammermüller und seine Teamkollegen mit einer Zeit von 8:17,212 Minuten die endgültige Pole für das morgige Rennen geholt, gefolgt von dem Team Aston Martin Racing mit den Piloten Darren Turner, Stefan Mücke, Allan Simonsen und Pedro Lamy. Startplatz drei nahmen Christian Mamerow, Marc Basseng, Rene Rast und Thomas Mutsch ein. Lance David Arnold wird mit seinem Teamkollengen von Startplatz vierzehn aus ins Rennen gehen. Ammermüller/Stippler/Stuck/Stuck (Audi R8 LMS ultra),Pole-Position, Frank Stippler: "Ich habe gerade eine Erfahrung gemacht, die einen stolz machen kann: Ich hatte eine freie Runde. Das nach 38 Jahren auf der Nordschleife zu erleben, ist ein tolles Gefühl. Und außerdem kommen bei diesem Rennen die besten Fahrer zusammen. Es hat einen Riesenspaß gemacht. Es ist bestimmt möglich, hier eine perfekte Runde zu fahren. Und ich denke, ich war nicht weit weg davon. Hier und da hat natürlich jeder sein Problemchen. Wir wissen, dass das ein ganz kleiner Schritt für das 24h-Rennen war und die Pole Position ist fast bedeutungslos. Es sind viele Teams auf einer Ebene. Aston Martin gehört dazu. Ich habe hier letztes Jahr gewonnen, wir haben alle Voraussetzungen – und warum sollten wir nicht um den Gesamtsieg mitfahren. Die Stimmung hier ist großartig. Ich selbst bin ein Fan des historischen Motorsports und ich erinnere mich gerne an die tolle Atmosphäre, die damals herrschte. Aber auch wir können uns über die Zeit freuen, die wir gerade erleben. In 20 Jahren werden wir bestimmt dafür dankbar sein. Wir befinden uns in einer besonderen Phase des Motorsports. Es gibt viele gute Fahrer und Teams und dazu die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten. Jeder Fan sollte diese Situation nutzen und sich das Renngeschehen anschauen und genießen." Turner/Mücke/Simonsen/Lamy (Aston Martin Vantage GT3), Platz zwei, Pedro Lamy: "Wir müssen ganz bestimmt über Aston Martin sprechen. Im Trockenen sind wir konkurrenzfähig. Mal sehen, wie sich das im Nassen verhält. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Runde. Ganz nach vorne hat es nicht gereicht. Ich habe hier bereits viele Erfahrungen gesammelt und in der Vergangenheit tolle Erfolge gefeiert. Wir müssen im Rennen das Mögliche aus dem Auto herausholen. Ich genieße es einfach, hier zu sein. Und dazu ist es toll, so schnell zu sein. Den Fahrern, die zum ersten Mal hier sind, empfehle ich, diese Strecke einfach nur zu genießen." Mamerow/Basseng/Rast/Mutsch (Audi R8 LMS ultra), Platz drei, Christian Mamerow: "Es war wieder ein super Erlebnis, das Top-40-Qualifying fahren zu dürfen. Es ist einfach toll, eine freie Runde auf der Nordschleife zu haben. So habe ich einzelne Streckenabschnitte genießen und das Auto ausfahren können. Am Luftdruck haben wir noch getüftelt. Wegen des Wetters waren wir uns nicht ganz sicher. Die Reifen waren in der zweiten Runde immer noch gut. Leider ist aber da ein Konkurrent für einige Kilometer vor mir gefahren. Das war schade, ich hätte es an seiner Stelle anders gemacht, wenn ein schnelleres Fahrzeug ankommt. Es war aber letztendlich nur die Qualifikation und wir sind positiv gestimmt für das Rennen. Bis hierhin haben wir einen guten Job gemacht. Ich selbst bin dieses Wochenende noch keinen Meter im Nassen gefahren. Meine Teamkollegen haben mir davon berichtet und sie waren ganz zuversichtlich. Im freien Training hatten wir natürlich Extrembedingungen und somit können wir keine richtige Aussage treffen. Wir werden im Rennen bestimmt keine durchgehend gleichen Bedingungen haben. Wir müssen versuchen, keinen Fehler zu machen und Ruhe zu bewahren, dann haben wir sicherlich ein gutes Rennen vor uns. Es stehen zwar einige Top-Teams weiter hinten, aber sie gehören trotzdem zum Favoritenkreis. Aston Martin steht jetzt auch groß auf unserer Liste. Die Konkurrenz schläft nicht. Das Rennen wird ein sehr enger Kampf." Der Start zum 24h-Rennen begann am Sonntag um 17.00 Uhr. Das Wetter hielt sich im Moment noch. Es hatte zuvor zwar schon leicht angefangen zu tröpfeln, aber als der Rennleiter das Rennen frei gab, war es Trocken. Die Pole-Setter aus der ersten Startgruppe konnten ihre Position nach dem fliegenden Start behaupten und führte das weit gefächerte Feld in die erste Kurve. Überall wurden bereits harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. In der zweiten Startgruppe ging beim Ausschalten der Startampel der Start ohne Probleme von statten. Wenig später kam bereits der erste Ausfall. Denn das Fahrzeug von Adams/Klasen/Kox der Mc Laren MP4-12C GT3 war sehr langsam und stark qualmend unterwegs und blieb dann auf der Nordschleife stehen. Der BMW M3 von Manheller/Krumscheid/Quinlan rollt auf der GP-Strecke aus. In der Zwischenzeit waren Speich/Waschkau/Kirsten mit ihrem Audi TT in die Box gekommen und wechselten die Reifen. In der gritten Gruppe klappte der Start auch ohne große Probleme. Überall wurde auf der Grand Prix Strecke bereits harte Zweikämpfe ausgetragen. Nach ungefähr 45 Minuten war es im Bereich Aremberg zu einer Kollision zwischen dem Toyota GT86 mit den Fahrern Yerly/Schmid/Leuenberger/Burri und den Piloten O`Donnell/Booker/Alfords auf ihrem BMW E36 M3 gekommen. Ebenfalls hatten Kraus/Lehtinen/Schwarz/Bombosch (Opel Astra OPC Cup) mit dem Volkswagen Golf 5 R.Line-Piloten Visir/Fontana/Salerno/Cersosimo eine Kollision im Bereich Fuchsröhre. Danach wurde die Hinterachse in der Box gewechselt. Nach drei Stunden gefahrener Zeit führten Turner/Mücke/Simonsen/Lamy vor Ammermüller/Stippler/Stuck/Stuck und Rockenfeller/Fässler/Stippler/Winkelhock. Die Piloten Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger auf ihrem Mercedes-Benz SLS befanden sich auf Rang elf. Sie waren von Position dreizehn aus ins Rennen gegangen. Die drei Peugeot 2087 GTi mit den Piloten Bohrer/Caillet/Nett/Piguet und den beiden Schwesternautos mit Epp/Sentis/Philipot/Martin de Andres und Frankenhout/Radermecker, Niederhauser und Ricci lagen auf den Plätzen 42, 58 und 44. Gegen 21.00 Uhr setzte dann starker Regen ein. Die Fahrzeuge auf der Strecke waren in vorsichtiger Fahrt unterwegs, um alle heil zur Box zu kommen, um dann die Regenreifen aufzuziehen. Die Führenden hatten ihre Position nach 31 gefahrenen Runden immer noch inne, diesmal gefolgt von dem Manthey Porsche mit Lieb/Dumas/Luhr/Bernhard. Auch auf Rang drei hatte sich der nächste Porsche vom Team Manthey mit den Fahrern Holzer/Tandy/Bergmeister/Lietz geschoben. Ammermüller/Stippler/Stuck/Stuck und Rockenfeller/Fässler/Stippler/Winkelhock befanden sich jetzt auf den Rängen sechs und zehn. Nach vorne gearbeitet hatten sich Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger. Sie hatten sich auf Platz neun gefahren. Die beiden Peugeot mit den Piloten Bohrer/Caillet/Nett/Piquet und Frankenhout/Radermecker/Niederhauser/Ricci hatten jeweils zwei und einen Platz eingebüst. Um fünf Plätze verbessert hatte sich das andere Schwesternauto. Um 22.46 Uhr erfolgte dann der Rennabbruch mit roten Flagge und zwar aus Sicherheitsgründen. Denn im Bereich der Fuchsröhre war starker Nebel aufgezogen und der Regen wurde immer stärker. Wann genau das Rennen wieder aufgenommen werden konnte, stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Zu dieser Zeit hatte die Spitzengruppe 34 Runden absolviert. Die wetterbedingte Unterbrechung des 41. ADAC Zurich 24h-Rennens ist die fünfte in der Historie des Rennens – zuvor hatte das Wetter im langjährigen Schnitt alle zehn Jahre dafür gesorgt, dass die Rote Flagge aus Sicherheitsgründen gezeigt werden musste. Fahrern, Fans und Funktionären bleibt damit wenigstens ein Trost in dieser ungemütlichen Eifel-Nacht: Für die nächsten neun Jahre dürfte es damit (zumindest statistisch gesehen) keine Abbrüche mehr geben... Die vier unterbrochenen Auflagen sind damit auch die kürzesten 24h-Rennen der Geschichte – das kürzeste fand 1992 statt, als gerade einmal 76 Runden (1.926 km) absolviert wurden. ![]()
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